Fuchsen

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Der Freistaat Fuchsen ist eine Republik im Nordosten von Terek'Nor, in der Region Aurora. Er grenzt im Norden an die Elisenbucht und Korland, im Süden an das Fürstentum Greifenburg und an die SDR im Westen. Er zeichnet sich besonders durch seine reichhaltige Natur und die ruhige fuchsische Mentalität aus.

Freistaat Fuchsen
 
Landesflagge Landeswappen
fuchsen.gif Fuchsenwappen.png
(Details)
Amtssprache Deutsch
Hauptstadt Klapsmühltal
Staatsform Basisdemokratische Republik
Gliederung 4 nicht souveräne Provinzen
Präsident
 der Volksversammlung
Hendrik Wegland
Regierungschef
 Hofkanzler
Theo von Blanckenstetten
Fläche 723 024 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl
 Dichte

ca. 16,4 Mio.
22.7 EW/km²
Gründung 28. Februar 2004
Währung Fuchsmark, Pfeng
Karte OIK, CartA
Nationalhymne Nationalhymne
Nationalfeiertage 28. Februar
 Tag der Staatsgründung
19. September
"Sprich-wie-ein-Pirat-Tag"
internationale Vorwahl +260
internationales Kennzeichen FSB
Website www.freistaat-fuchsen.de
Forum www.freistaat-fuchsen.de/forum
Portal Portal Fuchsen
Kartenmaterial
Die 4 Provinzen und ihre Hauptstädte
Ostfuchsen Klapsmühltal
Südfüchsen Eisenstadt
Westland-Kaufbach Kaufbach
West-Mittelland Randficht


Geschichte[Bearbeiten]

Am 28. Februar 2004 wurde das Fürstentum Schnitzelberg durch Fürst Schnitzelberg gegründet. Am 26. August 2004 folgte die Umwandlung in den Freistaat Fuchsen. Oliver Twist übernimmt dabei, gemeinsam mit Hendrik Wegland kommissarisch das Amt des Ministerpräsidenten bis eine neue Verfassung erstellt und vom Volk angenommen wurde. Unter Ministerpräsidenten Oliver Twist und Hendrik Wegland kam es am 25. September 2004 zur von fuchsischer Seite genannten Neuenkirchen-Krise, bei dem ein vergessene Einladung zum Event "Politiker fahren GoKart" der Auslöser für den Verzicht auf gemeinsame Verträge war. Diese konnte durch intensive Gespräche im Friedenszentrum von Tohacs zunächst beigelegt werden. Am 15. November 2004 kam es zur 2. Neuenkirchen-Krise, nachdem sich Nugensil und Neuenkirchen zu einem Land zusammenschlossen und somit einen großen Druck auf die fuchsische Nation hätten ausüben können. Die fuchsische Regierung handelte damals mit Auflagen, die eine Durchreise verboten. Das Gesetz wurde späterhin in der Konföderation abgeschafft.

Hagen vom Haufen wurde im November 2004 vom fuchsischen Volk in der ersten freien Wahl zum Ministerpräsidenten gewählt, trat jedoch im Januar 2005 wegen gesundheitlichen Problemen von all seinen Ämtern zurück. Nach seinem Rücktritt übernahm Fabian M. Julian Montary kommisarisch alle Amtsgeschäfte. Der Freistaat Fuchsen schloss sich am 21. November 2004 mit dem Falkenland in einem feierlichen Akt zur Zwydecker Konföderation zusammen. Die Disziplin Ski-Abfahrt wurde am 26. Februar 2005 in Klapsmühltal bezüglich der Wintermicrolympiade 2005 in der Zwydecker Konföderation durchgeführt.

