Nugensil

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Kongeriket Nogensile
Königreich Nugensil
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Staat
Übergeordnete Region {{{ÜBERREGION}}}
Gliederung
Hauptstadt Forwålde
König
 
Hallvard II.
 seit 2010
Fläche  km²
Bevölkerung 3.800.000 Einwohner
Bevölkerungsdichte  Einwohner je km²
Gründung
 
Auflösung
NugensilMap.png

Das Königreich Nugensil (Nogskspråk: Kongeriket Nogensile, vals. no gens, »schwimmendes Volk«) war von 2004 bis 2013 das nördlichste Bundesland des Vereinigten Kaiserreichs. 2013 bis 2021 gehörte es zum Vereinigten Königreich der Nordmark. Seit dem 30. September 2021 ist das Königreich erneut unabhängig.

Nugensil hat eine lange Tradition als Seefahrernation und hat wegen seiner großen Ölreserven vor der Küste einen sehr hohen Lebensstandard und Pro-Kopf-Einkommen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Mehr als siebzig Prozent der Einwohner sprechen Nogskspråk, dementsprechend genießt die nordische Kultur eine starke Stellung. Die Bevölkerung des Landes verteilt sich mit 75 Prozent auf die größeren Städte und 25 Prozent auf die ländlichen Gebiete. Auffallend ist das erhebliche Gefälle in der Bevölkerungsdichte zwischen den relativ dicht besiedelten südlichen und westlichen Küstenregionen und dem deutlich dünner besiedelten Norden des Landes.

Es gibt eine evangelisch-lutherische Landeskirche, der 65% der Bevölkerung angehören. Oberhaupt dieser protestantischen Landeskirche ist der König. Etwa 7% der Bewohner sind Anhänger des Asatro (Asenglaube). 17% der Bevölkerung sind Atheisten oder nicht organsiert. Alle Einwohner Nugensils haben seit 1810 das Recht, ihre Religion frei auszuüben.

Geografie[Bearbeiten]

Nugensil liegt zusammen mit dem Tarenland auf der Insel Tanuri. Die Geografie Nugensils ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells, geprägt. 24 Gipfel liegen über 2.300 m. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die lange Küste besteht aus unzähligen schmalen und tiefen Buchten (Fjorde), die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Ungefähr 130.000 Inseln umgeben das Land. Die Insel Jernøya ist mehrere tausend Kilometer nordwestlich am Polarkreis gelegen und beherbergt eine Forschungsstation und einen kleinen Stützpunkt.

Nugensils Westküste hat für diese nördliche Breite ein ausgesprochen mildes und feuchtes Klima. Die vom Meer aufgenommene Feuchtigkeit regnet an der Westseite der Gebirge ab. Je weiter man ins Landesinnere kommt, umso stärker ist das Klima kontinental geprägt. Die Niederschläge nehmen ab, die Temperaturen sind im Sommer höher, im Winter dagegen deutlich niedriger.

Die größten Städte sind Forwålde (auch Vorwohlde, circa 750.000 Einwohner), Groothaven (circa 550.000) und Nordhaven (circa 250.000).

Geschichte[Bearbeiten]

Um 500 besiedelten drei normannische Stämme, die Samen, die Kostlander und die Nogenser, das Gebiet des heutigen Königreichs. Vor allem Kostlander und Nogenser waren maßgeblich an den Raubzügen der in Albernia als Wikinger bezeichneten Stämme beteiligt, die zwischen 800 und 1100 einen großen Teil Adrasteas heimsuchten. Bis 1200 hatten sich die Stämme weitgehend miteinander vermischt. Holbricht der Holde, ein Edelherr Hooper Herkunft, brachte 1259 das Christentum und damit die deutsche Sprache nach Nugensil.

