Kroegersbach

Aus MNwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Greifenburg

150px

Basisdaten
Reichsland: Werthen
Amtssprache: Dreibürgisch
Sprachen: Dreibürgisch
Stadtgründung: 712
Postleitzahlen:  ?
Vorwahl: -
KFZ-Kennzeichen: KR
Bevölkerung
Einwohner: ca. 450.000
Bevölkerungsdichte: -
Geographie
Fläche: -
Stadtgliederung: 6 Bezirke
Politik
Oberbürgermeister: Karl Freital (NLP)
Stadtvertretung: Stadtrat

Kroegersbach ist eine kreisfreie Stadt in Dreibürgen, die im Königreich Werthen liegt. Sie ist die zehntgrößte Stadt in Werthen. Als ehemalige Residentstadt der Herzöge von Werthen gehört sie zu den historisch bedeutsamsten Städten im Reich. Die Stadt ist nach wie vor Sitz einer Universität, des gleichnamigen Regierungsbezirks und zahlreicher Militäreinheiten. Das Schloss der Stadt ist die offizielle Residenz des Königs im Großherzogtum Werthen.

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Über Gründung und Entstehung der Stadt ist nicht viel bekannt. Archäologische Funde belegen eine Siedlungskontinuität seit dem ersten Jahrhundert vor Christus. Kroegersbach wird als "Markt und Richtstätte" zum ersten mal in einer Urkunde 712 erwähnt. 785 wird zum ersten mal die Pfalz am Kroegersbach unweit des Marktes erwähnt. Es handelte sich hierbei um ein befestigten Turm an den eine große Halle angeschlossen war, wie der mittelalterliche Chronist Saghardt zu berichten weiß, der über den ersten Besuch des Königs Karl der Große, hier berichtete. In den folgenden unruhigen Jahren wurde Kroegersbach zum wichtigen Knotenpunkt der Abwehr heidnischer Angriffe von Osten und Norden, sodass der Begriff "nach Kroegersbach ziehen" in Mittelalterlichen Quellen sprichwörtlich für die Vorbereitung eines Feldzuges stand. 975 fiel die Stadt an Lothar von Niederfurt, in dessen Auftrag eine Burg errichtet wurde. Als er 983 Herzog von Werthen wurde fiel Kroegersbach in die persönliche Domäne der Herzöge von Werthen. Während des 11. und 12. Jahrhunderts schwand die Macht der Werthener Herzöge, während sich zugleich Kroegersbach zum Zentrum ihrer Herrschaft entwickelte. 1318 verlor die Stadt für einige Jahre ihre Funktion als Residenz der Werthener Herzöge als das Herzogtum unter dem Landgrafen des Hewellandes und Herzogs von Werthen-Assnach vereinigt wurde.

Während der großen Pest 1449 blieb die Stadt, als eine der wenigen Handelsstädte weitgehend verschont. Nach der großen Pest wuchs die Stadt schnell, da viele Bauern aus der Umgebung in den Jahren nach der Pest in die Städte strömten und der Herzog seine Residenz zurück in die nahe Burg verlegte um dem von der Pest verheerten Assnach zu entkommen. Zu beginn der Frühen Neuzeit wuchsen die Spannungen in der Stadt. Die Zünfte verlangten die Rücknahme herrschaftlicher Privilegien und forderten die Erhebung der Stadt zur freien Reichsstadt, während an der neu eingerichteten Universität die Reformation ihre Schatten vorauswarf. 1554 brannte Kroegersbach komplett nieder als hohenburgische Truppen die Stadt stürmten um den protestantischen Herzog Johann V. abzusetzen. Während der Religionskriege revoltierte die Bevölkerung der Stadt mehrfach gegen den Herzog und die Gegenreformation. 1567 ermordete ein Mob den katholischen Bischof der Stadt und seine Eskorte, worauf ein Progrom gegen Katholiken, aber auch Juden und vanezische Händler, sowie ein Aufstand gegen die Herrschaft des Herzogs begann, der erst zwei Monate später niedergeschlagen werden konnte. Als Folge wurde die Universität aufgehoben und zahlreiche Bürger der Stadt, darunter zwei ehemalige Bürgermeister vom Herzog zum Tode verurteilt. In den Religionskriegen flohen die meisten Protestanten schließlich nach Cassau oder konvertierten zum katholischen Glauben um ihr Leben zu retten.