Im Februar 2005 wurde Jean-Marie Lassalle zum Ministerpräsidenten Fuchsens gewählt, trat aber aus parteipolitischen Gründen bereits im Mai 2005 zurück. Ab Juni 2005 übernahm nach einer Neuwahl Willi Brandt die Ministerpräsidentschaft. Willi Brandt positionierte sich im Neuenkirchen-Valoir Krieg klar hinter Neuenkirchen und versprach humanitäre Hilfe in den betroffenen Gebieten. Die Konferenz auf Neuenkirchener Boden, bei die Nationen auf TerekNor über die Nachkriegsordnung im ehemaligen Königreich Valoir berieten, erklärte Brandt als gescheitert und wurde nach Wortgefechten mit dem Neuenkirchener Kaiser als Vertreter des Freistaates bei der Konferenz entlassen.

Am 01. August 2005 kam es erstmalig bei Wahlen zum obersten Richter zu einer Pattsituation. Hendrik Wegland und Michael Merten vereinigten die gleiche Anzahl der Stimmen auf sich. Damit wurde eine bislang ungeklärte rechtliche Frage aufgeworfen, die mit einer Änderung des Wahlgesetzes gelöst wurde.

Fabian M. Julian Montary trat am 07. August 2005 von seinem Amt des Finanz- und Wirtschaftsministers zurück und legte sein Mandat im Landtag und im konföderalen Rat nieder. Sein Nachfolger Oliver Twist wurde wenige Tage später ernannt. Twist legte jedoch mit dem Niedergang der Zwydecker Konföderation alle öffentlichen Ämter und seine Staatsbürgerschaft im Freistaat nieder.

Am 25. November 2005 wurde Nigggo Ebert (SPZ) zum Ministerpräsidenten gewählt übergab aus gesundheitlichen Gründen einen Teil der Amtsgeschäfte seinem Stellvertreter Hendrik Wegland. Im Februar 2006 wurde die neue Verfassung in einer Volksabstimmung mehrheitlich abgelehnt. Nachdem Fuchsen lange Zeit keine Nationalhymne besaß, hat der Landtag am 1. Juli 2006 über eine Melodie abgestimmt, welche auch angenommen wurde.

Bei der Landtagswahl im August 2006 wurde James Didot neuer Ministerpräsident, welcher aufgrund von Inaktivität nur kurze Zeit im Amt war.

Ende des Jahres 2007 kam heraus, dass Aquatropolis in großem Stil Fuchsmark fälschte. Dies führte zu einer Verschlechterung des bisher guten Verhältnisses.

Im Februar 2008 wurde Anton Kurtz, der bis dahin fast eineinhalb Jahren am Stück Ministerpräsident war, durch James Didot abgelöst.

Um Kosten einzusparen, wurden am 15. April 2008, die bisher 10 Provinzen zu vier großen zusammengelegt. Die Provinz Ostfuchsen entstand aus Klapsmühltal, Elisenburg und Ostfuchsen; Südfuchsen aus Südfuchsen und Eisenland, sowie West-Mittelland aus Randficht, Mittelland und Westfuchsen und die Provinz Westland-Kaufbach aus Westland-Kaufbach und Gartenspartenkirchen.

Anfang Juni wurde die Fußballweltmeisterschaft 2008 nach Fuchsen vergeben und im August wurde der Landtag in Volksversammlung umbenannt und Ende des Jahres wurde der falkenländer Teil von Zwydeck (Stadt) an Fuchsen angegliedert.

Ende des Jahres 2008 wurde Karl Harvald zu Schnitzelberg zum Hofkanzler des Freistaates gewählt, womit erstmalig ein Mitglied der Dynastie Schnitzelberg die Regierungsgeschäfte führte.

2015 wurde die Verfassung nach einer lähmenden Phase der politischen Inaktivität grundlegend geändert. Die Direktwahl des Hofkanzlers wurde abgeschafft. Die Hofräthe werden seither von der Volksversammlung gewählt. Die gewählten Hofräthe wählen den Hofkanzler. Die erhoffte Reaktivierung der fuchsischen Politik blieb aus.