Ab dem Jahre 1350 siedelten vereinzelt Neuenkirchner Händler entlang der Flussläufe Nugensils. Mit der Gründung Fredericiannas (heute Forwålde) im Jahre 1371 begann die Zeit der Kolonialisierung Nugensils durch Neuenkirchen. Um 1450 wurde das Herzogtum Nordland gegründet.

Um 1700 entwickelte sich im Herzogtum eine Unabhängigkeitsbewegung, die immer weiter an Einfluss gewann. Sie setzte die neue Schriftsprache, das Nogskspråk, durch, dass der gesprochenen Sprache der alten Nogenser ähnelte.

Politisches System Nugensils

1810 ergriff man die einmalige Chance, in den Wirren des siebzehnjährigen Krieges die Unabhängigkeit vom Reich zu erklären. Aus dem Herzogtum Nordland wurde das Kongeriket Nogensile. Der Herzog wurde als König erwählt. Erster König von Nugensil wurde Haakon I. Die Hauptlinie Haakons regierte bis 2004, als es keinen Nachkommen mehr gab. Das Storting (Parlament) Nugensils beschloss daraufhin, sich wieder dem Vereinigten Kaiserreich zuzuwenden.

Im Jahr 2010 erhob seine Majestät Heinrich Louis II., Kaiser von Neuenkirchen, auf Bitte des Stortings und nach sechsjähriger Thronvakanz einen Neffen des letzten Regenten, Hallvard Håkonsen, zum neuen König. Dieser bestieg als König Hallvard II. am zweiten Dezember 2010 den Thron.

Der Zusammenbruch des Vereinigten Kaiserreiches (Empire-Uni) im Jahr 2013 katapultierte das Königreich Nugensil in das politische Chaos. Als vom Königspaar - Hallvard heiratete im Jahr zuvor die wattenbergisch-nordmärkische Prinzessin Margarete - nichts mehr zu hören war, ließ der nordmärkische Hochkönig Frederik August IV.das Land besetzen und stellte es unter die Verwaltung der Nordmark. Im Juli 2016 kehrte der vermisste König Hallvard II. überraschend zurück und übernahm erneut die Geschicke des Landes.

Das Vereinigte Königreich der Nordmark bestand bis 2021 aus dem Königreich der Mark, dem Königreich der Taren, dem Königreich Nugensil, der Krondomäne der Filamen und dem autonomen Gebiet Høyen. Die Unterschiede zwischen den drei Königreichen führten letztendlich jedoch zum Austritt aus dem Vereinigten Königreich.

Ausgelöst wurde die Trennung durch den Sieg der Separatistenbewegung im Storting des Königreichs Nugensil. Unter der neuen Mehrheitsführerin und Ministerpräsidentin Smilla Rekdal wurde ein Plebiszit zur Unabhängigkeit durchgeführt. Das Ergebnis war, dass sich eine große Mehrheit der Nuger die Unabhängigkeit wünschte. Gleichzeitig schwappten separatistische Tendenzen auch in das benachbarte Königreich der Taren über. Die nordmärkische Hochkönigin Viktoria respektierte die Unabhängigkeitsbestrebungen der beiden Königreiche. Sie legte kurz darauf die Krone nieder. Die Königreiche der Taren und Nugensil verließen das Vereinigte Königreich der Nordmark und wurden unabhängige Königreiche.

Die beiden Königreiche, welche sich die Insel Tanuri teilen, vereinbarten im September 2021 die Gründung der Tanurischen Konföderation, die eine Zollunion, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum und harmonisierte Wirtschafts- Außen- und Verteidigungspolitik beinhaltet. Die Konföderation soll die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen des Austritts der beiden Staaten aus dem Vereinigten Königreich auffangen. Die Verträge zur Konföderation wurden vom ehemaligen Ministerpräsidenten Hamlet Einar Fallenvatt ausgearbeitet, der kurze Zeit später erneut mit überwältigender Mehrheit zum Ministerpräsidenten Nugensils gewählt wurde, nachdem die Architektin der Unabhängigkeit, Smilla Rekdal, aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste.

