Chris Bardeij

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Chris Bardeij
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Bekannt als
Geboren  Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „august“
 in Kreen, Barqueswi
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Gestorben
 im Alter von Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „august“ Jahren
Tätigkeit Politiker, Unternehmer
Wohnort {{{LAND}}}

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Chris (Josef Jakob) Bardeij (* 14. August 1961 in Kreen, Barqueswi, geb. als Chris Bardeij; † 04. April 2005) war arcorianischer Politiker, Staatsmann und oberster Glaubensvertreter der Latiisten. In der ehemaligen Republik Barqueswi galt er, neben Jan Ericson (* 1967; † 2003), als Begründer der demokratischen Reformbewegung, welche er mit einer Totalrevision der Verfassung initiierte.
Er war im Jahre 2003 mit Dany Halo (* 1969; † 2003) und im Jahre 2004 mit Maya Mausal (* 1973) verlobt. Dany Hallo verstarb auf einer Auslandsreise und Maya Mausal löste die Verlobung auf. Seit September 2004 lebte er mit Carmen de Mora y Aragon (* 1961) in einer Lebensgemeinschaft und war ab Dezember 2004 mit ihr verlobt.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft und Jugendzeit[Bearbeiten]

Bardeijs Vater war der Leitende Regierungsdirektor und Leiter des Staatsgefängnis Kreen Gunther Hermann Bardeij (* 1936; † 2004). Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Kreen. Im Jahre 2004 kam er bei Volksunruhen in seiner Heimatstadt Kreen ums Leben.
Bardeijs Mutter, Anna Bardeij (* 1937) ist eine geborene Eichmann und war Krankenschwester im Stadt-Krankenhaus Kreen, bis sie im Jahre 1997 in den Ruhestand ging.
Bardeij hat noch eine ältere und eine jüngere Schwester, Sabina Hardt (* 1958) und Sarah Bardeij (* 1964).
Die familiäre Binnenstruktur war von einem festen latiistischen Glauben, sowie der Ethik und Tugendlehre der barqueswischen Freiheitskämpfer geprägt. Mit seinem dritten Lebensjahr erhielt Bardeij Privatunterricht vom Vater und Unterricht im Fechten.
Früh interessierte sich Bardeij für Geschichte, Politik und Sozialwissenschaften.

Erste Studienzeit (1980 - 1988)[Bearbeiten]

Nachdem Bardeij 1980 erfolgreich seine Abiturprüfung abgelegt hatte, studierte er, entgegen dem Willen seines Vaters, Soziologie an der Universität Kreen. Während dieser Zeit lernte er Torben Peterson kennen und schnell entstand zwischen den beiden Männern eine enge Freundschaft. Peterson war Mitglied der weißen Freiheitskämpfern, einer schlagenden Studentenbruderschaft. Nach einigen Besuchen der Mitgliedsversammlungen der Bruderschaft entschloss sich Bardeij der Studentenschaft anzuschließen. Nach einer zweijährigen Probezeit wurde Bardeij 1983 als Vollmitglied aufgenommen.

Ein Jahre zuvor hatte sich Bardeij entschieden ein weiteres Studium aufzunehmen, ein Studium der Politikwissenschaften. Nach den heutigen Aussagen ehemaliger Professoren und Dozenten ließ er dieses Studium jedoch sehr schleißen und widmete sich lieber seiner Bruderschaft. Dies deutet auch seine Studienzeit von 10, statt 8 Semester, an. Dennoch schloss Bardeij beide Studiengänge mit Diplom ab. Den Studiengang der Soziologie 1985 und den der Politologie 1988.

