Tehuri

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Das Königreich Tehuri war ein Staat nördlich des Polarkreises. Er existierte bis zum Jahre 1979.

Königreich Tehuri Konungsríkið Tehúrí
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Amtssprache Nynorsk
Hauptstadt Tiboria
Staatsform eingeschränkte Monarchie
Letztes Staatsoberhaupt
 König
Jakob
Letzter Regierungschef
 Staatskanzler
Karl av Vattenberg
Fläche 265.451 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl
  Dichte

2.097.200
7,7 EW/km²
Währung Tehurianische Krone
Nationalhymne Tibors Söhne
Nationalfeiertag 11. Januar (Geburtstag des Königs)
int. Vorwahl +537
int. Kennzeichen TEH
Website [1]
Forum [2]


Geographie

Tehuri war in der Eiszeit zu Großen Teilen vergletschert. Noch heute bedecken Gletscher den nördlichen Teil der Provinz Filamen. Die Landschaft auf dieser Insel ist vor allem durch den starken Vulkanismus geprägt: Filamen war bekannt für seine Geysire und heiße Quellen. In Filamen wurde es selten wärmer als 15°C, im Winter bewegten sich die Temperaturen um 0°C. Die restlichen Provinzen Tehuris hatten eine höhere Amplitude als Filamen. Es wurde im Sommer wärmer und kann im Winter auch unter den Nullpunkt fallen.

Besonders bemerkenswert war die Provinz Indigo. Diese an der Grenze zu Nöresund liegende Provinz wies schwere, nährstoffreiche Tonböden auf. Dies hat die Provinz zu einem der ergiebigsten Agrargebiete Nordanticas gemacht. Indigo wwurde oft die Kornkammer Tehuris genannt. Die Felder in Indigo deckten gut 30 Prozent des tehurianischen Agrarbedarfs. Mitten durch Indigo verlief außerdem noch der sehr berühmte Fluss Indigo, der für seinen Aal und die Sandstrände bekannt war.

Bevölkerung

Ethnien

Die tehurianische Bevölkerung setzte sich aus verschiedenen Völkern zusammen. Zu den Hauptteilen waren dies die Filamen und die Taren. Die Filamen waren die ursprüngliche Bevölkerung der Insel Filamen, die hauptsächlich in den nördlichen Provinzen Tehuris lebten. Der Rest Tehuris wurde hauptsächlich von den Taren bewohnt, die ursprünglich serlarische Einwanderer waren. Ansonsten lebten durch Einwanderung in den Grenzprovinzen auch einige Vanden, Nöresunder und Vearen.

Religion

Tehuri war vor allem durch zwei Religionen geprägt: Der Vorgotismus ist der Glaube der Filamen und glaubt an einen Gott (Vorgot) und die Wasser- Luft- und Unterweltsgeister. Die andere wichtige Religion ist die Katholische Kirche, die von den serlarischen Einwanderen ins Land gebracht wurde.

Verwaltung

Das Königreich Tehuri wrde nach der Neugliederung der Provinzen vom 30.05.2008 in sechs Provinzen gegliedert. Durch Neufassung des Provinzgesetzes vom 13.07.2008 fielen außerdem die Provinzen unter Zentralverwaltung weg. Es wird nun nur noch zwischen Provinzen und Autonomen Provinzen unterschieden. Zusätzlich werden die Provinzen in drei Gruppen zu Landesteilen zusammengefasst.

Den Status der Autonomen Provinzen hatten laut dem Friedensvertrag zu Azular die Provinzen Azular und Filamen. Zum Landesteil Tarenland gehören die Provinzen Tehalon, Mirtelan und Deltaland. Indigo und Azular bilden den Landesteil Nordmark. Filamen schließlich bildet einen eigenen Landesteil.

Geschichte

bis ca. 600 n. Chr.: Aganen bevölkern die tehurischen Ländereien und sind in Klangemeinschaften organisiert. Durch eine große Hungersnot und durch zehrende Rivalitäten wird die Bevölkerung stark dezimiert und zwingt sie größtenteils zur Auswanderung.

ca. 700 n. Chr.: Serlaren vom anticäischen Festland drängen in die Ländereien und gründen kleinere Siedlungen, die jedoch zuweilen von den vearischen und nöresundischen Aganen regelmäßig geplündert werden.

ca. 870 n. Chr.: Der filamische Seefahrer Jaro Iruwen entdeckt das anticäische Festland und nennt es Tehuri. Er kehrt in seine Heimat zurück.

882 n. Chr.: Der katholische, serlarische Ritterorden "Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Matthäus" beginnt, Bewohner vom anticäischen Festland an der Südküste Tehuris anzusiedeln und gleichzeitig die Bewohner zu missionieren.

