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	<title>MN-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Kwanga Owoye</title>
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		<updated>2012-10-23T19:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Person  |VORNAME		= Kwanga Abel  |NACHNAME		= Owoye  |PSEUDONYM		= Der Feldwebel  |BERUF			= Soldat  |BILD			=   |WOHNORT		= Nyumba  |LAND			= Nambewe  |LANDKAT…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
 |VORNAME		= Kwanga Abel&lt;br /&gt;
 |NACHNAME		= Owoye&lt;br /&gt;
 |PSEUDONYM		= Der Feldwebel&lt;br /&gt;
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 |GEBURTSORT		= Dogani&lt;br /&gt;
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 |GEBURTSDATUM		= 08.04.1983&lt;br /&gt;
 |GEBURTINTERPRET	= n&lt;br /&gt;
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 |AMTSFOLGE		= {{Person/Amtsfolge&lt;br /&gt;
	 |Sprecher des Rates zur Befreiung von der Diktatur von [[Nambewe]]&lt;br /&gt;
	 |VON		= 12.10.2012&lt;br /&gt;
	 |BIS		= 13.03.4567&lt;br /&gt;
	 |VORGÄNGER	= &lt;br /&gt;
	 |NACHFOLGER	= &lt;br /&gt;
	}}&lt;br /&gt;
 |STATUS		= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldwebel &#039;&#039;&#039;Kwanga Abel Owoye&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(geb. 08.04.1983 in Dogani)&#039;&#039; ist Soldat und derzeitiger Sprecher des in Nambewe regierenden &amp;quot;Rates zur Befreiung von der Diktatur&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
Über Owoyes KIndheit und Jugend ist wenig bekannt. Er soll als Kind von armen Dogo-Eltern, dem kleinsten und nomadischsten Stamm von Nambewe, in Dogani zur Welt gekommen sein. Über Schulbildung ist wenig bekannt, wahrscheinlich ist das er nie eine ordentliche Schulbildung erhielt sondern seinen Eltern helfen musste. Im jugendlichen Alter trat er der Armee bei, vermutlich ebenfalls weil er eingezogen wurde in diese. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Militär ==&lt;br /&gt;
Er arbeitete sich bis zum Feldwebel vor, als Unteroffiziersgrad das maximale was ein schwarzer Soldat während der Apartheid erreichen konnte. &lt;br /&gt;
Während dem Putsch der die Apartheid beendete tat er sich nicht groß hervor. Doch es wird gesagt das er während dieser Zeit mit [[Didinga Zimbo]], dem sozialistischen Revolutionär, sympathisierte und durch diesen eine revolutionäre Umgestaltung von Staat und Gesellschaft erwartete. Besonders die Beseitigung des Stammeswesens unter dem er als Angehöriger des kleinsten Stammes sehr zu leiden hatte war ihm wichtig. &lt;br /&gt;
Doch diese Sympathie wich wohl Ernüchterung als er feststellte das sich Zimbo mit den reaktionäreren Elementen der Armee um den späteren Präsidenten Mugassa verbündete zu einer Regierung der Nationalen Einheit. Dieses wurde von Owoye als Verrat an den sozialistischen Idealen gesehen. Auch wenn das Verschwinden Zimbos und verschiedene Ereignisse die junge Republik Nambewe erschütterten und spalteten dauerte es noch bis zu Mugassas zweiter Präsidentschaft das Owoye in Erscheinung trat. Nachdem in kurzer Zeitfolge erst die Staatsführung des Stämmestaates getötet wurde trat er in Erscheinung, als Sprecher einer neuen Militärregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprecher ==&lt;br /&gt;
Wenn auch ungeklärt ist welche Rolle Owoye bei dem gewaltsamen Umsturz der Regierung des Stämmestaates und der Tötung der führenden Köpfe dieser spielte, so trat er doch kurz nach diesem Sturz als das öffentliche Gesicht eines neuen Gremiums aus Soldaten auf, das sich &amp;quot;Rat zur Befreiung von der Diktatur&amp;quot; nannte. Da wenig mehr von diesem Rat an die Öffentlichkeit als Owoye selbst als Sprecher, wurde Owoye und der Rat schnell gleichgesetzt. Wieviel Macht innerhalb des Rates Owoye selbst besitzt ist dabei unklar. Die der Machtübernahme des Rates folgenden Säuberungen und Hinrichtungen, sowohl an Anhängern der alten Regierung, wie auch der alten Opposition bis aber hin auch zu Leuten die der Schürung von Hass zwischen den Stämmen und der Korruption beschuldigt werden werden ihm aber direkt zugeschrieben. Ebenso wie sein aggressives Eintreten für eine Wiedervereinigung des gespaltenen Nambewes und dem damit verbundenen weichen der im Norden herrschenden Societe aus Nambewe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2012-01-10T18:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambewe]]&lt;br /&gt;
{{Staat&lt;br /&gt;
 |NAME=Nambewe&lt;br /&gt;
 |LANGNAME=Föderation von Nambewe&lt;br /&gt;
 |EINHNAME=Shirikisho la Nambewe&lt;br /&gt;
 |FLAGGE=[[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
 |FLAGGENLEMMA=Flagge Nambewe&lt;br /&gt;
 |WAPPEN=[[Bild:Nambewewappen.png|200px]]&lt;br /&gt;
 |WAPPENLEMMA=Wappen Nambewe&lt;br /&gt;
 |KARTE=[[Bild:Kartenamweb.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
 |AMTSSPRACHE=Dreibürgisch, Stammesdialekte&lt;br /&gt;
 |STAATSFORM=Föderation autonomer Teilgebiete&lt;br /&gt;
 |STAATSOBERHAUPT=Kollektiv&lt;br /&gt;
 |STAATSOBERHAUPTSEIT=11.12.2011&lt;br /&gt;
 |STAATSOBERHAUPTTITEL=Staatsrat&lt;br /&gt;
 |REGIERUNGSCHEF=Kollektiv&lt;br /&gt;
 |REGIERUNGSCHEFSEIT=11.12.2011&lt;br /&gt;
 |REGIERUNGSCHEFTITEL=Staatsrat&lt;br /&gt;
 |FL=1171546 &lt;br /&gt;
 |EW=18900000&lt;br /&gt;
 |WÄHRUNG=Nambewischer Taler&lt;br /&gt;
 |WÄHRUNGSKÜRZEL=NT&lt;br /&gt;
 |UNABHÄNGIGKEIT=1978 &lt;br /&gt;
 |LÄNDERKÜRZEL=NA&lt;br /&gt;
  |SIMSPRACHE=Deutsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notstand ===&lt;br /&gt;
Trotz der politischen Dominanz der Demokratischen Volkspartei blieb die Lage im Land fragil. Unruhen zwischen den Stämmen, Tendenzen die Demokratisierung Nambewes rückgängig zu machen, Korruption und eine offene Feindseligkeit zwischen den ehemaligen Partnern der Befreiung von der Apartheid, Militär und die von ehemaligen Rebellen dominierte Polizei, waren nur einige Probleme mit denen das Land zu kämpfen hatte. Die Regierung unter Mjanja schien untätig und so bildeten sich Gruppen die gegen tatsächliche und vermeintliche Feinde des Staates das Recht in die eigenen Hände nahmen. Als am 19. August ein Angriff auf einen Konvoi des Präsidenten stattfand und dieser verschwand übernahm das Militär die Initiative und marschierte an wichtigen Punkten auf. Minister Maafisa übernahm die Stellvertretung des Präsidenten und übertrug einem von Militär gebildeten Nationalen Notstandsrat die Macht, die kurz darauf die Verfassung ausser Kraft setzte und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung versprach, die einen stärkeren, wehrhaften Staat garantieren sollte. Kritiker sehen in dem Vorgehen des Militärs einen Staatsstreich, es gibt sogar Stimmen die dem Militär eine Inszenierung des Verschwinden des Präsidenten vorwerfen um einen Vorwand für die Machtübernahme zu haben. Die Polizei, teilweise führungslos durch das Verschwinden von wichtigen Führungspersönlichkeiten wurde kalt erwischt und war kaum in der Lage Gegenwehr zu leisten. Doch entwickelt sich Widerstand gegen das Regime des Militärs, insbesondere aus den Reihen der Sozialisten, aber auch der kleineren Stämme, die das Regime überwiegend als Regime von Kubwa-Fanatikern wahrnimmt, wird der Notstandsrat doch von Kubwa dominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinanderbrechen des Staates ===&lt;br /&gt;
Der Notstandsrat war nicht in der Lage die Kontrolle über das Land zu behalten. Verschiedene Splittergruppen und Rebellengruppen übernahmen Kontrolle über weite Teile des Landes und verwickelten dieses in einen Bürgerkrieg der auch die Aufmerksamkeit des Auslandes auf sich zog. Versuche diesen Krieg zu beenden scheiterten vorerst an Hardlinern auf den verschiedenen Seiten die sich auf keine Einigung einlassen wollte. Erst eine Machtübernahme im Notstandsrat durch den pragmatischeren Flügel unter General Kawawa, die den Ex-Präsidenten Mugassa an die Spitze setzten brachten eine Aussicht auf Erfolg. Die drei größten und stärksten Fraktionen, der Nationale Notstandsrat, die Volksfront für Demokratie und die Gemeinschaft des Heiligen Kreuzes einigten sich untereinander schliesslich auf ein Abkommen, was einen Waffenstillstand, eine gemeinsame Regierung und eine Aufteilung von Nambewe untereinander in autonome Teilgebiete vorsah. Inwiefern das Abkommen bestand haben wird, es umgesetzt werden kann und das Land befriedet ist noch nicht abzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abkommen zwischen den drei größten Bürgerkriegsfraktionen wird Nambewe in eine Föderation autonomer Teilgebiete umgewandelt, wobei jede dieser Fraktionen ein solches Teilgebiet in eigener Verantwortung verwaltet. Als oberstes Organ dieser Föderation wird ein Staatsrat eingerichtet in dem jede Fraktion eine Stimme hat und das als kollektives Staatsoberhaupt dienen soll. Den Fraktionen steht es frei ihre Teilgebiete nach ihrem Belieben zu organisieren. Der Staatsrat soll nur als Vermittler und Schlichter bei Streitigkeiten diesen sowie als gemeinsame Vertretung nach außen fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionen ===&lt;br /&gt;
Nambewe ist derzeit in verschiedene Fraktionen und Milizen zusätzlich zu den Stämmen zersplittert. Nur wenige davon haben eine nennenswerte Größe oder verfügen gar über dauernden Landbesitz. Die meisten sind marodierenden Banden gleich die mordend und plündernd durch das Land ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nationaler Notstandsrat ====&lt;br /&gt;
Der Nationale Notstandsrat wurde nach dem Verschwinden Präsident Mjanjas gegründet, nach der Ausrufung des Notstandes durch den geschäftsführenden Präsidenten Maafisa, unter Druck des Militärs. Sie stützte sich zu Anfang auf das alte nambewische Militär unter Führung General Kawawas und der radikalen Stammesmiliz der Mkingaji (Beschützer) unter Führung des Stammesältesten der Kubwa, Niamoja Heshima. Anfangs unter Führung des Militärs drängten die Mkingaji alsbald an die Führung und verdrängten das Militär in die zweite Reihe. Als der Fundamentalismus und Radikalismus von Heshima jede schnelle Lösung des Bürgerkrieges unmöglich machte da dieser jede Lösung ablehnte die eine Abkehr vom Anspruch des Notstandsrates einzig legitime Regierung des Landes zu sein und das Gewaltmonopol zu erhalten bedeuten würde ablehnte verlor jener den Rückhalt unter moderateren Elementen derer die ihn stützen und er wurde aus dem Notstandsrat gedrängt. Daraufhin übernahm die Militärfraktion im Rat wieder die Oberhand die den ehemaligen Präsidenten Mugassa mit der Führung des Rates betrauten. Die Mkingaji verließen daraufhin den Notstandsrat der damit nun unter alleiniger Kontrolle der Militärs steht. Diese erhielten sie zu dem Preis das die Mkingaji nun nicht länger mit eingebunden sind und damit auch gegen den Rat handeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfront für Demokratie ====&lt;br /&gt;
Die Volksfront für Demokratie wurde als direkte Opposition zum Notstandsrat gegründet von Anhängern der alten Republik unter Führung des Bürgermeisters der Stadt Usambisa, Ahmed Salim. Doch hat auch die Volksfront innere Schwierigkeiten. Während der Kreis um Salim Wiedereinsetzung der alten Verfassung und die Wiedereinsetzung des alten Präsidenten wünscht hat die Volksfront auch Leute angezogen die nur in Opposition zum Notstandsrat stehen, aber andere Ziele verfolgen wie radikale Sozialisten die eine Volksrepublik wünschen oder Personen die nur mit der Fixierung des Notstandsrates auf die Kubwa unzufrieden sind. Dies führt dazu das es viele in der Volksfront gibt die weder die idealistischen Vorstellungen Salims teilen noch seine Vorgehensweise teilen und Salim somit Schwierigkeiten hat diese zu leiten und zusammenzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SOCIÉTÉ DE LA SAINTE CROIX ====&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft vom heiligen Kreuz besteht aus ausländischen, weißen, ehemaligenSöldnern unter Führung von [[Charles Lanrezac]] die sich noch vor dem Zusammenbruch der Ordnung in Nambewe in einem kleinen Gebiet angesiedelt hatten mit Erlaubnis von Präsident Mjanja vor seinem Verschwinden. Nach seinem Verschwinden mischte die Gemeinschaft eifrig in dem Bürgerkrieg mit und versuchte die Ordnung im Land wieder herzustellen. Wenn auch nur von kleinerer Anzahl ermöglichte ihre militärische Erfahrung ihnen einen großen Vorteil im Konflikt. Die Gemeinschaft war es auch die erste Vermittlungsversuch im Land initiierte, die nach verschiedenen Änderungen schliesslich von Erfolg gekrönt waren. Die Gemeinschaft erhielt dabei trotz ihrer geringen Größe, aber wegen ihrer militärischen Stärke, fast ein Drittel des Landes zur Verwaltung zugesprochen. Inwiefern sie in der Lage sein wird dieses Gebiet zu verwalten und wie gut es aufgenommen wird das ein Teil des Landes nach der Apartheid wieder von Weißen kontrolliert wird, wird sich noch zeigen.&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft ist streng christlich.&lt;br /&gt;
===== Politischer Aufbau ===== &lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands - der Rat der Grossen - ist die Versammlung der wichtigsten Persönlichkeiten der Société. Wer zu den Grossen gehört, ist nirgends festgeschrieben, jedoch trotzdem allen klar: Es sind diejenigen Personen der Société, die über die grösste Macht und den grössten Einfluss verfügen. Da im ehemaligen Barnstorvia vor allem der Adel und der valsantisch-katholische Klerus eine dominierende Position innehatten und dies auch auf die Verhältnisse in Barnstorvisch Westnerica ausstrahlte, haben diese beiden Personengruppen auch in der Société grosse Macht und grossen Einfluss. An die Stelle des traditionellen Adels sind in den Kolonien jedoch die Militärs getreten, denn diese sorgten für die Sicherheit in stets unruhigen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grossen der Société sind somit eine überschaubare Gruppe von hohen Geistlichen des valsantisch-katholischen Glaubens und hohe Militärs der ehemaligen barnstorvischen Fremdenlegion und der barnstorvischen nericanischen Kolonialtruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands ist eine Versammlung von Gleichen, die die Politik der Société de la Sainte-Croix machen. Der von den Grossen gewählte Prévôt ist Erster unter Gleichen. Seine Aufgabe ist es, unter den Grossen einen politischen Konsens herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschlüsse des Conseil des Grands sind das Eine; das Andere ist die Akzeptanz dieser Beschlüsse durch die weiteren zahlreichen Mitglieder der Societé selbst. Diese Akzeptanz holen die Grossen unter Leitung des Prévôt anlässlich einer je nach Situation einzuberufenden Generalversammlung der Sociéte ein, einer Assemblée générale. Mit der Zustimmung der Mitglieder der Société erst ist es möglich, die Beschlüsse der Grossen auch in die Tat umzusetzen, sofern für die Umsetzung dieser Beschlüsse die Unterstützung der Mitglieder der Société notwendig ist.&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Didinga Zimbo</title>
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		<updated>2011-12-30T12:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
 |VORNAME=Didinga&lt;br /&gt;
 |NACHNAME=Zimbo&lt;br /&gt;
 |BILD=[[Datei:ZIMBOO.jpg]]&lt;br /&gt;
 |WOHNORT=Nyumba&lt;br /&gt;
 |LAND=Nambewe&lt;br /&gt;
 |GEBURTSORT=Nyumba&lt;br /&gt;
 |GEBURTSLAND=Republik Nambewe&lt;br /&gt;
 |GEBURTSDATUM=02.10.1975&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Didinga Zimbo&#039;&#039;&#039; (* 02.September 1975 in [[Nyumba]], [[Nambewe]]) ist ehemaliger &#039;&#039;Innenminister&#039;&#039; sowie Vie-Präsident der Republik [[Nambewe]] und Parteivorsitzender der &#039;&#039;Demokratischen Volkspartei Nambewes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Didinga Zimbo wurde am 2. September 1975 in [[Nyumba]], [[Nambewe]] geboren. Sein Vater, Samuel Zimbo, gab ihm den Namen „Didinga“ was auf nericanisch „schwer“ bedeutet. Didinga hatte zwei Brüder und eine Schwester, die jedoch bei einem Autounfall verstarb. Seine Brüder fielen beide im Kampf gegen das weiße Minderheitsregime in Nambewe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Didingas Lebensweg wurde schon früh vorgezeichnet. Als er fünf Jahre alt war, wurde sein Vater Samuel wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet und starb wenige Jahre später im Gefängnis. Nur kurze Zeit später verlor der junge Didinga auch seine Mutter, die an einer Infektion starb. Seine Kindheit verbrachte der Junge fortan bei seinem Onkel, einem überzeugten Sozialisten, der dem Jungen Lesen, Schreiben und Rechnen beibrachte, so dass Didinga schließlich eine Schule besuchen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh schloss sich Didinga einer sozialistischen Jugendgruppe an, die jedoch vom Regime verboten wurde. Durch die permanente Unterdrückung seiner Rasse radikalisierte Didinga sich zusehends. Mit 16 Jahren ging er als Guerilla in den Untergrund. Innerhalb seiner Zelle arbeitete er sich schnell hoch und wurde zu einer regionalen Führungspersönlichkeit. Als seine Gruppe schließlich vom Militär entdeckt und ausgehoben wurde, gelang ihm und einigen seiner Genossen die Flucht über [[Mosambabo]] nach [[Tchino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Tchino]] erhielt Didinga eine politische als auch paramilitärische Ausbildung. Vier Jahre studierte Didinga sozialistische Lehren, Staats- und Verwaltungslehre aber auch Guerillataktiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:NambeweSoz.jpg|thumb|Flagge der Revolutionären Befreiungsfront]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 kehrte über das im Krieg versinkende [[Mosambabo]] nach [[Nambewe]] zurück und ging erneut in den Untergrund. Er fand Zugang zum inneren Kreis der &#039;&#039;Revolutionären Befreiungsfront&#039;&#039; (RBFN) und baute die Organisation nach und nach um. Dabei halfen ihm die in [[Tchino]] erlernten Theorien und Praktiken. Spätestens seit 2007 war er schließlich die bestimmende Figur in der RBFN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Militärputsch von [[Adamu Naasir Mugassa]] bot Didinga der neuen Übergangsregierung seine Mitarbeit an und wurde Innenminister des neuen [[Nambewe]]. Die RBFN wurde inzwischen in eine zivile Parteiorganisation umgewandelt, die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;, deren Vorsitzender er ist. Die ehemaligen Untergrundkämpfer der RBFN bilden den Grundstock für die neue Polizeitruppe des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Didinga Zimbo ist bisher nicht verheiratet und hat keine Kinder. Er gilt als gebildet, zielstrebig, skrupellos und aurührerisch. Er spricht fließend Dreibürgisch und Albernisch. Seine Liebe gilt vor allem der Natur, Tieren und der Fußballnationalmannschaft Nambewes. Obwohl er Awimba ist, lehnt er das Stammeswesen ab und ist Verfechter der Einheit Nambewes. Didinga hält stets sein Wort, ob es nun ein Versprechen oder eine Drohung ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Kategorie:Person_aus_Nambewe&amp;diff=39884</id>
		<title>Kategorie:Person aus Nambewe</title>
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		<updated>2011-12-30T12:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Die Seite wurde neu angelegt: „Personen die in Nambewe wohnen oder aus diesem stammen.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Personen die in Nambewe wohnen oder aus diesem stammen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Kategorie:Nambewe</title>
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		<updated>2011-12-30T12:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Die Seite wurde neu angelegt: „Alle Inhalte zum Staat von Nambewe.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alle Inhalte zum Staat von Nambewe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Pr%C3%A4sident_(Nambewe)&amp;diff=39826</id>
		<title>Präsident (Nambewe)</title>
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		<updated>2011-12-23T23:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Die Seite wurde neu angelegt: „Der &amp;#039;&amp;#039;Präsident&amp;#039;&amp;#039; (auch Staatspräsident oder einfach &amp;quot;Rais&amp;quot; in der Landessprache) von Nambewe war das höchste Amt der Republik Nambewe und Staatsoberhaupt und …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;Präsident&#039;&#039; (auch Staatspräsident oder einfach &amp;quot;Rais&amp;quot; in der Landessprache) von Nambewe war das höchste Amt der Republik Nambewe und Staatsoberhaupt und Regierungschef in einem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Das Amt entstand mit der Unabhängigkeit Nambewes unter der Apartheids-Regierung und wurde nach der Absetzung dieses verändert fortgeführt. Mit dem Auseinanderbrechen der Republik und der Gründung der Föderation wurde er als Staatsoberhaupt durch das Kollektiv des Staatsrates ersetzt, der aber nur schwache Kompetenzen gesamtstaatliche hat und hauptsächlich schlichten soll und die Föderation nach außen vertreten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahl ==&lt;br /&gt;
Zu Apartheids-Zeiten wurde das Amt des Präsidenten vom Parlament gewählt und konnte von diesem wie in einem parlamentarischen System wieder abgesetzt werden. Die Verfassung nach Ende der Apartheid rückte das System mehr zu einem präsidialen System, der Präsident wurde in einer Direktwahl vom Volk bestimmt und konnte vom Parlament nur schwierig abgesetzt werden. Eine rein politische Abwahl sollte soweit wie möglich erschwert werden, wenn es auch Mechanismen geben sollte einen unfähigen Präsidenten abzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befugnisse ==&lt;br /&gt;