Nachdem Bardeij in der Bruderschaft aufgenommen wurde, wurde er zunächst im Jahre 1984 Fuxmajor und war damit für die Werbung und Betreuung des ihm folgenden Nachwuchses beauftragt. 1985 wurde er dann durch die Bruderschaft zum Consenior, Chargezeichen (xx), gewählt. Als Consenior war er der Vertreter des Seniors und zugleich der Fecht-Chargierte, der den Mitgliedern das Pauken beizubringen und auf die Mensuren vorzubereiten hatte. Nach drei Wiederwahlen und Belobigung für die gute Amtsführung wurde Bardeij das Recht zugestanden den Titel auf Lebenszeit zu tragen.
Im Jahre 1988, kurz nach dem Abschluss des zweiten Studienganges, kam es während einer Mensur zwischen Bardeij und seinem besten Freund Peterson zu einem tödlichen Unfall. Bei einem Vorstoß wurde Peterson ein tödlicher Hieb auf die Halsschlagader gegeben und verstarb noch am Ort des Gefechts. Da es sich bewiesenermaßen um keine Satisfaktion von Seiten Bardeijs handelte und die beiden zuständigen Sekundant die Mängel der Halskrause nicht festgestellt hatten, wurde Bardeij nicht strafrechtlich verfolgt. Dennoch wurde Bardeij unehrenhaft aus der Bruderschaft entlassen und der Titel des Conseniors entzogen.

Einsiedlerleben (1988 - 1992)[Bearbeiten]

Nach dem Tode seines besten Freundes isolierte sich Bardeij von der Gesellschaft, da er die Schuld an dem Todes seines Freundes bei sich sah. Bardeij erkrankte an starken Depressionen. Der in einer sehr gläubigen Familie aufgewachsene Mann wählte den Weg des Glaubens als Mittel der Trauerbewältigung und wollte in der Einsamkeit den Sinn des Lebens finden. Während dieser Zeit bekam er von seinen späteren Glaubensbrüdern den Namen Josef Jakob.

Wiederkehr nach Kreen (1992 - 1997)[Bearbeiten]

Von 1992 bis 1997 arbeitet Bardeij für diverse politische und religiöse Institutionen.

  • Kreener Latiistengemeinde (1992 - 2002)
  • Latiistischer Zentralrat (seit 1995)
  • Liberale Partei Barqueswi (1995 - 1997)

Zweite Studienzeit (1997 - 2002)[Bearbeiten]

Neun Jahre nach Beendigung seines zweiten Studienganges begann Bardeij erneut, neben seinem politischen und religiösen Engagement, zu studieren. Nach fünf Jahre schloss er auch dieses Studium, ein Studium der Sozialpädagogik, mit Diplom ab. Das Studium der Sozialpädagogik sah Bardeij als die einzige geeignete Alternative zu einem Studium der Religionspädagogik.

Religiöse Pfade[Bearbeiten]

Nach dem Tode seines besten Freundes und dem Bruch mit seiner Bruderschaft zog sich Bardeij zurück in die Bergregionen der Stadt Latidi. Über ein Jahr lebte er als Anachoret im Gebirge des Quellbergs und versuchte sich auf sein Leben und seinen Glauben zu besinnen. Nach 14 Monaten des Lebens in der Abgeschiedenheit schloss er sich einer kleinen Gruppe von gläubigen Latiisten an und lebt nach den Worten Gottes, als latiistischer Philanthrop und predigte in den umliegenden Regionen die Worte Latidus. Er gründet mit seinen Glaubensbrüdern eine kleine Gemeinschaft mit dem Namen “Brüder der Barmherzigkeit“, von der er sich im Jahre 1992, in Freundschaft, trennt. Die genauen Beweggründe seiner Trennung von der Bruderschaft sind nicht ganz geklärt, aber der ohnehin schon gläubige Bardeij kam als ein überzeugter Latiist zurück nach Kreen und engagierte sich weiterhin in diversen latiistischen Organisationen.

Zunächst arbeitete Bardeij in der Kreener Latiistengemeinde, im Jahr 1995 wurde er Mitarbeiter und Mitglied im Zentralrat der Latiisten und wurde 1996 in den Hohen Rat der Fünf berufen. Als 2003 der oberste Glaubensvertreter der Latiisten (Jakobus) verstarb wurde Bardeij völlig überraschend als sein Nachfolger gewählt. Bardeij ist Verfechter des progressiven Latiistentums. Der religiöse Name Chris Bardeijs ist Josef Jakob und sein offizieller Amtstitel lautet: Josef Jakob, oberster Glaubensvertreter der Latiisten, primus inter pares von Gottes Gnaden.

Politischer Werdegang[Bearbeiten]

Durch seine Arbeit für politischen Institutionen besaß der Name Bardeij einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Politik. Es kam auch zur Versöhnung zwischen Vater und Sohn, da Bardeij plötzlich doch eine politische Karriere einzuschlagen schien.

