Dragan Stanković

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Dragan Stanković (kyrill.: Драган Станковић; * 29. August 1948 in Bechtograd; † 3. Juni 2004 in Vinaši, Vesteran) war ein ratelonischer und vesteranischer Politiker. Er war von August bis November 2003 Mitglied des ratelonischen Unionsparlaments für die NSV und von November 2003 bis zu seinem Tode im Juni 2004 Premijer Vesterans und Mitglied der sozialistischen Jedinstvo. Dragan Stanković hatte einen Bruder, Boris Stanković (*1955).

Lebenslauf[Bearbeiten]

Dragan Stanković verkündet Unabhängigkeit Vesterans
(Vinaši 2003)
Dragan Stanković wurde am 29. August 1948 in der vesteranischen Kleinstadt Prezren als Sohn des Rechtsanwalts Ratko und seiner Frau Bojana Stanković geboren. Als er acht Jahre alt war, zog sein Vater aus beruflichen Gründen mit seiner Familie in die naheliegende Industriestadt Bechtograd.

Mit 18 Jahren ging Stanković in die vesteranische Hauptstadt Vinaši, um dort Rechtswissenschaften zu studieren. Während dieser Zeit betätigte sich Stanković in der Sozialistischen Partei und in separatistischen Studentenorganisationen.

Nach dem Studium wurde Stanković 1973 Angestellter in einer Zweigstelle eines astorischen Unternehmens in Vesteran, in dem er als Berater arbeitete. 1979 wechselte Dragan Stanković ins Innenministerium der damals noch von Imperia okkupierten Republik Vesteran und stieg Mitte der 80er Jahre zum Berater des damaligen Innenminister Slobodan Vujević auf, zu dem er ein freundschaftliches Verhältnis entwickelte.

Als im Juni 2000 der Bürgerkrieg ausbrach, schloss sich Stanković den Regierungstruppen unter Premijer Vujević an und koordinierte dabei den Nachschub und die Unterstützung aus dem Ausland. Nachdem die Parteien Waffenstillstand schlossen, kehrte Stanković ins zerstörte Bechtograd zurück.

Anfang 2003 beschloss Stanković, in die Politik zu gehen, und gründete gemeinsam mit Vojislav Mihajlović, an dessen Seite er im Bürgerkrieg gekämpft hatte, die Narodna Stranka Vesterana (Vesteranische Volkspartei). Mihajlović wurde schließlich Premijer der Republik Vesteran.

Nach dem unerwartet hohen Ergebnis (19 Prozent) der NSV bei der ratelonischen Unionsparlamentswahl wurde Stanković Abgeordneter im Unionsparlament und von der Presse als Kandidat auf das Amt des Außenministers gehandelt. Im November kehrte er der ratelonischen Politik allerdings den Rücken, um sich wieder voll und ganz Vesteran und seiner Partei, die sich mittlerweile in Jedinstvo umbenannt hatte, zu widmen. Er kandidierte als Nachfolger Mihajlović für das Premijersamt und gewann 86 Prozent der Stimmen.

Stanković leitete schließlich als Premijer die erfolgreiche Sezession Vesterans von Ratelon im Frühjahr 2003 und wurde anschließend vom ratelonischen obersten Gericht wegen Hochverrats in Abwesenheit verurteilt.

Am 03. Juni 2004 starb Dragan Stanković überraschend an Herzversagen.