Politisches System[Bearbeiten]

Das Königreich Nugensil ist ein Zentralstaat und eine Mischform aus konstitutioneller und parlamentarischer Erbmonarchie. Der König ist an die Verfassung gebunden und hat das Recht, die Regierung zu entlassen und gegen Steuern und Gesetze sein Veto einzulegen. In der Praxis nutzt der König diese Möglichkeiten jedoch selten aus, sondern überlässt im allgemeinen dem Parlament und der Regierung die Regierungsgeschäfte.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist die Förderung von Erdöl und Erdgas, das vor allem auf Bohrinseln vor der Küste des Landes gefördert wird. Die hohen Weltmarktpreise für Öl und die vergleichsweise geringe Bevölkerung tragen zu Nugensils sehr hohem Pro-Kopf-Einkommen bei. Gleichzeitig verbraucht das Land selbst nur einen Bruchteil der geförderten Energieträger, da die Nutzung der Wasserkraft von jeher Tradition in Nugensil hat und Grundlage der Industrialisierung des Landes war. Nugensil zählt außerdem zu den größten Fischerei-Nationen der Welt.

Die eindrucksvolle Natur Nugensils lockt jedes Jahr tausende von Touristen in das Land. Besonders die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste hat sich zu einem Touristenmagneten entwickelt. Nugensil, das als die Wiege des Skilaufes gilt, weist außerdem viele attraktive Skigebiete auf.

Sim-Off[Bearbeiten]

Nugensil ist in seiner Geschichte bereits durch einige Hände gegangen, so dass einige Daten bereits im Dunkel der Geschichte verloren gegangen sind. Die MN Nugensil wurde wahrscheinlich im Dezember 2003 gegründet und war Anfangs weder Königreich, noch hatte es das geringste mit Norwegen zu tun. Vielmehr ist das Wort "Nugensil" ein Anagramm von "Sulingen", einer kleinen Stadt südlich von Bremen in Niedersachsen. Von hier kommt voraussichtlich auch der urspüngliche Gründer, der sich "Prosident Bubbles" nannte. Wahrscheinlich war Nugensil am Anfang also eher eine Republik. Eventuell kann die Herkunft des Gründers weiter eingekreist werden, da der Name der Hauptstadt Nugensils "Vorwohlde" auf ein kleines Dorf nördlich von Sulingen hinweist. "Vorwohlde" wurde später norwegisiert und zu Forwålde.

Relativ schnell schloß sich der ursprüngliche Gründer dann dem Neuenkirchener Kaiserreich an, welches er aber um 2004 im Streit verließ und der als Fips von Fipsenstein und unter anderen Pseudonymen bis ca. 2010 noch in Freiland, Nøresund, Attekarien und Melanesie aktiv war. Nugensil indes ließ er zurück und es wurde Teil des Vereinigten Kaiserreichs (Empire-Uni). Der Name des Spielers, der Nugensil schließlich irgendwann ab 2004 norwegisierte, ist unbekannt. Auch wann Nugensil zum Königreich wurde, ist nicht überliefert. Der erste Spieler, der sich "König von Nugensil" nennen konnte war ab 2010 Hallvard II., der das Land bis 2013 aktiv ausgestaltete und Nugensil seine heutige Flagge und Wappen gab.

Von 2013 bis 2016 nahm sich auch Hallvard II. eine Auszeit und die benachbarte Nordmark hielt den Namen Nugensil am Leben, mit dem Ziel, das Gebiet Nugensils bei der CartA zu beanspruchen. Altkönig Karl der Weise hielt Hallvard II. die Option offen, Nugensil bei einer Rückkehr erneut zu übernehmen. Dies geschah im Juli/August 2016. Nach einem kurzlebigen Forenumzug mit der Nordmark im September 2021 wurde Nugensil erneut eine eigenständige MN und zog zusammen mit dem Tarenland in das Forum der MN Nordhanar.

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