Hansastan

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Virtuelle Republik Hansastan
Hansastan
Flag l.jpg Wappen hansastan.jpg
(Details) (Details)
Simulationssprache deutsch
virtuelle Sprachen Bihari, Elbisch, Floritisch, Hansastaans, Kemeti, Mengguesisch, Nihonesisch, Xiguoesisch
Hauptstadt Asgard
Staatsform Räterepublik
Gliederung 9 Bezirke
Landesgröße 1.941.071km²
virtuelle Einwohner 163,55 Mio.
Währung 1 Dinar (Ð) = 10 Dirhem = 100 Gersch
Nationalhymne Vrijheidliedje
Wappentier Benu
Nationalsport Fußball
offizielles Kennzeichen HAN
Vorwahl +41
Internet-TLC .han
Gründung 04. Juni 2000
Schließung 06. Februar 2011
Gründer Pharaoh
Website -
Forum -
die Bezirke und ihre Hauptstädte von Nord nach Süd
Norrgard Kersen
Kemet Birkenwalde
Khorasan Batraa
Zentralgebirge Lhaze
Auenland Angayant
Khuzestan Iunu
Sudgardha Pradesh Itanagar
Xiguo Jiayin
Isla de Flores Cabo norto
Han map.gif

Die Virtuelle Republik Hansastan (kurz: VtR Hansastan) war ein Inselstaat südwestlich des Festlandes von Terek Nor (OIK) bzw. zwischen Nerica und Renzia (AIC/CartA).
Der Name "Hansastan" wurde zusammengesetzt aus hansa (hansastaans für "Gruppe", "Schar", "Gemeinschaft") und der Endung -stan (biharisch für "Land") und bedeutet so viel wie "gemeinsames Land". Am 6. Februar 2011 wurde das Projekt eingestellt.

Geographie, Klima und Natur[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Das Hauptgebiet Hansastans bestand aus den 4 Hauptinseln Pelopommes, Cerisia, Midgard und Südgard sowie diversen kleineren Inseln. Auf Midgard lag im Nordosten die Halbinsel Cerilia und im Norden die Halbinsel Silicia. Etwas südwestlich von Silicia begann das Zentralgebirge, das Midgard nach Süden hin durchzog. Es gab noch weitere kleinere Inseln und Inselgruppen (z.B. die Geierland Inseln und die Palagapos Inseln) nahe den Hauptinseln. Die Isla de Flores lag ca. 3800 km südlich von Südgard (OIK) bzw. zwischen Renzia und Astor.
Hansastan bestand aus 9 Bezirken: Norrgard, Kemet, Khorasan, Zentralgebirge, Auenland, Khuzestan, Sudgardha Pradesh, Xiguo und Isla de Flores.

Klima[Bearbeiten]

Durch die große Nord-Süd-Ausdehnung und den Einfluss des Zentralgebirges war das Klima in Hansastan divers. Auf Pelopommes herrschte ozeanisch-gemäßigtes bis mediterranes Klima, das nach Süden hin wärmer wurde. Auf der Höhe von Asgard herrschte dann mediterran-subtropisches Klima. Weiter südlich begann der Einfluss des Zentralgebirges. Westlich des Zentralgebirges, im Auenland herrschte ebenfalls mediterran-ozeanisches Wetter, also mit vor allem winterlichen Niederschlägen, östlich vom Zentralgebirge war es recht trocken. Im den südlichen Ausläufern des Zentralgebirges entsteht dann ein subtropisches Klima.
Südgard ist subtropisch bis tropisch, im Westen feuchter, im Osten eher trockener. Dazu kam der Einfluss des Monsuns, der periodisch starke Regenfälle oder Trockenheit brachte.
Die Isla de Flores war vom tropischen Tageszeitenklima geprägt mit mittäglichen Regenschauern und ganzjährig hohen Temperaturen.