Der Präsident ernannte sein Kabinett mit Zustimmung des Parlamentes und konnte dieses bei Verweigerung der Bestätigung auflösen, was jedoch durch eine Verfassungsänderung obsolet wurde. Er vertrat Nambewe nach innen und außen und bestimmte die Richtlinien der Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsinhaber ==&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
{| width=100% border=1 cellpadding=4 cellspacing=0 style=&amp;quot;margin: 0 0 0 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=35%| Amtszeit !! Amtsinhaber !! Stellvertreter !! Bemerkungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1978 - 1981 || Vorsitzender der Übergangsregierung &amp;lt;br&amp;gt;[[Kurt von Assen]] ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || Ghalib Jaafar (Kubwa),&amp;lt;br&amp;gt; Maalik Simba (Awimba),&amp;lt;br&amp;gt; Makwetu Kabaila (Dogo)&amp;lt;br&amp;gt; || Offiziell waren von Assen von seine Stellvertreter gleichberechtigt in der Regierung doch von Assen nutzte Streitigkeiten zwischen den drei Stammesvertretern aus um seine Position zu stärken und damit de facto Chef der Regierung zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 - 1996 || Ministerpräsident &amp;lt;br&amp;gt;(bis 1990)&amp;lt;br&amp;gt;/Staatspräsident &amp;lt;br&amp;gt;(ab 1990) &amp;lt;br&amp;gt;[[Kurt von Assen]] ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || bis 1985: &amp;lt;br&amp;gt;Ghalib Jaafar (Kubwa),&amp;lt;br&amp;gt; Maalik Simba (Awimba),&amp;lt;br&amp;gt; Makwetu Kabaila (Dogo)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; ab 1985: &amp;lt;br&amp;gt;Karl Blücher ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || Nach Wahlsieg der Nationalpartei erster Ministerpräsident, im Amt verstorben. Begründete Apartheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 - 2005 || Staatspräsident &amp;lt;br&amp;gt;[[Karl Blücher]] ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || bis 2004: &amp;lt;br&amp;gt;Oswald Graf ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;ab 2004: &amp;lt;br&amp;gt;Leopold Friedrich ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || Als stellvertretender Ministerpräsident erst geschäftsführend, danach gewählt. Leichte Liberalisierung der Apartheid. Abgesetzt durch Misstrauensvotum wegen zu zögerlichem Handeln gegen Rebellen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 - 2010  || Staatspräsident &amp;lt;br&amp;gt;[[Leopold Friedrich]] ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || Maximillian Strousberg ([[Nambewische Nationalpartei|NNP]]) || Nach Absetzung von Blücher gewählt. Verschärfte Apartheid wieder. Kürzung von Sold der schwarzen Soldaten und Verminderung der Aufstiegschancen noch unter das Niveau was vorher galt, aus Misstrauen diesen gegenüber. Durch Militärputsch abgesetzt, inhaftiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Post-Apartheid ===&lt;br /&gt;
{| width=100% border=1 cellpadding=4 cellspacing=0 style=&amp;quot;margin: 0 0 0 0; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=35%| Amtszeit !! Amtsinhaber !! Stellvertreter !! Bemerkungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 06.06.2010 - 01.08.2010 || Präsident der Übergangsregierung &amp;lt;br&amp;gt;General&amp;lt;br&amp;gt; [[Adamu Naasir Mugassa]] (parteilos/Militär)) || Vize-Präsident der Übergangsregierung &amp;lt;br&amp;gt;[[Didinga Zimbo]] ([[Demokratische Volkspartei Nambewe|DVPN]]/Rebellen)&amp;lt;br&amp;gt; || Erlangte Amt nach Sturz der Apartheids-Regierung durch das Militär, bildete gemeinsame Regierung mit Rebellen gegen das Apartheids-Regime. Nach Annahme der Verfassung im Amt bis zur Wahl des Präsidenten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.08.2010 - 09.02.2011 || Präsident &amp;lt;br&amp;gt;General i. R. &amp;lt;br&amp;gt;[[Adamu Naasir Mugassa]] (parteilos) || Vize-Präsident &amp;lt;br&amp;gt;Didinga Zimbo ([[Demokratische Volkspartei Nambewe|DVPN]])&amp;lt;br&amp;gt; || Erster frei gewählter Präsident, zwei Amtszeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.02.2011 - ?? || Präsident &amp;lt;br&amp;gt;[[Karl Baakir Mjanja]] ([[Demokratische Volkspartei Nambewe|DVPN]]) ||  bis 30.07.2011:&amp;lt;br&amp;gt; Vize-Präsidentin &amp;lt;br&amp;gt;Anele Mbomba ([[Demokratische Volkspartei Nambewe|DVPN]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; ab 30.07.2011: &amp;lt;br&amp;gt;Vize-Präsident&amp;lt;br&amp;gt;Hans Maafisa (parteilos)  || | Letzter Präsident&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
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		<title>Liste der Staatsoberhäupter und Regierungschefs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Liste_der_Staatsoberh%C3%A4upter_und_Regierungschefs&amp;diff=39825"/>
		<updated>2011-12-23T22:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Referenztabelle|Staatsoberhäupter]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Liste der Staatsoberhäupter&#039;&#039;&#039; nennt alle [[Staatsoberhaupt|Staatsoberhäupter]] der souveränen [[Staat|Staaten]] der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staaten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Aerlig]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Protektor: [[Lachlan Powers]]&lt;br /&gt;
**Premierminister: [[Lachlan Powers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Albenien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Vors. Minister: [[Flavian Bolled]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Albernia]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Königin [[Jane II.]] (seit 2003)&lt;br /&gt;
**Premierminister: [[Quincy MacDonald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Alpinia]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: König [[Clausi I. von Alpinia]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
**Bundeskanzlerin: [[Stephan Muzig]] (seit 20.04.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Föderale Republik Andro | Andro]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: de jure keins&lt;br /&gt;
**Ministerpräsident: [[Alexander Gregowitsch Isalowitsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Aquatropolis]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Neptunius: [[Nr.1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Aquila]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Imperator: [[Cynric II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Aranien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Regius [[Simon I. (Aranien)|Simon I.]]&lt;br /&gt;
**Konsul: [[Armadan Cairol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Arcor]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Großherzogin [[Carmen von de Mora y Aragon|Carmen I.]] (seit 28.09.2005)&lt;br /&gt;
**Staatskanzler: [[Sven Schröter jr.]] (seit 26.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Astarien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Bundespräsident (Astarien)|Bundespräsident]]: [[Tobi von Inis Ceithleann]] &lt;br /&gt;
**[[Ministerpräsident(Astarien)|Ministerpräsident]]: [[Christoph Linth]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Astor]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[President (Astor)|President]]: [[Jeffrey Voerman-Fillmore]] (seit 14.10.2010)&lt;br /&gt;
**[[President (Astor)|Vicepresident]]: [[Paul Cunningham]] (seit 14.10.2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Attekarien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Bundespräsident: [[Hilda von Bleichenberg]] (seit 15.05.2007) &lt;br /&gt;
**Bundeskanzler: [[Vinzenz Bailey]] (seit 21.05.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Balakonien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Präsidentin: [[Bianca DaRouge]] &lt;br /&gt;
**Premierminister: [[Mort Suidakra]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bergen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Bundespräsident: [[Andreas von Weyer]]&lt;br /&gt;
**Bundeskanzler: [[Helmut Schwarz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Condoria]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Bundespräsident (Condoria)|Bundespräsident]]: [[Riccardo El Santos]] (seit 2005)&lt;br /&gt;
**Bundeskanzler: [[Robert L. Stevenson]] (seit 30. August 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Cordanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Präsident (Cordanien)|Präsident]]: [[Leo D. Bernhammer]] (seit 25.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Chinopien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Kaiserin [[Te Mai]]&lt;br /&gt;
**Reichskanzler: [[Zheng Xiao Wei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Cuello]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**El Presidente: [[Tenoxilatl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Demokratische Union]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Unionspräsident]]: [[Maximilian von Rohan-Mason]]&lt;br /&gt;
**[[Unionskanzler (Demokratische Union)| Unionskanzler]]: [[Theodor Klatten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Deukalien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** [[Staatsoberhaupt(Deukalien)|Präsident]]: [[Albert Xenos]]&lt;br /&gt;
** [[Regierungschef(Deukalien)|Kanzler]]: [[Thomas Barthle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Dionysos]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** [[Kanzler (Dionysos)|Kanzler]]: [[Lorenzo von Duckstein]]&lt;br /&gt;
** [[Senat|Senatspräsident]]: [[L.S. Sabino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Dosmanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** [[Präsident]]: [[Jean Leroy]]&lt;br /&gt;
** [[Premierminister]]: [[n.A.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Drachenstein]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** [[Kaiser (Drachenstein)|Kaiser]]: [[Veuxin II. (Drachenstein)|Veuxin II.]]&lt;br /&gt;
**[[Reichskanzler (Drachenstein)|Reichskanzler]]: [[Baudouin de Gastinois]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Dreibürgen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Friedrich Alexander von Hohenburg-Lohe|Kaiser Friedrich Alexander]]&lt;br /&gt;
**[[Reichskanzler (Dreibürgen)|Reichskanzler]]: [[Benno von Berghammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Fuchsen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Ministerpräsident (Fuchsen)|Hofkanzler]]: [[Daniel Hartbäcker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Futuna]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhäupter: [[Schah]] [[Joshua Henderson]]; [[Prophetin]] [[Giti Vashtaa]]&lt;br /&gt;
**Regierungsoberhaupt: [[Schah]] [[Joshua Henderson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Glenverness]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Hermione III.|Queen Hermione III.]]&lt;br /&gt;
**Regierungschef: [[First Meinister o Glenverness]] [[Francis Lucifer MacErgyll]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Gran Novara]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: König [[Francesco V.]]&lt;br /&gt;
**Regierungschef: [[Capo di Stato]] [[Eleonora Ancilotto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Hollunderlande]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[President|Präsident]]: [[Piet van Hasseldijk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Irkanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Reichsthing]]&lt;br /&gt;
**Regierungschef: [[Wolfram Lande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Istvanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: König [[VII. András]]&lt;br /&gt;
**Regierungschef: [[Zakáris Razsa Jusztinin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Kaysteran]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Präsident: [[Vladko Kraskovic]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsident: [[Zeljko Kralj]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Nambewe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: gleichberechtigt die Mitglieder des Staatsrates der Föderation ([[Adamu Naasir Mugassa]] für den [[Nationalen Notstandsrat]], [[Charles Lanrezac]] für die [[Gemeinschaft vom Heiligen Kreuz]], [[Ahmed Salim]] für die [[Volksfront für Demokratie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Nedersassonien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Kjeisa Herbert I.]]&lt;br /&gt;
**Ierster Füerst: -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Neuenkirchen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Kaiser Heinrich Louis II.]]&lt;br /&gt;
**Reichskanzler: [[Friedrich McClane]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Nøresund]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: König [[Georg I.]] (seit 2005)&lt;br /&gt;
**Ministerpräsident: [[Haakon Tøk&#039;Ra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Osan]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Kaiser [[Mutsuhito]]&lt;br /&gt;
**Regierungschef: Premierministerin [[Yamamoto Aki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[PFKanien|PFKanischer Bund]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Bundespräsident]]: [[Heinrich Tratschke]]&lt;br /&gt;
**[[Bundeskanzler|Bundeskanzlerin]]: Dr. [[Inga van Mauritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Polanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**König: [[Friedrich III.]]&lt;br /&gt;
**Truchseß: [[Johann Georg II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Porth Llewelyn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: Königin [[Jane II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Pottyland]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: König [[Potty]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Priedgallen - Münzberg]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Großfürsten: Dzintra I. und Raphael II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Sebulon]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Zachari Ben Esra]] (seit 15. Mai 1998)&lt;br /&gt;
**Ministerpräsident: [[Moshe Goldberg]] (seit 29. August 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Severanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Savet države]] (Staatsrat): Prätoren [[Dana Pavlovic]] und [[Radivoj Jevremovic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Stauffen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Wilhelm VII.|König Wilhelm VII.]] (seit 01.08.2006)&lt;br /&gt;
**[[Ministerpräsident (Stauffen)|Ministerpräsident]]: [[Prinz Eugen von Stauffen]] (&#039;&#039;provisorisch&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Tauroggen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: König Friedrich III. (seit 2005)&lt;br /&gt;
**Oberster Rathsherr: zur Zeit vakant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Tchino]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Staatspräsident (Tchino)|Staatspräsident]]: [[Ren Quiang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Tolanica]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Präsident: [[Francisco Borássa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Tropicali]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Präsident: [[Domingo Vecino Abdonez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Turanien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Präsident der Föderation]]: [[Dinas Bran]] (seit 11.06.2008)&lt;br /&gt;
**Ministerpräsident: [[Novenius Titus]] (seit 29.11.2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[USSRAT]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Oberster Sowjet|Vorsitzender des Obersten Sowjets]]: [[Leonid &amp;quot;Hirschie&amp;quot; Molotow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Union of Aurora]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**SU Representative: [[Sam Third]] (seit 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Vanezia]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Staatsoberhaupt: [[Giovanni di Lamberti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Veraguas]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Presidente: [[Vicente Díaz]]&lt;br /&gt;
**Vicepresidente: [[Cuco Sanchez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Vereinigtes Großfürstentum]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**Großfürst: Dr. Alfred von Cobald&lt;br /&gt;
**Hochkommissar: [[Geiserich Crippen von Seibelsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Walachei]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**[[Liste der Staatsdirektoren|Staatsdirektion]]: [[Dragoş Prunariu]], [[Violeta Năstase]], [[Calin Băsescu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Liste_der_offiziellen_Staatennamen&amp;diff=39824</id>
		<title>Liste der offiziellen Staatennamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Liste_der_offiziellen_Staatennamen&amp;diff=39824"/>
		<updated>2011-12-23T22:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Referenztabelle|Offizielle Staatennamen]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Liste der offiziellen Staatennamen&#039;&#039;&#039; beinhaltet alle souveränen Staaten mit ihrem umgangssprachlichen Namen, die die Tabelle in die offizielle Schreibweise versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 style=&amp;quot;background: #ffffff; border: 1px #000000 solid; border-collapse: collapse; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;ugs. Staatsname&#039;&#039; || &#039;&#039;offizieller Staatsname (z. T. mit Übersetzung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Albernia]] || Kingdom of Albernia (Königreich Albernia)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Föderale Republik Andro|Andro]] || Föderale Republik Andro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Albenien]] || Republik Albenien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alpinia]] || Königreich Alpinia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anelka]] || Königreich Anelka&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aquila]] || Imperium Aquila&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arcor]] || Großherzogtum Arcor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arkadien]] || Regnum Arcadium (Königreich Arkadien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Astarien]] || Bundesrepublik Astarien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Astor]] || United States of Astor (Vereinigte Staaten von Astor)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Atraverdo]] || Republik Atraverdo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Attekarien]] || Bundesrepublik Attekarien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Balakonien]] || Demokratische Volksrepublik Balakonien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bananaworld]] || (Sinn)freie Bananenrepublik Bananworld&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bergen]] || Bundesrepublik Bergen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Chinopien]] || Gelbes Reich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cordanien]] || Demokratische Republik Cordanien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cuello]] || Stammesgesellschaft Cuello mit demokratischen Ansätzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dionysos]] || Republik Dionysos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dostarusien]] || Dostarusische Kommune&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Drachenstein]] || Kaetyrrike Drakestrin (Kaiserreich Drachenstein)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dreibürgen]] || Kaiserreich Dreibürgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Duban]] || Vereinte Sozialistische Republik Duban&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Futuna]] || Schahtum Futuna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Falkenland]] || Falkenland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freiland]] || Republik Freiland / Førenade Kungesrik Nøresund och den Landet Freiland och Narapul&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fuchsen]] || Freistaat Fuchsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gran Novara]] || Regno di Gran Novara&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hansastan]] || Virtuelle Republik Hansastan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hollunderlande]] || Republiek de Hollunderlande (Republik der Hollunderlande)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[HRR]] || Heiliges Remisches Reich Geldrischer Nation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Huangzhou]] || Freie Stadt Huangzhou&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Irkanien]] || irkaniszkze reekh (Irkanisches Reich)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kaputistan]] || Abhängige Republik bibeltreuer Kommunisten Kaputistan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kaysteran]] || Republikska Kajsteranij el djumhurija el kajsteranija (Republik Kaysteran)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kling]] || Aggressive Diktatur Kling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Laputa]] || Freie Republik Laputa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Leeuwensteen]] || Republiek Leeuwensteen (Republik Leeuwensteen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Moncao]] || Königreich Moncao&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nambewe]] || Shirikisho la Nambewe (Föderaton Nambewe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Narapul]] || Førenade Kungesrik Nøresund och den Landet Freiland och Narapul&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nedersassonien]] || Nedersassonscher Rieksbund (Nedersassonischer Reichsbund)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nøresund]] || Førenade Kungesrik Nøresund och den Landet Freiland och Narapul&lt;br /&gt;
