Schrevenhafen

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Schrevenhafen


Basisdaten
Reichsland: Hohenburg-Lohe
Amtssprache: Dreibürgisch
Sprachen: Dreibürgisch, Niederdreibürgisch
Stadtgründung: 1231
Postleitzahlen: -
Vorwahl: -
KFZ-Kennzeichen: -
Bevölkerung
Einwohner: 75.800 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 1371 pro km²
Geographie
Fläche: -
Stadtgliederung:
Politik
Bürgermeister: Tillmann Wiemken (Parteilos)
Stadtvertretung: Schrevenhafener Bürgerschaft

Schrevenhafen ist eine Gemeinde im Herzogtum Hohenburg im Reichsland Hohenburg-Lohe. Die Gemeinde liegt südlich des Gneißberger Wald am Remischen Meer. Die Hafenstadt war bereits seit dem Mittelalter eine bekannte Handelsstadt und zählte zu den Mitgliedern der Kaufmannsliga.


Geschichte der Stadt[Bearbeiten]

wird momentan überarbeitet

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1836 kam es mit dem Fischerdorf Beldersum zur bisher ersten und einzigen Eingemeindung.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Tillmann Wiemken (parteilos / BDF) seit dem 30.März.2016

Schrevenhafener Bürgerschaft[Bearbeiten]

Die Schrevenhafener Bürgerschaft tagt im sogenannten "Alten Rathaus". Seit den letzten Kommunalwahlen im Februar 2015 regiert eine Koalition bestehend aus der BDF und der SDPD mit einer gemeinsamen Mehrheit von 40 der insgesamt 51 Sitzen. Die stärkste Oppositionsfraktion ist die in Schrevenhafen traditionell schwache NLP. Die Fraktion der Nationalen Wohlfahrt (WoHL) ist mit drei Sitzen kleinste Fraktion.

Die Wählergemeinschaft "Maritime Initiative Beldersum", die sich besonders für die Interessen der Fischerei in Schrevenhafen einsetzt, verpasste erstmals seit Ihrer Gründung im Jahr 1999 den Einzug in die Bürgerschaft.

Partei / Fraktion Sitze
BDF* 30/51
SDPD 10/51
NLP 8/51
WoHL 3/51

* = Bürgerlich-Demokratische Fraktion (Gemeinsame Fraktion der ehemaligen NOVA, GPD und SLAP sowie zwei parteilosen Abgeordneten.)

Ortsbeirat Beldersum[Bearbeiten]

Seit der Eingemeindung Beldersums, besteht für die Wahrnehmung der Ortsangelegenheiten durch Senatsbeschluss ein bürgernaher Ortsbeirat.

Partei / Fraktion Sitze
SDPD 4/7
MIB* 2/7
BDF 1/7

* MIB = Maritime Initiative Beldersum

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Rathaus[Bearbeiten]

Rathaus Schrevenhafen (Außenansicht)

Wenige Jahre nach der Verleihung des Stadtrecht durch den Großherzog von Hohenburg-Lohe im Jahr 1231, gab es erste Überlegungen der Bürgerschaft von Schrevenhafen ein eigenes "Stadshus" zu bauen. Zu diesem Zeitpunkt tagte die Bürgerschaft, laut der Kirchenchronik von 1232 noch im Kirchenschiff der St. Petri-Kirche. Etwa um das Jahr 1246 herum begannen die Bauarbeiten und 1269 sind die ersten Mietverträge des Arkadengang im Stadtbuch hinterlegt.

Im 16. Jahrhundert wurde das Rathaus mit mehreren Erweiterungen ausgebaut. So wurde der Bürgerschaftssaal um eine Orgelempore ergänzt und eine Orgel des berühmten Cranacher Orgelbauer Wolfgang Reil angebaut. Die Orgel verfügt heute über 837 Pfeifen und 19 Register sowie einen Zimbelstern. Die Orgel wurde im Jahr 1865 durch die Orgelbaufirma Kampmann & Söhne aus Tuusdorf (Haxagon) umfangreich restauriert.