Natur[Bearbeiten]

Die Natur war entprechend an das Klima angepasst. Vom Laubmischwald auf Pelopommes und Cerisia, der auch im Auenland verbreitet war, entwickelte sich nach Süden hin eine Hartlaubvegetation. Die Wälder waren durch die Besiedlung des Menschen nicht mehr natürlich, allenfalls im Auenland und im nördlichen Zentralgebirge waren noch naturbelassene Gebiete zu finden.
Das Zentralgebirge zeigte eine Höhenabstufung. Durch die Unzugänglichkeit einiger Gebiete, konnten sich Tierarten, wie der Bergleopard und das Tahr halten, während z.B. die Krokodile und Flusspferde in der Gegend um Asgard ausgerottet wurden.
Östlich vom Zentralgebirge, im Regenschatten lag eine Halbwüste, die nach Süden hin in eine Grassteppe sich verwandelte. Dort fanden sich das Prishara-Pferd und das Bachur-Kamel, die eine Mischung aus Wildtieren und verwilderten Haustieren waren. Im Süden des Zentralgebirges kamen wieder mehr Sträucher hinzu im Osten, während im Westen aus den Wäldern Auenlands nach Süden hin ein Trockenwald wurde.
Auf Südgard dominierten im Osten eine Feuchtsavannne, versetzt mit Hartlaubelementen. Hier lebten auch die Hulmane, eine Languren-Art. Gen Westen dominierte der Regenwald, im Gebirge dann Nebelwald. In den unzugänglichen Gebieten fanden sich auch noch restliche Populationen des Bihar-Tigers. Im Süden gab es auch noch Reste einer Unterart des Hansastanischen Waldlöwen, dem Puma.
Die Isla de Flores hatte eine reichhaltige Inselvegetation und -tierwelt, wie die Anolis, eine Leguan-Gattung mit hoher Artendiversität.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Besiedlung von Hansastan geschah in 2 Schritten. Im ersten Schritt wurde Hansastan von mongoliden Volksstämmen entweder vom Süden oder vom Norden her besiedelt. Danach etablierten sich europide Volksstämme auf den nördlichen Inseln.

Ca. 3000 Jahre vor 0 (av0) entstanden die ersten Reiche im Norden; circa 900 Jahre später entstand das Reich Nihon unter Takeshi auf Südgard.

In einer weiteren Besiedlungswelle wurden Puruti und Kunasia durch wahrscheinlich indide Menschen besiedelt.

Während die Reiche im Norden häufiger Kriege führten, erstarkte das Puruteken-Reich. Es wurden die Palagapos-Inseln und Teile des östlichen Festlandes besiedelt bzw. erobert. Um 1400 av0 rebellierten die Biu nam und errichteten ein eigenes Reich. 1300 av0 einte Mentuhotep I. die Reiche auf Midgard, Cerisia und Pelopommes und schaffte das sogenannte Mittlere Reich. 1200 av0 eroberten die Puruteken den Süden Südgards. Das Mittlere Reich zerfiel nach nur 100 Jahren wieder im Bürgerkrieg und Amenophis I. einte es 1100 av0 zum Neuen Reich.

500 av0 zerfiel das Neue Reich, nachdem Ramses XV. bei einem Attentat starb. Es entstanden das Reich auf Pelopommes (unter König Selkiper), Neerland (auf Cerisia), die Saouidita-Inseln (dort entstand ein Gottesstaat), das Königreich Kemet (Nordmidgard) und das Königreich Deseros, welches bald darauf von Nihon erobert wurde. Um 400 av0 stieg Pelopommes zu einer Großmacht auf, brach dann aber zusammen und wurde für etwa 80 Jahre eine Demokratie, die nach ihrem Zusammenbruch von Kemet erobert wurde. 10 av0 fielen die zentralgebirgischen Mengguesen aus und eroberten Nihons Gebiete auf Midgard, es entstand das Khanat Yort.

Mit Beginn der Zeitrechnung wurde das Auenland vom Westmeervolk besiedelt. Im Jahre 66 entstand das Chiangpa-Reich im nördlichen Biu nam-Gebiet. Kemet und Nihon etablierten sich in diversen Konflikten. 316 eroberte Nihon seine Gebiete in Midgard zurück. Circa im Jahre 400 begann der Niedergang der nihonesischen Monarchie, die Regionalfürsten (Shogune) bildeten eigene Reiche aus. In dieser Zeit verlor die nihonesische Bevölkerung stark an Bedeutung, während sich die indiden Puruteken etablierten.

