Valsanto

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Der Staat Valsanto (amtliche Langform; auch Status Valsantinus) ist ein Zwergstaat in Antica. Er ist der zweitkleinste anerkannte eigenständige Staat der Welt. Er hat eine Fläche von 2.520 km². Der Name leitet sich vom meltanischen "Vale Santo" (Heiliges Tal) ab.

Status Valsantinus
Staat Valsanto
Flag of Valsanto.gif Coa valsanto.png
(Details) (Details)
Amtssprache Alt-Attlisch
Hauptstadt San Pedro
Staatsform Absolute Monarchie
Staatsoberhaupt
 Papst
Simon II.
 seit dem 7. Dezember 2013
Regierungschef
  Kardinal-Staatssekretär
Angelo Kardinal Rossi
 seit dem 20. November 2014
Fläche 2.520 km²
Einwohnerzahl 250.700
Bevölkerungsdichte 95,1 Einwohner pro km²
Gründung 813
Währung Sestercio Apostolico
Nationalhymne Pontifikalmarsch
Nationalfeiertag 7. Dezember (Tag der Papstwahl)
Telefonvorwahl nicht vergeben
Kfz-Kennzeichen nicht vergeben
Website nicht vorhanden
Forum [1]
Gesamtkarte neu.png

Geographie[Bearbeiten]

Valsanto grenzt im Süden und Westen an Meltania, nordöstlich befinden sich die Grenzen des Empire Uni. Der höchste Punkt ist der Pico Dragoneo mit 1.099 Metern Höhe, gefolgt vom Pico de Santa Maria (1.079m). In Valsanto entspringen die Rio Beleo-Zuflüsse Rio Boedo und Rio Tua. Der Rio Beleo ist der längste Fluss Valsantos und durchfließt das Staatsgebiet von Norden nach Süden.

Klima[Bearbeiten]

In Valsanto herrscht ein Übergangsklima zwischen maritinem und kontinentalem Klima. Die Sommer sind trocken und warm, die Winter eher feucht und kühl.

Flora & Fauna[Bearbeiten]

Die untersten Lagen werden medianisch beeinflusst, so dass sie durch immergrünen Eichenbeständen und wechselnden Öd- und Heideland gekennzeichnet sind. Danach folgt eine Zone der Eichen- und Pinienwälder, in Schattenlagen gedeihen auch Tannen. Die Tierwelt gleicht im wesentlichen der west-anticäischen Fauna - Igel, Maulwurf, Eichhörnchen sowie zahlreiche Vogelarten, Füchse, Dachse, Wildschweine und Hasen sind hier zu Hause, und werden bejagt. Ein Verwandter des Maulwurfs, der Desman ist an Bachufern zu finden, wenn er im klaren Wasser auf Nahrungssuche geht. In höheren Lagen findet man vereinzelt Gämsen, Murmeltiere sowie Auerhühner, aber auch der Steinadler, Gänse-, Schmutz- und Bartgeier haben hier ihren Lebensraum.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Von den etwa 240.000 Menschen, die in Valsanto wohnen, haben nur etwa 110.000 die valsantinische Staatsbürgerschaft. Der Status ist mit der Vergabe der Staatsbürgerschaft sehr wählerisch und vergibt diese nur an Personen, deren beide Eltern Valsantiner sind. Kardinäle der Kurie erhalten ebenso wie die Gardisten Valsantos eine Staatsbürgerschaft auf Zeit. Die Restbevölkerung besteht zum größten Teil aus Bürgern Meltanias und des Empire Uni.
Ein wesentlicher Teil der Einwohner Valsantos, die zu 98% katholisch getauft sind, lebt in San Pedro (105.000 Einwohner). Weitere nennenswerte Gemeinden sind Santa Juliá (34.000 Einwohner), Santiago (19.000 Einwohner) und Nuesca (12.000 Einwohner). Der Rest verteilt sich auf kleinere Gemeinden und Dörfer.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte Valsantos wird zur Zeit im großen Rahmen erforscht.