|-)&lt;br /&gt;
| [[Ozeania]] || Demokratische Inselrepublik Ozeania&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[PFKanien]] || Bundesrepublik PFKanien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pizzaros]] || Vereinigtes Kaiserrreich Pizzaros&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Porth Llewelyn]] || Porth Llewelyn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pottyland]] || Königreich Pottyland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Priedgallen - Münzberg]] || Großfürstentum Priedgallen - Münzberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ratharia]] || Ratharisches Reich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sabisko]] || Minische Republik Sabisko&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sebulon]] || מדינת זבולון / Medinat Zevulun (Staat Sebulon)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Severanien]] || Социјалистичка Савезна Република Северанија / Socijalistička Savezna Republika Severanija (Sozialistische Bundesrepublik Severanien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stauffen]] || Königreich Stauffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sylfaen]] || Union Sylfaen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tauroggen]] || Königreich Tauroggen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tchino]] || Thonghuo Renmin Gongheguo (Volksrepublik Tchino)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thalerwald]] || Thalerwald&#039;sches Königreich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tolanica]] || República Tolanica (Tolanische Republik)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tropicali]] || La República de Tropicali (Republik Tropicali)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Turanien]] || Föderation Turanischer Republiken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[USSRAT]] || Unabhängige Sozialistische Sowjetrepublik am Tierpark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vanezia]] || Republik Vanezia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vereinigtes Großfürstentum]] || Vereinigtes Großfürstentum &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[VSA]] || United States of Astor (Vereinigte Staaten von Astor)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Volkby]] || Freie Stadt Volkby&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Liste_der_Namensurspr%C3%BCnge_von_Staaten&amp;diff=39823</id>
		<title>Liste der Namensursprünge von Staaten</title>
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		<updated>2011-12-23T22:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Referenztabelle]]&lt;br /&gt;
Diese Liste beinhaltet die &#039;&#039;&#039;Namensherkunft souveräner Staaten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste ==&lt;br /&gt;
{| border=1 cellpadding=4 cellspacing=0 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #f9f9f9; border: 1px #aaaaaa solid; border-collapse: collapse; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#FFDEAD&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; |Names des Staates&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;#FFDEAD&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; |Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Albenien]] || von &#039;&#039;Albanien&#039;&#039;, vermischt mit dem Namen &#039;&#039;Benjamin&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Albernia]] || westlichste Provinz auf dem Kontinent &#039;&#039;Aventurien&#039;&#039; aus dem Fantasy-Rollenspiel &#039;&#039;Das Schwarze Auge&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Aventurien#L.C3.A4nder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alpinia]] || Pseudolatinisierte Form der &amp;quot;Alpen&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Föderale Republik Andro |Andro]] || Andro bedeutet &amp;quot;Einiges Land&amp;quot;. Der Name stammt vom Titel des Zaren Archanowski I. als &amp;quot;Der Androische&amp;quot;, was der Einiger bzw. der Umfasser aller Dinge, bedeutet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aquatropolis]] || von lat. &#039;&#039;aqua&#039;&#039; (Wasser) und griech. &#039;&#039;Metropolis&#039;&#039; (Mutterstadt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ascaaron]] || Spieleentwickler [http://de.wikipedia.org/wiki/Ascaron]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Astarien]] || benannt zum einen durch die [[Astaria|Schutpatronin Astaria]], zum anderen durch Astariens größten Fluss, die [[Asta]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Attekarien]] || benannt nach dem Seehändler und Weltreisenden &#039;&#039;Immanuel Attakar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Balakonien]] || Von Balkonien, Urlaub zuhause machen.Ein &amp;quot;a&amp;quot; zusätzlich,damit der Klang besser ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caledonien]] || eine zu Frankreich gehörige Inselgruppe im Pazifischen Ozean [http://de.wikipedia.org/wiki/Neu_Caledonien]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dionysos]] || in der griechischen Götterwelt ein Gott des Weines [http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysos]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Futuna]] || Name von zwei im Pazifischen Ozean gelegenen Inseln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gran Novara]] || Novara = Stadt in Italien, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz [http://de.wikipedia.org/wiki/Novara], Gran = italienisch für Groß...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cuello]] || Name einer Mayaruine, die keinen Mayanamen hat, in Orange Walk, Belize [http://de.wikipedia.org/wiki/Cuello]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hansastan]] || von &#039;&#039;hansa&#039;&#039; (althochdt.: Gruppe, Schar) + &#039;&#039;-stan&#039;&#039; ([[Biharische Sprache|bihar.]]: Ort, Land)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Irkanien]] || von &#039;&#039;Internet Relay Chat&#039;&#039;, kurz IRC [http://de.wikipedia.org/wiki/IRC]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nambewe]] || Kompromissname bei der Staatengründung von der Nambe-Savanne hergeleitet. (sim-on-Erklärung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nedersassonien]] || Starke Anlehnung an die plattdeutsche Variante des Ländernamens &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot; (Nedersassen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Polanien]] || vom estslawischen Urstamm Polens, der Polanen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Porth Llewelyn]] || walisischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Priedgallen - Münzberg]] || Priedgallen bedeutet &amp;quot;Kiefernland&amp;quot; auf lettisch. Münzberg ist ein Fanthasiename der eine echte Erklärung nur sim on hat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rusania]] || von &#039;&#039;Rus&#039;&#039;, Bezeichnung für frühe Völker und dient der Namensgebung der ersten ostslawischen Staaten [http://de.wikipedia.org/wiki/Rus]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sebulon]] || Name des sechsten der zwölf Söhne Jakobs in der Bibel [http://de.wikipedia.org/wiki/Sebulon]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Severanien]] || vom serbischen &#039;&#039;sever&#039;&#039; (dt: Nord)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stauffen]] || Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts (Hohenstauffen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tauroggen]] || ehemals preußische Stadt, heute in Litauen [http://de.wikipedia.org/wiki/Tauroggen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Veraguas]] || Name einer Provinz in Panama&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Walachei]] || Landschaft und ehemaliges Fürstentum in Rumänien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<updated>2011-12-23T22:04:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Stadt]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background: #e3e3e3; text-align: center;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Status: || größte Stadt von [[Nambewe]], Hauptstadt des [[Nationalen Notstandsrates]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner: || ca. 2,8 Millionen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || &#039;&#039;verwaltet vom Notstandsrat&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nyumba&#039;&#039;&#039; (vormals Neu-Amalien), die größte Stadt der Republik [[Nambewe]], ist an der Haifischbucht gelegen und seit 1977 Hauptstadt der Republik Nambewe. Die Stadt wurde 1890 von dreibürgischen Siedlern gegründet. Mit dem Auseinanderbrechen der Republik und Gründung der Föderation wurde Nyumba Hauptstadt der Fraktion des Notstandsrates.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2011-12-23T22:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambewe]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Shirikisho la Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Föderation Nambewe (imp.)&amp;lt;br /&amp;gt;Federation of Nambewe (alb.)&amp;lt;br /&amp;gt;Fédération Nambewe&amp;lt;br /&amp;gt;Samtök Nambewe (eld.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Föderation autonomer Teilgebiete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Kollektiv (der Staatsrat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Religionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Christen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Naturreligionen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Muslime&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Andere|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;54%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;35%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://www.nambewe-mn.net/ Website von Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://forum.nambewe-mn.net/ Forum von Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notstand ===&lt;br /&gt;
Trotz der politischen Dominanz der Demokratischen Volkspartei blieb die Lage im Land fragil. Unruhen zwischen den Stämmen, Tendenzen die Demokratisierung Nambewes rückgängig zu machen, Korruption und eine offene Feindseligkeit zwischen den ehemaligen Partnern der Befreiung von der Apartheid, Militär und die von ehemaligen Rebellen dominierte Polizei, waren nur einige Probleme mit denen das Land zu kämpfen hatte. Die Regierung unter Mjanja schien untätig und so bildeten sich Gruppen die gegen tatsächliche und vermeintliche Feinde des Staates das Recht in die eigenen Hände nahmen. Als am 19. August ein Angriff auf einen Konvoi des Präsidenten stattfand und dieser verschwand übernahm das Militär die Initiative und marschierte an wichtigen Punkten auf. Minister Maafisa übernahm die Stellvertretung des Präsidenten und übertrug einem von Militär gebildeten Nationalen Notstandsrat die Macht, die kurz darauf die Verfassung ausser Kraft setzte und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung versprach, die einen stärkeren, wehrhaften Staat garantieren sollte. Kritiker sehen in dem Vorgehen des Militärs einen Staatsstreich, es gibt sogar Stimmen die dem Militär eine Inszenierung des Verschwinden des Präsidenten vorwerfen um einen Vorwand für die Machtübernahme zu haben. Die Polizei, teilweise führungslos durch das Verschwinden von wichtigen Führungspersönlichkeiten wurde kalt erwischt und war kaum in der Lage Gegenwehr zu leisten. Doch entwickelt sich Widerstand gegen das Regime des Militärs, insbesondere aus den Reihen der Sozialisten, aber auch der kleineren Stämme, die das Regime überwiegend als Regime von Kubwa-Fanatikern wahrnimmt, wird der Notstandsrat doch von Kubwa dominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinanderbrechen des Staates ===&lt;br /&gt;
Der Notstandsrat war nicht in der Lage die Kontrolle über das Land zu behalten. Verschiedene Splittergruppen und Rebellengruppen übernahmen Kontrolle über weite Teile des Landes und verwickelten dieses in einen Bürgerkrieg der auch die Aufmerksamkeit des Auslandes auf sich zog. Versuche diesen Krieg zu beenden scheiterten vorerst an Hardlinern auf den verschiedenen Seiten die sich auf keine Einigung einlassen wollte. Erst eine Machtübernahme im Notstandsrat durch den pragmatischeren Flügel unter General Kawawa, die den Ex-Präsidenten Mugassa an die Spitze setzten brachten eine Aussicht auf Erfolg. Die drei größten und stärksten Fraktionen, der Nationale Notstandsrat, die Volksfront für Demokratie und die Gemeinschaft des Heiligen Kreuzes einigten sich untereinander schliesslich auf ein Abkommen, was einen Waffenstillstand, eine gemeinsame Regierung und eine Aufteilung von Nambewe untereinander in autonome Teilgebiete vorsah. Inwiefern das Abkommen bestand haben wird, es umgesetzt werden kann und das Land befriedet ist noch nicht abzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abkommen zwischen den drei größten Bürgerkriegsfraktionen wird Nambewe in eine Föderation autonomer Teilgebiete umgewandelt, wobei jede dieser Fraktionen ein solches Teilgebiet in eigener Verantwortung verwaltet. Als oberstes Organ dieser Föderation wird ein Staatsrat eingerichtet in dem jede Fraktion eine Stimme hat und das als kollektives Staatsoberhaupt dienen soll. Den Fraktionen steht es frei ihre Teilgebiete nach ihrem Belieben zu organisieren. Der Staatsrat soll nur als Vermittler und Schlichter bei Streitigkeiten diesen sowie als gemeinsame Vertretung nach außen fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionen ===&lt;br /&gt;
Nambewe ist derzeit in verschiedene Fraktionen und Milizen zusätzlich zu den Stämmen zersplittert. Nur wenige davon haben eine nennenswerte Größe oder verfügen gar über dauernden Landbesitz. Die meisten sind marodierenden Banden gleich die mordend und plündernd durch das Land ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nationaler Notstandsrat ====&lt;br /&gt;
Der Nationale Notstandsrat wurde nach dem Verschwinden Präsident Mjanjas gegründet, nach der Ausrufung des Notstandes durch den geschäftsführenden Präsidenten Maafisa, unter Druck des Militärs. Sie stützte sich zu Anfang auf das alte nambewische Militär unter Führung General Kawawas und der radikalen Stammesmiliz der Mkingaji (Beschützer) unter Führung des Stammesältesten der Kubwa, Niamoja Heshima. Anfangs unter Führung des Militärs drängten die Mkingaji alsbald an die Führung und verdrängten das Militär in die zweite Reihe. Als der Fundamentalismus und Radikalismus von Heshima jede schnelle Lösung des Bürgerkrieges unmöglich machte da dieser jede Lösung ablehnte die eine Abkehr vom Anspruch des Notstandsrates einzig legitime Regierung des Landes zu sein und das Gewaltmonopol zu erhalten bedeuten würde ablehnte verlor jener den Rückhalt unter moderateren Elementen derer die ihn stützen und er wurde aus dem Notstandsrat gedrängt. Daraufhin übernahm die Militärfraktion im Rat wieder die Oberhand die den ehemaligen Präsidenten Mugassa mit der Führung des Rates betrauten. Die Mkingaji verließen daraufhin den Notstandsrat der damit nun unter alleiniger Kontrolle der Militärs steht. Diese erhielten sie zu dem Preis das die Mkingaji nun nicht länger mit eingebunden sind und damit auch gegen den Rat handeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfront für Demokratie ====&lt;br /&gt;
Die Volksfront für Demokratie wurde als direkte Opposition zum Notstandsrat gegründet von Anhängern der alten Republik unter Führung des Bürgermeisters der Stadt Usambisa, Ahmed Salim. Doch hat auch die Volksfront innere Schwierigkeiten. Während der Kreis um Salim Wiedereinsetzung der alten Verfassung und die Wiedereinsetzung des alten Präsidenten wünscht hat die Volksfront auch Leute angezogen die nur in Opposition zum Notstandsrat stehen, aber andere Ziele verfolgen wie radikale Sozialisten die eine Volksrepublik wünschen oder Personen die nur mit der Fixierung des Notstandsrates auf die Kubwa unzufrieden sind. Dies führt dazu das es viele in der Volksfront gibt die weder die idealistischen Vorstellungen Salims teilen noch seine Vorgehensweise teilen und Salim somit Schwierigkeiten hat diese zu leiten und zusammenzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SOCIÉTÉ DE LA SAINTE CROIX ====&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft vom heiligen Kreuz besteht aus ausländischen, weißen, ehemaligenSöldnern unter Führung von [[Charles Lanrezac]] die sich noch vor dem Zusammenbruch der Ordnung in Nambewe in einem kleinen Gebiet angesiedelt hatten mit Erlaubnis von Präsident Mjanja vor seinem Verschwinden. Nach seinem Verschwinden mischte die Gemeinschaft eifrig in dem Bürgerkrieg mit und versuchte die Ordnung im Land wieder herzustellen. Wenn auch nur von kleinerer Anzahl ermöglichte ihre militärische Erfahrung ihnen einen großen Vorteil im Konflikt. Die Gemeinschaft war es auch die erste Vermittlungsversuch im Land initiierte, die nach verschiedenen Änderungen schliesslich von Erfolg gekrönt waren. Die Gemeinschaft erhielt dabei trotz ihrer geringen Größe, aber wegen ihrer militärischen Stärke, fast ein Drittel des Landes zur Verwaltung zugesprochen. Inwiefern sie in der Lage sein wird dieses Gebiet zu verwalten und wie gut es aufgenommen wird das ein Teil des Landes nach der Apartheid wieder von Weißen kontrolliert wird, wird sich noch zeigen.&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft ist streng christlich.&lt;br /&gt;
===== Politischer Aufbau ===== &lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands - der Rat der Grossen - ist die Versammlung der wichtigsten Persönlichkeiten der Société. Wer zu den Grossen gehört, ist nirgends festgeschrieben, jedoch trotzdem allen klar: Es sind diejenigen Personen der Société, die über die grösste Macht und den grössten Einfluss verfügen. Da im ehemaligen Barnstorvia vor allem der Adel und der valsantisch-katholische Klerus eine dominierende Position innehatten und dies auch auf die Verhältnisse in Barnstorvisch Westnerica ausstrahlte, haben diese beiden Personengruppen auch in der Société grosse Macht und grossen Einfluss. An die Stelle des traditionellen Adels sind in den Kolonien jedoch die Militärs getreten, denn diese sorgten für die Sicherheit in stets unruhigen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grossen der Société sind somit eine überschaubare Gruppe von hohen Geistlichen des valsantisch-katholischen Glaubens und hohe Militärs der ehemaligen barnstorvischen Fremdenlegion und der barnstorvischen nericanischen Kolonialtruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands ist eine Versammlung von Gleichen, die die Politik der Société de la Sainte-Croix machen. Der von den Grossen gewählte Prévôt ist Erster unter Gleichen. Seine Aufgabe ist es, unter den Grossen einen politischen Konsens herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschlüsse des Conseil des Grands sind das Eine; das Andere ist die Akzeptanz dieser Beschlüsse durch die weiteren zahlreichen Mitglieder der Societé selbst. Diese Akzeptanz holen die Grossen unter Leitung des Prévôt anlässlich einer je nach Situation einzuberufenden Generalversammlung der Sociéte ein, einer Assemblée générale. Mit der Zustimmung der Mitglieder der Société erst ist es möglich, die Beschlüsse der Grossen auch in die Tat umzusetzen, sofern für die Umsetzung dieser Beschlüsse die Unterstützung der Mitglieder der Société notwendig ist.&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2011-12-23T22:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Staatsnamen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambewe]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Föderation autonomer Teilgebiete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Kollektiv (der Staatsrat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notstand ===&lt;br /&gt;
Trotz der politischen Dominanz der Demokratischen Volkspartei blieb die Lage im Land fragil. Unruhen zwischen den Stämmen, Tendenzen die Demokratisierung Nambewes rückgängig zu machen, Korruption und eine offene Feindseligkeit zwischen den ehemaligen Partnern der Befreiung von der Apartheid, Militär und die von ehemaligen Rebellen dominierte Polizei, waren nur einige Probleme mit denen das Land zu kämpfen hatte. Die Regierung unter Mjanja schien untätig und so bildeten sich Gruppen die gegen tatsächliche und vermeintliche Feinde des Staates das Recht in die eigenen Hände nahmen. Als am 19. August ein Angriff auf einen Konvoi des Präsidenten stattfand und dieser verschwand übernahm das Militär die Initiative und marschierte an wichtigen Punkten auf. Minister Maafisa übernahm die Stellvertretung des Präsidenten und übertrug einem von Militär gebildeten Nationalen Notstandsrat die Macht, die kurz darauf die Verfassung ausser Kraft setzte und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung versprach, die einen stärkeren, wehrhaften Staat garantieren sollte. Kritiker sehen in dem Vorgehen des Militärs einen Staatsstreich, es gibt sogar Stimmen die dem Militär eine Inszenierung des Verschwinden des Präsidenten vorwerfen um einen Vorwand für die Machtübernahme zu haben. Die Polizei, teilweise führungslos durch das Verschwinden von wichtigen Führungspersönlichkeiten wurde kalt erwischt und war kaum in der Lage Gegenwehr zu leisten. Doch entwickelt sich Widerstand gegen das Regime des Militärs, insbesondere aus den Reihen der Sozialisten, aber auch der kleineren Stämme, die das Regime überwiegend als Regime von Kubwa-Fanatikern wahrnimmt, wird der Notstandsrat doch von Kubwa dominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinanderbrechen des Staates ===&lt;br /&gt;
