Konservatismus

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Konservatismus oder auch Konservativismus (lat. conservare: erhalten, bewahren) ist ein Sammelbegriff für politische, gesellschaftliche oder religiöse Ideen, deren Hauptziel es ist, die eigene bestehende Gesellschafts- und Werteordnung zu bewahren.

Merkmale und Unterschiede[Bearbeiten]

Der Konservatismus stützt sich zumeist auf Tradition, Religiosität und Autorität. Eine über diese Merkmale hinausgehende formale Definition des Begriffes existiert nicht. Die Begriffsbestimmung scheitert an den Schwierigkeiten der Zuordnung, die sich auch in zahlreichen Varianten mit fließenden Übergängen äußern, etwa Liberalkonservatismus, Nationalkonservatismus oder christlicher Konservatismus. Näherungsweise wird der Konservatismus daher oft in zwei Hauptrichtungen eingeteilt: Wertkonservatismus und Strukturkonservatismus.

Merkmale[Bearbeiten]

Der Konservativismus begreift es angesicht seiner Skepsis utopischer Staatsverwirklichung gegenüber als seine Aufgabe, die spezifischen Werte einer Nation und Kultur gegenüber der Idee des Multikulturalismus zu verteidigen. Er betont die Notwendigkeit, die Identität der Nation zu bewahren. Die von ihm vertretenen Prinzipien beanspruchen "Zeitlosigkeit" und wollen so dem Walten des Zeitgeistes Ordnung und Stabilität entegenstellen. Nicht zu verwechseln ist der Konservativismus mit dem Traditionalismus.


Siehe auch: Liste der Konservativen Parteien