Roland von Berg

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Roland von Berg
Rolandvonberg.jpg
Personendaten
Teilstreitkraft: Heer
Dienststellung: Generalstabschef des Reichsführungsstabes
Dienstgrad: Feldmarschallleutnant

Roland von Berg (*29. April 1967 in Reichstal) ist ein Offizier des kaiserlichen Heeres. Er gehörte als Fallschirmjäger zur Division Kronprinz von Werthen und diente in zahlreichen Konflikten des Reiches. Neben seiner militärischen Tätigkeit ist er auch Unternehmer, hat drei Legislaturperioden als Reichskanzler die Reichsregierung geleitet und war regierender Bürgermeister von Reichstal sowie Reichsverweser für Cranach und für Werthen.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Roland von Berg wurde am 29. April 1967 in Reichstal als Sohn des Industriellen Wilhelm von Berg und dessen erster Frau Lucretia von Berg (geborene Sagenheim) geboren. Roland verbrachte seine Kindheit in Reichstal und Vengard. Rolands Mutter, Lucretia starb 1977 an Krebs als Roland 10 Jahre alt war. Wilhelm von Berg heiratete 1980 die geldrische Bankierstochter Vanessa Perlberg und zog 1982 nach Geldern.

Ausbildung[Bearbeiten]

Roland besuchte zunächst die Prinz-Siegfried-Grundschule in Reichstal, bevor er die Karl-der-Große-Mittelschule in Reichstal besuchte. In Geldern war er zunächst auf dem Internat Königsburg. Schließlich besuchte er ab 1984 das Internat Rothenberg in der nähe von Reichstal, auf dem er sein Abitur mit einem Schnitt von 2,2 ablegte.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Reichsminister als Nationalliberaler[Bearbeiten]

Roland von Berg trat nach seiner Schulzeit der Nationalliberalen Partei bei. Im ersten Kabinett des Reichskanzlers Kreissler wurde er Reichsminister für Koloniales. Im zweiten Kabinett Kreissler übernahm er darüber hinaus auch das Innenressort. Während des dritten Kabinetts Kreissler spaltete sich die NLP. Roland von Berg gründete, gemeinsam mit dem ehemaligen Reichsminister für Post, Bau und Verkehr Hermann Greifental die Dreibürgische Fortschrittspartei.

Opposition und Juniorpartner der NLP[Bearbeiten]

Nach der Gründung der DFP stand Roland von Berg als Vorsitzender der stärksten Partei in Opposition zur Minderheitenregierung des Reichskanzlers Eduard Junker. Im ersten Kabinett des späteren Feldmarschalls Benno von Berghammer wurde er schließlich erneut Innen- und Kolonialminister. In den beiden folgenden Kabinetten des Reichskanzlers von Berghammer stand die DFP in Opposition, nachdem sich die Sozialdemokratische Partei von der Dreibürgischen Fortschrittspartei abgespalten hatte.

Kanzlerschaft[Bearbeiten]

Die Wahlen zum XXIV. Reichstag brachten der DFP 200 Mandate, die daraufhin zum ersten mal den Kanzler stellen konnte. Die Koalition mit der NLP führte zum ersten Kabinett Roland von Berg. In der darauf folgenden Wahl zum XXV. Reichstag konnte die DFP sogar die absolute Mehrheit erringen. Innerhalb dieser Legislaturperiode erfolgte die Bildung einer gemeinsamen Wahlliste von NLP und DFP. Diese errang allerdings bei den folgenden Reichstagswahlen nicht genügend Mandate um alleine zu regieren und bildete eine Koalition mit der Kolonialen Unions-Partei, die später der wiedervereinten NLP als Landesverband beitrat.

Erneute Opposition und Rückzug[Bearbeiten]

Nach dem Sieg der Konservativen bei der XXVII. Reichstagswahl gingen die Liberalen in die Opposition. Danach zog sich Roland von Berg aus der aktiven Reichspolitik zurück um regierender Bürgermeister von Reichstal zu werden. Er konnte allerdings die Dominanz seiner Familie innerhalb der NLP festigen und blieb graue Eminenz innerhalb der NLP.

Dienst als Soldat und Unteroffizier[Bearbeiten]

Eintritt in den Militärdienst[Bearbeiten]

Roland von Berg trat nach seinem Abitur freiwillig dem Militär bei und meldete sich zunächst für die Kolonialtruppen. Er diente unter dem späteren Generalquartiermeister des Heeres und Erzherzog von Geldern-Gildenthal Alexander Wilhelm von Hardenberg in der 3. Kompanie des Fallschirmjägerbataillons 105. Nach seiner Grundausbildung wurde er, nachdem er seine Bitte um den Eintritt in die Kolonialtruppen abgelehnt wurde, zum Fallschirmjäger ausgebildet.