Der Notstandsrat war nicht in der Lage die Kontrolle über das Land zu behalten. Verschiedene Splittergruppen und Rebellengruppen übernahmen Kontrolle über weite Teile des Landes und verwickelten dieses in einen Bürgerkrieg der auch die Aufmerksamkeit des Auslandes auf sich zog. Versuche diesen Krieg zu beenden scheiterten vorerst an Hardlinern auf den verschiedenen Seiten die sich auf keine Einigung einlassen wollte. Erst eine Machtübernahme im Notstandsrat durch den pragmatischeren Flügel unter General Kawawa, die den Ex-Präsidenten Mugassa an die Spitze setzten brachten eine Aussicht auf Erfolg. Die drei größten und stärksten Fraktionen, der Nationale Notstandsrat, die Volksfront für Demokratie und die Gemeinschaft des Heiligen Kreuzes einigten sich untereinander schliesslich auf ein Abkommen, was einen Waffenstillstand, eine gemeinsame Regierung und eine Aufteilung von Nambewe untereinander in autonome Teilgebiete vorsah. Inwiefern das Abkommen bestand haben wird, es umgesetzt werden kann und das Land befriedet ist noch nicht abzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abkommen zwischen den drei größten Bürgerkriegsfraktionen wird Nambewe in eine Föderation autonomer Teilgebiete umgewandelt, wobei jede dieser Fraktionen ein solches Teilgebiet in eigener Verantwortung verwaltet. Als oberstes Organ dieser Föderation wird ein Staatsrat eingerichtet in dem jede Fraktion eine Stimme hat und das als kollektives Staatsoberhaupt dienen soll. Den Fraktionen steht es frei ihre Teilgebiete nach ihrem Belieben zu organisieren. Der Staatsrat soll nur als Vermittler und Schlichter bei Streitigkeiten diesen sowie als gemeinsame Vertretung nach außen fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionen ===&lt;br /&gt;
Nambewe ist derzeit in verschiedene Fraktionen und Milizen zusätzlich zu den Stämmen zersplittert. Nur wenige davon haben eine nennenswerte Größe oder verfügen gar über dauernden Landbesitz. Die meisten sind marodierenden Banden gleich die mordend und plündernd durch das Land ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nationaler Notstandsrat ====&lt;br /&gt;
Der Nationale Notstandsrat wurde nach dem Verschwinden Präsident Mjanjas gegründet, nach der Ausrufung des Notstandes durch den geschäftsführenden Präsidenten Maafisa, unter Druck des Militärs. Sie stützte sich zu Anfang auf das alte nambewische Militär unter Führung General Kawawas und der radikalen Stammesmiliz der Mkingaji (Beschützer) unter Führung des Stammesältesten der Kubwa, Niamoja Heshima. Anfangs unter Führung des Militärs drängten die Mkingaji alsbald an die Führung und verdrängten das Militär in die zweite Reihe. Als der Fundamentalismus und Radikalismus von Heshima jede schnelle Lösung des Bürgerkrieges unmöglich machte da dieser jede Lösung ablehnte die eine Abkehr vom Anspruch des Notstandsrates einzig legitime Regierung des Landes zu sein und das Gewaltmonopol zu erhalten bedeuten würde ablehnte verlor jener den Rückhalt unter moderateren Elementen derer die ihn stützen und er wurde aus dem Notstandsrat gedrängt. Daraufhin übernahm die Militärfraktion im Rat wieder die Oberhand die den ehemaligen Präsidenten Mugassa mit der Führung des Rates betrauten. Die Mkingaji verließen daraufhin den Notstandsrat der damit nun unter alleiniger Kontrolle der Militärs steht. Diese erhielten sie zu dem Preis das die Mkingaji nun nicht länger mit eingebunden sind und damit auch gegen den Rat handeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfront für Demokratie ====&lt;br /&gt;
Die Volksfront für Demokratie wurde als direkte Opposition zum Notstandsrat gegründet von Anhängern der alten Republik unter Führung des Bürgermeisters der Stadt Usambisa, Ahmed Salim. Doch hat auch die Volksfront innere Schwierigkeiten. Während der Kreis um Salim Wiedereinsetzung der alten Verfassung und die Wiedereinsetzung des alten Präsidenten wünscht hat die Volksfront auch Leute angezogen die nur in Opposition zum Notstandsrat stehen, aber andere Ziele verfolgen wie radikale Sozialisten die eine Volksrepublik wünschen oder Personen die nur mit der Fixierung des Notstandsrates auf die Kubwa unzufrieden sind. Dies führt dazu das es viele in der Volksfront gibt die weder die idealistischen Vorstellungen Salims teilen noch seine Vorgehensweise teilen und Salim somit Schwierigkeiten hat diese zu leiten und zusammenzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SOCIÉTÉ DE LA SAINTE CROIX ====&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft vom heiligen Kreuz besteht aus ausländischen, weißen, ehemaligenSöldnern unter Führung von [[Charles Lanrezac]] die sich noch vor dem Zusammenbruch der Ordnung in Nambewe in einem kleinen Gebiet angesiedelt hatten mit Erlaubnis von Präsident Mjanja vor seinem Verschwinden. Nach seinem Verschwinden mischte die Gemeinschaft eifrig in dem Bürgerkrieg mit und versuchte die Ordnung im Land wieder herzustellen. Wenn auch nur von kleinerer Anzahl ermöglichte ihre militärische Erfahrung ihnen einen großen Vorteil im Konflikt. Die Gemeinschaft war es auch die erste Vermittlungsversuch im Land initiierte, die nach verschiedenen Änderungen schliesslich von Erfolg gekrönt waren. Die Gemeinschaft erhielt dabei trotz ihrer geringen Größe, aber wegen ihrer militärischen Stärke, fast ein Drittel des Landes zur Verwaltung zugesprochen. Inwiefern sie in der Lage sein wird dieses Gebiet zu verwalten und wie gut es aufgenommen wird das ein Teil des Landes nach der Apartheid wieder von Weißen kontrolliert wird, wird sich noch zeigen.&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft ist streng christlich.&lt;br /&gt;
===== Politischer Aufbau ===== &lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands - der Rat der Grossen - ist die Versammlung der wichtigsten Persönlichkeiten der Société. Wer zu den Grossen gehört, ist nirgends festgeschrieben, jedoch trotzdem allen klar: Es sind diejenigen Personen der Société, die über die grösste Macht und den grössten Einfluss verfügen. Da im ehemaligen Barnstorvia vor allem der Adel und der valsantisch-katholische Klerus eine dominierende Position innehatten und dies auch auf die Verhältnisse in Barnstorvisch Westnerica ausstrahlte, haben diese beiden Personengruppen auch in der Société grosse Macht und grossen Einfluss. An die Stelle des traditionellen Adels sind in den Kolonien jedoch die Militärs getreten, denn diese sorgten für die Sicherheit in stets unruhigen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grossen der Société sind somit eine überschaubare Gruppe von hohen Geistlichen des valsantisch-katholischen Glaubens und hohe Militärs der ehemaligen barnstorvischen Fremdenlegion und der barnstorvischen nericanischen Kolonialtruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands ist eine Versammlung von Gleichen, die die Politik der Société de la Sainte-Croix machen. Der von den Grossen gewählte Prévôt ist Erster unter Gleichen. Seine Aufgabe ist es, unter den Grossen einen politischen Konsens herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschlüsse des Conseil des Grands sind das Eine; das Andere ist die Akzeptanz dieser Beschlüsse durch die weiteren zahlreichen Mitglieder der Societé selbst. Diese Akzeptanz holen die Grossen unter Leitung des Prévôt anlässlich einer je nach Situation einzuberufenden Generalversammlung der Sociéte ein, einer Assemblée générale. Mit der Zustimmung der Mitglieder der Société erst ist es möglich, die Beschlüsse der Grossen auch in die Tat umzusetzen, sofern für die Umsetzung dieser Beschlüsse die Unterstützung der Mitglieder der Société notwendig ist.&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2011-12-04T13:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Aktualisierung und Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambewe]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Föderation autonomer Teilgebiete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Kollektiv (der Staatsrat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Religionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Christen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Naturreligionen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Muslime&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Andere|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;54%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;35%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://www.nambewe-mn.net/ Website der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://forum.nambewe-mn.net/ Forum der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notstand ===&lt;br /&gt;
Trotz der politischen Dominanz der Demokratischen Volkspartei blieb die Lage im Land fragil. Unruhen zwischen den Stämmen, Tendenzen die Demokratisierung Nambewes rückgängig zu machen, Korruption und eine offene Feindseligkeit zwischen den ehemaligen Partnern der Befreiung von der Apartheid, Militär und die von ehemaligen Rebellen dominierte Polizei, waren nur einige Probleme mit denen das Land zu kämpfen hatte. Die Regierung unter Mjanja schien untätig und so bildeten sich Gruppen die gegen tatsächliche und vermeintliche Feinde des Staates das Recht in die eigenen Hände nahmen. Als am 19. August ein Angriff auf einen Konvoi des Präsidenten stattfand und dieser verschwand übernahm das Militär die Initiative und marschierte an wichtigen Punkten auf. Minister Maafisa übernahm die Stellvertretung des Präsidenten und übertrug einem von Militär gebildeten Nationalen Notstandsrat die Macht, die kurz darauf die Verfassung ausser Kraft setzte und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung versprach, die einen stärkeren, wehrhaften Staat garantieren sollte. Kritiker sehen in dem Vorgehen des Militärs einen Staatsstreich, es gibt sogar Stimmen die dem Militär eine Inszenierung des Verschwinden des Präsidenten vorwerfen um einen Vorwand für die Machtübernahme zu haben. Die Polizei, teilweise führungslos durch das Verschwinden von wichtigen Führungspersönlichkeiten wurde kalt erwischt und war kaum in der Lage Gegenwehr zu leisten. Doch entwickelt sich Widerstand gegen das Regime des Militärs, insbesondere aus den Reihen der Sozialisten, aber auch der kleineren Stämme, die das Regime überwiegend als Regime von Kubwa-Fanatikern wahrnimmt, wird der Notstandsrat doch von Kubwa dominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinanderbrechen des Staates ===&lt;br /&gt;
Der Notstandsrat war nicht in der Lage die Kontrolle über das Land zu behalten. Verschiedene Splittergruppen und Rebellengruppen übernahmen Kontrolle über weite Teile des Landes und verwickelten dieses in einen Bürgerkrieg der auch die Aufmerksamkeit des Auslandes auf sich zog. Versuche diesen Krieg zu beenden scheiterten vorerst an Hardlinern auf den verschiedenen Seiten die sich auf keine Einigung einlassen wollte. Erst eine Machtübernahme im Notstandsrat durch den pragmatischeren Flügel unter General Kawawa, die den Ex-Präsidenten Mugassa an die Spitze setzten brachten eine Aussicht auf Erfolg. Die drei größten und stärksten Fraktionen, der Nationale Notstandsrat, die Volksfront für Demokratie und die Gemeinschaft des Heiligen Kreuzes einigten sich untereinander schliesslich auf ein Abkommen, was einen Waffenstillstand, eine gemeinsame Regierung und eine Aufteilung von Nambewe untereinander in autonome Teilgebiete vorsah. Inwiefern das Abkommen bestand haben wird, es umgesetzt werden kann und das Land befriedet ist noch nicht abzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abkommen zwischen den drei größten Bürgerkriegsfraktionen wird Nambewe in eine Föderation autonomer Teilgebiete umgewandelt, wobei jede dieser Fraktionen ein solches Teilgebiet in eigener Verantwortung verwaltet. Als oberstes Organ dieser Föderation wird ein Staatsrat eingerichtet in dem jede Fraktion eine Stimme hat und das als kollektives Staatsoberhaupt dienen soll. Den Fraktionen steht es frei ihre Teilgebiete nach ihrem Belieben zu organisieren. Der Staatsrat soll nur als Vermittler und Schlichter bei Streitigkeiten diesen sowie als gemeinsame Vertretung nach außen fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionen ===&lt;br /&gt;
Nambewe ist derzeit in verschiedene Fraktionen und Milizen zusätzlich zu den Stämmen zersplittert. Nur wenige davon haben eine nennenswerte Größe oder verfügen gar über dauernden Landbesitz. Die meisten sind marodierenden Banden gleich die mordend und plündernd durch das Land ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nationaler Notstandsrat ====&lt;br /&gt;
Der Nationale Notstandsrat wurde nach dem Verschwinden Präsident Mjanjas gegründet, nach der Ausrufung des Notstandes durch den geschäftsführenden Präsidenten Maafisa, unter Druck des Militärs. Sie stützte sich zu Anfang auf das alte nambewische Militär unter Führung General Kawawas und der radikalen Stammesmiliz der Mkingaji (Beschützer) unter Führung des Stammesältesten der Kubwa, Niamoja Heshima. Anfangs unter Führung des Militärs drängten die Mkingaji alsbald an die Führung und verdrängten das Militär in die zweite Reihe. Als der Fundamentalismus und Radikalismus von Heshima jede schnelle Lösung des Bürgerkrieges unmöglich machte da dieser jede Lösung ablehnte die eine Abkehr vom Anspruch des Notstandsrates einzig legitime Regierung des Landes zu sein und das Gewaltmonopol zu erhalten bedeuten würde ablehnte verlor jener den Rückhalt unter moderateren Elementen derer die ihn stützen und er wurde aus dem Notstandsrat gedrängt. Daraufhin übernahm die Militärfraktion im Rat wieder die Oberhand die den ehemaligen Präsidenten Mugassa mit der Führung des Rates betrauten. Die Mkingaji verließen daraufhin den Notstandsrat der damit nun unter alleiniger Kontrolle der Militärs steht. Diese erhielten sie zu dem Preis das die Mkingaji nun nicht länger mit eingebunden sind und damit auch gegen den Rat handeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfront für Demokratie ====&lt;br /&gt;
Die Volksfront für Demokratie wurde als direkte Opposition zum Notstandsrat gegründet von Anhängern der alten Republik unter Führung des Bürgermeisters der Stadt Usambisa, Ahmed Salim. Doch hat auch die Volksfront innere Schwierigkeiten. Während der Kreis um Salim Wiedereinsetzung der alten Verfassung und die Wiedereinsetzung des alten Präsidenten wünscht hat die Volksfront auch Leute angezogen die nur in Opposition zum Notstandsrat stehen, aber andere Ziele verfolgen wie radikale Sozialisten die eine Volksrepublik wünschen oder Personen die nur mit der Fixierung des Notstandsrates auf die Kubwa unzufrieden sind. Dies führt dazu das es viele in der Volksfront gibt die weder die idealistischen Vorstellungen Salims teilen noch seine Vorgehensweise teilen und Salim somit Schwierigkeiten hat diese zu leiten und zusammenzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SOCIÉTÉ DE LA SAINTE CROIX ====&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft vom heiligen Kreuz besteht aus ausländischen, weißen, ehemaligenSöldnern unter Führung von [[Charles Lanrezac]] die sich noch vor dem Zusammenbruch der Ordnung in Nambewe in einem kleinen Gebiet angesiedelt hatten mit Erlaubnis von Präsident Mjanja vor seinem Verschwinden. Nach seinem Verschwinden mischte die Gemeinschaft eifrig in dem Bürgerkrieg mit und versuchte die Ordnung im Land wieder herzustellen. Wenn auch nur von kleinerer Anzahl ermöglichte ihre militärische Erfahrung ihnen einen großen Vorteil im Konflikt. Die Gemeinschaft war es auch die erste Vermittlungsversuch im Land initiierte, die nach verschiedenen Änderungen schliesslich von Erfolg gekrönt waren. Die Gemeinschaft erhielt dabei trotz ihrer geringen Größe, aber wegen ihrer militärischen Stärke, fast ein Drittel des Landes zur Verwaltung zugesprochen. Inwiefern sie in der Lage sein wird dieses Gebiet zu verwalten und wie gut es aufgenommen wird das ein Teil des Landes nach der Apartheid wieder von Weißen kontrolliert wird, wird sich noch zeigen.&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft ist streng christlich.&lt;br /&gt;
===== Politischer Aufbau ===== &lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands - der Rat der Grossen - ist die Versammlung der wichtigsten Persönlichkeiten der Société. Wer zu den Grossen gehört, ist nirgends festgeschrieben, jedoch trotzdem allen klar: Es sind diejenigen Personen der Société, die über die grösste Macht und den grössten Einfluss verfügen. Da im ehemaligen Barnstorvia vor allem der Adel und der valsantisch-katholische Klerus eine dominierende Position innehatten und dies auch auf die Verhältnisse in Barnstorvisch Westnerica ausstrahlte, haben diese beiden Personengruppen auch in der Société grosse Macht und grossen Einfluss. An die Stelle des traditionellen Adels sind in den Kolonien jedoch die Militärs getreten, denn diese sorgten für die Sicherheit in stets unruhigen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grossen der Société sind somit eine überschaubare Gruppe von hohen Geistlichen des valsantisch-katholischen Glaubens und hohe Militärs der ehemaligen barnstorvischen Fremdenlegion und der barnstorvischen nericanischen Kolonialtruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Conseil des Grands ist eine Versammlung von Gleichen, die die Politik der Société de la Sainte-Croix machen. Der von den Grossen gewählte Prévôt ist Erster unter Gleichen. Seine Aufgabe ist es, unter den Grossen einen politischen Konsens herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschlüsse des Conseil des Grands sind das Eine; das Andere ist die Akzeptanz dieser Beschlüsse durch die weiteren zahlreichen Mitglieder der Societé selbst. Diese Akzeptanz holen die Grossen unter Leitung des Prévôt anlässlich einer je nach Situation einzuberufenden Generalversammlung der Sociéte ein, einer Assemblée générale. Mit der Zustimmung der Mitglieder der Société erst ist es möglich, die Beschlüsse der Grossen auch in die Tat umzusetzen, sofern für die Umsetzung dieser Beschlüsse die Unterstützung der Mitglieder der Société notwendig ist.&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Eldeyja</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; border-collapse:collapse; border-color:#f2f2f4; margin-left:15px; margin-bottom:15px; width:38%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| [[Simulationssprache]]&lt;br /&gt;
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 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| Amtssprache ([[Virtuelle Sprache]])&lt;br /&gt;
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 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| [[Ministerpräsident]]&lt;br /&gt;
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 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| [[Eldländische Kronen]] (EK)&lt;br /&gt;
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 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| 19. Februar 2011 &lt;br /&gt;