443 wurde der Menggü-Fürst Timurcen zum Großkhan gewählt und eroberte den Süden Midgards, schwenkte dann nach Norden und eroberte bis 463 den Norden Midgards. Sein Reich wurde in das Khanat Kemet, das Khanat Bakum (heutiges Khorasan und Ost-Khuzestan) und das Khanat Kara-Kigan (West-Khuzestan und Lhaze-Becken) geteilt. 200 Jahre später versanken die Nihon-Shogunate in Korruption und wurden von Krishnan Delhire, einem purutekischstämmigen Händler erobert. Er wurde 617 Kaiser von Biharistan. Sein Sohn Nagaraj Delhir und sein Enkel Samudradelhir eroberten Chiangpa und die südlichen Menggü-Khanate.

Von Norden her wurde Neerland 755 erobert, jedoch gingen die Angriffe aus dem Norden weiter. Unter Vidusaka konnte man 807 die Eindringlinge jedoch am Zâyandeh stoppen. In Nordhansastan siedelten nordeuropide Menschen, die einheimische Bevölkerung wurde unterdrückt. Zwangschristianisierungen blieben jedoch erfolglos. In der Zeit um 1400 eroberte Biharistan unter Kaiser Mitsuki Onoe die Gebiete im Norden zurück. 1551 brach die Monarchie des Westmeervolkes zusammen und das Auenland schloss sich an Biharistan an. Da die Einmischung von Händlern im Norden des Landes in die Politik zunahm, schmiss der Kaiser einige Händler raus. Daraufhin wurden die nördlichen Gebiete angegriffen und von fremden Armeen erobert. In Biharistan erstarkte infolgedessen die Kriegerkaste und Biharistan wurde ein Soldatenstaat. 1683 gab es Aufstände auf Cerisia, die 1687 in der Gründung der Republik Hansarien endeten. Kaiser Shihuangdi nutzte dies aus, um Midgard zurückzuerobern, auch Hansarien weitete sich aus und eroberte Pelopommes zurück.

1795 entschied man in Hansarien die Vereinigung mit dem Kaiserreich Biharistan zum Kaiserreich Hansastan. Die Industrialisierung bewirkte große soziale Umwälzungen und Spannungen. Das Volk wurde zunehmend unterdrückt.

Am 23.02.1927 wurde der Kaiser mit seiner Familie bei einem Putsch der Roten Armee ermordet. Unter Akef al-Ammawy entstand die schein-kommunistische und mit harter Hand regierte Volksrepublik Hansastan. 1964 kam es erneut zu einem Putsch, bei dem die Pseudo-Kommunisten entmachtet wurden. Es entstand eine Scheindemokratie. Das Volk wurde zunehmend ausgebeutet und verarmt.

Ende 1999 kam es zu ersten Aufständen gegen die Schein-Demokratie, Anfang 2000 zum offen Bürgerkrieg, bei dem mehr als 1,5 Millionen Menschen starben. Am 04.06.2000 eroberten die Putschisten Asgard und ermordeten die Regierung. Pharaoh wurde kommissarisches Staatsoberhaupt und die KTR Hansastan wurde gegründet. Im Juli 2000 wurde Hansastan vom Freistaat KLE der Krieg erklärt, Hansastan wurde Kolonie. Da das System der kommunistisch-theokratischen Republik nicht umgesetzt werden konnte, wurde am 15.12.2000 Hansastan eine Sowjetrepublik (SSR). Am 30.01.2001 wurde Hansastan aus dem Kolonialbund des Freistaates KLE entlassen und somit wieder unabhängig. Zwei Monate später (31.03.) wurde das Rätesystem eingeführt. Am 14.09.2001 entdeckte das Forschungsschiff Beagle II Neu-Midgard, die heutige Isla de Flores. Am 4. Dezember 2001 wurde von der kleinen Insel Bayo Conour (Bezirk Isla de Flores) die erste unbemannte Rakete gestartet, die einen Wetter- und einen Fernmeldesatelliten in den Kosmos trug. Da die Wirtschaft am Rande des Zusammenbruchs stand, wurde am 30.11.2002 der Sozialismus abgeschafft.