Haxagonischer Aufstand[Bearbeiten]

Seinen ersten Einsatz erlebte Roland von Berg als Stabsgefreiter im Haxagonischen Aufstand. Bei den Gefechten um das von Republikanern besetze Schloss führte der junge Stabsgefreite von Berg einen Spähtrupp in das Schloss. Während dieses Einsatzes zeigte er zum ersten mal Führungsstärke. In folge dieses Einsatzes erfolgte seine Beförderung zum Oberkorporal.

Aufstieg zum Offiziersanwärter[Bearbeiten]

Roland von Berg wurde in Folge des Einsatzes von seinen Vorgesetzten gefördert. Er übernahm als stellvertretender Gruppen- und stellvertretender Zugführer zum ersten mal Verantwortung für ihm unterstellte Soldaten. Zeitgleich nahm er an einigen kleineren Einsätzen gegen Piraten und Schmuggler in der Südsee teil. Dabei wurde er von Piraten gefangen genommen und gefoltert. Er konnte schließlich nach einigen Stunden von seinen Kameraden befreit werden. Als Vizefeldwebel besuchte er schließlich einen Offizierskurs der Militärakademie zu Greifenburg.

Offizierslaufnahn[Bearbeiten]

Dreibürgisch-Stauffischer Krieg[Bearbeiten]

Mit Ausbruch des Dreibürgisch-Stauffischen Krieges wurde Roland von Berg als Oberfähnrich, nachdem er seine Ausbildung bis auf die Abschlussprüfung abgeschlossen hatte, zurück in seine Stammeinheit, die 3./105 versetzt. Er sollte die Einheit bis zur Ankunft des vorgesehenen Kompanieführers führen. Allerdings wurde die Einheit überraschend nach Haxagon verlegt um den stauffischen Vorstoß auf Tuusdorf abzuhalten. Roland von Berg war immer noch amtierender Kompanieführer als die Einheit in der Schlacht um das Flugfeld Hohenberg auf stauffische Panzergrenadiere traf. Mit Unterstützung der Luftwaffe konnten die Fallschirmjäger die stauffischen Panzergrenadiere zurückschlagen und den Sieg erringen. Roland von Berg wurde daraufhin zum Leutnant befördert und, nachdem der vorgesehene Kompanieführer bei einem Angriff stauffischer Truppen schwer verwundet wurde, auch dauerhaft mit der Führung der Kompanie beauftragt. Er führte die Kompanie in einige kleinere Scharmützel beim Vorstoß der dreibürgischen Truppen nach Stauffen. Bedeutsam wurde seine Einheit allerdings erst wieder bei der Schlacht um Hohenstauffenberg. Dort bildete seine Kompanie die Speerspitze beim Angriff auf den Generalstab des stauffischen Heeres. Es war Roland von Berg, der den stauffischen Generalstab in Hohenstauffenberg gefangen nahm. Während des Krieges steig Roland von Berg vom Oberfähnrich zum Hauptmann auf. Für seine Verdienste in Stauffen wurde ihm außerdem das eiserne Kreuz verliehen.

Stabsoffizier[Bearbeiten]

Nach dem dreibürgisch-stauffischen Krieg rückte Hauptmann von Berg besonders die Ausbildung von Rekruten in den Fokus seiner Arbeit. Als Vizemajor verfasste er gemeinsam mit dem damaligen Unteroffizier Johann Sattler eine Denkschrift über die Allgemeine Grundausbildung, die bis heute in modifizierter Form die Grundlage für alle Grundausbildungen der Streitkräfte ist. Für diese Verdienste rückte er in die Stabsoffiziersränge nach. In dieser Zeit schien sich die Karriere Rolands zum Ende zu neigen. Er galt als guter Ausbildungsoffizier und vernünftiger Truppenführer, viele Offiziere sprachen ihm allerdings die Fähigkeit ab als General große Truppenverbände zu verwalten.

General[Bearbeiten]

Trotz einige Widerstände gelang es ihm 2010 sein Generalsexamen mit "Gut" zu bestehen. Kritiker, die ihm zuvor mangelnde taktische und strategische Kenntnisse vorwarfen verstummten mit der Vorlage des Examens zu großen Teilen.

II. Ostlandfeldzug[Bearbeiten]

Kurz nach seiner Beförderung zum Brigadegeneral führte er die Division Kronprinz von Werthen im II. Ostlandfeldzug. Seine Division trug die Hauptlast der Kämpfe im Ostland und sein entscheidendes Eingreifen trug maßgeblich zum Sieg über die aufständischen Manschu bei, die mit Hilfe älterer Kampfpanzer seine Division in Bedrängnis brachten. Für seine Verdienste erhielt er neben der Ostlandmedaille auch das Großkreuz des Reiches.