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 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| [[Internationales Kennzeichen]]&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Eldeyja&#039;&#039;&#039; ist eine Insel und Republik im [[Nordanik]] auf der [[CartA]]. Nachbarn zu Eldeyja sind unter anderem das Kingdom of [[Albernia]], das [[Vereinigtes Kaiserreich]] und [[Roldem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besiedlung und Wikingerzeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 860 n.Chr. entdeckten Wikinger aus Nugensil, die in einem Sturm vom Kurs abgekommen waren, die unbewohnte Insel im Nordwesten des Nordanik. Der Sage nach soll bei ihrem ersten Landgang Lava ins Meer geströmt sein, so dass sie die Insel Eld-eyja, Feuerinsel tauften. Die erste von Wikingern gegründete Siedlung wird auf das Jahr 876 n. Chr. datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der darauf folgenden „Landnahmezeit“ zwischen 880 und 930 übersiedelten den Annalen zufolge etwa 400 Häuptlingsfamilien aus Nugensil nach Eldeyja. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Sklaven, die zumeist aus Eihlann stammten und teilweise bereits Christen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach der Landnahme entwickelten sich lokale Versammlungen der Eldländer, die schließlich zur Einführung des einmal jährlich für mehrere Wochen tagenden Allthings führten, bei dem sich im Jahr 930 erstmals die Häuptlinge (Goden) der Insel trafen und Recht sprachen. Das Allthing gehört damit zu den ältesten noch existierenden Parlamenten der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1000 entdeckten eldländische Seefahrer das Festland der Arktis. Erik der Blaue soll später bis nach Astor vorgedrungen sein, der Versuch im heutigen Roldem zu siedeln wurde jedoch aufgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1280 versuchten verschiedene mächtige Fürsten aus Nugensil Eldeyja unter ihre Kontrolle zu bringen, was jedoch nie dauerhaft gelang. Als Nugensil selbst unter den Einfluß Neuenkirchens geriet, war diese Gefahr zunächst gebannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Christianisierung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1300 erklärte das Allthing das Christentum zur Staatsreligion. Die wichtigsten Handelspartner Eldeyjas, Nugensil, Neuenkirchen und Albernia waren bereits christianisiert und erhöhten nun aus machtpolitischen Gründen auch den Druck auf die Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da zumeist die Häuptlinge das Priesteramt übernahmen, entstand jedoch keine unabhängige kirchliche Macht im Land, über allem beherrschend blieb das Allthing. Der Glaube an die nordische Götterwelt blieb daher erlaubt und durfte weiterhin praktiziert werden, die Rechtsprechung jedoch an christliche Grundsätze gebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge war ein deutlicher Rückgang der Blutfehden und das Aufblühen der berühmten eldländischen Schriftkunst. In den nächsten Jahrzehnten entstanden bedeutende Handschriften wie der Codex Eldeyja, die Ebba-Saga oder das Sigurd-Lied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Katastrophen und wirtschaftlicher Aufstieg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse Neuenkirchens und Albernias an der abgelegenen Insel schwand zusehends, besonders nachdem in ganz Adrastea die Pest ausbrach und weite Landstriche verwüstet zurückließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 15. Jahrhundert begann der rasante Aufstieg der eldländischen Fischerei. Getrockneter Fisch wurde ein begehrtes Exportgut neben Schaffleisch, Wolle, Daunen, Fellen und Schwefel, der auf der Vulkaninsel leicht abgebaut werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 beschloss das Allthing, erneut durch Impulse aus Neuenkirchen und Albernia, die Reformation in Eldeyja durchzusetzen. Die seit jeher schwach ausgeprägten Strukturen der katholischen Kirche hatten dem nichts entgegenzusetzen, so dass die Insel von schwereren Auseinandersetzungen verschont blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pest im 14. und 15. Jahrhundert gewütet hatte, folgte im 17. Jahrhundert eine Pockenepedemie, bei der 25.000 Eldländer starben. Als zudem am 8. August 1783 der Lakti-Krater am Höfudjökull ausbrach, erwog man gar eine Evakuierung der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1870er Jahren begann eine Auswanderungswelle nach Astor, die durch Hungersnöte ausgelöst wurde. Eine Volkszählung von 1876 ergab eine Einwohnerzahl von nur noch 80.000 Menschen auf der Insel. 1915, also relativ früh, führte das Allthing das aktive und passive Wahlrecht für Frauen ein. 1973 verheerte der Ausbruch des Erdfell die Gegend um Borgfjell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plattentektonik und Vulkanismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldeyja ist eine Insel im Nordanischen Ozean und liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen den Kontinenten Astoria und Antika. An dieser Stelle befindet sich auch die Grenze zwischen den tektonischen Platten der zwei Kontinente, sie zieht sich in etwa in Nord-Süd-Richtung über die Insel. Eldeyja ist eine vergleichsweise junge Insel und durch die vulkanische Aktivität an dieser Plattengrenze überhaupt erst entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch schieben sich die tektonischen Platten mit etwa ein bis zwei Zentimetern im Jahr auseinander. Ständig nachfließendes Magma sorgt dafür, dass die Insel nicht auseinanderbricht. In Eldeya gibt es derzeit etwa 30 aktive Vulkane. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Landschaft auf der Insel ist einerseits von vulkanischer Aktivität geprägt (im Landesinneren befinden sich beispielsweise unwirtliche Wüsten aus erstarrtem Lavagestein), andererseits aber auch von viel Wasser. So gibt es in Eldeyja viele Flüsse, Wasserfälle und Seen, und etwa 10% der Fläche sind von Gletschern bedeckt. Die Kombination von Vulkanismus und Wasser sorgt an vielen Orten des Landes für heiße Quellen und Geysire. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördliche und westliche Küsten ist stark zerfurcht und reich an Fjorden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klima&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldeyja hat insgesamt ein kühles ozeanisches Klima. Es wird im Nordosten und Südwesten von kalten arktischen Wasserströmen und im Süden von relativ warmen Meeserströmungen beeinflusst. Aufgrund der warmen Strömung ist das Klima auf der Insel generell eher milder als an anderen Orten in ähnlich nördlicher Lage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winter ist in der Regel mild (0 bis 3°C) und der Sommer relativ kühl (12 bis 15°C). Im Landesinneren sind die Temperaturen teilweise deutlich niedriger, aber in einigen günstig gelegenen Gebieten werden im Sommer auch über 20°C erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährliche Niederschlagsmenge schwankt zwischen 2000 mm in den Niederungen im Süden und 4000 mm auf den Hochebenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fauna&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kalte Klima erfordert von Tieren und Pflanzen eine gute Anpassung, so dass die Artenvielfalt etwa im Vergleich zu Mittel- und Südantika relativ gering ist. Viele tierische Bewohner der Insel kamen erst durch die menschliche Besiedelung auf die Insel, einerseits Haustiere wie Pferde und Schafe, aber auch beispielsweise Mäuse und Ratten. Vor der Besiedlung gab es auf der Insel neben Vögeln und Fischen nur Insekten, Robben, Polarfüchse und vereinzelte Eisbären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur allgemeinen Artenarmut ist die Vielfalt bei den Vögeln sehr groß. Beispiele für Vogelarten, die im Landesinneren leben, sind Rotdrossel, Kurzschnabelgans oder Schneehuhn. Als bekanntester Vogel Eldeyjas gilt der Papageitaucher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Eldeyja beheimatet ist das Eldeyjapferd. Als eine von nur wenigen Pferderassen beherrscht es den Tölt, eine trittsichere, langsame bis schnelle Gangart ohne Sprungphase, bei der das Pferd also immer ein Bein am Boden hat, die deshalb für den Reiter sehr bequem ist und seinen Rücken schont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil vor der Küste Eldeyjas kalte und warme Wasserströme aufeinandertreffen, sind die umgebenden Gewässer sehr fischreich. Hier leben außerdem zahlreiche Walarten, wie der Nördliche Zwergwal, der Finnwal, der Blauwal, der Pottwal oder der Buckelwal. Nachdem die Waljagd inzwischen verboten wurde, beginnt das sogenannte &amp;quot;Whale Watching&amp;quot; in Walbeobachtungsstationen oder Schiffen, immer mehr an Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flora&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Eldeyja von Birkenwäldern bedeckt, die man auch heute noch an einigen, meist abgelegenen Stellen finden kann. Vor allem im Ostviertel und an den Westfjorden findet man ausgdehnte Waldflächen mit den genannten Birken, aber auch Ebereschen und Wollweide. Ansonsten wurden die Wälder größtenteils gerodet, um die Fläche beweiden zu können. Mittlerweile wird, mit einigem Erfolg, versucht, das Land wiederaufzuforsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Arten in der eldländischen Flora trifft man sonst in keinem anderen Land an. Besonders oft kommen dabei in unterschiedlichen Farben verschiedene Arten von Flechten und Moosen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Republik Eldeyja ist eine parlamentarische Republik mit einem Einkammernsystem. Das Parlament (Allthing) wählt den Minsterpräsidenten, der die Regierung ernennt. Der Ministerpräsident ist sowohl Staatsoberhaupt als auch Regierungschef. Eldeyja hat keine geschriebene Verfassung. Das politische System baut auf dem über die Jahrhunderte entstandenen geltenden Recht auf. Die maßgebliche Gesetzesammlung ist der Codex Eldeyja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtierender Ministerpräsident ist [[Snær Snorrason]] (seit Juli 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basisdaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pro-Kopf-Einkommen Eldeyjas liegt an der Weltspitze. Die Lebenserwartung des Eldländer ist eine der höchsten der Welt. Die Arbeitslosenquote lag in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 2,5%. 10% der Eldländer sind Fischer und mehr als die Hälfte führen Dienstleistungen aus. Bis ins 20. Jahrhundert war Eldeyja ein landwirtschaftlich geprägtes Land. Bis heute gibt es nur wenig Industriezentren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Landwirtschaft und Fischerei&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bewohnten Gebiete befinden sich hauptsächlich entlang der Küste. 20 % des fruchtbaren Landesteils werden für die Viehzucht (vor allem Schafe und Pferde) genutzt, nur 1 % für den Anbau von Getreide oder anderen Feldfrüchten. Dies liegt an den relativ kühlen Sommertemperaturen, während im Winter der Golfstrom besonders im Südwesten für ein verhältnismäßig mildes Klima sorgt. Inzwischen nutzt man in zahlreichen Gewächshäusern die Geothermische Energie für den Anbau von Gemüse und Obst. Eldeyja ist deutlich vom Fischfang abhängig (Fischprodukte machen 76 % der Exporte aus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tourismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourismus bildet den zweitgrößten Wirtschaftszweig; insbesondere der Sommertourismus spielt eine große Rolle: Beliebt sind die Natur, die Gletscher, der Reittourismus und viele andere Aktivitäten. 2004 nahm die Zahl der ausländischen Touristen um 13 % zu und stieg auf 362.000. Der Tourismus ist in den letzten Jahrzehnten für Eldeyja zu einer immer wichtigeren Quelle für Deviseneinnahmen geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Energiegewinnung und Industrie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stromerzeugung in Eldeyja ist vollständig regenerativ: Rund 75 % wird durch Wasserkraft erbracht sowie knapp 25% durch Geothermie. Einzige bedeutende Industriezweige sind die Aluminumverhüttung und der Schwefelabbau&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Nambewe&amp;diff=39458</id>
		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2011-09-09T16:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambewe]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Präsidialrepublik (direkte Wahl des Präsidenten) mit Einkammernsystem (Parlament)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || &amp;lt;i&amp;gt;de jure&amp;lt;/i&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;[[Präsident]] [[Karl Baakir Mjanja]] &amp;lt;br&amp;gt;(Stellvertreter: [[Vizepräsident]] [[Patrick Lou Mumba]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;i&amp;gt;de facto&amp;lt;/i&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Vorsitzender des Nationalen Notstandsrates]] [[General]] [[Benjamin Kawawa]] &amp;lt;br&amp;gt;(Stellvertreter: [[stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Notstandsrates]] [[Niamoja Heshima]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://www.nambewe-mn.net/ Website der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
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| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notstand ===&lt;br /&gt;
Trotz der politischen Dominanz der Demokratischen Volkspartei blieb die Lage im Land fragil. Unruhen zwischen den Stämmen, Tendenzen die Demokratisierung Nambewes rückgängig zu machen, Korruption und eine offene Feindseligkeit zwischen den ehemaligen Partnern der Befreiung von der Apartheid, Militär und die von ehemaligen Rebellen dominierte Polizei, waren nur einige Probleme mit denen das Land zu kämpfen hatte. Die Regierung unter Mjanja schien untätig und so bildeten sich Gruppen die gegen tatsächliche und vermeintliche Feinde des Staates das Recht in die eigenen Hände nahmen. Als am 19. August ein Angriff auf einen Konvoi des Präsidenten stattfand und dieser verschwand übernahm das Militär die Initiative und marschierte an wichtigen Punkten auf. Minister Maafisa übernahm die Stellvertretung des Präsidenten und übertrug einem von Militär gebildeten Nationalen Notstandsrat die Macht, die kurz darauf die Verfassung ausser Kraft setzte und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung versprach, die einen stärkeren, wehrhafteren Staat garantieren sollte. Kritiker sehen in dem Vorgehen des Militärs einen Staatsstreich, es gibt sogar Stimmen die dem Militär eine Inszenierung des Verschwindens des Präsidenten vorwerfen um einen Vorwand für die Machtübernahme zu haben. Die Polizei, teilweise führungslos durch das Verschwinden von wichtigen Führungspersönlichkeiten wurde kalt erwischt und war kaum in der Lage Gegenwehr zu leisten. Doch entwickelt sich Widerstand gegen das Regime des Militärs, insbesondere aus den Reihen der Sozialisten, aber auch der kleineren Stämme, die das Regime überwiegend als Regime von Kubwa-Fanatikern wahrnimmt, wird der Notstandsrat doch von Kubwa dominiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Putsch des Militärs gegen das von Weißen geführte Minderheitsregime befindet sich Nambewe zur Zeit auf dem Weg zu einer Demokratie. Bis zur Verabschiedung einer Verfassung regierte ein aus allen Parteien, dem Militär und unabhängigen Experten zusammengesetzter &amp;quot;Exekutivrat&amp;quot; unter Vorsitz des Präsidenten [[Adamu Naasir Mugassa]]. Die neue Verfassung sieht eine Präsidialdemokratie mit direkt gewähltem Präsidenten vor. Als Gegengewicht gibt es ein Einkammernparlament, das sich aus allen wahlberechtigten Staatsbürgern zusammensetzt. Alles in allem entspricht die Verfassung allen demokratischen Standards, inklusive allgemeiner, freier und geheimer Wahlen. Die Verwaltung Nambewes ist zentralistisch gegliedert, es gibt keinen Föderalismus, dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass das Siedlungsgebiet der einzelnen Stämme geographisch nicht eindeutig abzugrenzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem wurde von der neuen Regierung die Bildung von Parteien und Verbänden erlaubt. Es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft eine vielfältige Parteienlandschaft in Nambewe entwickeln wird. Bisher gibt es zwei Parteien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DVPN ist aus der ehemaligen Rebellenorganisation &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; hervorgegangen. Ihr Parteivorsitzender ist der derzeitige Innenminister [[Didinga Zimbo]]. Das Programm der DVPN ist demokratisch aber auch von sozialistischen Forderungen durchsetzt und weist einige ökologische Ansätze auf. Radikalste Forderung ist die nach einer &#039;&#039;Wirtschaftsdemokratie&#039;&#039;, welche eine komplette Demokratisierung und Mitbestimmung der Arbeiterschaft in Unternehmen jeglicher Größe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratie und Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei &amp;quot;Demokratie und Freiheit entstand aus der von &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; gegründete Nambewischen Demokratischen Gemeinschaft und ist eine freiheitlich-liberale Partei, die eine vollständige Demokratisierung und Liberalisierung des Landes zum Ziel haben dürfte. Bisher ist jedoch noch kein programmatischer Ansatz bekannt gegeben worden. Nach einer Kampfabstimmung in der damaligen NDGbei der der gemäßigte &#039;&#039;Jama Mpande&#039;&#039; Vorsitzender der Partei wurde spaltete sich die Partei. Der abgewählte Vorsitzende &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; verliess die Partei mit einigen Anhängern verlassen und bezeichnet sich als der &amp;quot;wahre Vorsitzende&amp;quot; der NDG. Er und seine Anhänger lehnen die neue Verfassung ab und müssen inzwischen als radikal eingestuft werden. Die Nambewische Demokratische Gemeinschaft unter Mpande ging später in die Führung von [[Chandu Babechi]] über der die Partei auch als Distanzierung zu Kiume in &amp;quot;Demokratie und Freiheit&amp;quot; umbenannte. Nach einem kurzen Höhenflug nach der Gründung bei dem es für kurze Zeit schien als ob die neue Partei die DVP als stärkste Kraft ablösen könnte versank die Partei inzwischen wieder im Nirgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Eldeyja</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
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 |-&lt;br /&gt;
 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| [[Bevölkerungsdichte]]&lt;br /&gt;
 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| 8,20 Einwohner/km²&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | style=&amp;quot;font-size:95%&amp;quot;| Währung&lt;br /&gt;
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 |-&lt;br /&gt;
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 |-&lt;br /&gt;
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 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eldeyja&#039;&#039;&#039; ist eine Insel und Republik im [[Nordanik]] auf der [[CartA]]. Nachbarn zu Eldeyja sind unter anderem das Kingdom of [[Albernia]], das [[Vereinigtes Kaiserreich]] und [[Roldem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besiedlung und Wikingerzeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 860 n.Chr. entdeckten Wikinger aus Nugensil, die in einem Sturm vom Kurs abgekommen waren, die unbewohnte Insel im Nordwesten des Nordanik. Der Sage nach soll bei ihrem ersten Landgang Lava ins Meer geströmt sein, so dass sie die Insel Eld-eyja, Feuerinsel tauften. Die erste von Wikingern gegründete Siedlung wird auf das Jahr 876 n. Chr. datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der darauf folgenden „Landnahmezeit“ zwischen 880 und 930 übersiedelten den Annalen zufolge etwa 400 Häuptlingsfamilien aus Nugensil nach Eldeyja. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Sklaven, die zumeist aus Eihlann stammten und teilweise bereits Christen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach der Landnahme entwickelten sich lokale Versammlungen der Eldländer, die schließlich zur Einführung des einmal jährlich für mehrere Wochen tagenden Allthings führten, bei dem sich im Jahr 930 erstmals die Häuptlinge (Goden) der Insel trafen und Recht sprachen. Das Allthing gehört damit zu den ältesten noch existierenden Parlamenten der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1000 entdeckten eldländische Seefahrer das Festland der Arktis. Erik der Blaue soll später bis nach Astor vorgedrungen sein, der Versuch im heutigen Roldem zu siedeln wurde jedoch aufgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1280 versuchten verschiedene mächtige Fürsten aus Nugensil Eldeyja unter ihre Kontrolle zu bringen, was jedoch nie dauerhaft gelang. Als Nugensil selbst unter den Einfluß Neuenkirchens geriet, war diese Gefahr zunächst gebannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Christianisierung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1300 erklärte das Allthing das Christentum zur Staatsreligion. Die wichtigsten Handelspartner Eldeyjas, Nugensil, Neuenkirchen und Albernia waren bereits christianisiert und erhöhten nun aus machtpolitischen Gründen auch den Druck auf die Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da zumeist die Häuptlinge das Priesteramt übernahmen, entstand jedoch keine unabhängige kirchliche Macht im Land, über allem beherrschend blieb das Allthing. Der Glaube an die nordische Götterwelt blieb daher erlaubt und durfte weiterhin praktiziert werden, die Rechtsprechung jedoch an christliche Grundsätze gebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge war ein deutlicher Rückgang der Blutfehden und das Aufblühen der berühmten eldländischen Schriftkunst. In den nächsten Jahrzehnten entstanden bedeutende Handschriften wie der Codex Eldeyja, die Ebba-Saga oder das Sigurd-Lied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Katastrophen und wirtschaftlicher Aufstieg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse Neuenkirchens und Albernias an der abgelegenen Insel schwand zusehends, besonders nachdem in ganz Adrastea die Pest ausbrach und weite Landstriche verwüstet zurückließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 15. Jahrhundert begann der rasante Aufstieg der eldländischen Fischerei. Getrockneter Fisch wurde ein begehrtes Exportgut neben Schaffleisch, Wolle, Daunen, Fellen und Schwefel, der auf der Vulkaninsel leicht abgebaut werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 beschloss das Allthing, erneut durch Impulse aus Neuenkirchen und Albernia, die Reformation in Eldeyja durchzusetzen. Die seit jeher schwach ausgeprägten Strukturen der katholischen Kirche hatten dem nichts entgegenzusetzen, so dass die Insel von schwereren Auseinandersetzungen verschont blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pest im 14. und 15. Jahrhundert gewütet hatte, folgte im 17. Jahrhundert eine Pockenepedemie, bei der 25.000 Eldländer starben. Als zudem am 8. August 1783 der Lakti-Krater am Höfudjökull ausbrach, erwog man gar eine Evakuierung der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1870er Jahren begann eine Auswanderungswelle nach Astor, die durch Hungersnöte ausgelöst wurde. Eine Volkszählung von 1876 ergab eine Einwohnerzahl von nur noch 80.000 Menschen auf der Insel. 1915, also relativ früh, führte das Allthing das aktive und passive Wahlrecht für Frauen ein. 1973 verheerte der Ausbruch des Erdfell die Gegend um Borgfjell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plattentektonik und Vulkanismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldeyja ist eine Insel im Nordanischen Ozean und liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen den Kontinenten Astoria und Antika. An dieser Stelle befindet sich auch die Grenze zwischen den tektonischen Platten der zwei Kontinente, sie zieht sich in etwa in Nord-Süd-Richtung über die Insel. Eldeyja ist eine vergleichsweise junge Insel und durch die vulkanische Aktivität an dieser Plattengrenze überhaupt erst entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch schieben sich die tektonischen Platten mit etwa ein bis zwei Zentimetern im Jahr auseinander. Ständig nachfließendes Magma sorgt dafür, dass die Insel nicht auseinanderbricht. In Eldeya gibt es derzeit etwa 30 aktive Vulkane. