Karl von Guldener

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Karl von Guldener
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Geboren 19. Juni 1969
 in Greifenburg (Werthen)
 (50 Jahre alt)
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 im Alter von 50 Jahren
Tätigkeit Politiker
Wohnort Greifenburg (Dreibürgen)

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Karl von Guldener (* 19. Juni 1969 in Greifenburg, Werthen) ist ein Politiker (DRB) und Unternehmer aus dem Kaiserreich Dreibürgen

Leben[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Karl von Guldener wurde am 19.Juni 1969 als Sohn des Fabrikanten Ulrich Guldener und seiner Frau Elfriede in Greifenburg geboren. Er wuchs mit einem älteren Bruder behütet und katholisch in der Familienvilla außerhalb Greifenburgs auf. Seine Schulzeit verbrachte er auf einem Internat, welches er mit anständigen Leistungen verließ. In der Zeit zwischen Schulabschluss und Studienbeginn wurde in der Familie bekannt, dass der ältere Bruder des Jungen homosexuell ist, woraufhin dieser eine Abfindung für einen Erbverzicht erhielt. Daraufhin wurde Karl Guldener schlagartig der Nachfolger und Alleinerbe seines Vaters und es war ihm nicht länger erlaubt, sich sein Studium selbst zu wählen.

Statt einem Geschichtsstudium absolvierte er ein Studium der Volkswirtschaftslehre sowie des Wirtschaftsrechts. Trotz des gleichen Jahrgangs und dem selben Studiengang ist ihm Nikolaus von Berg allerdings nie begegnet. Zur Einführung in den Betrieb des Vaters musste er nach dem Studium für kurze Zeit als einfacher Arbeiter in den Guldener Marzipanwerken arbeiten, so wie es sein Vater ebenso tun musste. Danach wurde er mit der Leitung des Unternehmens vertraut gemacht und assistierte die Geschäftsführung. Bei einem Geschäftstreffen lernte er auch seine Frau Irma kennen, die er 1995 heiratete.

Militärzeit[Bearbeiten]

Wie viele Dreibürgener ging auch Karl von Guldener zu den Streitkräften des Reiches. Wenige Monate nach Beginn seiner Dienstzeit brach zwischen dem Kaiserreich und Zedarien Krieg aus. Im Verlaufe dieses Krieges wurde seine Einheit in den Kessel von Edessa entsendet, welchen er ohne physische Folgen überlebte. Für diesen Einsatz erhielt er das Fallschirmjägerabzeichen in Silber und das Kampfabzeichen IV. Klasse sowie eine Beförderung zum Korporal. Bald darauf brach in Geldern der Geldern-Aufstand aus, der durch den Putschisten Tim Nibbe gestartet wurde. Die Beteiligung an diesem Einsatz wurde mit der Klasse des Ritters des Ordens vom Heiligen Schwertkreuze und einer Beförderung zum Unteroffizier belohnt. Nach ereignisreicher Militärzeit verließ Guldener das Heer als Vizefeldwebel der Reserve.

Beamter und Unternehmer[Bearbeiten]

Guldener war nicht nur als Soldat aktiv. Zu ähnlicher Zeit wurde er von dem damaligen Reichsverweser des Königreichs Werthen als Hofamtssekretär eingestellt. Diesen Beruf übte er nicht lange aus, lernte aber viel für seine spätere Laufbahn. So war er nicht nur an der Organisation einer Volkszählung und einer Wahl maßgeblich beteiligt, sondern durfte den Reichsverweser auf eine Reise nach Steyern begleiten. Ursprünglich wollte er in dieser Zeit schon in die Politik seines Landes einsteigen, hat diese Pläne aber nie umgesetzt.

Nach der Beamtenlaufbahn und der damit verbundenen Erfahrung durfte Karl die Guldener Marzipanwerke übernehmen. Der Betrieb war vorher schon nicht klein, durch die neue Führung expandierte er trotzdem nochmal enorm. Dank genügend Werbung ist man heute Hoflieferant für den kaiserlichen Hof und den Hof in Geldern. Außerdem sind Süßigkeiten von Guldener in Korland, Andro und teils im Westen bekannt. Eine moderne Fabrikanlage wurde in Cönigshaven erbaut, womit das Sortiment auf Produkte ohne Marzipan erweitert wurde. In Freejshaven wird weiterhin ausschließlich Marzipan hergestellt. Zusätzlich befindet sich in Reichstal das Café Guldener, das besonders im Sommer gut besucht ist.

Politik[Bearbeiten]

In der Politik fasste Karl von Guldener bald in der Dreibürgische Reichsbewegung seinen Platz. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurde er vom damaligen Parteiführer Junker für die Wahlliste nominiert, wo er bald erste Erfahrungen im Parlament sammeln konnte. Junker zog sich allerdings bald zurück, wodurch Karl vom folgenden Parteiführer zum Spitzenkandidaten ernannt wurde. Schon in der Opposition konnte er eine klare Haltung beweisen und mischte sich bei vielen Gelegenheiten in die Tagespolitik ein.