Mechanisierte Fallschirmjäger[Bearbeiten]

Die Erlebnisse im Ostland führten zu einem Umdenken innerhalb der Division Kronprinz von Werthen. Hatte man bisher rein auf die infanteristischen Fallschirmjäger gesetzt so arbeitete Roland von Berg gemeinsam mit Oberstleutnant Sattler einen Plan für eine gepanzerte Fallschirmjägerdivision aus. Aus dieser Idee entstand das Konzept einer Fallschirmjägerdivision, die mit leichten Radpanzern ausgestattet ist, die der Division mehr Schlagkraft und eine größere Verteidigungsfähigkeit bieten. Ein entsprechendes Fahrzeug wurde mit dem Radpanzer Wolf gefunden.

Salem-Feldzug[Bearbeiten]

Zwischen 2011 und 2012 nahm Roland von Berg, erst als Kommandeur der Division Kronprinz von Werthen und später als Oberkommandierender des Heeres und aller Streitkräfte in Jerusalem am Jerusalem-Feldzug teil. Der erste Teil der Befreiung des heiligen Landes bestand aus einem Angriff im Hinterland. Die Division Kronprinz von Werthen hatte den Auftrag die Hauptverbindungslinie zwischen der Küste, an der zu diesem Zeitpunkt das II. Panzerkorps anlandete und der Stadt Jerusalem abzuschneiden. Die Kämpfe im Talkessel waren extrem verlustreich und unterstrichen gleichzeitig die Bedeutung des neuen Konzepts für die Fallschirmjäger. Durch den Waffenstillstand im heiligen Land blieb es Roland von Berg versagt die heilige Stadt Jerusalem zu betreten. Am 5. November 2011 erfolgte die Beförderung zum General der Infanterie und die gleichzeitige Ernennung zum Oberkommandierenden des Heeres. Damit wurde er auch Oberkommandierender aller Streitkräfte in Jerusalem. In dieser Funktion übernahm er auch das Kommando über den zweiten Teil des Feldzuges in Jerusalem und koordinierte im Frühjahr 2012 die Eroberung der Stadt Salem und der Reste der Volksrepublik Salem.

Heeresgruppe West und Generalstabschef des RFS[Bearbeiten]

In seiner Funktion als Oberkommandierender des Heeres übernahm Generaloberst von Berg das Kommando über die neu gebildete Heeresgruppe West, die während des dreibürgisch-zedarischen Krieges die Grenze des Reiches zur SDR verteidigen sollte. Im folgenden wurde er zum Generalstabschef des Reichsführungsstabes berufen.

Reichsverweser und regierender Bürgermeister[Bearbeiten]

Erste Amtszeit aus regierender Bürgermeister[Bearbeiten]

Nach seinem Rückzug aus der Parteipolitik wurde Roland von Berg regierender Bürgermeister der Reichshauptstadt. Er verfasste in dieser Zeit die bis heute gültige Stadtverordnung, die von der provisorischen Stadtversammlung beschlossen wurde.

Erste Reichsverwesung von Werthen[Bearbeiten]

Als General wurde Roland von Berg als Nachfolger des Feldmarschalleutnants Benno von Berghammer zum Reichsverweser von Werthen ernannt. Im Rahmen dieser Ernennung erhielt er auch den Titel eines Reichsfreiherren von seiner Majestät dem Kaiser verliehen.

Zweite Amtszeit aus regierender Bürgermeister[Bearbeiten]

Nachdem er das Amt des Reichsverwesers für Werthen an den Generaloberst und Generalstabschef des Reichsführungsstabes Theobald von Eschingen abgetreten hatte wurde er erneut regierender Bürgermeister von Reichstal. In diese Zeit fiel vor allem die Gründung der Stadtgarde und die Formulierung zahlreicher Gesetze.

Zweite Reichsverwesung von Werthen[Bearbeiten]

Nachdem Generaloberst von Eschingen in Pension gegangen war, übernahm Roland von Berg erneut die Reichsverwesung von Werthen.

Generaladjutant[Bearbeiten]

Fünf Tage nach seiner Ernennung zum Oberkommandierenden des Heeres wurde Roland von Berg auch zum Generaladjutanten des Kaisers berufen. Diese Position ist neben seinem Prestige besonders im Bereich der sicherheitspolitischen Entscheidungen wichtig. Seit dem gilt Roland von Berg als einer der wichtigsten Berater des Kaisers in Verteidigungsfragen und als Einflussreicher Offizier innerhalb der Politik der Nordischen Allianz.

Orden und Ehrenzeichen[Bearbeiten]

Roland von Berg ist einer der am höchsten dekorierten Offiziere der dreibürgischen Streitkräfte. Er gehört zu den ausgewählten Offizieren, die das Großkreuz des Reiches tragen.

Orden[Bearbeiten]

Sonder und Laufbahnabzeichen[Bearbeiten]

Sonstige Auszeichnungen[Bearbeiten]