Kultur[Bearbeiten]

Kulturen[Bearbeiten]

Ebenso divers wie die Geschichte des Landes waren auch die Kulturen Hansastans. Als eindeutig ursprünglich ließen sich die Kultur der Kemetis im Norden und Osten Midgards, der Nihonesen im Norden Südgards, der Xiguoesen im Westen Südgards und der Ur-Menggü bezeichnen, sind waren seit über 4000 Jahren Bestandteil Hansastans.
Im Süden Midgards mischten sich Einflüsse der Ur-Menggü mit denen der Nihonesen und der Kemeti. Zu Beginn der Zeitrechung kamen die Elben in das Auenland und etablierten sich dort. In dieser Zeit wuchs auch der Einfluss der Bihari in Südgard, die von Puruti und Kunasia aus eingewandert waren.
Mit der Eroberung Nord-Hansastans durch Aggressoren aus dem Norden kam eine völlig fremde Kultur nach Hansastan, die nach der Rückeroberung der Gebiete aber viele Einflüsse aus der kemetischen Kultur bekam.
Auf der Isla de Flores, so wurde angenommen, ist die Kultur basierend auf Siedlungen aus Réunion, vermischt mit der der Ureinwohner und selbständig weiterentwickelt durch lange Isolation.

Sprachen[Bearbeiten]

Bihari[Bearbeiten]

Bihari (rL-hindi) wurde vor allem in Sudgardha Pradesh gesprochen, aber auch in Teilen von Xiguo verstanden. Im Süden gab es weitere, dem Bihari linguistisch nahestehende Sprachen, die jedoch nur lokal begrenzt gesprochen wurden und nicht als Amtssprache galten.

Elbisch[Bearbeiten]

Elbisch (entsprach dem Sindarin aus LotR) wurde nur noch im Auenland und in Norden und Westen des Zentralgebirges gesprochen. Elbisch war eine stark rückgängige Sprache, denn Hansastaans wurde immer beliebter. Die Sprache des "alten Volkes" (Quenya) verstanden nur noch sehr wenige Gelehrte.

Floritisch[Bearbeiten]

Die Isla de Flores hatte durch die lange Isolation eine eigene Sprache evolvieren lassen. Floritisch basierte zwar auf der Sprache von Reuniao, hat jedoch diverse Einflüsse der Urbevölkerung und Eigenschöpfungen bekommen.

Hansastaans[Bearbeiten]

Hansastaans war eine Mischsprache, die auf der Sprache der nördlichen Aggressoren und deren Siedler basierte, jedoch vielfältige Einflüsse der anderen Sprachen erhalten hatte. Hansastaans wurde vor allem in Norrgard und auch Kemet gesprochen. Im Auenland fanden sich ebenfalls viele Sprecher.

Kemeti[Bearbeiten]

Kemeti (rL-arabisch) basierte auf der alten jawenitischen Sprache (~rL-altägyptisch) und wurde in Kemet, Khorasan, Khuzestan und im Zentralgebirge gesprochen.

Mengguesisch[Bearbeiten]

Mengguesisch hatte noch viele Einflüsse aus der Sprache der Bewohner des Zentralgebirges bekommen, aber auch Einflüsse des Bihari erhalten. Mengguesisch wurde in Khuzestan und im Süden des Zentralgebirges gesprochen.

Nihonesisch[Bearbeiten]

Die alte Sprache der Nihonesen (rL-japanisch) gab Linguisten immer wieder Rätsel auf, wie man sie einordnen soll. De facto war die Sprache jedoch im Rückgang und wurde nur von Leuten im Norden von Sudgardha Pradesh gesprochen.

Xiguoesisch[Bearbeiten]

Xiguoesisch (rL-vietnamisch) wurde vor allem in Xiguo und im Südwesten Sudgardha Pradeshs gesprochen. Früher nutzte man mit den Nihonesen gemeinsam viele Schriftzeichen, "heutzutage" basierte die Schrift aber auf dem lateinischen Alphabet, auch wenn es diverse Sonderzeichen gab.

