Greifenburg

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Greifenburg

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Basisdaten
Reichsland: Werthen
Amtssprache: Dreibürgisch
Sprachen: Dreibürgisch
Stadtgründung: 785 n. Chr.
Postleitzahlen:  ?
Vorwahl: -
KFZ-Kennzeichen: GR
Bevölkerung
Einwohner: ca. 2,8 Mio.
Bevölkerungsdichte: -
Geographie
Fläche: -
Stadtgliederung: 18 Bezirke
Politik
Oberbürgermeister: Heinrich Barley (parteilos)
Stadtvertretung: Stadtrat

Greifenburg ist die Hauptstadt und zweitgrößte Stadt des Königreichs Werthen. Sie ist eine der kreisfreien Städte des Königreichs. In Greifenburg sitzen neben dem Landtag und Landesregierung des Königreichs Werthen auch der Reichsführungsstab und die Oberkommandos von Heer und Luftwaffe des Kaiserreichs. Somit ist Greifenburg die militärische Hauptstadt des Reiches.

Geschichte der Stadt[Bearbeiten]

Die Stadt Greifenburg entstand als Herzog Theoderich II. von Werthen im Jahre 727 an der Mündung der Hewel in die Rhone eine Burg gegen die Einfälle der Heiden errichtete, die 721 bis 724 die Gebiete westlich der Rhone verwüstetet hatten. Die Stadt selber entstand aus zwei anliegenden Dörfern für die ab 785 das Marktrecht der Greifenburg zugesprochen wurde. Der Greifenburger Markt wurde nahe der Rhone errichtet. An dieser Stelle entstand auch der erste Binnenhafen Greifenburgs. Ab 819 wurde das Amt des Burggrafen von Greifenburg erblich. Zugleich weiteten die Burggrafen ihr Herrschaftsgebiet rund um die Burg aus. Burggraf Hermann wurde 892 auch mit der Grafschaft Jungfurth belehnt und zugleich Pfalzgraf von Ohmpfalz (heute im Landkreis Greifenburg). Die neu erlange Macht der Greifenburger zeigte sich auch im Wachstum der Stadt. Der Markt wurde mit einer Ringmauer umgeben und die Dörfer wuchsen zu einer Stadt zusammen. Mit der Wahl des Burggrafen Heinrich als zum Gegenherzog 941 wurde Greifenburg in den Konflikt rund um das Interregnum im Herzogtum Werthen hinein gezogen. Heinrich I. war nur wenige Jahre anerkannter Herzog und wurde 950, nach weniger als drei Jahren Herrschaft von den Grafen abgesetzt, behielt aber seinen Anspruch auf den Titel des Herzogs von Werthen. 951 belagerte eine Armee des nun neu gewählten Herzogs Rudolf die Greifenburg und zerstörte die Stadt fast vollständig, konnte die Burg aber nicht einnehmen. 960 versuchte Hermann von Cassau, als Nachfolger des Herzogs Rudolf erneut die Greifenburg zu erobern, scheiterte aber ebenso. 1060 erkannte Friedrich I. von Hohenburg Greifenburg als eigenständiges und nur dem König unterstelltes Herzogtum an. Als Hauptstadt des Herzogtums florierte Greifenburg in den folgenden Jahrhunderten, wurde allerdings wiederholt zerstört. Zuletzt wurde Greifenburg 1593 von Werthischen Truppen zerstört. 1630 fiel Greifenburg schließlich zurück an Werthen und wurde bald zusammen mit Kroegersbach gleichberechtigte Residenzstadt des Herzogs. Seine günstige Verkehrslage ließ Greifenburg im 18. Jahrhundert schnell zu einem Zentrum des Manufakturwesens werden und zog viele Arbeiter aus dem Umland an. Während im 19. Jahrhundert entlang der ganzen Hewel Kohle gefördert wurde, begann auch in Greifenburg der Ausbau der Schwerindustrie. 1799 löste Greifenburg Kroegersbach endgültig als Regierungssitz Werthens ab.

Historische Aufnahme des Rathauses

Die Stadt wuchs unaufhaltsam und wurde eine Hochburg der frühen Arbeiterbewegung. Zwischen 1815 und 1850 wurden sieben Erhebungen von Arbeitern, Studenten und Bürgern gegen die Monarchie gezählt. Zugleich nahm die Bedeutung des Militärs zu, das bewusst in Greifenburg die Ansiedlung der Rüstungsindustrie förderte. Immer mehr Soldaten wurden in der Stadt stationiert um weiteren Aufständen entgegen zu treten und die Rüstungsindustrie zu schützen.

Im 19. Jahrhundert erlebte Greifenburg ein aufleben der Bautätigkeit. 1812 wurde die Stadtmauer komplett geschleift um Platz für den großen Ring zu schaffen, der die neue Verkehrsader der Stadt werden sollte. Zentrale Einrichtungen, wie die große Nationalbibliothek, das Ringtheater und das Neue Krankenhaus wurden zwischen 1820 und 1880 am großen Ring angesiedelt. Die Stadtverwaltung erhielt 1865 ihren Sitz außerhalb der Burg, am großen Ring, als Zeichen bürgerlicher Unabhängigkeit in einem neuen Rathaus. Bis heute wird dieses Rathaus, dass durch zahlreiche Verwaltungsgebäude ergänzt wird, als Sitz des Oberbürgermeisters und des Stadtrates, sowie als Verwaltungsgebäude genutzt. Sein Heldensaal ist Veranstaltungsort für zahlreiche Empfänge und Bälle und dient als herausragendes Beispiel der neugotischen Innenausstattung. Er ist mit einer Szene aus dem Sigurtlied, einem mittelalterlichen Heldenepos, verziert, dass den Tod des Helden und seine Auffahrt nach Walhall zeigt.