Geografie[Bearbeiten]

Relief[Bearbeiten]

Fuchsen liegt im Nordosten des Kontinentes Terek'Nor. Fuchsens Staatsgebiet umschließt eine Insel namens Insel Elisenburg. Es gibt 2 große Gebirgszüge: das fuchsische Gebirge in West-Mittelland, welches durch tektonische Prozesse entstanden ist (Faltengebirge), und einen inaktiven Vulkan an der Grenze zur SDR. In den nahe Sondersleben entspringenden Rauhfluss münden Emper und Gronau. Der Rauhfluss selbst fließt bei Eisenstadt ins Meer. Die Uffel, sowie die Nerwer münden in die Meeresenge mit dem Namen "die Straße von Elisenburg". Der Irter See in West-Mittelland und der Nerwer See in Ostfuchsen stellen die beiden größten Seen des Landes dar, die beide durch die Grundmoränen während der Inlandvereisung vor 3 Mio. Jahren entstanden.

Klima[Bearbeiten]

klimaklein.gif
Klimadiagramm Randficht

In ganz Fuchsen wirkt das gemäßigte Klima. Im Sommer fallen die größten Niederschläge, es ist jedoch ganzjährig humid. Die Temperatur erreicht im Sommer die höchsten Werte mit im Monatsschnitt 18°C. Im Winter sinkt die Temperatur in den Minusbereich. Das Klima differiert nur zwischen Kontinentalität, Meeresnähe und Hochgebirgsklimate. Mit zunehmender Kontinentalität nimmt die Niederschlagsmenge soweit ab, dass wenige Monate sogar arid werden können. Eisenstadt an der Ostküste beispielsweise zeigt dagegen nur geringe Schwankungen, wobei die Temperatur jeden Monat im Schnitt über 0°C bleibt. Außerdem wird das Land-See Windsystem wirksam. Die Hochgebirge haben nicht nur einen Stau-Föhn-Effekt, der auf der Luvseite Niederschläge und auf der Leeseite trockene, warme Luft mit sich bringt. Auf der Hochebene sind die Temperaturen wesentlich niedriger, sodass Gletscher entstehen. Für die Agrar- und Forstwirtschaft ist besonders eine Großwetterlage mit einem Hochdruckgebiet über Terek'Nor gefährlich, da sich trockene und heiße Luftmassen über das Land bewegen. Diese Wetterlage tritt sehr selten ein.

Bios[Bearbeiten]

Vegetation[Bearbeiten]

Wie in jeder Vegetationszone passen sich auch in der gemäßigten Klimazone die Pflanzen an die vorherrschenden Klima- und Bodenbedingungen an. Durch die ganzjährig humiden Monate besitzen die Pflanzen noch keine Vorrichtungen um sich vor Verdunstung zu schützen. Die Laubbäume haben sich an die thermischen Jahreszeiten mit Laubabwurf in den Herbstmonaten angepasst - die Nadelbäume sind bis auf Ausnahmen immergrün. Im Flachland gibt es ausgedehnte Mischwälder, in den Bergregionen vorzugsweise Birken und Nadelwälder. Flach- und Tiefenwurzler sind vorzufinden. Es gibt wenig Schädigungen der Waldbestände. Das größte Problem resultiert aus der forstwirtschaftlichen Nutzung mit ausgedehnten Monokulturen, die das natürliche Gleichgewicht beeinträchtigen.

Tierwelt[Bearbeiten]

Aufgrund der teilweise unberührten Wälder findet man zahlreiche, geschützte und seltene Tierarten. Besonders häufig ist der gemeine Fuchs, den man auf der Flagge des Freistaates wiederfindet. Biotope und Moore, sowie Nationalparks bieten den unterschiedlichsten Tier-, als auch Pflanzenarten unterschlupf.