Religionen[Bearbeiten]

Trotz starker Restriktionen während der pseudokommunistischen Zeit und der versuchten Kommerzialisierung und politischen Einflussnahme in der pseudodemokratischen Zeit, waren die Religionen in Hansastan weiterhin präsent. Die Anzahl an Atheisten war zwar recht hoch, aber eine Rückbesinnung war zu spüren. Bedeutende Religionen waren der Jawenismus, vor allem in Kemet, Khorasan und Teilen Khuzestans und die biharische Religion in Sudgardha Pradesh. Beide Religionen waren polytheistisch.
Der Jawenismus besaß einen starkes Priesterwesen und einen Glauben an das Leben nach dem Tode. Die vielen Götter, wie Ra, Amun, Osiris, Isis, Nephtys, Seth usw. bestimmten im jawenitischen Glauben das Leben und ein gottgefälliges Leben auf der Erde verhieß das ewige Paradies. Die Vorbereitung auf den Tod spielt im Leben der Jaweniten eine wichtige Rolle. Ein Fehlschlag vor dem Totengericht bedeutete den Tod der Seele.
Der Biharismus war schwieriger zu definieren, da er sehr viele Spielarten umfasste. Eine Vielzahl an Traditionen und Lehren beeinflussen die Menschen. Teilweise gab es pantheistische Lehren (alles ist Gott), teilweise gab es polytheistische Lehren. Die bedeutendsten Götter waren Shiva, Krishna, Brahma, Shakti, Vishnu und Ganesha, aber man kannte hunderte Andere. Es schien, jeder Mensch glaubt an seine eigene Götterkombination und/oder Lehre. Götter, Menschen und Tiere durchliefen in den Weltzeitaltern immer wieder Zyklen von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Während seines Lebens auf der Erde sammelte man gutes oder schlechtes Karma an, was das Leben in der nächsten Wiedergeburt (Reinkarnation) beeinflusst; Endziel ist die Erlösung (Nirvana). Die Wege, wie man gutes Karma anhäuft waren sehr verschieden, von völliger Abstinenz, Lernen und Lehren bis zu körperlichen Übungen (Yoga).

In Xiguo und im Zentralgebirge waren Weisheitslehren, wie das Kunjiao weit verbreitet. Im Zentralgebirge und im Süden Midgards sowie auf der Isla de Flores waren Naturgeister Bestandteil der Glaubenswelt. Die in lediglich einigen Bezirken vorhandene Glaubensgemeinschaft der Christen, spielte dagegen eine eher untergeordnete Rolle.

Sport[Bearbeiten]

Hansastan war ein sportbegeistertes Land, vor allem Fußball war ein sehr beliebter Sport. Hansastanische Vereine konnten in diversen Ligen Erfolge feiern, wie:
Hansa Rohrstock mit der Meisterschaft in der Kyrolonischen Weltliga (5. Saison (2002))
1. FC Thannhausen mit der dreimalig hintereinander gewonnenen IFL-Meisterschaft (2003/I, 2003/II und 2004/I)
ASC Dynamo MFB-Meister 2003 (4. Saison) und MFB-Vizemeister (3. Saison (2002/2003) und 5. Saison (2004)) sowie 1., 4., 6. und 8. Meister des HMFB, sowie Superior-Cup-Sieger 2008/I.
Blau-Weiß 04 Kersen wurde UFL-Meister (1. Saison (2004) und HMFB-Meister der 3. Saison. Außerdem gewannen die Kersener den VMF-Cup 2007/I, ausgetragen im eigenen Land.
Der FC Appeldorn wurde ebenfalls HMFB-Meister in der zweiten Saison (2006).
Während hansastanische Vereine bis 2005 in mehreren internationalen Ligen spielten, gründeten am 10. Februar 2005 Moncao und Hansastan einen gemeinsamen Fußballbund, den HMFB. Seit November 2009 betrieb der Hansastanische Fußballverband die Yokary liga und trug die Meisterschaft landesintern im Ligamodus aus.

