Friedrich McClane

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Friedrich McClane
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Gestorben
Tätigkeit Politiker, Satiriker, Journalist
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Dr. hist. Friedrich McClane (* 4. Oktober 1944 in Nordholte, Neuenkirchen) ist sowohl neuenkirchner Staatsmann und Politiker als auch freier Journalist und Satiriker.

Leben

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Friedrich McClane

Friedrich McClane erblickte am 4. Oktober 1944 in Nordholte als erster Sohn der markgräflichen Eheleute Wilhelm und Johanna McClane (geb. von Gneisenau) das Licht der Welt. Seine Familie verbindet eine Blutsverwandtschaft mit dem Hause von Reichenberg, die im Jahre 2005 durch ein renommiertes Institut für Genealogie in Neuenkirchen-Stadt festgestellt wurde. Seit dem dem 11. September 2005 tragen die McClanes den Titel "Großherzog".

2004 nahm er die Staatsbürgerschaft der Föderation Turanischer Republiken an; diese legte er jedoch aus persönlichen Gründen ein Jahr später wieder ab.


Bildungsweg

Schulzeit (1950-1963)

Im Alter von sechs Jahren trat McClane in die Hermannus-de-Wederbleke-Grundschule ein, wurde in die fünfte Klasse versetzt und besuchte fortan das Blücher-Gymnasium, welches er mit dem Abitur erfolgreich abschloss. Aufgrund seiner Leistungen in den Fächern Geschichte, Germanistik und Politik erhielt er eine Auszeichnung, die für seinen beruflichen Werdegang entscheidend sein sollte. Im Gegenteil zu den Erwartungen seiner Lehrkräfte besuchte er keine Akademie, sondern zog die Autodidaktik vor.

Promotion (2002-2004)

2002 begann McClane seine Arbeiten an einer Biographie über Heinrich Ludwig Kaiser, einem Missionar, der ihm aufgrund seiner Entscheidung, den Menschen in weiter Ferne das Christentum nahe zu bringen und dafür etliche Strapazen auf sich zu nehmen, großen Respekt abverlangte. Am 31. Dezember 2004 legte er seine Ergebnisse der freiländischen Universität zu Wartburg als Dissertation vor und promovierte so im Bereich transdimensionale Geschichte.

Studium (WS 2004/2005)

An der Olaus-Borg-Universität zu Turanien nahm er am Wintersemester 2004/2005 zur Einführung in die Politikwissenschaften teil, welches er laut seiner Dozentin mit ausgezeichnetem Erfolg bestand. Die Themen seiner Diplomarbeit setzten sich wie folgt zusammen: Ideologien, politisches Alltagsdenken, Meinungsforschung und Populismen.


Berufsleben

McClane trat schon frühzeitig in die aktive Politik ein, da er mit seinem Vater die Amtsgeschäfte der Markgrafschaft Hoope leitete und in ständigem Kontakt mit der Regierung des Königreiches Grimmberg stand. Schon damals offenbarte sich sein zukünftiges Métier: Der Diplomatendienst.

Ab und an schreibt er für größere Zeitungen, z. B. die Grimmberger Rundschau, politische Essays und Satiren über aktuelle Geschehnisse im In- und Ausland; seither ist er in Turanien als liebenswürdiger Spitzbube bekannt.

Weiterhin dozierte McClane an der Olaus-Borg-Universität die Grundzüge des Diplomatendienstes, stellte diese Tätigkeit jedoch wieder ein, da er sich der Ausbildung des diplomatischen Corps Seiner Majestät des Kaisers von Neuenkirchen widmen wollte – zu diesem Zwecke reorganisierte er die Albrecht-Töllmann-Akademie in Neuenkirchen-Stadt, deren Leitung er daraufhin übernahm.


Neuenkirchen

McClanes Vorfahren, die nach dem siebzehnjährigen Krieg in den Stand eines Markgrafen erhoben wurden, sind seit jeher bevorzugte Mitglieder im diplomatischen Corps Grimmbergs, weshalb er sich dieser Tradition fügte.

2003 wurde Friedrich McClane zum Executor für Äußeres des neu entstandenen Neuenkirchner Reichs ernannt, ein Amt, das seiner Profession entsprach: Bei den Verhandlungen mit Staaten wie Arcor, Aurora, Filder und Fromboldisland gelang es ihm, die auf seiner Heimat lastenden Vorurteile zu beseitigen und den Grundstein für noch heute währende Freundschaften zu legen.

Nach dem Nugischen Krieg fungierte McClane als Generalgouverneur des besetzten Landes, baute eine Übergangsregierung auf und übergab Nugensil an Fips von Fipsenstein.