885 n. Chr.: Aufgrund einer Dürre und des Wegbleibens der sonst üblichen Fischschwärme sehen sich die Filamen gezwungen, ihre nautischen Fähigkeiten durch Forschung zu verbessern und schließlich in großen Kolonieschiffen an die Nordküste Tehuris überzusiedeln.

886 n. Chr.: Katholische Missionare treffen zum ersten Mal auf filamische Siedlungen. Beim Versuch, diese zu missionieren, werden sie umgebracht. Es beginnt der erste Filamische Krieg.

890 n. Chr.: Die angesiedelten Serlaren, die sich jetzt Taren nennen, und die Filamen schließen einen Nicht-Angriffs-Pakt. Die goldene Linie wird gezogen, die das Land der Filamen vom Land der Taren trennt.

903 n. Chr.: Erneut kommen katholische Ritter nach Tehuri und beginnen erneut den Krieg gegen die Ungläubigen. In diesem zweiten Filamischen Krieg kämpfen die Taren gegen die Filamen, die sich mit den Vearen verbündet haben.

904 n. Chr.: Das Katholische Königreich Tarenland wird auf dem Gebiet des heutigen Tehuris ausgerufen.

907 n. Chr.: Der König der Taren stirbt. Seine einzige Tochter, die heimlich mit einem filamischen Stammesfürsten verheiratet ist, beendet den Krieg und ruft in der zentralen Stadt Tehuri das Königreich Tehuri aus und krönt ihren Gemahlen Tibor zum König.


Politik

Dieser Abschnitt behandelte das Staatssystem des aufgelösten Königreichs Tehuri.

Exekutive

Die vollziehende Gewalt liegt beim König. Er bestimmt selbst seinen Nachfolger. Alle wichtigen militärischen und ziviolen Beamten werden von ihm erlassen. Zu Themen, zu denen das Storting noch kein Gesetz erlassen hat, kann der König vorübergehende Gesetze erlassen, die solange gültig sind, bis das Storting dieses ablehnt oder annimmt. Außerdem ist der König oberster Befehlshaber der tehurianischen Streitkräfte und kann Verträge schließen. Dem König steht der Staatsrat bei. Dieser besteht aus einem Staatskanzler und beliebig vielen Staatssekretären, die der König nach belieben ernennt und entlässt. Traditionell ist der Staatskanzler für die Außenpolitik zuständig.

Der König kann an besonderen Tagen den Adelstitel eines Grafen, eines Fürsten oder eines Großherzogs verleihen. Alle Adligen, die von einem tehurianischen König ernannt wurden, bilden den Adelsrat. Der Adelsrat kann auf Antrag Empfehlungen an die verschiedenen Organe abgeben. Außerdem bestimmt es den Nachfolger des Königs, sofern dieser versäumt hat, einen zu ernennen.

Legislative

Die gesetzgebende Gewalt wird vom Volk durch das Storting ausgeübt. Das Storting wird alle drei Monate vom Volk gewählt und tritt regelmäßig zusammen. Der König kann das Storting außerhalb der normalen Zeiten zusammenrufen, wenn er dies für richtig erachtet. Bei seinem ersten Zusammentreten ernennt das Storting einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Die Aufgabe des Stortings ist es, Gesetze zu erlassen und aufzuheben und sich über die außenpolitischen Aktionen des Königs zu informieren. Ein Gesetz vom Storting wird erst gültig, wenn der König es unterschrieben hat. Das Staatsgrundgesetz kann nur geändert werden, wenn zwei Drittel des Stortings dafürstimmen.

Judikative

Die Judikative wird durch das Reichsgericht und das Oberste Gericht ausgeübt. Das Reichsgericht besteht aus dem Obersten Gericht und vier Mitgliedern des Stortings. Das Oberste Gericht besteht aus fünf Richtern. Das Reichsgericht handelt in erster und letzter Instanz bei Landesverrat, das Oberste Gericht handelt in allen anderen Sachen in letzter Instanz.


Das Ende Tehuris

Das Leben des jungen König Jakob von Tehuri nahm ein tragisches Ende. Eine unbekannte Krankheit raffte den König dahin. Die Bevölkerung war schockiert. Nach einer langen unruhigen Zeit mit vielen Konflikten in Tehuri hben sich die Adligen des Landes entschlossen, aufgrund der fehlenden Legilative und Exekutive, getrennte Wege zu gehen. Im Einvernehmen erklären die Vertreter der beiden neu formierten Landesteile (Nordmark und Tarenland) die Unabhängigkeit. Das Königreich der Nordmark betrachtete sich als Rechtsnachfolger Tehuris. Im Jahr 1980 unterzeichneten die Könige der Nordmark und des Tarenlandes einen Wiedervereinigungsvertrag und gründeten somit ein Vereinigtes Königreich der Nordmark.