Im Frauenfußball errangen der VDFC Celeband 2 mal die Meisterschaft in der Women Soccer League.

Auch im Basketball gab es gute Vereine, wie die Celeband Dinos. Das HansaSensenTeam gewann auch die erste Saison im RödRemischenRasentRaktorenRennen RRRRR.

Musik[Bearbeiten]

Auch wenn moderne Musik, wie Rock und elektronische Musik, z. B. der Puri-Trance, sich in Hansastan etabliert hatten, vor allem im Norden, so waren traditionelle Stilrichtungen noch immer stark vertreten. Instrumente, wie die Sitar in Sudgardha Pradesh oder die 'Ud (Laute) in Kemet waren kaum aus den Liedern herauszudenken. Inhalte der Lieder waren meist Liebe, Sehnsucht, im Auenland recht häufig auch Heldengeschichten.
Aus dem Auenland waren auch instrumentelle Werke, wie die 6 Auenländischen Konzerte von Jan-Bastian Celduin berühmt. Klassische Musik fand große Begeisterung in der Herrscherschicht seit 150 Jahren. So war es nicht verwunderlich, dass auch fremde Musik, wie Opern, Operetten, Kantaten und Musicals viele Anhänger gefunden haben. Leonardo Ambra war einer der berühmtesten zeitgenössischen Dirigenten und Komponisten aus Hansastan.

Küche & Genussmittel[Bearbeiten]

Die Küche der hansastanischen Völker war geprägt von vielen Gewürzen. Besonders berühmt war das Curry aus Sudgardha Pradesh. Aber auch Kreuzkümmel wurde viel verwendet, vor allem in Kemet und Khorasan. Gewürzhandel war für Hansastan schon seit tausenden Jahren ein sehr einträgliches Geschäft, vor allem Pfeffer und Zimt. An den Küsten gab es auch viel Fisch. Schweinefleisch und Rindfleisch spielten eine eher untergeordnete Rolle. Schaf- und Lammfleisch waren traditionell stärker vertreten, ebenso wie Geflügel. Sehr typisch war jedoch der recht hohe Anteil vegetarischer Gerichte, allein schon aus religiösen Gründen, wie etwa bei vielen Biharisten.

Getrunken wird zu allen Gelegenheiten Tee. Auch die Biere aus Hansastan waren berühmt, wie das Thannen Alt aus Thannhausen und das Kersener Kriek, ein Kirschbier.

Im Auenland wurde traditionell Pfeifenkraut geraucht, auf Südgard war Betel weit verbreitet.

Politik[Bearbeiten]

Politisches System[Bearbeiten]

Hansastan besaß eine so genannte Rätedemokratie: alle 4 Monate wurden 6 Räte direkt durch das gesamte Volk gewählt. Jeder Rat bestand aus einem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Ratsvorsitzende konnten Beschlüsse erlassen, die jedoch innerhalb von 3 Tagen von einem Veto durch andere Räte gestoppt werden konnten.

Ratsmitglieder (27. Februar 2010 bis Ende):

Rat Vorsitzender Stellverteter
Außenrat (AR) Rahul Piramal Marius von Ardey
Verteidigungsrat (VR) Rahul Piramal -
Rat für innere Angelegenheiten (RfiA) - -
Wirtschafts- und Finanzrat (WFR) Rahul Piramal -
Justizrat (JR) Ikari Gendo -
Sozial- und Gesellschaftsrat (SGR) Marius von Ardey -


Ein Staatsoberhaupt im üblichen Sinne gab es nicht, was häufig zu Irritationen führte. Ansprechpartner in Sachen Außenpolitik ist der Außenrat oder sein Stellvertreter. Versuche das Amt eines Staatsoberhaupts (teils war Pharaoh im Gespräch, was dieser jedoch ablehnte, teils auch eine Monarchie mit rein repräsentativen Aufgaben) einzuführen. Durchsetzen konnten sich diese Vorschläge jedoch nie.

