Ascaaron

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Confederaziun Ascaaruniac
Ascaaronische Eidgenossenschaft
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(Details)
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(Details)
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Amtssprache Ascaaronisch, Cordiakisch
Hauptstadt Berino
Regierungssitz {{{REGIERUNGSSITZ}}}
Staatsform Republik
Staatsoberhaupt
 President dal Cussegl Naziunal
Markus Freinberger
 
Regierungschef
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Fläche  km²
Einwohner 23,6 Mio.
Bevölkerungsdichte  Einwohner je km²
Währung Cron, Tura
Bruttoinlandsprodukt
 pro Kopf
 
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Gründung 1911
Unabhängigkeit
Auflösung
Nationalhymne {{{NATIONALHYMNE}}}
Nationalfeiertag
Länderkürzel ASC
Vorwahl +{{{VORWAHL}}}
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RL-Daten

Gründung 2005
Auflösung
Simulationssprache Deutsch

Ascaaron, in der einheimischen Mundart Ascaarun genannt, ist ein Binnenland im Osten des Kontinents Antica. Seit November 2013 gehört es als Gliedstaat zur Turanischen Föderation. Zuvor war die Confederaziun Ascaaruniac (Ascaaronische Eidgenossenschaft) eine eigenständige Republik.

Land und Leute[Bearbeiten]

Ascaaron ist ein sehr traditionell geprägtes Land. Der Großteil der Bevölkerung lebt noch wie vor Jahrhunderten, in tiefen Bergtälern abgeschieden von der modernen Welt. Nennenswerte Industrien gibt es nur in den drei größeren Städten, darunter die Landeshauptstadt Berino. Von den Einwohnerzahlen reichen jedoch selbst diese größten Ansiedlungen kaum an Metropolen anderer Staaten heran. Selbst Berino hat nur gut 100.000 Einwohner. Die weiten Gebirgslandschaften und Täler sind wiederum äußerst dünn besiedelt, vornehmlich von Bauern- und Handwerkerfamilien. Das Klima ist mild und überrascht durch warme und lange Sommer.
Das Land selbst und seine Menschen haben sich im vergangenen Jahrhundert seit der Gründung der Confederaziun kaum verändert. Das Leben geht noch immer seinen gewohnten, ruhigen Gang. Gerade im Osten, im Gebirge um die kleine, aber traditionsreiche Stadt Naturns, floriert noch immer das angesehene Handwerk des Korbflechters. Naturnser Körbe sind weit über die Grenze des Landes bekannt. In anderen Teilen Ascaarons wiederum widmet man sich der Landwirtschaft, die durch die Drei-Felder-Wirtschaft eine hohe Reife erreicht hat. Moderne Düngemittel lehnt der ascaaronische Bauer weitgehend ab. Handel wird hauptsächlich mit den unmittelbaren Nachbarstaaten betrieben, wobei als Hauptausfuhrprodukte neben Getreide v.a. Naturnser Körbe gelten dürfen.
Sprachlich besteht eine Verwandtschaft des Ascaaronischen zu den Sprachen des benachbarten Medianischen Imperiums. Die Sprache der cordiakischen Minderheit weist dagegen auf eine Herkunft aus dem Westen Anticas. Sie ähnelt dem Turanischen und dem Imperianischen.

Politisches System[Bearbeiten]

Verwaltet und regiert wird Ascaaron seit dem Ende des alten Reiches im Jahr 1911 von einem Landesrat, dem Cussegl Naziunal, dem alle vollwertigen Bürger angehören. Vollwertiger Bürger ist man, wenn man einer der Sippen (Häuser) angehört. In diese Häuser - auf ascaaronisch Chasas genannt - wird man hineingeboren. Ein Wechsel ist zwar prinzipiell im Einklang mit den jeweiligen Sippschaftsordnungen möglich, wird aber nicht gern gesehen und kann in Ausnahmefällen sogar zum Verlust der persönlichen Ehre führen. Die Häuser selbst lassen sich am ehesten mit Parteien anderer Staaten vergleichen, sie sind zugleich aber auch integrierter Bestandteil des Staates. Als sich im Jahre 1911 nach dem Tode des letzten Königs Giuna die Häuser nicht mehr auf einen Nachfolger einigen konnten, beschlossen sie im sog. Heiligen Eid, die Confederaziun zu gründen und künftig die Herrschaft unter sich aufzuteilen. Dieses System besteht prinzipiell bis heute, auch nach dem Beitritt Ascaarons zur Turanischen Föderation.
Die politischen Kontakte zum Ausland sind traditionell nur rudimentär entwickelt. Zu einer internationalen Krise kam es jedoch 1987, als ascaaronische Wilderer bei der Jagd von Grenzsoldaten eines Nachbarlandes beschossen wurden. Sie hatten wohl, wie sie dies seit Jahrhunderten gewohnt waren, die Grenze übertreten, um in den fruchtbaren Wäldern des Nachbarlandes zu jagen. Die Confederaziun musste sich damals verpflichten, der Wilderei Einhalt zu gebieten.

Die Häuser[Bearbeiten]

  • Chasa dal Evla cotschna - Haus des Roten Adlers
  • Figls da la Fertilitad- Söhne der Fruchtbarkeit
  • Chasa da la Glisch - Haus des Lichts
  • Protecturi d'Alba - Wächter der Morgendämmerung
  • Figls e Figlias dal Corda - Söhne und Töchter von Corda

Von den Häusern ist das Chasa dal Evla cotschna, das Haus des roten Adlers, das älteste. Es führt sich auf Großkönig Micura den Alten zurück, der die streitenden Reiche Ascaarons vor 4000 Jahren geeint haben soll. Daneben existieren drei weitere ascaaronische Häuser sowie das Haus der cordiakischen Volksgruppe, die Söhne und Töchter von Corda.