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Landschaft auf der Insel ist einerseits von vulkanischer Aktivität geprägt (im Landesinneren befinden sich beispielsweise unwirtliche Wüsten aus erstarrtem Lavagestein), andererseits aber auch von viel Wasser. So gibt es in Eldeyja viele Flüsse, Wasserfälle und Seen, und etwa 10% der Fläche sind von Gletschern bedeckt. Die Kombination von Vulkanismus und Wasser sorgt an vielen Orten des Landes für heiße Quellen und Geysire. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördliche und westliche Küsten ist stark zerfurcht und reich an Fjorden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klima&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldeyja hat insgesamt ein kühles ozeanisches Klima. Es wird im Nordosten und Südwesten von kalten arktischen Wasserströmen und im Süden von relativ warmen Meeserströmungen beeinflusst. Aufgrund der warmen Strömung ist das Klima auf der Insel generell eher milder als an anderen Orten in ähnlich nördlicher Lage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winter ist in der Regel mild (0 bis 3°C) und der Sommer relativ kühl (12 bis 15°C). Im Landesinneren sind die Temperaturen teilweise deutlich niedriger, aber in einigen günstig gelegenen Gebieten werden im Sommer auch über 20°C erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährliche Niederschlagsmenge schwankt zwischen 2000 mm in den Niederungen im Süden und 4000 mm auf den Hochebenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fauna&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kalte Klima erfordert von Tieren und Pflanzen eine gute Anpassung, so dass die Artenvielfalt etwa im Vergleich zu Mittel- und Südantika relativ gering ist. Viele tierische Bewohner der Insel kamen erst durch die menschliche Besiedelung auf die Insel, einerseits Haustiere wie Pferde und Schafe, aber auch beispielsweise Mäuse und Ratten. Vor der Besiedlung gab es auf der Insel neben Vögeln und Fischen nur Insekten, Robben, Polarfüchse und vereinzelte Eisbären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur allgemeinen Artenarmut ist die Vielfalt bei den Vögeln sehr groß. Beispiele für Vogelarten, die im Landesinneren leben, sind Rotdrossel, Kurzschnabelgans oder Schneehuhn. Als bekanntester Vogel Eldeyjas gilt der Papageitaucher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Eldeyja beheimatet ist das Eldeyjapferd. Als eine von nur wenigen Pferderassen beherrscht es den Tölt, eine trittsichere, langsame bis schnelle Gangart ohne Sprungphase, bei der das Pferd also immer ein Bein am Boden hat, die deshalb für den Reiter sehr bequem ist und seinen Rücken schont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil vor der Küste Eldeyjas kalte und warme Wasserströme aufeinandertreffen, sind die umgebenden Gewässer sehr fischreich. Hier leben außerdem zahlreiche Walarten, wie der Nördliche Zwergwal, der Finnwal, der Blauwal, der Pottwal oder der Buckelwal. Nachdem die Waljagd inzwischen verboten wurde, beginnt das sogenannte &amp;quot;Whale Watching&amp;quot; in Walbeobachtungsstationen oder Schiffen, immer mehr an Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flora&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Eldeyja von Birkenwäldern bedeckt, die man auch heute noch an einigen, meist abgelegenen Stellen finden kann. Vor allem im Ostviertel und an den Westfjorden findet man ausgdehnte Waldflächen mit den genannten Birken, aber auch Ebereschen und Wollweide. Ansonsten wurden die Wälder größtenteils gerodet, um die Fläche beweiden zu können. Mittlerweile wird, mit einigem Erfolg, versucht, das Land wiederaufzuforsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Arten in der eldländischen Flora trifft man sonst in keinem anderen Land an. Besonders oft kommen dabei in unterschiedlichen Farben verschiedene Arten von Flechten und Moosen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Republik Eldeyja ist eine parlamentarische Republik mit einem Einkammernsystem. Das Parlament (Allthing) wählt den Minsterpräsidenten, der die Regierung ernennt. Der Ministerpräsident ist sowohl Staatsoberhaupt als auch Regierungschef. Eldeyja hat keine geschriebene Verfassung. Das politische System baut auf dem über die Jahrhunderte entstandenen geltenden Recht auf. Die maßgebliche Gesetzesammlung ist der Codex Eldeyja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtierender Ministerpräsident ist [[Snær Snorrason]] (seit Juli 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Basisdaten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pro-Kopf-Einkommen Eldeyjas liegt an der Weltspitze. Die Lebenserwartung des Eldländer ist eine der höchsten der Welt. Die Arbeitslosenquote lag in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 2,5%. 10% der Eldländer sind Fischer und mehr als die Hälfte führen Dienstleistungen aus. Bis ins 20. Jahrhundert war Eldeyja ein landwirtschaftlich geprägtes Land. Bis heute gibt es nur wenig Industriezentren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Landwirtschaft und Fischerei&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bewohnten Gebiete befinden sich hauptsächlich entlang der Küste. 20 % des fruchtbaren Landesteils werden für die Viehzucht (vor allem Schafe und Pferde) genutzt, nur 1 % für den Anbau von Getreide oder anderen Feldfrüchten. Dies liegt an den relativ kühlen Sommertemperaturen, während im Winter der Golfstrom besonders im Südwesten für ein verhältnismäßig mildes Klima sorgt. Inzwischen nutzt man in zahlreichen Gewächshäusern die Geothermische Energie für den Anbau von Gemüse und Obst. Eldeyja ist deutlich vom Fischfang abhängig (Fischprodukte machen 76 % der Exporte aus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tourismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourismus bildet den zweitgrößten Wirtschaftszweig; insbesondere der Sommertourismus spielt eine große Rolle: Beliebt sind die Natur, die Gletscher, der Reittourismus und viele andere Aktivitäten. 2004 nahm die Zahl der ausländischen Touristen um 13 % zu und stieg auf 362.000. Der Tourismus ist in den letzten Jahrzehnten für Eldeyja zu einer immer wichtigeren Quelle für Deviseneinnahmen geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Energiegewinnung und Industrie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stromerzeugung in Eldeyja ist vollständig regenerativ: Rund 75 % wird durch Wasserkraft erbracht sowie knapp 25% durch Geothermie. Einzige bedeutende Industriezweige sind die Aluminumverhüttung und der Schwefelabbau&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Karl_Baakir_Mjanja&amp;diff=39134</id>
		<title>Karl Baakir Mjanja</title>
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		<updated>2011-06-21T15:26:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
 |VORNAME=Karl Baakir&lt;br /&gt;
 |NACHNAME=Mjanja&lt;br /&gt;
 |BILD=[[Datei:Mjanja.jpg]]&lt;br /&gt;
 |WOHNORT=Nyumba&lt;br /&gt;
 |LAND=Nambewe&lt;br /&gt;
 |GEBURTSORT=Nyumba&lt;br /&gt;
 |GEBURTSLAND=Republik Nambewe&lt;br /&gt;
 |GEBURTSDATUM=21.08.1954&lt;br /&gt;
 |AMTSFOLGE={{Person/Amtsfolge|Präsident von [[Nambewe]]|VON=09.02.2011|VORGÄNGER=[[Adamu Naasir Mugassa]]}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Baakir Mjanja&#039;&#039;&#039; (*&amp;amp;nbsp;21.08.1954 in [[Nyumba]]) ist ein Politiker und amtierender Präsident der Republik Nambewe.&lt;br /&gt;
== Privat ==&lt;br /&gt;
Mjanja ist selber immer noch Junggeselle und wird öfter als Mensch gesehen, der seine Arbeit über sein Privatleben stellt und selber kein ausgeprägtes besitzt. Seit kurzer Zeit vermutet man zudem, auf Grund von Anhaltspunkten das der Präsident an gesundheitlichen Problemen, genauer Herzproblemen, leiden könnte, er selber dementiert dies und weigerte sich bisher sich untersuchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Staatstreiches, der die Apartheid hinwegfegte, arbeitete Karl Baakir Mjanja im Außenministerium der Republik Nambewe. Seine Anstellung dort begründete sich im wesentlichen aus der Tatsache, das damit nach außen das Gesicht der Apartheid aufgebessert werden sollte um damit gegenüber der Apartheid feindselig eingestellte Staaten milder zu stimmen. Mjanja selber war nie ein Sympathisant des Apartheid-Regimes, das seinesgleichen sonst unterdrückte, jedoch glaubte er an einen friedlichen Wandel durch Verhandlungen und wollte durch seine Arbeit ein Ende der Isolation, die seiner Meinung nach auch seinen Landsleuten schadete bewirken. Nach Absetzung des Apartheid-Regimes berief der Übergangspräsident [[Adamu Naasir Mugassa]] Mjanja wegen seiner Erfahrung zum Außenminister und damit zum Chefbotschafter des neuen Nambewe, der der Welt die Botschaft vom demokratischen Wandel überbringen sollte und Nambewe wieder in die Gemeinschaft der Staaten eingliedern sollte. So sorgte er unter anderem für den Eintritt Nambewes in den [[Rat der Nationen]] in seiner Amtszeit als Außenminister. Nach Verabschiedung der neuen Verfassung, die die Apartheids-Verfassung ersetzen sollte und der Wahl von Präsident Mugassa zum ersten regulären Präsidenten nach dieser neuen Verfassung setzte Mjanja seine Arbeit dort fort. Als Präsident Mugassa nach zwei Amtszeiten abtrat, unter anderem mit der Begründung den Weg für eine zivile Regierung freimachen zu wollen, bewarb sich Mjanja für die [[Demokratische Volkspartei]] um die Präsidentschaft und wurde mit überwältigender Mehrheit gewählt. Kritiker merkten allerdings an, das Mjanja als Außenminister nur schlecht für die innenpolitische Arbeit gerüstet wäre und kritisierten das der Wahlkampf von seiner Seite komplett ausfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Mjanja trat sein Amt am zehnten Februar an und legte dem Parlament folgendes Kabinett vor, was am 12. Februar bereits im Eilverfahren bestätigt wurde:&lt;br /&gt;
Als Präsident und Minister der Verteidigung dient er selber; als Minister für besondere Aufgaben und Vizepräsident berief er [[Patrick Lou Mumba]] ein; Minister für Inneres und Justiz wurde [[Hans Maafisa]] und als Ministerin für äußere Angelegenheiten und Wirtschaft wählte er [[Anele Mbomba]]. Bemerkenswert an dem Kabinett ist, das damit zwei hochrangige Polizeioffiziere (Mumba und Mbomba) in Ministerämter berufen wurden, aber kein Militär, was insbesondere bedingt durch die scharfe Rivalität zwischen beiden Spannungspotential birgt. Unter seiner Präsidentschaft und auf Initiative seiner Regierung verabschiedete das Parlament das &amp;quot;Gesetz zur Neuordnung der nambewischen Wirtschaft&amp;quot; was unter anderem Instrumente zur Verstaatlichung von Wirtschaftszweigen schuf, die von der Regierung auch gleich genutzt wurden um die im Bereich Rohstoffe und Rüstungsgüer tätigen Unternehmen auf dem Gebiet der Republik zu verstaatlichen. Größere Kritik blieb weitgehend aus. Zudem leitete die Armee auf seinen Befehl hin eine Offensive gegen die sogenannte Entmilitarisierte Zone, ein Gebiet außerhalb der Kontrolle der Zentralregierung und unter der Kontrolle von verschiedenen staatsfeindlichen Gruppen, ein die jedoch das Gebiet nicht unter Kontrolle bringen konnte und trotz einiger Gebietsgewinne nur dafür sorgte das das Gebiet sich verschob. Ebenso fanden Unruhen zwischen den Stämmen statt, nachdem radikale Gruppen aus dem Stamm der [[Kubwa]], dem Mjanja selbst angehört, der Regierung vorwarfen sie, als das Mehrheitsvolk der Republik, zu minimalisieren und gegen die anderen Völker hetzten und eine Verschwörung gegen die Kubwa vorwarfen. Diese Unruhen wurden von der Polizei gewaltsam niedergeschlagen, die gegen Randalierer auf allen Seiten vorging. Mjanja selber distanzierte sich in einer Rede von den Radikalen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Karl Baakir Mjanja</title>
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		<updated>2011-06-18T10:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Person  |VORNAME=Karl Baakir  |NACHNAME=Mjanja  |BERUF=Präsident der Republik Nambewe  |BILD=Datei:Mjanja.jpg  |WOHNORT=Nyumba  |LAND=Republik Namb…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
 |VORNAME=Karl Baakir&lt;br /&gt;
 |NACHNAME=Mjanja&lt;br /&gt;
 |BERUF=[[Präsident der Republik Nambewe]]&lt;br /&gt;
 |BILD=[[Datei:Mjanja.jpg]]&lt;br /&gt;
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 |LAND=Republik Nambewe&lt;br /&gt;
 |LANDKAT=Nambewe&lt;br /&gt;
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  |AMTSFOLGE={{Person/Amtsfolge|Präsident von Nambewe|VON=09.02.2011|VORGÄNGER=[[Adamu Naasir Mugassa]]}}&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Baakir Mjanja&#039;&#039;&#039; (geboren am 21.08.1954 in [[Nyumba]]) ist ein Politiker und amtierender Präsident der Republik Nambewe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Staatstreiches, der die Apartheid hinwegfegte, arbeitete Karl Baakir Mjanja im Außenministerium der Republik Nambewe. Seine Anstellung dort begründete sich im wesentlichen aus der Tatsache, das damit nach außen das Gesicht der Apartheid aufgebessert werden sollte um damit gegenüber der Apartheid feindselig eingestellte Staaten milder zu stimmen. Mjanja selber war nie ein Sympathisant des Apartheid-Regimes, das seinesgleichen sonst unterdrückte, jedoch glaubte er an einen friedlichen Wandel durch Verhandlungen und wollte durch seine Arbeit ein Ende der Isolation, die seiner Meinung nach auch seinen Landsleuten schadete bewirken. Nach Absetzung des Apartheid-Regimes berief der Übergangspräsident [[Adamu Naasir Mugassa]] Mjanja wegen seiner Erfahrung zum Außenminister und damit zum Chefbotschafter des neuen Nambewe, der der Welt die Botschaft vom demokratischen Wandel überbringen sollte und Nambewe wieder in die Gemeinschaft der Staaten eingliedern sollte. So sorgte er unter anderem für den Eintritt Nambewes in den [[Rat der Nationen]] in seiner Amtszeit als Außenminister. Nach Verabschiedung der neuen Verfassung, die die Apartheids-Verfassung ersetzen sollte und der Wahl von Präsident Mugassa zum ersten regulären Präsidenten nach dieser neuen Verfassung setzte Mjanja seine Arbeit dort fort. Als Präsident Mugassa nach zwei Amtszeiten abtrat, unter anderem mit der Begründung den Weg für eine zivile Regierung freimachen zu wollen, bewarb sich Mjanja für die [[Demokratische Volkspartei]] um die Präsidentschaft und wurde mit überwältigender Mehrheit gewählt. Kritiker merkten allerdings an, das Mjanja als Außenminister nur schlecht für die innenpolitische Arbeit gerüstet wäre und kritisierten das der Wahlkampf von seiner Seite komplett ausfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Mjanja trat sein Amt am 10. Februar an und legte dem Parlament folgendes Kabinett vor, was am 12. Februar bereits im Eilverfahren bestätigt wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Präsident und Minister der Verteidigung:&#039;&#039;&#039; Karl Baakir Mjanja&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Minister für besondere Aufgaben und Vizepräsident:&#039;&#039;&#039; [[Patrick Lou Mumba]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Minister für Inneres und Justiz:&#039;&#039;&#039; [[Hans Maafisa]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ministerin für äußere Angelegenheiten und Wirtschaft:&#039;&#039;&#039; [[Anele Mbomba]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Karl Baakir Mjanja, Präsident von Nambewe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karl Baakir Mjanja, Präsident von Nambewe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambewe]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Präsidialrepublik (direkte Wahl des Präsidenten) mit Einkammernsystem (Parlament)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || [[Präsident]] [[Karl Baakir Mjanja]] &amp;lt;br&amp;gt;(Stellvertreter: [[Vizepräsident]] [[Patrick Lou Mumba]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://forum.nambewe-mn.net/ Forum der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Putsch des Militärs gegen das von Weißen geführte Minderheitsregime befindet sich Nambewe zur Zeit auf dem Weg zu einer Demokratie. Bis zur Verabschiedung einer Verfassung regierte ein aus allen Parteien, dem Militär und unabhängigen Experten zusammengesetzter &amp;quot;Exekutivrat&amp;quot; unter Vorsitz des Präsidenten [[Adamu Naasir Mugassa]]. Die neue Verfassung sieht eine Präsidialdemokratie mit direkt gewähltem Präsidenten vor. Als Gegengewicht gibt es ein Einkammernparlament, das sich aus allen wahlberechtigten Staatsbürgern zusammensetzt. Alles in allem entspricht die Verfassung allen demokratischen Standards, inklusive allgemeiner, freier und geheimer Wahlen. Die Verwaltung Nambewes ist zentralistisch gegliedert, es gibt keinen Föderalismus, dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass das Siedlungsgebiet der einzelnen Stämme geographisch nicht eindeutig abzugrenzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem wurde von der neuen Regierung die Bildung von Parteien und Verbänden erlaubt. Es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft eine vielfältige Parteienlandschaft in Nambewe entwickeln wird. Bisher gibt es zwei Parteien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DVPN ist aus der ehemaligen Rebellenorganisation &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; hervorgegangen. Ihr Parteivorsitzender ist der derzeitige Innenminister [[Didinga Zimbo]]. Das Programm der DVPN ist demokratisch aber auch von sozialistischen Forderungen durchsetzt und weist einige ökologische Ansätze auf. Radikalste Forderung ist die nach einer &#039;&#039;Wirtschaftsdemokratie&#039;&#039;, welche eine komplette Demokratisierung und Mitbestimmung der Arbeiterschaft in Unternehmen jeglicher Größe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratie und Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei &amp;quot;Demokratie und Freiheit entstand aus der von &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; gegründete Nambewischen Demokratischen Gemeinschaft und ist eine freiheitlich-liberale Partei, die eine vollständige Demokratisierung und Liberalisierung des Landes zum Ziel haben dürfte. Bisher ist jedoch noch kein programmatischer Ansatz bekannt gegeben worden. Nach einer Kampfabstimmung in der damaligen NDGbei der der gemäßigte &#039;&#039;Jama Mpande&#039;&#039; Vorsitzender der Partei wurde spaltete sich die Partei. Der abgewählte Vorsitzende &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; verliess die Partei mit einigen Anhängern verlassen und bezeichnet sich als der &amp;quot;wahre Vorsitzende&amp;quot; der NDG. Er und seine Anhänger lehnen die neue Verfassung ab und müssen inzwischen als radikal eingestuft werden. Die Nambewische Demokratische Gemeinschaft unter Mpande ging später in die Führung von [[Chandu Babechi]] über der die Partei auch als Distanzierung zu Kiume in &amp;quot;Demokratie und Freiheit&amp;quot; umbenannte. Nach einem kurzen Höhenflug nach der Gründung bei dem es für kurze Zeit schien als ob die neue Partei die DVP als stärkste Kraft ablösen könnte versank die Partei inzwischen wieder im Nirgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
