Begginerenhof

Aus MN-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Der Begginerenhof (bg: Beginenhof) ist ein Gebäudekomplex im Zentrum von Hasselblad. Die ehemalige Klosteranlage ist seit 1803 der Sitz des Ministerrates des Monarchen und des Statsministers.

Der Begginerenhof in Hasselblad ist Sitz der njorländischen Regierung

Geschichte[Bearbeiten]

Die Entstehung des Begginerenhofes ist nicht mit Sicherheit geklärt. Das älteste Gebäude soll bereits im 1295 errichtet worden sein und diente zunächst als Gerichtsgebäude, später als Gefangenenhaus.

Circa ab 1380 wurden die Gebäude geschleift und das Gelände den Angehörigen einer christlichen Gemeinschaft übergeben, die keine Ordensgelübde ablegten und nicht in Klausur lebten. Beginen auch Lollarden oder Lollharden genannt, führten ein religiöses, eheloses Leben in Gemeinschaft, in sogenannten Beginenhöfen oder -häusern. Daher ergibt sich der heutige Name der Anlage.

1612 brannte die Anlage ab und wurde durch tatkräftige Unterstützung des Königs neuaufgebaut, der einige Bedingungen an das großzügige Darlehen knüpfte. Im Falle, dass keine Beginen mehr die Anlage bewohnen würden, würde das Ensemble der Krone zufallen.

Während der Pestepidemie zwischen 1711 und 1716 wurde der Begginerenhof als Krankenhaus genutzt. Der Begginerenhof war von Kanälen umschlossen und im Norden von einem Weiher begrenzt. Heute sind nur noch der Weiher und ein kurzes Kanalstück erhalten. Auch die Quarantäne im Begginerenhof hielt die Pest nicht auf. Zwei Drittel der Gemeinschaft der Beginen fiel der Krankheit zum Opfer. Nach der Epidemie wurde er nicht mehr bezogen und stand viele Jahre leer, aus Angst sich erneut zu infizieren.

1730 schließlich wurde erneut ein Krankenhaus, diesmal eine Irrenanstalt in den Komplex verlegt. Zahlreiche Umbauten und Anbauten fallen in diese Zeit.