Bildung[Bearbeiten]

Neben zahlreichen kirchlichen und staatlichen Schulen existieren in Greifenburg auch sechs Hochschulen. Die Casimir-Universität zu Greifenburg ist die zentrale Universität der Stadt, deren Ursprünge sich auf das Jahr 1536 zurück verfolgen lassen, als die Greifenburger Herzöge eine eigene, vom Papst unabhängige medizinische und juristische Hochschule gründeten. Heute ist die Universität nach dem Werthener Herzog Casimir III. benannt und eine Volluniversität mit 54.000 Studierenden aller Fachrichtungen. Die renomierteste Universität ist aber die Kaiserliche Militärakademie zu Greifenburg, die als zentrale Militärakademie der dreibürgischen Streitkräfte die Ausbildung von Offiziersanwärtern und Offizieren der Streitkräfte übernimmt. An ihr studieren etwa 9000 Offiziersanwärter der Streitkräfte. Sie dient zugleich weiterhin als Landespolizeiakademie für Werthen. Die Technische Hochschule Greifenburg ist eine Hochschule mit Schwerpunkt auf das Ingenieurswesen und die Informationstechnologie. Die THG hat 11.000 Studierende in vier Fachbereichen. Die vierte staatlich betriebene Hochschule Pädagogische Hochschule zu Greifenburg. Sie wurde 1881 als Neue Pädagogische Akademie gegründet und sollte durch eine zentralere und modernere Lehrerausbildung die Bildungsreform im Königreich Werthen voran treiben. Sie machte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besonders durch Forschung im Bereich der Psychologie von sich reden. Hier studieren etwa 5000 angehende Lehrer, aber auch Bildungswissenschaftler, Sozialpädagogen und Psychologen. Neben diesen staatlichen Einrichtungen existieren auch zwei private Hochschulen, die entsprechend staatlich anerkannt werden. Die bischöfliche Universität Greifenburg ist eine katholische Bildungseinrichtung, die neben einem Seminar für angehende Priester auch der Ausbildung von Juristen im Schwerpunkt Kirchenrecht sowie der Soziologie und den Bildungswissenschaften widmet. An ihr sind 4500 Studierende eingeschrieben. Die Humanistische Wilhelmsburg-Hochschule wurde 1891 als alternative Hochschule mit dem Schwerpunkt der bildenden und darstellenden Künste, wie der Philosophie und der Geisteswissenschaften gegründet. Die Hochschule ist eng mit humanistischen Gelehrtenkreisen verbunden und die meisten Dozentenstellen werden von einem oder mehreren Mäzenen gefördert. Ihre Gründung wurde durch den Greifenburger Adeligen, Hofrat und Dichter Friedrich August von Wilhelmsburg möglich, der mit seinem Vermächtnis die Hochschule als Weiterführung seiner 1872 gegründeten Akademie für die darstellenden Künste einrichten lies. Heute sind etwa 4300 Studierende eingeschrieben.

Kommunalpolitik[Bearbeiten]

Die Stadt Greifenburg wird vom parteilosen Oberbürgermeister Heinrich Barley seit 2014 regiert. Der Stadtrat hat 63 Sitze, die nach dem Verhältniswahlrecht bei Kommunalwahlen vergeben werden. Im Stadtrat besteht seit Juli 2014 eine Mehrheitskoalition aus Nationalliberaler Partei (17 Sitze), Freier Bürgerliste Greifenburg (9 Sitze) und Nationaler Wählergemeinschaft (7 Sitze). Die Opposition besteht aus der Sozialdemokratischen Liste (12 Sitze), der Bunten Fraktion (9 Sitze, ehemals Grüne Partei Dreibürgens und Bewegung für Vielfalt, Tradition und Demokratie) und der Dreibürgischen Reichsbewegung (7 Sitze) sowie zwei parteilosen Mandatsträgern.

Regierungsbezirk[Bearbeiten]

Die Stadt Greifenburg ist dem Regierungsbezirk Greifenburg zugeordnet. Der Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Greifenburg ist die Stadt Karben.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in 18 Bezirke. Die kleinsten sind Marktstadt und Burg in der Innenstadt. Grob lassen sich die Bezirke in vier Kategorien unterteilen:

  • Die Altstadt innerhalb der alten mittelalterlichen Stadtmauern und der Burg, mit dem alten Marktviertel und dem modernen Geschäftsviertel, dass anstelle der alten Armenviertel entstanden ist.
  • Die Neustadt, die im 17.Jahrhundert vor den Toren der Stadt vor allem entlang der Rhone entstanden ist und seitdem als Industrie- und Wohngebiet eine wechselhafte Geschichte erfahren hat.
  • Die Planstadt, die im ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts abseits der Rhone entstanden ist und vor allem aus einfachen Wohnvierteln für Arbeiter der Fabriken bestand.
  • Die Vorstadt, die ab dem 20. Jahrhundert teilweise aus dem Wachstum und der Eingemeindung bestehender Dörfer, teils aus der Bildung neuer Stadtviertel am Rand der Stadt entstanden ist und vor allem aus moderner Wohnbebauung mit eher kleinstädtischem Charakter besteht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • König-Karl-Oper (Königliches Opern und Theaterhaus)
  • Werthener Nationalmuseum
  • Alte Greifenburg
  • Große werthische Nationalbibliothek
  • Theater am großen Ring

Kirchen und Klöster[Bearbeiten]

  • Greifenburger Dom
  • Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth (als Marktkirche 920 gegründet)

Regierungsgebäude[Bearbeiten]

  • Greifenburger Schloß
  • Werthener Staatskanzlei
  • Landtagsgebäude

Militärische Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Reichsführungsstab
  • Militärakademie zu Greifenburg
  • Kadettenanstalt Greifenburg