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|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Präsidialrepublik (direkte Wahl des Präsidenten) mit Einkammernsystem (Parlament)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Präsident [[Karl Baakir Mjanja]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Religionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Christen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Naturreligionen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Muslime&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Andere|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;54%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;35%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://www.nambewe-mn.net/ Website der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://forum.nambewe-mn.net/ Forum der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Putsch des Militärs gegen das von Weißen geführte Minderheitsregime befindet sich Nambewe zur Zeit auf dem Weg zu einer Demokratie. Bis zur Verabschiedung einer Verfassung regierte ein aus allen Parteien, dem Militär und unabhängigen Experten zusammengesetzter &amp;quot;Exekutivrat&amp;quot; unter Vorsitz des Präsidenten [[Adamu Naasir Mugassa]]. Die neue Verfassung sieht eine Präsidialdemokratie mit direkt gewähltem Präsidenten vor. Als Gegengewicht gibt es ein Einkammernparlament, das sich aus allen wahlberechtigten Staatsbürgern zusammensetzt. Alles in allem entspricht die Verfassung allen demokratischen Standards, inklusive allgemeiner, freier und geheimer Wahlen. Die Verwaltung Nambewes ist zentralistisch gegliedert, es gibt keinen Föderalismus, dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass das Siedlungsgebiet der einzelnen Stämme geographisch nicht eindeutig abzugrenzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem wurde von der neuen Regierung die Bildung von Parteien und Verbänden erlaubt. Es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft eine vielfältige Parteienlandschaft in Nambewe entwickeln wird. Bisher gibt es zwei Parteien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DVPN ist aus der ehemaligen Rebellenorganisation &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; hervorgegangen. Ihr Parteivorsitzender ist der derzeitige Innenminister [[Didinga Zimbo]]. Das Programm der DVPN ist demokratisch aber auch von sozialistischen Forderungen durchsetzt und weist einige ökologische Ansätze auf. Radikalste Forderung ist die nach einer &#039;&#039;Wirtschaftsdemokratie&#039;&#039;, welche eine komplette Demokratisierung und Mitbestimmung der Arbeiterschaft in Unternehmen jeglicher Größe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratie und Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei &amp;quot;Demokratie und Freiheit entstand aus der von &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; gegründete Nambewischen Demokratischen Gemeinschaft und ist eine freiheitlich-liberale Partei, die eine vollständige Demokratisierung und Liberalisierung des Landes zum Ziel haben dürfte. Bisher ist jedoch noch kein programmatischer Ansatz bekannt gegeben worden. Nach einer Kampfabstimmung in der damaligen NDGbei der der gemäßigte &#039;&#039;Jama Mpande&#039;&#039; Vorsitzender der Partei wurde spaltete sich die Partei. Der abgewählte Vorsitzende &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; verliess die Partei mit einigen Anhängern verlassen und bezeichnet sich als der &amp;quot;wahre Vorsitzende&amp;quot; der NDG. Er und seine Anhänger lehnen die neue Verfassung ab und müssen inzwischen als radikal eingestuft werden. Die Nambewische Demokratische Gemeinschaft unter Mpande ging später in die Führung von [[Chandu Babechi]] über der die Partei auch als Distanzierung zu Kiume in &amp;quot;Demokratie und Freiheit&amp;quot; umbenannte. Nach einem kurzen Höhenflug nach der Gründung bei dem es für kurze Zeit schien als ob die neue Partei die DVP als stärkste Kraft ablösen könnte versank die Partei inzwischen wieder im Nirgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2011-04-28T17:02:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Präsidialrepublik (direkte Wahl des Präsidenten) mit Einkammernsystem (Parlament)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Präsident [[Karl Baakir Mjanja]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Religionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Christen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Naturreligionen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Muslime&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Andere|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;54%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;35%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://nambewe.mikronation.de/ Website der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://nambewe.mikronation.de/forum/index.php?sid= Forum der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und war Mitglied im [[Rat der Nationen]] (bis 28 April 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Putsch des Militärs gegen das von Weißen geführte Minderheitsregime befindet sich Nambewe zur Zeit auf dem Weg zu einer Demokratie. Bis zur Verabschiedung einer Verfassung regierte ein aus allen Parteien, dem Militär und unabhängigen Experten zusammengesetzter &amp;quot;Exekutivrat&amp;quot; unter Vorsitz des Präsidenten [[Adamu Naasir Mugassa]]. Die neue Verfassung sieht eine Präsidialdemokratie mit direkt gewähltem Präsidenten vor. Als Gegengewicht gibt es ein Einkammernparlament, das sich aus allen wahlberechtigten Staatsbürgern zusammensetzt. Alles in allem entspricht die Verfassung allen demokratischen Standards, inklusive allgemeiner, freier und geheimer Wahlen. Die Verwaltung Nambewes ist zentralistisch gegliedert, es gibt keinen Föderalismus, dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass das Siedlungsgebiet der einzelnen Stämme geographisch nicht eindeutig abzugrenzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem wurde von der neuen Regierung die Bildung von Parteien und Verbänden erlaubt. Es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft eine vielfältige Parteienlandschaft in Nambewe entwickeln wird. Bisher gibt es zwei Parteien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DVPN ist aus der ehemaligen Rebellenorganisation &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; hervorgegangen. Ihr Parteivorsitzender ist der derzeitige Innenminister [[Didinga Zimbo]]. Das Programm der DVPN ist demokratisch aber auch von sozialistischen Forderungen durchsetzt und weist einige ökologische Ansätze auf. Radikalste Forderung ist die nach einer &#039;&#039;Wirtschaftsdemokratie&#039;&#039;, welche eine komplette Demokratisierung und Mitbestimmung der Arbeiterschaft in Unternehmen jeglicher Größe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratie und Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei &amp;quot;Demokratie und Freiheit entstand aus der von &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; gegründete Nambewischen Demokratischen Gemeinschaft und ist eine freiheitlich-liberale Partei, die eine vollständige Demokratisierung und Liberalisierung des Landes zum Ziel haben dürfte. Bisher ist jedoch noch kein programmatischer Ansatz bekannt gegeben worden. Nach einer Kampfabstimmung in der damaligen NDGbei der der gemäßigte &#039;&#039;Jama Mpande&#039;&#039; Vorsitzender der Partei wurde spaltete sich die Partei. Der abgewählte Vorsitzende &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; verliess die Partei mit einigen Anhängern verlassen und bezeichnet sich als der &amp;quot;wahre Vorsitzende&amp;quot; der NDG. Er und seine Anhänger lehnen die neue Verfassung ab und müssen inzwischen als radikal eingestuft werden. Die Nambewische Demokratische Gemeinschaft unter Mpande ging später in die Führung von [[Chandu Babechi]] über der die Partei auch als Distanzierung zu Kiume in &amp;quot;Demokratie und Freiheit&amp;quot; umbenannte. Nach einem kurzen Höhenflug nach der Gründung bei dem es für kurze Zeit schien als ob die neue Partei die DVP als stärkste Kraft ablösen könnte versank die Partei inzwischen wieder im Nirgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Liste_der_Hauptst%C3%A4dte&amp;diff=38536</id>
		<title>Liste der Hauptstädte</title>
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		<updated>2011-04-05T09:07:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Referenztabelle]]&lt;br /&gt;
Diese Liste beinhaltet alle Hauptstädte souveräner Staaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 style=&amp;quot;background: #ffffff; border: 1px #000000 solid; border-collapse: collapse; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Name des Landes&#039;&#039;                  || &#039;&#039;Name der Hauptstadt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Albenien]] || [[Ähm]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alpinia]] || Rantaplan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Föderale Republik Andro|Andro]] || [[Koskow]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aquila]] || [[Proxima Prime]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arcor]] || [[Arcor City]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Astarien]] || [[Bahlsen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Attekarien]] || Danzig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Balakonien]] || [[Gloria]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cuello]] || [[Urbe Igual]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Demokratische Union]] || [[Manuri]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dionysos]] || [[Klauth]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Drachenstein]] || [[Pretannica]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dreibürgen]] || Reichstal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fuchsen]] || [[Klapsmühltal]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Futuna]] || Timor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gadoa]] || Dialos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gelbes Reich]] || [[Qianlongjin]] oder Qianlong-jin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Nambewe]] || [[Nyumba]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuenkirchen]] || Ville-de-Nuvekerque (Neuenkirchen-Stadt)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Priedgallen - Münzberg]] || Beizthal - Jaunava&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ratharia]] || [[Frankenthal]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Reich der Fünf Cronen]] || [[Hohenstauffenberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Reich von Ephèbe]] || [[Ephèbe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sabisko]] || [[Stadt Sabisko|Sabisko]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Stralien]] || [[Camber]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tauroggen]] || [[Haff am Pregel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tolanica]] || [[Santana]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Turanien]] || Turan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[USSRAT]] || Hirschiegrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vearmark]] || Vakaborg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wislanien]] || Bralow&lt;br /&gt;
|-&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Nyumba</title>
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		<updated>2011-04-05T09:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: Neuer Bürgermeister&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Stadt]]&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; border-collapse:collapse; border-color:#e3e3e3; background-color:#fefefe; width:250px; margin-bottom:15px; margin-left:1em; font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background: #e3e3e3; text-align: center;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;lt;b&amp;gt;Nyumba&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; div class=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nyumba.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; div class=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Nyumba, Hauptstadt der Republik Nambewe&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background: #e3e3e3; text-align: center;&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Status: || Hauptstadt von [[Nambewe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner: || ca. 2,8 Millionen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Jomo Kutesa]] &lt;br /&gt;
(ernannt am 5. April 2011, der Bürgermeister wird vom Präsidenten auf Vorschlag des Innenministers ernannt)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nyumba&#039;&#039;&#039; (vormals Neu-Amalien), die größte Stadt der Republik [[Nambewe]], ist an der Haifischbucht gelegen und seit 1977 Hauptstadt der Republik Nambewe. Die Stadt wurde 1890 von dreibürgischen Siedlern gegründet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.mn-wiki.de/index.php?title=Nambewe&amp;diff=38533</id>
		<title>Nambewe</title>
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		<updated>2011-04-05T09:01:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Präsidialrepublik (direkte Wahl des Präsidenten) mit Einkammernsystem (Parlament)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Präsident [[Karl Baakir Mjanja]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Religionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Christen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Naturreligionen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Muslime&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Andere|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;54%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;35%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://nambewe.mikronation.de/ Website der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://nambewe.mikronation.de/forum/index.php?sid= Forum der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und Mitglied im [[Rat der Nationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament. Nach zwei Amtszeiten wurde General Mugassa durch den bisherigen Außenminister, Karl Baakir Mjanja, einem Zivilisten im Land abgelöst. Obwohl die Verfassung demokratisch ist und die Wahlen demokratisch ablaufen hat Nambewe die Tendenz zu einem Einparteienstaat, so konnte sich bisher keine ernstzunehmende politische Kraft neben der Demokratische Volkspartei etablieren, deren Kandidaten für politische Ämter allzu oft ohne Gegenkandidaten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Putsch des Militärs gegen das von Weißen geführte Minderheitsregime befindet sich Nambewe zur Zeit auf dem Weg zu einer Demokratie. Bis zur Verabschiedung einer Verfassung regierte ein aus allen Parteien, dem Militär und unabhängigen Experten zusammengesetzter &amp;quot;Exekutivrat&amp;quot; unter Vorsitz des Präsidenten [[Adamu Naasir Mugassa]]. Die neue Verfassung sieht eine Präsidialdemokratie mit direkt gewähltem Präsidenten vor. Als Gegengewicht gibt es ein Einkammernparlament, das sich aus allen wahlberechtigten Staatsbürgern zusammensetzt. Alles in allem entspricht die Verfassung allen demokratischen Standards, inklusive allgemeiner, freier und geheimer Wahlen. Die Verwaltung Nambewes ist zentralistisch gegliedert, es gibt keinen Föderalismus, dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass das Siedlungsgebiet der einzelnen Stämme geographisch nicht eindeutig abzugrenzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem wurde von der neuen Regierung die Bildung von Parteien und Verbänden erlaubt. Es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft eine vielfältige Parteienlandschaft in Nambewe entwickeln wird. Bisher gibt es zwei Parteien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DVPN ist aus der ehemaligen Rebellenorganisation &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; hervorgegangen. Ihr Parteivorsitzender ist der derzeitige Innenminister [[Didinga Zimbo]]. Das Programm der DVPN ist demokratisch aber auch von sozialistischen Forderungen durchsetzt und weist einige ökologische Ansätze auf. Radikalste Forderung ist die nach einer &#039;&#039;Wirtschaftsdemokratie&#039;&#039;, welche eine komplette Demokratisierung und Mitbestimmung der Arbeiterschaft in Unternehmen jeglicher Größe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratie und Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei &amp;quot;Demokratie und Freiheit entstand aus der von &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; gegründete Nambewischen Demokratischen Gemeinschaft und ist eine freiheitlich-liberale Partei, die eine vollständige Demokratisierung und Liberalisierung des Landes zum Ziel haben dürfte. Bisher ist jedoch noch kein programmatischer Ansatz bekannt gegeben worden. Nach einer Kampfabstimmung in der damaligen NDGbei der der gemäßigte &#039;&#039;Jama Mpande&#039;&#039; Vorsitzender der Partei wurde spaltete sich die Partei. Der abgewählte Vorsitzende &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; verliess die Partei mit einigen Anhängern verlassen und bezeichnet sich als der &amp;quot;wahre Vorsitzende&amp;quot; der NDG. Er und seine Anhänger lehnen die neue Verfassung ab und müssen inzwischen als radikal eingestuft werden. Die Nambewische Demokratische Gemeinschaft unter Mpande ging später in die Führung von [[Chandu Babechi]] über der die Partei auch als Distanzierung zu Kiume in &amp;quot;Demokratie und Freiheit&amp;quot; umbenannte. Nach einem kurzen Höhenflug nach der Gründung bei dem es für kurze Zeit schien als ob die neue Partei die DVP als stärkste Kraft ablösen könnte versank die Partei inzwischen wieder im Nirgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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		<title>Nambewe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mugassa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Staat]]&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&amp;quot; border=1 align=right cellpadding=4 cellspacing=0 width=300 style=&amp;quot;margin: 0 0 1em 1em; background: #E8E5DE; border: 1px #FFFFFF; border-collapse: collapse; font-size: 90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jamhuri Ya Nambewe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambeweflagge.png|200px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild:Nambewewappen.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsform&#039;&#039;&#039; || Präsidialrepublik (direkte Wahl des Präsidenten) mit Einkammernsystem (Parlament)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Amtssprachen&#039;&#039;&#039; || Dreibürgisch, Stammesdialekte (u.a. Kubwaheli, Awimbo, Dogo-Sprachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Währung&#039;&#039;&#039; || Nambewischer Taler (1 Nambewischer Taler = 1 Dreibürgischer Reichstaler)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hauptstadt&#039;&#039;&#039; || [[Nyumba]] (ca. 2,8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Staatsoberhaupt&#039;&#039;&#039; || Präsident [[Karl Baakir Mjanja]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fläche&#039;&#039;&#039; || 1.171.546,86 qkm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Einwohnerzahl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Kubwa&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Awimba&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Dogo&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Weiße|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;ca. 18,9 Mio.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;63,46%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;22,00%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,53%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;5,01%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Religionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Christen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Naturreligionen&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Muslime&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Andere|| &amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;54%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;35%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8%&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039; || [http://www.nambewe-mn.net/ Website der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Forum&#039;&#039;&#039; || [http://nambewe.mikronation.de/forum/index.php?sid= Forum der Republik Nambewe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:none; text-align:center;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:Kartenamweb.jpg|250px|thumb|Karte Nambewes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Republik Nambewe&#039;&#039;&#039; ist eine Micronation in Südnerica. Nambewe grenzt im Norden an die albernische Kronkolonie [[Medea]], im Osten und Süden an das Bundesland [[Natal]] des [[Vereinigtes Kaiserreich|Vereinigten Kaiserreichs]] und im Westen an den [[Sudanik]]. Nambewe ist einer der wenigen unabhängigen Staaten des Kontinents [[Nerica]], bei der [[CartA]] verzeichnet und Mitglied im [[Rat der Nationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe weist fast alle für den Kontinent [[Nerica]] typischen Vegetationszonen auf und besitzt aus diese Grunde eine sehr große Artenvielfalt. Durch die relativ dünne Besiedlung des Binnenlandes und zahlreiche ausgewiesene Schutzgebiete gilt Nambewe bis heute als eines der wenigen sicheren Rückzugebiete für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Größe ist Nambewe ein Land der krassen Gegensätze. Die subtropische Küstenregion im Westen ist extrem fruchtbar. Hier kann es fast das ganze Jahr zu Regenfällen kommen. Die fast überall vorhandenen langen und einsamen Sandstrände gehen im Norden in sanfte Hügelketten über. Im zentralen Nambewe schließt sich fast nahtlos der ausgedehnte Regenwald an. Einen besonderen Leckerbissen bietet die &#039;&#039;Westkap-Halbinsel&#039;&#039; im Süden, mit einer zarten und fruchtbaren Hügellandschaft, in der zahlreiche Südfrüchte gedeihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden bilden der &#039;&#039;Gaou-Fluß&#039;&#039; und die &#039;&#039;Diamantberge&#039;&#039; die Grenze zu [[Medea]]. Im äußersten Nordosten liegt der höchste Berg Nambewes, der schneebedeckte &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; mit 5273m Höhe. Die Gebirgsregion ist nur spärlich erschlossen, der Aufstieg auf den &#039;&#039;Kibumanda&#039;&#039; für jeden Bergsteiger eine echte Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluß &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039; entspringt in den &#039;&#039;Diamantbergen&#039;&#039; und fließt wie ein Band in südlicher Richtung durch fast ganz Nambewe, bevor er östlich des &#039;&#039;Westkaps&#039;&#039; in das Meer mündet. Der Fluß war jahrhundertelang eine der wichtigsten Verkehrs- und Lebensadern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des im zentralen Nambewe gelegenen Regenwaldes, mit seiner reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, schließt sich das trockenere Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; an. Diese Trockengrassteppe war Namensgeber für das Land. Hier liegt der größte Nationalpark des Landes, der &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;, in dem auch der nericanische Elefant vorzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und östlich bilden trockene Wüstengebiete die Grenze zu [[Natal]]. In den schroffen Stein- und Sandwüsten und den angrenzenden Savannen liegt der unwirtlichste Bereich Nambewes. Die &#039;&#039;Entmilitarisierte Zone&#039;&#039; wird bis heute nicht durch die Zentralgewalt in [[Nyumba]] beherrscht, sondern beherbergt allerlei Warlords, die das Gebiet unter sich aufgeteilt haben oder um die Vormacht in kleinen Städten und Dörfern kämpfen. Von einem Besuch dieser Region wird dringend abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil von Nambewe ist relativ dünn besiedelt. Die meisten Menschen leben in der Küstenregion und den größeren Städten entlang des &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;. Das Bevölkerungswachstum hat jedoch in den letzten Jahrzehnten stark angezogen. Seit 1955 hat sich die Bevölkerung etwa verdoppelt. Rund 35% der Bevölkerung ist unter 15 Jahre, so dass mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Regenwald.jpg|thumb|Tropischer Regenwald am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziale Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 70% der Nambewer leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört Nambewe zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 6%. Trotz Schulpflicht liegt die Rate der Analphabeten bei 29%. Durch Landflucht, Bevölkerungswachstum und mehrere Dürren stieg die Arbeitslosenquote von 1990 11% auf inzwischen fast 16% an. