Sergej Pyry Wodkowitsch

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Sergej Pyry Wodkowitsch (eigentlich Sergej Pyrowitsch Wodka, * 20. Heumonat 1888 in Salpetersburg, Kaputistan) ist ein Politiker in Wolfenstein und Kaputistan sowie einer der letzten noch behelfsmässig nüchternen Zeitzeugen der Abstinenzler-Zeit.

Leben[Bearbeiten]

Elternhaus[Bearbeiten]

Achtes Kind des Bahnschrankenanmalers Pyry Wodka und dessen Frau Elsterweta, beide Angehörige der Arbeiterklasse im damaligen zaristischen Kaputistan. Die Familie hielt sich oft nur mit dem Verkauf gefälschten Falschgelds über Wasser und konnte ihrem Sohn nur mit Mühe den Besuch der Volksschule ermöglichen.

Werdegang[Bearbeiten]

Früh zeigte sich Sergejs sportliche Begabung, so errang er im Alter von zehn Jahren den dritten Platz beim Fürst-Matwej-Bolschakow-Pokal der Junioren im Grundtauchen auf dem Reka Wodka Stalinow. Die erforderliche anschließende Wiederbelebung kommentierte Sergej so: "Das hat in mir das Interessä für den Wodka geweckt." Dieser sportliche Erfolg öffnete ihm trotz seiner Herkunft einige Türen im zaristischen Kaputistan, so erhielt seine Familie aus der Privatschatulle Fürst Bolschakows bis zu dessen Ableben 1905 zweieinhalb Rubel jährlich. Infolgedessen wurde Sergej 1899 in die Salpetersburger Kadettenanstalt Nummer Vier aufgenommen, in der er mit den Prinzipien von Gehorsam, Disziplin und Subordination belästigt wurde. Er verließ die Kadettenanstalt noch im selben Jahr und wurde Tischler. Das heißt er wollte Tischler werden, wurde aber aufgrund seiner Jugend verlacht und fortgeschickt.

Verhaftung und Zeit im wolfensteiner Kerker[Bearbeiten]

Nachdem er sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlug, wurde er pünktlich zum Jahrhundertwechsel beim illegalen Übertritt der kaputisisch-wolfensteiner Grenze bei En Ymmärrä von königlich-wolfensteiner Grenzsoldaten ertappt und verhaftet. Weil er außerdem eine Zweiwochenration Wodka (etwa 11,5 Liter) und ein halbes Pud Weizen mitführte, mit deren Verkauf er sich finanziell über Wasser und mit deren partiellem Genuss er sich am Leben erhalten wollte, wurde Sergej nicht gegen die übliche Zahlung eines Schmiergeldes freigelassen (er hätte es sowieso nicht bezahlen können). In Odottaa wurde er nach monatelanger Untersuchungshaft am 28. September 1900 in einem Prozess vor dem Königlichen Landgericht wegen illegalem Grenzübertritt und Wodkaschmuggel zu einem Jahr Haft verurteilt, wobei ihn seine Jugend sowie ein nachsichtiger Richter vor der Zwangsarbeit in den Köhlereien der Schwarzen Ebene bewahrten.

Sergej trat seine Haftstrafe am 1. Oktober 1900 im Hauptprovinzgefängnis Odottaa an. In der Zeit seiner Einkerkerung trat er in Kontakt zu ebenfalls inhaftierten wolfensteiner anti-monarchistischen Häftlingen, insbesondere zu Mitgliedern der verbotenen wolfensteiner Bäuerlichen Befreiungs-Bewegung, die sich in der Nachfolge der bäuerlichen Revolutionäre der frühen Neuzeit sah. Von diesen wurde Sergej erst einmal aufgeklärt, was die Unterdrückung der wolfensteiner Bauern und deren Kampf um Freiheit und Land betrifft. Er konnte aufgrund seiner Herkunft mit adäquat und gut erzählten Geschichten über die die Jugend diskriminierenden Praktiken gewisser kaputisischer Handwerker, die Ausbeutung der Angestellten des Zarenreiches und die generell schlechte Lage im Grenzgebiet eine herzliche und intellektuelle Verbindung zwischen den Häftlingen herstellen. Diese Aktivitäten wurden von der königlich-wolfensteiner und der zaristsich-kaputisischen Geheimpolizei durch Spitzel überwacht, was zahlreiche Aktenfunde zum Thema "Wodka/Wodkowitsch" belegen.

Vorlage:Zitat

Politik[Bearbeiten]

Vorsitzender der Demokratischen Bauernpartei Wolfensteins und amtierender Innenminister der Volksrepublik Wolfenstein

Familie[Bearbeiten]