Der Landesrat[Bearbeiten]

Der Cussegl Naziunal (Landesrat) ist das Parlament der Confederaziun. In ihm sind alle Häuser vertreten. Der Landesrat wählt alle 3 Monate einen Landesratsvorsitzenden, der die Regierungsgeschäfte der Eidgenossenschaft führt und das Land gegenüber der Föderation vertritt. Einzelne Mitglieder des Landesrats können vom Vorsitzenden mit bestimmten Exekutivaufgaben betrauen. Bei der Besetzung dieser Posten werden nach Möglichkeit alle Häuser angemessen berücksichtigt.
Darüber hinaus fungiert der Landesrat auch als oberste gerichtliche Instanz der Confederaziun. Wird bei einem Verfahren Berufung oder Revision eingelegt, entscheidet der Landesrat über das Urteil.
President dal Cussegl Naziunal (Landesratsvorsitzender) ist zurzeit Luis Giansauna, der Vorsitzende der Naturnser Korbmachergilde.

Geschichte und Mythen[Bearbeiten]

Ascaaron ist voll von Sagen und Mythen aus alter Zeit. Wie in kaum einem anderen Land vermischen sich hier Erzählung und Realität. Einige der Geschichten, die seit Jahrhunderten mündlich überliefert wurden, lassen sich heute wissenschaftlich interpretieren und bestimmten realen Ereignissen oder Epochen zuordnen. Andere wiederum verschließen sich einer wissenschaftlichen Betrachtung nach wie vor.
Die wohl inhaltsschwerste Sage bezieht sich auf das Reich der Ascaari. Es soll den Überlieferungen zufolge vor 7000 Jahren entstanden sein, "irgendwo in den Bergen im Osten des Landes", wie es heißt. Die Ascaari "beherrschten die Täler und Höhen, ihre Könige aber waren weise und gerecht". Doch dann, so kündet die Sage, "erhob sich die Dunkelheit unter den Menschen und das große Reich der Ascaari zerbrach in der Schlacht auf den Pràlungischen Feldern unter dem Ansturm der Barbaren. Die Überlebenden aber zogen sich in das unterirdische Reich der Murmeltiere zurück". Nur der Name des Landes soll noch an die Herrschaft der Ascaari erinnern.
Auf deren Untergang "folgten viele Jahrtausende des Krieges und der Not, die man in den ältesten Schriften als die Zeit der Streitenden Reiche bezeichnet. Die Menschen litten unter der Gewalt und die Könige starben jämmerliche Tode. Dann aber kam Micura der Alte und einte die dreizehn Reiche". Vor 4000 Jahren soll dies geschehen sein. Micura der Alte "wurde von den ewigen Göttern zum ersten Großkönig Ascaarons auserkoren. Und seine Nachkommen hatten den Thron inne viele Jahrhunderte lang bis sie von den Söhnen Vivanas in blutigen Kämpfen von der Herrschaft verdrängt wurden. Diese aber forderten den Zorn der Götter heraus und so geschah es, dass auch sie vom Thron verdrängt wurden. Vor fast siebzehn Jahrhunderten geschah dies. Und das Großkönigtum ging über auf Pradac und seine Nachkommen, die es bis zum Sturz der göttlichen Herrschaft innehatten."
Als "Sturz der göttlichen Herrschaft" bezeichnen die Erzählungen das Ende des alten Reiches im Jahr 1911, als sich die Häuser nach dem Tode des kinderlosen Königs Giuna nicht auf einen Nachfolger einigen konnten. Stattdessen gründeten sie die Confederaziun, gaben ihr eine quasi-republikanische Verfassung und bestimmten den Landesrat zum obersten Staatsorgan Ascaarons. Die Reichseinigung unter Micura dem Alten gilt noch heute als Grundlage der ascaaronischen Zeitrechnung. Das Jahr 2014 christlicher Zeitrechnung entspricht demnach dem ascaaronischen Jahr 4117 AZ.

RL-Geschichte[Bearbeiten]

Ascaaron ist eine Gründung von Markus Freinberger und entstand 2005. Das Projekt war kulturell zunächst als Mischung aus Österreich und der Karibik gedacht. Schnell konzentrierte man sich aber darauf, dem Land ein rätoromanisches bzw. ladinisches Gepräge zu geben. Ascaaron kann als einzige MN gelten, die sich diesen nahe verwandten Sprach- und Volksgruppen der Schweiz und Südtirols verschrieben hat.
2011 gab Freinberger zunächst bekannt, das Projekt Ascaaron zum 1. Dezember 2011 einstellen zu wollen. Das ascaaronische Forum wurde zwar geschlossen, die Simulation aber – insbesondere die des Fernsehsenders RTA – im Rahmen der MN Turanien fortgesetzt. Die ID Markus Freinberger blieb erhalten. Der förmliche Beitritt zur Turanischen Föderation erfolgte im November 2013.

Links[Bearbeiten]

  • [1] - Forum der Confederaziun
  • [2] - Cumissiun per l'Istorgia culturala (Kulturgeschichtliche Kommission des Landesrats)


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