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Frauen 61, bei Männern 58 Jahre. 4,2% der Bevölkerung sind HIV-Infiziert, die Dunkelziffer könnte jedoch höher sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ethnische Gruppen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist ein Vielvölkerstaat. Von den derzeit 18,9 Millionen Einwohnern gehören 63,46% dem Stamm der Kubwa an, die vor allem die fruchtbaren Küstenregionen bevölkern. 22% sind Nachkommen des alteingesessenen Awimba-Stammes. Als ehemaliges Bergvolk leben die meisten Awimba noch immer im Binnenland, viele Awimba sind jedoch in die größeren Städte abgewandert. Die Awimba stellen den größten Anteil der Landflüchtigen in Nambewe. Die Dogo stellen 9,53% der Bevölkerung und leben meist noch den alten Traditionen entsprechend in Sippen zusammen. Als Halbnomaden sind die Dogo in ganz Nambewe anzutreffen, haben jedoch mehr und mehr mit den anderen Stämmen um gute Weidegründe zu kämpfen, so dass auch hier eine allmähliche Seßhaftigkeit festzustellen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 5,03% der Bevölkerung sind Weiße, die meisten davon mit Vorfahren aus [[Dreibürgen]], [[Albernia]] oder [[Hoope]]. Trotzdem konnte diese Minderheit das Land über Jahrzehnte hinweg regieren, bevor ein Putsch des Militärs das Minderheitsregime der Weißen ablöste. Seitdem ist eine Abwanderung vieler Weißer spürbar, zumeist aus Furcht vor Repressalien durch die ehemals unterdrückte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermischung von Weißen mit Angehörigen der einheimischen (schwarzen) Bevölkerung sind etwa 10-12% der Nambewer Mischlinge (Farbige). Da Mischehen oder auch nur sexuelle Kontakte zu Einheimischen während der Apartheid streng verboten waren, verblieben die Kinder aus solchen Verbindungen zumeist bei dem schwarzen Elternteil und zählen deshalb zu dem jeweiligen Stamm dieses Elternteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der verschiedenen Stämme zueinander ist teilweise gespannt. Durch die Bevorzugung der Awimba während der Apartheid fühlen sich viele Angehörige der Kubwa-Mehrheit zurückgesetzt. Die Dogo als Halbnomaden werden von beiden Volksgruppen argwöhnisch beäugt. Um Streitigkeiten zwischen den Voklsgruppen friedlich lösen zu können haben die drei Stämme inzwischen ein Gremium, den &#039;&#039;Rat der Stämme&#039;&#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:tanz.jpg|thumb|Angehörige der Awimba bei einem traditionellen Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30% der Bevölkerung sprechen ausschließlich ihren Stammesdialekt (Kubwaheli, Awimbo oder Dogo-Sprachen, jede davon ist auch Amtssprache). Dreibürgisch als erste offizielle Amtssprache wird nur von etwa 52% der Nambewer gesprochen, die Tendenz ist allerdings stark ansteigend. Im Norden des Landes ist eine geringe Verbreitung des albernischen, zumindestens als Umgangssprache vorzufinden. Im Süden sprechen einige Menschen auch hoopische Dialekte (Nericaans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unermüdliche Arbeit dreibürgischer Missionare im 19. und frühen 20. Jahrhundert sind bis heute gut die Hälfte (54%) der Nambewer Christen (vor allem Prostestanten). Trotzdem hängen noch 35% der Bevölkerung Naturreligionen an, deren Riten teilweise auch von Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften ausgeübt oder zumindest toleriert werden. In den ehemaligen Handelsstädten an der Küste sind islamische Minderheiten anzutreffen. Moslems machen heute etwa 8% der Bevölkerung aus. 3% machen andere Minderheiten wie Juden, Hindu und Buddhisten, aber auch die Rastafari aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte bis zur Kolonisation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Staates Nambewe war bereits vor mehr als drei Millionen Jahren von frühen Vormenschen, wie dem &#039;&#039;Auroralopithecus anamensis&#039;&#039; besiedelt und gehört zu jenen Regionen Nericas, in denen sich die Gattung Mensch entwickelte. Aus der Steinzeit existieren zahlreiche Funde und Wandmalereien wie z.B. die in der &#039;&#039;Kongahöhle&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Awimba.jpg|thumb|Ruinen der Awimba-Kultur am &#039;&#039;Kabinda&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche. Herausragend unter ihnen war das im 4. Jahrhundert gegründete &#039;&#039;Königreich Awimba&#039;&#039;, eines der größten nericanischen Staatswesen überhaupt. Die Zuwanderung zentralnericanischer Stämme wie den &#039;&#039;Dogo&#039;&#039; und &#039;&#039;Kubwa&#039;&#039; löste im 9. Jahrhundert eine größere Völkerwanderung aus, in deren Verlauf das Königreich der Awimba zerbrach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zahlenmäßig größte der eingewanderten Stämme, die Kubwa, errichteten in der Folgezeit eine Reihe kleinerer Königreiche, die auch untereinander immer wieder Kriege führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der „Entdeckung“ Nambewes durch die Anticaner im 15. Jahrhundert, begann nach einer kurzen Phase annähernd gleichberechtigten Umgangs zwischen den Kubwa und den Weißen, die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts völlige Zerstörung der Königreiche sowie ihre Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert setzte eine starke Zuwanderung anticanischer Siedler ein. Diese stammten vorwiegend aus [[Albernia]], [[Hoope]] und dem [[Dreibürgen|dreibürgischen]] Sprachraum. Nachdem es dem dreibürgischen Kaufmann &#039;&#039;Dietrich Kammermann&#039;&#039; gelungen war, durch Verträge mit einheimischen Stammesführern weite Landstriche zu erwerben, wurde das Land 1884 zum „Schutzgebiet“ &#039;&#039;Dreibürgisch-Südwestnerica&#039;&#039; und sodann zur dreibürgischen Kolonie erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kammermann.jpg|thumb|130px|Dietrich Kammermann (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald drauf folgende Nachricht von sagenhaften Goldfunden, löste geradezu eine „Goldgräberstimmung” im kaiserlichen Dreibürgen aus. Der davon ausgelöste Zuzug von Händlern und Farmern, sowie deren Landnahme, stießen auf zunehmenden Widerstand der einheimischen Kubwa, Awimba und Dogo, der sich immer wieder in kleineren Aufständen entlud, die jedoch von den überlegenen weißen Soldaten allesamt niedergeschlagen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich Ende des 19. Jahrhunderts verschlechternde wirtschaftliche Situation der Kubwa zwang diese zu weiteren Landverkäufen und schließlich zur Lohnarbeit bei dreibürgischen Siedlern. Erfolgreicher waren die dreibürgischen Missionare, die große Teile der einheimischen Bevölkerung christianisieren konnten, ohne jedoch den Einfluss der zahlreichen Naturreligionen wirklich zurückdrängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Versiegen der großen Goldadern begann auch das Interesse Dreibürgens an der Kolonie zu schwinden, besonders nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts im näher am Mutterland gelegenen [[Ostland]] reichhaltige Diamantenvorkommen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Folgezeit stiefmütterliche Behandlung der Kolonie durch Dreibürgen führte immer mehr zu einer Entfremdung zwischen den weißen Kolonisten und ihrem Mutterland. Ende der dreißiger Jahre bildeten sich erste weiße Geheimbünde, die eine Unabhängigkeit von [[Dreibürgen]] forderten und einen von der weißen Oberschicht dominierten Staat ersehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich dramatisch verschlechternde Lage der einheimischen Bevölkerung nach mehreren Dürreperioden, führte 1956 zum sogenannten &#039;&#039;Kubwa-Aufstand&#039;&#039;, bei dem eine große Zahl weißer Siedler getötet wurde, bevor die Aufständischen im &#039;&#039;Zingaluwa-Massaker&#039;&#039; gestellt und vernichtend geschlagen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederschlagung des Aufstandes kochte die Stimmung der weißen Siedler über, man war der Meinung, dass der Aufstand und die vielen Toten Siedler hätten verhindert werden können, wären die dreibürgischen Schutztruppen zahlreicher und besser ausgerüstet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge begannen die Siedler zum Selbstschutz zu greifen. Paramilitärische Verbindungen und separatistische Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Mitte der 70er Jahre war die Stimmung schließlich auf dem Siedepunkt, als der neue dreibürgische Gouverneur von Südwestnerica, &#039;&#039;Theodor von Battenburg&#039;&#039;, eine Landreform zugunsten der verarmten einheimischen Bevölkerung ankündigte. Nach einem Besuch in [[Reichstal]] wurde ihm bei seiner Rückkehr prompt die Einreise verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion rückten einen Monat später zwei Kriegsschiffe und 3500 Marinesoldaten im Hafen von [[Nyumba]] ein und besetzten alle strategischen Positionen der Stadt. Am 2. März 1975 protestierten mehr als 20.000 weiße Studenten und Siedler im Stadtzentrum auf dem &#039;&#039;Elfenbeinplatz&#039;&#039; gegen die Besatzung. Nachdem die ersten Steine geflogen waren, eröffneten die Soldaten das Feuer. Am Ende waren 400 Siedler und 6 Soldaten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder des &#039;&#039;Massakers vom Elfenbeinplatz&#039;&#039; lösten in [[Dreibürgen]] Bestürzung aus. Niemand im Mutterland hatte erwartet, dass tatsächlich weiße Soldaten und weiße Siedler aufeinander schießen würden. Der Druck der Öffentlichkeit zwang die Reichsregierung schließlich, die Soldaten zurück auf die Schiffe zu holen und keine weiteren Leben mehr für eine Kolonie zu opfern, die bereits seit Jahrzehnten hochgradig unrentabel und wirtschaftlich kaum erschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Assen.jpg|thumb|120px|Kurt von Assen (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Delegierten der weißen Kolonisten, allen voran die &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; unter Führung von &#039;&#039;Kurt von Assen&#039;&#039; mit der Reichsregierung auf eine schrittweise Entlassung der Kolonie in die Unabhängigkeit, die mit dem Abzug der letzten Schutztruppen 1978 abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apartheid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch unter Mitwirkung Dreibürgens installierte Übergangsregierung des neuen Staates, der neutral nach dem Gebiet der &#039;&#039;Nambe-Savanne&#039;&#039; benannt wurde, hatte noch aus weißen und farbigen Vertretern bestanden. Mit dem umstrittenen Wahlsieg der weißen &#039;&#039;Nationalpartei Nambewes&#039;&#039;, die sich aus der &#039;&#039;Bewegung für ein unabhängiges Südwest&#039;&#039; gebildet hatte, konnte die weiße Bevölkerungsminderheit ihre Macht festigen und Apartheidsstrukturen aufbauen, in dem sie eine zunehmende Zahl von Gesetzen durch das Parlament verabschieden ließ, die das Land und das alltägliche Leben systematisch in ein Zweiklassenrecht zergliederte und viele Bürgerrechte umfassend einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Folge dieser Politik war eine fortschreitende räumliche Trennung der Wohnstätten zwischen der anticanischstämmigen und der einheimischen Bevölkerung mit zunehmender wirtschaftlicher Ausbeutung und Entrechtung der benachteiligten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren erlebte Nambewe einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg, besonders nachdem reiche Erdölreserven im Norden des Landes entdeckt wurden. Begünstigt war dadurch freilich nur die weiße Bevölkerungsminderheit, was die Kluft zwischen den Rassen weiter vertiefte und schließlich zur Bildung zahlreicher schwarzer Guerillagruppen führte, die fortan durch Terror und Anschläge den Weißen das Leben schwer machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Gruppen, wie die &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; unter der Führung von [[Didinga Zimbo]], wurden auch aus dem Ausland unterstützt. Besonders [[Tchino]] unterstützte einzelne Gruppen mit Waffenlieferungen. Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die Situation so weit zugespitzt, als dass weite Teile des Binnenlandes quasi außerhalb der Kontrolle der weißen Regierung und des von ihr kontrollierten Militärs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Adamu.jpg|thumb|120px|[[Adamu Naasir Mugassa]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärputsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Mehrheit innerhalb des Militärs nahm schließlich die unhaltbare Situation zum Anlass, das inzwischen auch micronational isolierte Apartheidsregime abzusetzen. Besonders unter den schwarzen Mannschaftsdienstgraden war die Bereitschaft hoch, gegen ihre weißen Offiziere zu rebellieren, denn höhere Dienstgrade waren ausschließlich Weißen vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 6. Juli 2010 rückten mehrere Panzereinheiten, geführt vom ehemaligen Hauptfeldwebel [[Adamu Naasir Mugassa]], aus der &#039;&#039;Hohenburg-Kaserne&#039;&#039; aus und umstellten das Stadtzentrum von [[Nyumba]]. Im Handstreich wurde die Regierung festgesetzt. Außerhalb der Hauptstadt hatten Guerillaeinheiten bereits zahlreiche Schlüsselpositionen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General Mugassa ließ sich kurze Zeit später von einem &#039;&#039;Exekutivrat&#039;&#039;, dem auch der Guerillaführer [[Didinga Zimbo]] als neuer Innenminister angehörte, zum „Übergangs-Staatspräsidenten“ ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen vieler Befürchtungen hat die Übergangsregierung bereits nach kurzer Zeit einen Entwurf für eine demokratische Verfassung erarbeitet. Dieser Entwurf wurde per Volksabstimmung inzwischen angenommen. Die ersten freien und geheimen Wahlen zum Präsidenten und zum Parlament sind im August 2010 abgehalten worden. Dabei wurde der bisherige Übergangspräsident und frühere General Mugassa im Amt bestätigt. &lt;br /&gt;
Die Parlamentswahlen konnte die &#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039; unter [[Didinga Zimbo]] für sich entscheiden, sie hält zur Zeit die absolute Mehrheit der Sitze im neuen Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Putsch des Militärs gegen das von Weißen geführte Minderheitsregime befindet sich Nambewe zur Zeit auf dem Weg zu einer Demokratie. Bis zur Verabschiedung einer Verfassung regierte ein aus allen Parteien, dem Militär und unabhängigen Experten zusammengesetzter &amp;quot;Exekutivrat&amp;quot; unter Vorsitz des Präsidenten [[Adamu Naasir Mugassa]]. Die neue Verfassung sieht eine Präsidialdemokratie mit direkt gewähltem Präsidenten vor. Als Gegengewicht wird ein Einkammernparlament mit 101 Sitzen gewählt. Alles in allem entspricht die Verfassung allen demokratischen Standards, inklusive allgemeiner, freier und geheimer Wahlen. Die Verwaltung Nambewes ist zentralistisch gegliedert, es gibt keinen Föderalismus, dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass das Siedlungsgebiet der einzelnen Stämme geographisch nicht eindeutig abzugrenzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem wurde von der neuen Regierung die Bildung von Parteien und Verbänden erlaubt. Es wird erwartet, dass sich in naher Zukunft eine vielfältige Parteienlandschaft in Nambewe entwickeln wird. Bisher gibt es zwei Parteien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Demokratische Volkspartei Nambewes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DVPN ist aus der ehemaligen Rebellenorganisation &#039;&#039;Revolutionäre Befreiungsfront Nambewes&#039;&#039; hervorgegangen. Ihr Parteivorsitzender ist der derzeitige Innenminister [[Didinga Zimbo]]. Das Programm der DVPN ist demokratisch aber auch von sozialistischen Forderungen durchsetzt und weist einige ökologische Ansätze auf. Radikalste Forderung ist die nach einer &#039;&#039;Wirtschaftsdemokratie&#039;&#039;, welche eine komplette Demokratisierung und Mitbestimmung der Arbeiterschaft in Unternehmen jeglicher Größe fordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nambewische Demokratische Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; gegründete NDG ist eine freiheitlich-liberale Partei, die eine vollständige Demokratisierung und Liberalisierung des Landes zum Ziel haben dürfte. Bisher ist jedoch noch kein programmatischer Ansatz bekannt gegeben worden. Nach einer Kampfabstimmung ist inzwischen der gemäßigte &#039;&#039;Jama Mpande&#039;&#039; Vorsitzender der Partei. Die Übernahme des Vorsitzes ging mit einer Spaltung der Partei einher. &#039;&#039;Saeed Diara Kiume&#039;&#039; hat die Partei inzwischen mit einigen Anhängern verlassen und bezeichnet sich als der &amp;quot;wahre Vorsitzende&amp;quot; der NDG. Er und seine Anhänger lehnen die neue Verfassung ab und müssen inzwischen als radikal eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Oilnam.jpg|thumb|Erdölplattformen vor der Küste Nambewes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche Naturschätze sowie eine sozialliberale Wirtschaftspolitik begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung Nambewes während der Apartheid. Nambewe ist somit eines der wohlhabenderen Länder Nericas. Dennoch lebt etwa 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Über 90% des Bruttoinlandsprodukts wird von nur 10% der Bevölkerung verbraucht. Mit der Aufhebung der Apartheid wird nun eine Verbesserung der Situation erwartet. Die wichtigsten Handelspartner sind [[Dreibürgen]] und [[Albernia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstrebender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Nambewe bietet Urlaubern eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, die alle charakteristisch für [[Nerica]] sind. Schöne Küstengebiete mit Sandstränden und ein langes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und Dschungel (Regenwald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenschätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe ist einer der rohstoffreichsten Staaten Nericas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Dementsprechend zählen zu seinen Hauptexportgütern Rohöl und Erdölprodukte, auf die ca. 82 % seiner Exporteinnahmen entfallen. Im Landesinneren werden Mangan, Uran, Eisenerze und Gold gefördert. Mangan ist nach Erdöl und dem Holz das drittwichtigste Exportgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bananen.jpg|thumb|150px|Arbeiterin auf einer Bananenplantage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewe gehört zu den größten Tropenholz-Exportländern Nericas – der ausgedehnte Waldbestand erlaubt die wirtschaftliche Nutzung zahlreicher Hölzer. Etwa ein Drittel der Landesfläche ist noch von tropischem Regenwald bedeckt. Die nationale Gesetzgebung verlangt allerdings eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. 11 Prozent des Staatsgebietes sind bereits als Reservate ausgewiesen. Für den Export werden Kaffee, Kakao, Bananen, Kautschuk, Palmöl und Zucker angebaut. Es werden etwa 25 000 Tonnen Zucker produziert, von denen der größte Teil im Land selbst bleibt. Der Anbau von Grundnahrungsmitteln dient vor allem dem Eigenbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie &amp;amp; Energie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nambewes Industrie besteht zum größten Teil aus Holz- und Papierindustrie, sowie Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Drei agrarindustrielle Betriebe wurden nach dem Ende der Apartheid enteignet und verstaatlicht. Einen Teil seines Energiebedarfs deckt das Land durch die Wasserkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatshaushalt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 3,877 Mrd. Dreibürgischen Reichstalern (RT), dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,141 Mrd. RT gegenüber. Trotzdem herrscht noch eine hohe Staatsverschuldung, die 2009 3,8 Mrd. RT betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gesundheit: 4,5  &lt;br /&gt;
* Bildung: 3,8 % &lt;br /&gt;
* Militär: 3,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nationalpark.jpg|thumb|150px|Tiere an einem Wasserloch im &#039;&#039;Sahageti Nationalpark&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sahageti Nationalpark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sahageti Nationalpark umfasst ein Gebiet von 14.762 km² und ist damit einer der größten Nationalparks in ganz [[Nerica]]. Der größte Teil des Parks besteht aus baumarmer Savanne und einigen größeren Seen. Das Wort &#039;&#039;Sahageti&#039;&#039; Stammt aus dem Kubwaheli und bedeutet soviel wie &amp;quot;das trockenes Land&amp;quot;. Trockene Grassteppen im Norden stehen leicht hügeligen relativ bewaldeten Ebenen im Süden gegenüber. Das Gebiet wird mehr und mehr auch für den sanften Tourismus erschlossen. Auf Foto-Safaris können Besucher die sogenannten &amp;quot;Big Five&amp;quot;, also Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden und Löwen beobachten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mugassa</name></author>
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