Außenpolitik[Bearbeiten]

Die Außenpolitik Hansastans war für lange Zeit als konservativ anzusehen. Ziel war es eher bestehende Kontakte zu pflegen als Neue aufzubauen. Insbesondere zum Nachbarn Moncao, aber auch mit Anelka, Pizzaros und Pottyland bestanden gute Kontakte, früher auch nach Tir Na nÒg, Wolfenstein und Wupperstein. Ab 2009 hatte sich dieses Konzept geändert und es wurde versucht der näheren geographischen Umgebung eine stärkere Gewichtung in der Außenpolitik zu verleihen.

Verteidigungspolitik[Bearbeiten]

Nach dem Bürgerkrieg 1999/2000 war ein Großteil des massiven Waffenarsenals der Hansastanischen Volksarmee zerstört oder defekt. Man ging im Nachhinein davon aus, dass die intensive Aufrüstung Mitte der 1990er Jahre einem Angriffskrieg jedoch unbekanntem Ziel dienen sollten. Nach dem Überfall des Freistaats KLE auf Hansastan wurde in der Verfassung festgelegt, dass ein Angriffskrieg nicht legitimierbar sei. Das Land besaß zwar moderne Waffensysteme, jedoch sind diese zahlenmäßig eher als gering einzuschätzen bezogen auf die Landesgröße. Auch wurde deren komplette Einsatzverfügbarkeit von manchen Analysten angezweifelt. Tests von Kurz- und Mittelstreckenraketen im August 2009 ließen jedoch darauf schließen, dass es Modernisierungbestrebungen gab.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Hansastan war wirtschaftlich auf dem Stand eines Schwellenlandes. Die Städte, vor allem in Nordhansastan waren nahe dem Standard eines Industrielandes, während im ländlichen Bereich die Infrastruktur z.T. noch recht schwach ist. Die Stromversorgung wurde nach der Evolution flächendeckend sichergestellt, jedoch waren Stromausfälle wegen Netzüberlastung nicht unüblich. Zugang zu sauberem Trinkwasser war in ländlichen Gebieten noch immer teils problematisch..

Firmenlandschaft[Bearbeiten]

Industrie[Bearbeiten]

Energiesektor[Bearbeiten]

Da im Zentralgebirge Steinkohlevorkommen und auf Silicia Braunkohle zu finden waren, gab es mehrere Kohlekraftwerke. Aber auch Wasserkraftwerke (v.a. am Asgrys und Zâyandeh) und das einzige Atomkraftwerk in Lenzenfeld trugen zur Energiegewinnung bei. Im Norden des Landes gab es auch Windkraftwerke, in Khorasan waren seit Mitte der 00er Jahre auch Sonnenkraftwerke in Betrieb. Erdöl gab es in kleineren Vorkommen lediglich nahe den Kjuweit-Inseln, weswegen man auf den Import von Erdöl und -gas angewiesen ist.

Rohstoffsektor[Bearbeiten]

Durch die lange kulturelle Historie waren die Kupfer- und Edelmetallvorkommen in den nördlichen Gebieten größtenteils bereits zur Industrialisierungszeit erschöpft. Die Eisen-, Kupfer-, Nickel-, Cobalt- und Manganvorkommen des Zentralgebirges waren hingegen noch nicht einmal vollkommen erschlossen, da die Infrastruktur noch nicht nachgekommen ist. Im Nubia-Gebirge im Norden Südgards gab es Eisen und in kleineren Mengen Silber und Gold. Das Nan Shan-Gebirge und der Nan Ling besaßen noch bedeutende Eisenlagerstätten (und ein wenig Kupfer) sowie reichlich Bauxit. Puruti und Kunasia beherbergten neben Bauxit noch größere Mengen an Zinn und Kupfer, die jedoch nicht erschlossen waren. Isla de Flores besaß neben Nickel- und Bauxitvorkommen auch noch Gold in nennenswerten Mengen. Die Förderung war auf der Insel bisher noch nicht revitalisiert worden.