Boden[Bearbeiten]

Durch die ganzjährig gleichen, mittelmäßigen Niederschläge findet man bei allen Bodentypen einen Verwaschungshorizont, sowie eine dünne Humusauflage. Neben den relativ fruchtbaren Braunerden, die landwirtschaftliche Gunsträume darstellen, sind sandige Böden weiter verbreitet. Diese Böden besitzen nur eine geringe Wasserspeicherkapazität und sind deshalb nur forstwirtschaftlich nutzbar. In Fluss-, See und Meeresnähe ist der Bodentyp Gley weit verbreitet. Aufgrund der Entstehung der Gebirge kann man am inaktiven Vulkan vor allem Gesteine magmatischen Ursprungs finden. An der höchsten Stelle des Vulkanes treten die Ganggesteine (Plutonit), wie Granit und Diorit zum Vorschein. Am Rande befinden sich Ergussgesteine (Vulkanit) und deren Brocken wie beispielsweise Basalt. Im fuchsischen Gebirge treten metamorphe Gesteine (Regionalmetamorphose) zu Tage, wie Gneis. An den Küstenregionen sind sedimentäre Gesteine fluvialen und hygrischen Ursprungs weit verbreitet.

Wasserhaushalt[Bearbeiten]

Durch ganzjährigen humiden Monatsdurchschnittsniederschläge, wonach mehr Niederschlag fällt, als verdunstet, ist der Grundwasserspiegel oberflächennah. Die Meeresnähe des fuchsischen Festlandes garantiert ebenfalls die ganzjährigen Niederschläge. Auch haben einige große Flüsse ihren Ursprung in fuchsischen Gebieten. Das Wasserreservoir der großen fuchsischen Seen (Nerwer See, Irter See)) wird bei einer Großwetterlage mit einem Hochdruckgebiet über Terek'Nor (siehe Klima) wichtig.

Kultur[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Viele sportliche Events wurden und werden in Fuchsen geplant. Berühmteste Veranstaltung ist Politiker fahren GoKart, welche sich intermicronationaler Beliebtheit erfreut. Im Jahr 2004 meldeten sich 30, im Jahr 2005 46 FahrerInnen an. 2009 und 2011 wurde das Event ebenfalls ausgetragen.

Fußball[Bearbeiten]

Ffv.gif
Logo des FFV

Auch der Fußball ist sehr beliebt, weil das ehemalige Nachbarland und Mitgliedsstaat der Zwydecker Konföderation, das Falkenland, die Unabhängige Fußball Liga (UFL) beheimatet. Es gibt zahlreiche Fußballclubs, namentlich der VfL Friedrichsburg 04, der SC Oliver Twist und Dynamo Randficht sowie den BSV ImpEx Klapsmühltal 05.

Im Jahr 2010 wurde auf Initiative des Fuchsischen Sportbundes (FSB) eine eigene nationale Fußballliga, die Fuchs-O-Space Liga, gestartet, welche vom Fuchsischen Fußballbund (FFB) geleitet wird. In der ersten Saison startete die Liga mit 6 Vereinen. 2010 wurde DWMindustries Meister der Fuchs-O-Space Liga. Im Jahre 2011 sind in der WM-Sports Fuchsliga wieder 6 Mannschaften angetreten, wobei jetzt auch ein Pokal ausgespielt wird. Im zweiten Halbjahr 2011 startete die PantoMa Fuchsliga sogar mit 8 Teams. Die aktuelle Spielzeit, die FFL-Saison 2014/1, gewann der FC Backburg.

Außerdem wurden aus fuchsischer Initiative der Bildungsverein Zwydeck, der MNwiki-Verein Zwydeck, die Freie Zwydecker Gewerkschaft, der Intermikronationale Bowlingverband (IBV) und der Zwydecker Gewerkschaftsbund (ZGB) gegründet.

Literatur[Bearbeiten]

Fuchsen ist bekannt für seine ausgesprochen vielfältige Literatur. Zu allen Zeiten gab es in Fuchsen hochrangige Schriftsteller. Weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist Theodor Müller (1871-1926), der mit seinem Roman Der letzte Kavalier (1912) eines der wichtigsten Prosawerke des 20. Jahrhunderts schrieb.