Barqueswi[Bearbeiten]

Gründung der KPB (2002)[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 gründete Chris Bardeij die Konservative Partei Barqueswi (KPB), welche später Volkspartei Barqueswi (VPB) hieß, mit seinem Bekannten und späteren guten Freund Jan Ericson. Im März des folgenden Jahres begründete er mit diesem die demokratische Reformbewegung, welche sich zum Ziel gesetzt hatte die Republik von dem damaligen Rätesystem in ein präsidentielles Regierungssystem umzuwandeln.

Staatsoberhaupt (2002 - 2004)[Bearbeiten]

Chris Bardeij wurde am 18. Dezember 2002 Staatsoberhaupt der Republik Barqueswi. Er schloss die ersten fundamentalen Staatsverträge ab und etabliert den Namen der Republik in der intermikronationalen Welt. Am 03. Juni 2003 schloss sich unter seiner Führung das Herzogtum Arcor der Nation an und am 24. September 2003 war auch er es, der das Herzogtum wieder in seine Unabhängigkeit entließ. Am 01. Juni 2003 verstarb Dany Halo, die Verlobte von Chris Bardeij, auf einer Auslandsreise und am 16. Juli kam Jan Ericson, der ehemalige Vizekanzler der Republik Barqueswi und Träger der Ehrenstaatsbürgermedaille, welche er am 09. Juli überreicht bekommen hatte, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Im Februar 2004 brach das Wirtschaftssystem der Republik zusammen, es kam zu Unruhen und Streikwellen durchzogen das Land. Am 01. März 2004 trat Bardeij als Präsident der Republik zurück und die Republik zerbrach.

Arcor[Bearbeiten]

Erste Ministerzeit (2004)[Bearbeiten]

Am 02. März emigrierte Bardeij in das Großherzogtum Arcor und erhielt die Arcorianische Staatsbürgerschaft. Am 10. März wurde er zum Minister des Inneren und Minister für Kultur und Geschichte, im Großherzogtum Arcor, ernannt und arbeitete unter der Führung des Staatskanzlers Günter von Reggin. Während der Regierungsarbeit lernte er Maya Mausal kennen, mit der er sich verlobte. Die Verlobung wurde jedoch von dieser wieder aufgelöst. Am 14. September wurde Chris Bardeij zum Botschafter des Großherzogtums Arcor in der Föderation Turanischer Republiken ernannt. Vier Tage später wurde Bardeijs Vater in seiner Heimatstadt Kreen getötet.

Regierungschef (2004 - 2005)[Bearbeiten]

Bardeij wurde Wegbereiter der ersten demokratischen Wahlen des Großherzogtums, welche im Oktober des selben Jahres stattfanden, und wurde mit 100% der Stimmen zum Staatskanzler gewählt und mit großer Mehrheit ins Parlament. Seine Angelobung fand am 24.10.2004 statt. Während seiner Regierungszeit richtete er das Bürgernetz ein, reformierte eine Vielzahl von Gesetzen und wurde auf seiner Veranlassung eine Wirtschaftsreform durch das Parlament beschlossen. Seit September 2004 führt Chris Bardeij mit Carmen de Mora y Aragon, der Vorsitzenden des Vereins Freunde der MicroKultura, eine glückliche Lebensgemeinschaft und war ab 25. Dezember 2004 mit ihr verlobt.

Zweite Ministerzeit (2005)[Bearbeiten]

Für eine zweite Amtszeit als Staatskanzler und Mitglied des Parlamentes trat Bardeij nicht mehr an und so wurde er am 06.03.2005 von Großherzog Julian von Arcor, nach der neuen Staatskanzlerwahl, von seinem Amt entlassen. In der neuen Regierung unter Maya Mausal wurde er Minister des Inneren und Kultur, sowie Minister für Wirtschaft und Finanzen.

Unternehmen[Bearbeiten]

Barqueswi (2002 - 2004)[Bearbeiten]

Ende 2003 wurde das Antiquitätenhaus Bardeij gegründet, welches Artefakte aus nahezu allen barqueswischen Epochen im Sortiment aufgenommen hatte. Das Unternehmen hatte dabei jedoch nur mäßigen Erfolg und sollte eigentlich wieder verkauft werden.

