Bangorwald-Kino

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Unter Bangorwald-Kino versteht man Filme die in den großen Filmstudios in der Nähe Itanagars (Hansastan) gedreht werden. Dies kommt daher, weil sich unweit von Itanagar der Bangorwald, ein Naturschutzgebiet erstreckt. Dort werden jährlich etwa 25% der gesamten kommerziellen Filmproduktionen in Hansastan gedreht.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem 1964 der Kommunismus durch eine Scheindemokratie ersetzt worden war, wurden die ersten Bangorwald-Filme produziert, wenngleich es erst nur sehr wenige waren und die auch nicht besonders erfolgreich waren. Aber da sich die Menschen jetzt nach romantischen Filmen sehnten, erlebte das Bangorwald-Kino schließlich um das Ende der 60er Jahre seine erste „große Zeit“. In den 80er und 90er Jahren gab es eine weitere große Zeit in der nahezu nur monumentale Epen gedreht wurden, dies lief so bis zur Evolution im Jahre 2000. Nach dem Bürgerkrieg allerdings musste sich das Bangorwald-Kino den Problemen des neuen Jahrtausends stellen wie z.B. der Videopiraterie, die auch vor Hansastan nicht halt machte.

Merkmale[Bearbeiten]

Auch wenn es den allgemeinen Bangorwald-Film jetzt nicht unbedingt gibt, so lassen sich doch einige typische Merkmale erkennen. So dauern die Filme mit zweieinhalb bis etwa vier Stunden recht lange, was auch dazu führt, dass es meist eine Unterbrechung des Ganzen gibt. Was für einen Betrachter aus dem Ausland oft nahezu kitschig wirken mag, ist dass es viele Szenen gibt in denen wie in einem Musical getanzt und gesungen wird. Oft werden auch hierdurch die traditionellen Bestandteile von Kunst aus Sudgardha Pradesh (vor allem der Itanagars) dargestellt. Zu diesen zählen neben Liebe, Heldentum, Komik, Wundersames, Pathos und Friedvollem auch Ekel, Schrecken und Wut was zu einer durchaus interessanten Mischung führt. Was auch auffällt ist, dass es so gut wie nie Kussszenen gibt und erst recht keine Sexszenen. Enthält ein Film diese doch, hagelt es meist Proteste und harte Kritiken von allen Seiten. Den krönenden Abschluss vieler Filme bildet das glückliche Ende mit einer Liebesszene (ohne Kuss) in den Bergen des Zentralgebirges, was in Sudgardha Pradesh als Inbegriff der romantischen Natur gilt. Als Letztes fällt noch etwas rein Pragmatisches auf: damit sich die Filme auch rechnen, müssen ganze Familien sie sich anschauen, möglichst auch mehrmals. Dies führt zu kinderfreundlichen Filmen, was den "Mangel" an Sex und Gewalt erklärt.