Religion[Bearbeiten]

Die Religionen in Fuchsen sind durch eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat gekennzeichnet. Da viele Fuchsener Religion als Privatangelegenheit auffassen, erfährt sie nur zu besonderen Anlässen eine öffentliche Aufmerksamkeit.

Eine offizielle Religionsstatistik gibt es nicht. Jedoch hängt der Großteil der Fuchsener (etwa 70%) dem Fliegenden Spaghetti Monster an. Sie bezeichnen sich selber als Pastafari. Die zweite große Glaubensgruppe sind die Christen in Suidfuxen, die etwa 20 % der Bevölkerung stellen. Schließlich gibt es noch Taladisten in der Grenzregion zum Falkenland mit einem Schwerpunkt in Zwydeck. Die restliche Bevölkerung hängt kleineren Glaubensrichtungen an oder bezeichnet sich als Atheisten.

Politik[Bearbeiten]

Politisches System[Bearbeiten]

Der Aufbau des Staates wird von der Verfassung des Freistaates bestimmt. Grundsätzlich wird die Staatsgewalt nach der Gewaltenteilung in Exekutive, die ausführende Gewalt, die Legislative, die gesetzgebende Gewalt, und die Judikative, die rechtsprechende Gewalt, unterteilt.

Exekutive[Bearbeiten]

Die Exekutive stellt im Freistaat die Regierung mit dem Hofkanzler als deren Vorsitzenden dar. Die Regierung setzt sich aus verschiedenen Hofräthen mit unterschiedlichen Ressorts zusammen, die von der Volksversammlung direkt gewählt werden. Der Regierungschef wird aus der Mitte der gewählten Hofräthe gewählt.


Dieser Abschnitt bezieht sich auf eine anhaltende Entwicklung.
Er spiegelt den Stand vom 17.07.2015 wider.

Derzeit besteht das fuchsische Kabinett aus folgenden Personen:

Legislative[Bearbeiten]

landtag.jpg
Die Volksversammlung

Die Gesetzgebung obliegt der Volksversammlung, die sich aus den, in der Wählerevidenz eingetragenen Fuchsen, zusammensetzt. Die Wählerevidenz ist mit dem damals in der Volksversammlung umstrittenen Reformgesetz (ReformG) verbunden, das zur Amtszeit von James Didot als Ministerpräsident in Kraft trat.[1] Sie wird vor jeder Wahl neu angelegt.

Dieser Abschnitt bezieht sich auf eine anhaltende Entwicklung.
Er spiegelt den Stand vom 15.08.2014 wider.

Judikative[Bearbeiten]

Die rechtsprechende Gewalt obliegt dem Staatsgerichtshof, der vom Obersten Richter geleitet wird.

Außenpolitik[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt bezieht sich auf eine anhaltende Entwicklung.
Er spiegelt den Stand vom 15.08.2014 wider.

Nach der Auflösung der Zwydecker Konföderation am 09.11.2005 wurde der Freistaat wieder selbst außenpolitisch aktiv. Zum damaligen ersten Außenminister wurde Hendrik Wegland ernannt.

Fuchsen ist auch in verschiedenen internationalen Organisationen Mitglied, der Vertreter des Freistaats bei der OIK ist derzeit Christiane Bergmann-Roh, Delegierte bei der UVNO ist Seyfried Sauerland.
Die Außenpolitik des Freistaats ist, unter Wahrung der guten Beziehungen aus der Zeit der Zwydecker Konföderation zu ihren Vertragspartnern, auf einen friedlichen Ausgleich der Interessen aller Nationen auf Aurora ausgerichtet.

Das Amt des Generalbotschafters wurde unter Hofkanzler Daniel Hartbäcker wieder eingeführt. Derzeit führt Marc Pfeiffer das Amt aus.