Mit dem Bedeutungszuwachs von Greifenburg verlor Kroegersbach seine Rolle als politisches Zentrum Werthens. Ab 1799 zählte die Stadt offiziell nicht mehr als Hauptresidenz des Herzogs. Während der Industrialisierung verlor die Stadt ferner ihre wirtschaftliche Vorrangstellung. Im 19. Jahrhundert siedelte sich vor allem Textilindustrie in der Stadt an und wurde neben dem traditionell starken Handel zweites wirtschaftliches Standbein der Stadt. Die Bevölkerung der Stadt wuchs massiv an. Zugleich wurde Kroegersbach Zentrum der Hohenburgisch-Werth'schen Eisenbahngesellschaft. Diese betrieb Linien, die Hohenburg, Greifenburg und Reichstal miteinander verbanden und die ersten Ferneisenbahnen des Reiches wurden. Mit der Verstaatlichung und Vereinheitlichung des Eisenbahnwesens wurde Kroegersbach Zentrale der Dreibürgischen Reichsbahn, bis diese nach Reichstal zog.

Kommunalpolitik[Bearbeiten]

Kroegersbach gilt als Hochburg der Nationalliberalen. Diese stellen aktuell sowohl den Oberbürgermeister, als auch die Mehrheit im Stadtrat. Der Standrat besteht aus 69 gewählten Vertretern. Die NLP regiert mit 36 Sitzen alleine, die Opposition besteht aus SDPD (12 Sitze), Konservativer Fraktion (11 Sitze), NOVA (8 Sitze) und zwei fraktionslosen Mandatsträgern. Vertreter des Königs bei offiziellen Anlässen der Stadt ist Benno von Berghammer, der den Titel des Grafen von Kroegersbach führt. Karl Freital ist seit 2008 Oberbürgermeister der Stadt.

Landkreis Kroegersbach[Bearbeiten]

Das Umland der Stadt bildet den Landkreis Kroegersbach. Die stadt Kroegersbach ist kein Teil des Landkreises, sondern von diesem unabhängig. Der Verwaltungssitz des Landkreises ist die Kleinstadt Eselsburg mit 48.000 Einwohnern. Neben ihr gibt es noch die Städte Gerlin (39.000 Einwohner) Thalmund (24.000 Einwohner) und Wirm (18.000) Einwohner im Landkreis. Der Landkreis hat 308.000 Einwohner.

Im Kreistag, der seinen Sitz in Eselsburg hat, hat sich nach der Wahl 2015 eine Zusammenarbeit aus National-Liberaler Partei (19 Sitze), Konservativen (11 Sitze) und Landbund (7 Sitze) gebildet, während die SDPD (8 Sitze), NOVA (5 Sitze) und Gerliner Volksliste (3 Sitze) die Opposition bilden.

Regierungsbezirk[Bearbeiten]

Der Regierungsbezirk Kroegersbach hat seinen Sitz in der Stadt Kroegersbach. Er umfasst neben der kreisfreien Stadt Kroegersbach die Landkreise Arken-Gomber, Escheland, Hundstal, Kroegersbach, Lötz, Mittelesche, Nöhlen, Semland und Ulmenfeld-Herrsberg-Sünzig. Damit verfügt der Regierungsbezirk über 2,7 Millionen Einwohner. Der Regierungsbezirk umfasst somit das gesamte Land an der Esche und mit Lötz und Hundstal auch Gebiete östlich der Rhone.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]