Bis Mitte des 19. Jahrhundert befanden sich im Erdgeschoss des Rathauses das Depot der Feuerwache, eine Wache der Stadtgarde sowie im Kellergewölbe acht Gefängniszellen. Im Jahr 1978 wurde das Eichamt sowie das Stadtbauamt in das neugebaute Technische Rathaus ausgegliedert. Das Standesamt und ein Großteil der Senatsverwaltung sind bereits seit den 1950er Jahren, im sogenannten Bürgerhaus am Bahnhofplatz untergebracht. Im oft auch sogenannten "Alten Rathaus" sind neben dem Sitzungssaal der Bürgerschaft, den Räumlichkeiten der Fraktionen und dem Büro des Bürgermeister, auch ein Museum im Westflügel und ein Restaurant im Rathauskeller beheimatet


Leuchturm Schreversand[Bearbeiten]

Leuchtturm Schreversand

Der Leuchtturm Schreversand, steht auf der gleichnamigen Halbinsel, die Schrevenhafen vom Remischen Meer trennt. Die Halbinsel ist ungefähr 75 Hektar groß und liegt etwa 6 Meter über dem Meeresspiegel. Bis zum 19. Jahrhundert war Schreversand nur eine kleine Sandbank und wurde erst im Jahr 1884 befestigt. Der Leuchtturm Schreversand, dient als Orientierungs- und Quermarkenfeuer für die Schreversand vorgelagerten Sandbänke und für die Untiefe Tedagrund, nachdem dass Leuchtfeuer der St. Petri- Kirche nicht mehr die technischen Anforderungen erfüllte. Als Ansteuerungssfeuer für Schrevenhafen, diente bis zum Aufkommen moderner Navigationstechnik weiterhin das Leuchtfeuer der St. Petri- Kirche.

Mit dem Bau des mit gelben Backsteinen aus dem Südlichen Erzgebirge gemauerten Leuchtturm wurde 1885 begonnen. Im darauffolgenden Jahr wurde der 14 Meter hohe Leuchtturm in einer feierlichen Zeremonie durch den damaligen Bürgermeister Johann Klinkenborg eingeweiht. Das heutige Leuchtfeuer ist in bis zu einer Entfernung von 12 Seemeilen sichtbar.

Seit dem Jahr 1987 steht dass Gebäude unter Denkmalschutz. Der Leuchtturm ist weiterhin in Betrieb und wird von aktuell zwei Leuchtturmwärter betreut .

Dreibürgisches Meeresmuseum[Bearbeiten]

Das Dreibürgische Meeresmuseum, auch Museum für Meereskunde, Fischerei und Aquarium in Schrevenhafen, ist ein Museum, in dem überwiegend maritime und meereskundliche Ausstellungen gezeigt werden. Es ist das Haupthaus der Gesellschaft. Daneben gibt es noch das Aquarium. Das Museum verfolgt überwiegend gemeinnützige Zwecke und wird durch zahlreiche Spenden und Tierpatenschaften unterstützt.

Das Haupthaus des Meeresmuseums in Schrevenhafen besteht seit 1904. In den kleinen Aquarien wird u. a. die tropische Meereswelt gezeigt. Das Gebäude befindet sich direkt an Hafen in Schrevenhafen, unweit des Rathauses.

Das Hauptgebäude wurde am 24. Juni 1904 als Meeresmuseum eröffnet. Zu sehen waren damals insbesondere heimische Amphibien und Reptilien und einige wenige Tiere aus der Nordsee. 10 Jahre später wurde das Gebäude erstmalig vergrößert und um den Teil der Fischerei ergänzt. In den späten 1920ern kamen nach und nach weitere Tierarten aus der Nordsee, wie auch wenige Tierarten aus den anderen Meeren dazu. Durch ein großes Feuer zu Beginn der 50er, musste das Haus größtenteils neu gebaut werden. 1971 erhielt das Museum seinen heutigen Namen Dreibürgisches Meeresmuseum. 1985 wurde das Dach des Hauptgebäudes erweitert und beherbergt seit dem die berühmte Pinguinplattform.


Veranstaltungen[Bearbeiten]

Überregional bedeutende Veranstaltungen in Schrevenhafen sind dass jährliche internationale Shanty-Festival "Seemannsgarn" im Frühjahr und dass Voksfest "Rund um den Petri" im Oktober, dass Besucher aus dem ganzen südlichen Hohenburg-Lohe anzieht

Bildung[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet von Schrevenhafen gibt es sechs Grundschulen, zwei Volksschulen, eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe sowie die zwei Gymnasien: das Mädchengymnasium Prinzessin-Maria-Theresisa-Gymnasium und das Alte Gymnasium Schrevenhafen.

Als Schulen mit berufsbildenden Schwerpunkt existiert die "Höhere Handelslehranstalt Schrevenhafen" (HHLS). Sie umfasst die Schulformen der Handelsschule und der Höheren Handelsschule sowie berufsbegleitende Schulen der kaufmännischen Ausbildung. Ebenfalls in die HHLS integriert ist das Wirtschaftsgymnasium Schrevenhafen.