Verarbeitender Sektor[Bearbeiten]

In den großen Küstenstädten wie Appeldorn, Asgard, Heliopolis, Kersen, Rohrstock, Thannhausen und Vineta gab es große Werften. Aber auch in den kleineren Städten wurden Schiffe, wie die traditionelle Dschauke gebaut. In Rohrstock fanden sich mit dem FORUM-Automobilwerk ein Zentrum für Kraftfahrzeuge. Im Auenland, auf Silicia und in Südgard war die holzverarbeitende Industrie recht stark vertreten. Vor allem in Südgard wurde auch sehr viel mit Bambus gearbeitet. In Thannhausen, Vineta und Yantai war die Elektroindustrie konzentriert. Vor allem um Thannhausen fanden sich auch Firmen, die Computer und Halbleitertechnik produzieren. Auch im Norden von Südgard fanden sich eine aufstrebende Elekronikbranche. Auch die elektronische Datenverarbeitung gewann zunehmend an Bedeutung, wie z.B. die Sahita tech mit seinem Betriebssystem hansika 2010, das durchaus auch im Ausland Aufmerksamkeit erregte. Desweiteren spielten Textilindustrie und Maschinenbau im gesamten Land eine tragende Rolle.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Da die Landwirtschaft in vielen Gebieten noch eine bedeutende Rolle spielte, waren auch landwirtschaftliche Betriebe weit verbreitet. Über die pseudodemokratische Zeit hinaus hatten sich nur ein paar während der Kommunismuszeit gebildete Genossenschaften erhalten. Nach dem Sturz der Pseudodemokratie kamen zwar erneut Genossenschaften hinzu, aber dennoch wurde ein Großteil der Landwirtschaft von Kleinbauern getragen. Auch der Industrialisierungsstand in der Landwirtschaft war eher schwach. Diesem Umstand war es allerdings auch zu danken, dass viele Bauern "ökologisch wertvolle" Lebensmittel produzierten, da chemische Dünger und Pestizide oftmals zu teuer waren und traditionelle wirksame Anbaumethoden weiterhin benutzt wurden. Neben dem Getreide- und Reisanbau war auch der Obst- ud Gemüseanbau bedeutend. Auch war der Teeanbau im Süden Hansastans wichtig, ebenso wie die Produktion von Gewürzen. In der Viehzucht dominierten Schaf- und Geflügelzucht vor Schweinen, Ziegen und Rindern. Fischfang war sehr weit verbreitet.

Dienstleistungssektor[Bearbeiten]

Während Kleingewerbe eine enorme Bedeutung hatte, waren Dienstleistungen im größeren Maßstab eher untergeordneter Natur, wobei dieser Sektor der am stärksten Wachsende war.

Medien[Bearbeiten]

Die Medienlandschaft in Hansastan war zwar noch nicht flächendeckend, aber dennoch ganz gut ausgebaut. Es gab 4 Fernseh- und 7 Radiosender. Die Printmedienlandschaft lag relativ brach, nachdem der wöchentlich erscheinende Hansastanische Bote nach über 100 Ausgaben eingestellt werden musste, existierte nur noch eine selten aktualisierte botanische Fachzeitschrift. Die ehemalige Sportzeitschrift Interspor von Laird Glencairn existierte nur als Namensgeber für einen Sport-TV-Sender weiter.

WiSim[Bearbeiten]

Auf Grund fehlenden Interesses und der Simulationsgewichtung auf Kultur, verzichtete man auf eine WiSim.

Links[Bearbeiten]

Portal Hansastan
Der µnationale Kulturführer über Hansastan



Staaten und Gebiete im micronationalen Ozean

Aquatropolis - Aquila - Bananaworld - Hansastan - Marienordensstaat - Moncao - Ozeania - Pottyland - Reich von Ephèbe - Réunion - Tir Na nÒg - Westerland - Ydemos
abhängige Gebiete: Edonia (Reich von Ephèbe) - Imperianisches Archipel (Attekarien) - Isla de Flores (Hansastan) - Kypern (Stauffen) - Ostland (Dreibürgen) - San Bernardo (Turanien) - Syrene (Reich von Ephèbe), Vitellia [Reich von Ephèbe)
ehemalige Staaten: Eranien, Kling, Neunseenland, Schwarzenfels, Tran-Sien, Tropicali