Staatsaufbau[Bearbeiten]

Valsanto steht unter der Autorität des Heiligen Stuhls, Staatsoberhaupt ist der Papst. Für die innere Sicherheit des Staates sind die päpstliche Ehrengarde und das valsantinische Gendarmeriekorps zuständig. Die äußere Sicherheit wird ebenfalls durch die päpstliche Ehrengarde gewährleistet.

Papst Simon II.

Der Papst ist als Bischof von San Pedro ex officio (von Amts wegen) Staatsoberhaupt Valsantos und besitzt die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewalt (Art. 1, Abs. 1 des valsantinischen Grundgesetzes Legis Prima Status Valsanti). Mit den Fassungen des Jahres 1931 und 2006 wurde ein, 2009 durch Papst Innozenz V. reformiertes, Grundgesetz promulgiert.
Seit 1984 ist der Kardinalstaatssekretär mit der ständigen Vertretung des Papstes in der weltlichen Leitung Valsantos beauftragt. Das Amt des Kardinalstaatssekretärs, der zugleich Päpstlicher Legat ist, wird derzeit durch Angelo Kardinal Rossi wahrgenommen.

Sedisvakanz[Bearbeiten]

Während der Sedisvakanz, also der Zeitspanne zwischen dem Tod des Papstes und der Wahl seines Nachfolgers, verfügt das Kardinalskollegium über alle Befugnisse des Papstes, wobei natürlich die vordringliche Aufgabe die Ausrichtung der Papstwahl, die im so genannten Konklave stattfindet, zu sehen ist. Gesetzliche Bestimmungen, die vom Kardinalskollegium während der Sedisvakanz erlassen wurden, sind nur in dringlichen Fällen zulässig und in ihrer Wirksamkeit auf die Dauer der Sedisvakanz begrenzt. Dem neu gewählten Papst steht es frei, diese Bestimmungen nach den Vorschriften des kanonischen Rechts zu bestätigen oder zu verwerfen.

Legislative - Die Pontifikalkommission[Bearbeiten]

Die legislative Gewalt übt, sofern sich der Papst eine Entscheidung nicht selbst oder besonderen Kurienmitgliedern vorbehalten hat, die aus elf Mitgliedern bestehende Pontifikalkommission aus. Sie wird vom Papst auf Lebenszeit ernannt und erarbeitet Gesetzesvorschläge, die dem Papst durch das Staatssekretariat zur Begutachtung unterbreitet werden. Dabei ist sie hauptsächlich für die Festlegung der Finanz- und Haushaltspolitik der Vatikanstadt zuständig.

Exekutive[Bearbeiten]

Die exekutive Gewalt wird vom Präsidenten der Pontifikalkommission ausgeübt, der von den Mitgliedern der Pontifikalkommission gewählt wird. Wichtige Fragen legt der Präsident der Kommission oder dem Staatssekretariat zur Überprüfung vor. Das Amt des Präsidenten der Pontifikalkommission bekleidet derzeit Louis Kardinal de Renaldi.

Judikative[Bearbeiten]

Die richterliche Gewalt wird im Namen des Papstes von den nach der Gerichtsordnung des Staates bestellten Organen ausgeübt. Weitere Regelungen sind zur Zeit nicht in Kraft.

Heiliger Stuhl[Bearbeiten]

Valsanto selbst nimmt keine diplomatischen Beziehungen zu anderen Staaten auf, sondern überlässt dies dem Heiligen Stuhl. Er ist somit auch kein Mitglied des Rates der Nationen. Der Heilige Stuhl, mittels welchem die Leitung der valsantinisch-katholischen Kirche ausgeübt wird, ist als selbständges Völkerrechtssubjekt anerkannt und Vollmitglied des Rates der Nationen.