Es gab aber auch mehrere Teilnahmen an der Regierungsarbeit. So nahm Guldener als Wirtschaftsminister und Vizekanzler an einer Koalition zwischen NLP und Reichsbewegung teil. Diese wurde allerdings mit Stimmverlusten abgewählt, weshalb seine Arbeit sich erneut auf die Opposition konzentrierte. Präsent war er zu dieser Zeit trotzdem stets. Als Parteivorsitzender konnte er die NLP mit anderen rechtskonservativen Parteien und der DRB zusammenbringen und wurde mit der Vizekanzlerschaft und dem Außenministerium belohnt. Für die aktive Regierungsarbeit wurde Guldener das Verdienstkreuz des Kaisers erteilt und er wurde geadelt, allerdings nicht erblich. Das Ministerium erhielt er auch in der folgenden Koalition mit den Grünen. Er hat aber auch maßgebliche Schuld am Bruch der Koalition. Danach brach die Regierungsaktivität fast ein.

Familie[Bearbeiten]

Karl von Guldener zeigt sich oft als Familienmensch. Private Informationen treten dabei kaum an die Öffentlichkeit. Seine Mutter starb nach kurzer Zeit der Krankheit, weshalb er in den letzten Jahren viel Zeit mit seinem Vater verbrachte, welcher ihn im Gegenzug bei anderen Dingen entlastet. Er hat 1995 seine Frau Irma geheiratet, dessen Eltern beide wohlhabend sind. Mit ihr hat er einen 1999 geborenen Sohn, Alfons, eine 2001 geborene Tochter namens Lucia und einen weiteren Sohn namens Theodor, der 2006 auf die Welt kam. Es ist bekannt, dass seine Familie durch ihn stark in der DRB vertreten ist und ohne Ausnahme katholisch ist. Zu seinem älteren Bruder besteht kein Kontakt mehr.

Politische Positionen[Bearbeiten]

  • Homosexualität: Für den DRB-Politiker ist Homosexualität unnatürlich. Weder die Ehe, noch Lebenspartnerschaften oder Adoptionen durch Homosexuelle sollten seiner Meinung nach anerkannt werden. Die Vertretung dieser Meinung trieb er sogar so weit, bis die Koalition zerbrach. Als die Debatte in Dreibürgen hohe Aktualität besaß, meldete er die Demonstration "Harmonie statt Sodomie an", der sich viele prominente Personen anschlossen.
  • Umweltfreundlichkeit: Überraschenderweise spricht sich Guldener nicht gegen umweltfreundliche Politik aus. Es ist ihm aber wichtig, dass diese Politik nicht durch Regulierungen umgesetzt wird. Stattdessen möchte er Anreize schaffen, durch die die Unternehmen zum Umdenken bewegt werden.
  • Wahlen: Wahlen sieht er als notwendiges Übel, um dem Volk eine Stimme zu geben. Um diesen Prozess so angenehm wie möglich zu gestalten, strebt er ein Zwei-Parteien-System an. Dies wollte er schon wiederholt über die Einführung einer Sperrklausel erreichen, konnte sich aber bisher nicht in den Koalitionen durchsetzen. Die zwei Parteien sollen seiner Meinung nach natürlich beide "reichstreu" sein, also nicht dem progressiven Lager angehören.
  • Monarchie: Die Monarchie ist für Karl von Guldener das mit Abstand beste System. Schon die geringste Kritik an ihr empfindet er als reichsfeindlich und würde niemals einer Einschränkung der Rechte des Bundesrates oder des Kaisers zustimmen, eher im Gegenteil.
  • Arbeitskampf: Guldener hält den Arbeitskampf für ein konstruiertes Problem, das von den Sozialisten immer weiter angefeuert wird. Er würde die Gewerkschaften abschaffen und steht auch in seinem eigenen Unternehmen Gewerkschaftern nicht positiv gegenüber. Dort wird aber mehrheitlich praktiziert, was er selber fordert - die gemeinsame Lösung des Konflikts von Arbeitern und Unternehmern.
  • Dreibürgen in der Welt: Die Welt solle am Wesen Dreibürgens genesen, heißt es oft. So ähnlich sieht das auch Guldener. Er befürwortet die Diplomatie und setzt sich für die Versöhnung zwischen Staaten, auch durch Initiative des Kaiserreiches, ein. Ein Diktat aus dem Ausland ist für ihn aber unakzeptabel.

Zitate[Bearbeiten]

"Herr Guldener, der glatt das Potential hat von der AP als Ehrenvorsitzender nominiert zu werden." - Altkanzler Kühners über Karl von Guldener

"Für eine Zukunft, in der die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät." - Wahlspruch von Karl