Fachhochschule Schrevenhafen[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die tom Brok Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Schrevenhafens. Das traditionelle Verlagshaus aus dem 19.Jahrhundert ist nur noch der symbolische Unternehmenssitz. Ein Großteil der Verwaltung des Verlagshaus tom Brok ist heute im "Hajo tom Brok - Haus", im Gewerbegebiet "Alte Schäperei"untergebracht.

Ein weiterer bedeutener Industriebetrieb ist die "Getreidemühle Wiemken & Erling". Das Unternehmen beschäftigt inklusive Zuliefererbetriebe etwa 200 Menschen in der Stadt Schrevenhafen.

Mit der Erschließung des Gewerbegebiet "Alte Schäperei" zurzeit der Jahrtausendwende haben sich viele kleinere Betriebe in Schrevenhafen angesiedelt. Hierbei sind u.a der Stromhändler Hohenburger Stromkontor oder das in der Marinetechnik tätige Unternehmen Höpers Systeme zu erwähnen.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Die Stadt Schrevenhafen ist durch den im späten 19. Jahrhundert gebauten Bahnhof an den Eisenbahn-Nahverkehr des Großherzogtum Hohenburg-Lohe angebunden. Vom Bahnhof Schrevenhafen verkehren stündlich Regionalbahnen nach Amalien und Hohenburg sowie über Amalien nach Lehbeck. Fernzüge halten nicht in Schrevenhafen, allerdings ist man durch einen hohen Fahrplantakt gut mit den Fernbahnhöfen in Hohenburg-Lohe und dem westlichen Werthen verbunden.

Bis ins Jahr 1976 gab es im Ortsteil Beldersum noch einen weiteren Bahnhof. Diese wurde allerdings, kurz nach Einstellung des Personenverkehr auf der Strecke Schrevenhafen-Fockstedt, der sogenannten Beldsumer Kurve, stillgelegt. Von hier verkehrte vom 15. August 1904 bis zum 30. Mai 1959 auch die Kleinbahn Schrevenhafen-Beldersum-Tedasiel .

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Der öffentliche Personennahverkehr in Schrevenhafen wird mit Oberleitungsbussen sichergestellt. Neben den Stadtbuslinien der kommunalen Stadtwerke Schrevenhafen gibt es Busverbindungen ins Umland, die von Kraftpostbussen des Postreisedienst der Reichspost bedient werden. Nach Fockstedt verkehrt wochentags im Zweistundentakt ein Schnellbus.

Linie Verlauf Eröffnung Stationen Takt
HVZ NVZ SVZ
SB1 Alte Schäperei - HHLS Schrevenhafen (Höhere Handelslehranstalt Schrevenhafen) - Petriheide - Fachhochschule - Alte Post - Bahnhof 1971 12 15 15 30
SB2 Tedasiel - Beldersum - Schreversand - Technisches Rathaus - Prinzessin-Maria-Theresisa-Gymnasium - Altes Gymnasium - Schütting - Bahnhof 1983 17 15 15 30

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

Vom Fähranleger Schreversand legen im Frühjahr und Sommer Ausflugsschiffe ab, die unter anderem nach Soltrum und Üsingeroog fahren. Im Fährhafen ist der Seenotrettungskreuzer Johann Klinkenborg der Dreibürgener Organisation zur Rettung Schiffbrüchiger (DOzRS) stationiert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhnen und Töchter der Stadt

  • Enno tom Brok ( ehemaliger Bürgermeister von Schrevenhafen)
  • Klaas tom Brok (Unternehmer, Gouverneur der Reichskolonie Ostland)
  • Andre Nijëndorp (ehemaliger Rugby-Spieler der Tawoboks Pretoria)

Ehrenbürgerschaften

Links[Bearbeiten]


Städte und Provinzen des Großherzogtums Hohenburg-Lohe

Provinzen und freie Städte: Auerberg-Trede - Amalien (Provinz) - Amalien - Essweiler - Gemsbach (Provinz) - Godenhaven - Hohenburg (Provinz) - Karlingen - Lohe - Stargard (Provinz) - Wertal (Provinz)


Städte (Auswahl): Bichau - Eschenberg - Eylau - Gemsbach - Germersheim - Görzen - Grafenberg - Hohenburg - Kreisenach - Lohstedt - Neuhameln - Neustadt - Rantzau - Sagenberg -Schrevenhafen - Sigmarsstadt - Stargard - Steinhoven - † Swineholt - Theodorsstadt