Weiterhin vertrat er das Reich bei zahlreichen Konferenzen, wie z. B. den Debatten in Renarien über Vorgehensweisen gegen die terroristischen Aktivitäten von Seiten Dostarusiens oder der Beilegung des Konfliktes mit Turanien während der Valoirfrage im Großherzogtum Arcor.

Am 18. Februar 2005 trat er aufgrund diverser Differenzen mit dem Kronprinzen Heinrich Louis II. freiwillig von seinen Ämtern als Executor für Äußeres, Leiter des Ressorts für Äußeres und Neuenkirchner Botschafter zurück – Zeitungen seiner Heimat betitelten ihre Meldungen mit „Der Lotse geht von Bord“.

Am 09. Juni 2005 wurde McClane von Heinrich Louis II. zum Leiter des Reichsnachrichtendienstes (RND) ernannt und koordinierte u.a. die Informationsbeschaffung des Ressorts für Krieg und Rüstung während der militärischen Auseinandersetzung zwischen dem Neuenkirchner Reich und dem Royaume du Valoir.

Wenige Monate später wurde zum zweiten Male eine Verfassungsnovellierung im Reichstage beschlossen, die nunmehr einen Reichskanzler als höchstes ministeriales Amt vorsieht; diesen Posten füllt McClane seit dem 12. September 2005 aus.


Turanien

Kurz nach McClanes Einbürgerung wurde ihm der Posten des Botschafters für die Föderation im Neuenkirchner Reich angeboten, was nicht zuletzt auf die guten Kontakte, die er mit dem Kaisergeschlecht führte, zurückzuführen ist. Für beide Seiten war diese Regelung von enormen Vorteil, denn statt bürokratischer Hürden konnten wichtige Nachrichten ohne Probleme – und manchmal auch im Verborgenem – übermittelt und diverse Absprachen hinsichtlich der gemeinsamen Politik ohne Umstände geklärt werden.

Während der Präsidentschaft von Kristofer Pitz und der folgenden Übergangsperiode Oliver Hasenkamps stand er dem diplomatischen Dienst der Föderation als freier Berater zur Verfügung, nachdem er das Amt des Außenministers aufgrund einer stets von ihm befürchteten Kollision der Interessen beider Staaten ablehnte. Den Höhepunkt dieser Periode stellte die Verkündung der Republik Tchino dar, welche zu einer erneuten Krise mit Li Jinsheng führte, allerdings friedlich beigelegt werden konnte.

2005 kandidierte McClane für das Amt des Präfekten der Föderationsrepublik Großturanien und konnte am 22. März die Wahl für sich entscheiden. Während seiner Amtszeit gelang es, internationale Künstler für kleinere, aber gut besuchte Veranstaltungen zu gewinnen und mit Hilfe von Magnus Franke Grundlagen für die Errichtung einer Zweigstelle der fromboldischen Tannenbrand-Brennerei zu legen.

Kurz nach seiner Niederlegung der turanischen Staatsbürgerschaft wurde McClane von der Föderationsstaatsanwaltschaft auf Verdacht von Landesverrat angeklagt. Für die Verteidigung bestimmte er den Kaiser Neuenkirchens, was ihm letztlich zum Verhängnis werden sollte, denn der ihm laut Artikel 1, Paragraph 1b) und in Anspruch genommene Rechtsbeistand wurde als Indiz seiner Schuld gewertet – das Urteil an sich wies ebenfalls fragwürdige Elemente auf: So musste die Anklage beispielsweise nicht die Echtheit der belastenden Beweismittel belegen, diese wurden als wahr hingenommen. Bemerkenswerter Weise wurde kein Auslieferungsantrag gestellt.


Auszeichnungen

Sein Werken als Leiter des neuenkirchner Ressorts für Äußeres und das Wiederaufbauprogramm Nugensils wurden am 22. August 2004 durch die Verleihung des Pour le Mérite mit Eichenlaub honoriert.

Der Hausorden des Hauses Grimmberg wurde ihm am 09. Dezember 2005 für seine Verdienste um jenes Adelsgeschlecht verliehen.


Zitate

"Nur ein Narr verkennt die Notwendigkeit, zu sehen, was auf der anderen Seite ist."

"Dass wir das Recht nicht haben, wissen wir; aber wir haben die Macht – und die gebrauchen wir." (Zum König des Konglomerates Stauffen)

"Insofern stellt die Reichsregierung Neuenkirchens den außenpolitischen Grundsatz auf, dass Expansionen speziell im Nordosten Terek'Nors in Zukunft nicht mehr toleriert zu werden gedenken." (Manifestation der McClane-Doktrin)


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