Als am Ende des Jahres 2002 ein Wirtschaftsboom in der Republik Barqueswi einsetzte, erkannte Bardeij, dass er mit einer (Web)Designfirma einen bislang spärlich besetzen Markt besetzen konnte. Innerhalb kurzer Zeit wurde die Firma der größte Anbieter für Internetpräsenzen und Design. Bardeij Webdesign wurde neben Börger-Futter Bardeijs stärkstes Zugpferd. Das Unternehmen wurde 2004, nach dem Zerfall der Republik Barqueswi, aufgelöst.

Das Unternehmen Börger-Futter wurde 2002 gegründet und war das erste Unternehmen von Chris Bardeij. Diese barqueswische Fast-Food-Kette hatte im Verlauf ihres Bestehens ein dichtes Filialnetz aufgebaut und konnte innerhalb kurzer Zeit einen enormen Anteil am Markt für sich gewinnen. Börger-Futter fiel in den Bereich Systemgastronomie, da es sich durch standardisierte und vereinheitlichte Organisationsstrukturen auszeichnete, konnte dabei aber dennoch weiterhin eine hohe Qualität seiner Produkte garantieren. Dieser Gastronomietyp war in Barqueswi ein völliges Novum und wurde von der Bevölkerung positiv aufgenommen und später auch rege genutzt. Die gastronomischen Leistungen wurden von einem breiten sozialen Spektrum genutzt, das heißt, vom Handwerker bis zum Staatsrichter war jede soziale Gruppierung als Gast vertreten. Börger-Futter wurde täglich von 250.000 Menschen besucht.

Ein weiteres Unternehmen, war das von Bardeij gegründete Nachrichtenmagazin Barqueswi, eine wöchentlich erscheinende Zeitschrift die vor allem politische und allgemeine Nachrichten enthielt. Das Magazin hatte ab seiner Gründung im Jahre 2003 eine durchschnittliche wöchentliche Verkaufsauflage von 100.000 – 150.000 Exemplaren. Alle Unternehmen wurden im Jahr 2004 aufgelöst, nachdem die Republik Barqueswi zuerfallen war.

Arcor (2004 - 2005)[Bearbeiten]

Da die von Chris Bardeij, in Arcor gegründeten Firmen nicht lange existierten oder sich zum Zeitpunkt seines Todes noch in der Gründungsphase befanden, können keine detaillierte Daten genannt werden.

Das Unternehmen Refugo ist eine Einzelhandelskette die sich vor allem auf Pflegeprodukte für Damen und Herren spezialisiert hat. Neben diesen Produkten sind aber noch weitere Waren im Sortiment vertreten.

Das zweite Unternehmen, Geschichte Heute, veröffentlicht eine Zeitschrift die die neuesten Erkenntnisse und Funde der Geschichtswissenschaften veröffentlicht und die Bevölkerung über historische Themen aufklären Möchte. Vor allem wird von dem Magazin über die Historie des Großherzogtums Arcor berichtet, aber auch intermikronationale Themen sollen behandelt werden. Ein Veröffentlichungsintervall wurde offiziell noch nicht festgelegt, es wird aber angestrebt im Monats- oder Zwei-Monatstakt das Magazin zu publizieren.

Das Unternehmen Juwelier Elégance beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Schmuck und Uhren. Hauptanliegen ist die Erstellung einer breiten Produktpalette exklusive Pretiosen.

Der Historia Bücherverlag ist ein Verlag der sich auf die Veröffentlichung und den Vertrieb von Büchern der Sachgebiete Geschichte und Kultur spezialisiert hat. Durch den Verlag wird auch das Magazin Geschichte Heute veröffentlicht.

Ehrungen[Bearbeiten]

  • 2003: Ehrenstaatsbürgermedaille der Republik Barqueswi
  • 2003: Ehrenstaatsbürgerschaft des Großherzogtums Arcor
  • 2004: Goldener Staatsorden des Großherzogtums Arcor
  • 2004: Ehrenbürgerschaft der Föderation Turanischer Republiken
  • 2005: Orden des Staatskanzlers des Großherzogtums Arcor *
  • 2005: Sigurd-Thorwald-Preis für Politik *

* Verleihung posthum

Zitate und Sprüche[Bearbeiten]

  • Gemeinschaft ist das höchste Gut