Wirtschaft & Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Valsanto verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Nationalstraßen von 2.873 km Länge (2003), es gibt allerdings keine Autobahnen. Im Schienenverkehr beträgt die Streckenlänge 274 km. Der Internationale Verkehrsflughafen San Pedro (Aeroporto Papa Gregorio XIII) verzeichnete in den letzten Jahren einen beachtlichen Verkehrszuwachs und wird sowohl von vielen Charter- und Liniengesellschaften angeflogen. Täglich gibt es mehrere Verbindungen nach Meltania, Empire Uni, Gran Novara und die Demokratische Union, aber auch andere Ziele werden regelmäßig angeflogen. San Pedro wird von 16 Linien- und Chartergesellschaften angeflogen.

Post[Bearbeiten]

Die Post innerhalb Valsantos ist kostenlos. Briefe ins Ausland werden über die "Poste Valsante", die auch eigene Briefmarken herausbringt, verschickt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das kleine Valsanto verfügt über so gut wie keine Naturressourcen, allenfalls Wasser und (für den Inlandbedarf) Granitschiefer wären zu nennen. Früher war Valsanto trotz seiner erhöhten Lage ein Agrarland, im Laufe der Jahre beschränkte sich die Landwirtschaft jedoch weitgehend auf Viehhaltung sowie Tabakanbau und -verarbeitung und Kartoffelanbau für den Inlandbedarf. Nur 2 % von Valsantos nicht bebautem Land ist geeignet für landwirtschaftliche Zwecke.
Das Land lebt heute vor allem vom Tourismus (mehr als 15 Millionen Besucher jährlich), die zum Großteil nach San Pedro pilgern. Außerdem ist der Verkauf von durch Wasserkraft erzeugtem Strom an die benachbarte meltanische Region eine bedeutende Einnahmequelle. Auch das Bankwesen ist sehr gut entwickelt. Valsanto gewährt seinen Einwohnern weitgehend Steuerfreiheit. Durch die niedrige Umsatzsteuer ist das Land für Luxusartikel attraktiv (Gold, Schmuck, Lederwaren, Bekleidung, Kosmetika). Damit ist Valsanto ein Land, das hauptsächlich von Dienstleistungen und vom Fremdenverkehr lebt.

Kultur[Bearbeiten]

Die Kultur Valsantos ist stark meltanisch geprägt, entwickelte sich jedoch mit der Zeit zu einem Kulturzentrum Ost-Anticas, das zahlreiche berühmte Künstler christlichen Einflusses anzog.
Die Valsantinischen Museen in San Pedro beherbergen die päpstlichen Kunstsammlungen. Die Sammlung ist eine der wichtigsten und größten der Welt und umfasst die Bereiche assakhische Altertümer, klassische Antike (terreanische Kunst), novarische Altertümer, frühchristliche und mittelalterliche Kunst (3.-14. Jh.), Kunst von der Renaissance (15. Jh.) bis ins 19. Jahrhundert, zeitgenössische Kunst und eine völkerkundliche Sammlung. Der wohl bekannteste Teil, der im Zuge eines Museumsbesuchs besichtigt werden kann, ist die Clementinische Kapelle.
Die Valsantinische Bibliothek ist die Bibliothek des Heiligen Stuhles und befindet sich in San Pedro. Ihre Bestände zählen heute zu den wertvollsten der Welt. Neben den neueren Beständen zählt die Bibliothek heute etwa 100.000 Originaltexte, 70.000 Handschriften, 7.000 Inkunabeln, 100.000 Karten und Stiche sowie 200.000 Autographen.
Auch außerhalb San Pedros hat sich eine lebhafte Kultur entwickelt, die sich von der Kultur im direkten Einfluss der katholischen Kirche allerdings wesentlich unterscheidet. Ländliche Volksfeste, auf denen die traditionellen Tänze Marratxa und Contrapàs zelebriert werden und Kunst mit eher bodenständigen Themen bestimmen hier das Bild.