Der Freistaat unterhält momentan Botschaften in Drachenstein, Turanien, Pottyland und Montana.

Parteien[Bearbeiten]

Aufgrund der Tatsache, dass in Fuchsen kein Listenwahlrecht besteht und zudem auch jeder Bürger durch Eintragung in die Wählerevidenz einen Sitz in der Volksversammlung haben kann, besteht kein Bedarf für politische Parteien. Der Versuch einer politischen Reform in Fuchsen durch Kubilay Kleinfuchs scheiterte im August 2011. Dennoch wurden in der Vergangenheit verschiedene Parteien gegründet, und auch heute besitzt der Freistaat einen aktiven politischen Verein:

Politischer Verein[Bearbeiten]

Aufgrund des Fehlens eines Parteigesetzes handelt es sich bei der FVP – im Gegensatz zu den obigen Parteien, welche einen tatsächlichen Parteienstatus genossen – um einen politischen Verein.

Fraktionen[Bearbeiten]

Die Fuchsische Volksversammlung, deren Mitglieder in die Wählerevidenz eingetragene Personen umfasst, setzt sich u.a. aus den verschiedenen Fraktionen zusammen, sog. Zweckverbände zur Organisation und Artikulation gemeinsamer Interessen. Je nach Mitgliederzahlen verfügen die einzelnen Fraktionen über ein entsprechendes Gewicht innerhalb der Volksversammlung.

Derzeit gibt es vier Fraktionen in der Fuchsischen Volksversammlung. Diese sind

  • Adelsfraktion
  • Sozialdemokratische Fraktion
  • Unternehmerfraktion
  • Fuchsische Volkspartei

Eine starke Position nimmt die Adelsfraktion ein, die von 2008 bis 2010 mehrmals das Amt des Hofkanzlers besetzen konnte. In jüngerer Zeit versuchte die Unternehmerfraktion, sich wieder stärker zu positionieren. Im September 2011 entstand aus der vormaligen Fraktion Chrurch of the FSM und der Gewerkschaftsfraktion die neue Sozialdemokratische Fraktion.[2]

Die hier aufgeführten Fraktionen unterscheiden sich von Parteien oder Parteifraktionen in repräsentativen Systemen dadurch, dass sie lediglich als lose Zweckverbünde existieren und keiner strengen Parteihierarchie und -organisation unterworfen sind.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Freistaat Fuchsen wurde im Jahr 2009 von den Organisatoren der MicroBiz als "bester Wirtschaftsstandort" geehrt.

Primärer Sektor[Bearbeiten]

Der Bereich der Wirtschaft nimmt rund 5% des Bruttoinlandproduktes 10% der Beschäftigten ein. Die landwirtschaftlichen Gunsträume stellen das Zentrum der Produktion dar. Die Braunerden dienen zum Großteil dem Anbau von Getreide- und Gemüsearten. Die Wälder, die immernoch den größten Teil der fuchsischen Oberfläche bedecken, werden teilweise forstwirtschaftlich genutzt. Da sich Fichtenmonokulturen besonders für die forstwirtschaftliche Nutzung eignen, resultieren daraus einige Schädigungen der Bestände. Die Offshore Öl- und Kohlevorkommen liefern den größten Teil der fossilen Energieträger, die zur Stromerzeugung und Treibstoffherstellung verwendet werden. Aber auch die reichen Vorkommen von Schwefel, Zinn, Kupfer, Silicium und Eisen werden gefördert. Der Anteil der Fördermenge und der Beschäftigten nimmt ständig ab. Mehr dazu unter Strukturwandel in Fuchsen.

Sekundärer Sektor[Bearbeiten]

Die industrielle Fertigung trägt mit 50% den größten Teil zum Bruttoinlandprodukts Fuchsens bei. 40% Der Beschäftigten sind im sekundären Sektor tätig. Die industriellen Zentren sind Eisenstadt und Esbergen, die sich durch ihre gute Lage etablierten. Eines der größten Unternehmen waren die Traditionswerke Eisen und Stahl Ostfuchsen (TESOF), die im Jahr 2004 von Hagen vom Haufen gegründet wurden und für die Erzeugung von Stahl und Stahllegierungen zuständig sind. Die Verarbeitung der in Fuchsen geförderten Rohstoffe findet in Fuchsen statt, weil nur ein geringer Teil der Rohstoffe exportiert wird. Das geförderte Silicium der größten fuchsischen Lagerstätte an der Mündung der Emper in den Rauhfluss wird dort von den Chipherstellern verarbeitet.

Neben der Verarbeitung von Rohstoffen gewann auch die industrielle Produktion von Verbrauchsgütern immer mehr an Bedeutung. Die derzeit größten Industrie-Unternehmen sind der Getränkeproduzent Alkfuchs sowie der Bekleidungshersteller Pantoffelmanufaktur Fuchsen, gefolgt von Fuchsen Aerospace Systems (FAS) die sich der Weltraumtechnologie widmet.

Tertiärer Sektor[Bearbeiten]

45% des BIP werden vom tertiären Sektor erwirtschaftet. 50% der Beschäftigten sind in dem Sektor tätig. Der Dienstleistungsbereich gewinnt zunehmend durch den Strukturwandel an Bedeutung. Ballungszentren des Dienstleistungsbereich sind die Städte Klapsmühltal und Zwydeck (Ost). Große Unternehmen des Sektors sind die Fuchsener Bahn, Zwydeck Solutions, Twist IT, Foxport EG und die Fuchsische Post Gesellschaft, die zu den größten Arbeitgebern des Freistaates zählen.

Strukturwandel[Bearbeiten]

Ab circa 1950 stellt sich eine Intensivierung der Landwirtschaft ein, durch den vermehrten Einsatz von Maschinen. Die Nachbarländer, die ebenfalls die Landwirtschaft mechanisierten, produzierten große Mengen an Getreide, wodurch die Getreidepreise in der Region stark sanken. Durch den Einsatz von motorisierten Maschinen wurden höhere Erträge erzielt, weshalb das produzierte Getreide zu geringeren Preisen abgesetzt werden konnte. Die Abnahme der in der Landwirtschaft Beschäftigten lässt sich nicht nur auf die Mechanisierung sondern auch auf die zunehmende Unattraktivität, die aus der ländlichen Lebensweise resultiert, zurückführen. Das hohe fuchsische Lohnniveau sorgte nicht nur in der Landwirtschaft für hohe Preise der produzierten Güter, sondern auch in der Industrie. Daraufhin nahm die Fertigung von Gütern ab. Durch die gute Bildungssituation in Fuchsen erhielt der Bereich Forschung eine größere Bedeutung.

Dennoch gibt es auch heute noch einige florierende landwirtschaftliche Betriebe in Fuchsen, z.B. die Firmen Raps-Raps und NaturStoff EG.

WiSim[Bearbeiten]

Der Freistaat Fuchsen verfügte in einer Wirtschaftsgemeinschaft mit dem Falkenland über eine Wirtschaftssimulation vom Typ bsecosim. Diese wurde am 01.12.2004 in Betrieb genommen, schlief jedoch nach dem Ende der Konförderation ein, so dass in Fuchsen eine eigene WiSim geplant wurde, die im April 2008 in Kraft trat. Anfang April 2009 wurde die selbst gestaltete Bank mit WiSim fertig gestellt und in Betrieb genommen. Damit wurden auch Auslandsüberweisungen möglich, die jedoch durch eine Panne im internationalen Zahlungsverkehr Anfang 2010 vorübergehend deaktiviert wurden.

Anhang[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Aussprache der Volksversammlung zum Reformgesetz vom dritten September 2008
  2. Pressemitteilung: Gründung der Sozialdemokratischen Fraktion vom 13. September 2011

Links[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]