Taoris

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Bei den Taoris handelt es sich um die Ureinwohner Ozeanias. Im Gegensatz zu den Ur-Taoris, die auf dem Festland gelebt haben, leben die Ozeanischen Taoris nicht mehr nur in familiären Verbänden, sondern in Stämmen. Sie sind eng mit den neuseeländischen Ureinwohnern, den Maoris, verwandt.

Die Taoris besaßen bereits eine eigene Schrift, die sogenannte Pikitia-Schrift, die momentan vor allem vom Archäologischen Institut Ozeania zu entziffern versucht wird.

Etwa um 800 n. Chr. strandeten einige aus Polyniesien stammende Seefahrer auf der bis dahin komplett unbesiedelten Insel. Forscher vermuten heute, dass es sich um vermutlich nicht mehr als 30-50 Polynesier gehandelt hat, von denen vermutlich einige nach einigen Wochen an Land auch wieder in See gestochen sind. Es wird angenommen, dass es in der Anfangszeit der Besiedlung von Polynesien aus deutlich mehr Männer als Frauen auf Ozeania gab, da letztere nur selten auf weite Seereisen gingen. Dennoch wuchs die Zahl der Einwohner Ozeanias immer weiter an. Ziwschen 900 und 950 n. Chr. haben vermutlich bereits weit über 100 Einwohner auf Ozeania gelebt. In diese Zeit fallen auch Datierungen, die dafür sprechen, dass sich die Besiedler Ozeanias, die später dann schließlich Taoris genannt wurden, in einzelne Gruppen geteilt und über die Insel verteilt haben. Funde aus diesen Zeiten sprechen dafür, dass es um etwa 950 n. Chr. nicht mehr nur noch ein Dorf, sondern mindestens drei, vermutlich aber sogar noch mehr, Dörfer gab.

Um etwa 1000 n. Chr. werden erste größere Steinbauten errichtet, von denen man heute noch viele als Ruinen an Ausgrabungsstätten besichtigen kann.

Aus der Zeit um 1100 n. Chr. stammen erste Dokumente in der sogenannten Pikitia-Schrift, die sich mit der Zeit vermutlich immer weiter fortentwickelte.

Um 1200 n. Chr leben Schätzungen zu Folge etwa 500 Einwohner auf Ozeania. Heute gehen Forscher davon aus, dass zu dieser Zeit eine weitere Gruppe von Polynesiern auf Ozeania strandeten und dort in das Volk der Taoris überging.

In der Zeit von etwa 1250 und 1350 n. Chr. entstehen die noch heute zu besichtigenden, berühmten Steinpyramdien, die für die geografische Gegend, in der Ozeania liegt, eine Einzigartigkeit darstellen.

Ab 1450 n. Chr. sinkt die Zahl der von Forschern gefundenen Dokumente und Ausgrabungen über und von der Taoris drastisch. Die Bevölkerung scheint nach und nach stark zu sinken.

Ab 1550 n. Chr. scheint die Kultur der Taoris komplett verschwunden zu sein und die Bevölkerung ausgestorben zu sein. Bis heute rätseln die Archäologen über Gründe für den plötzlichen Untergang der Taoris. Als mögliche Gründen kommen vor allem eine Hungerkatastrophe oder eine Art Bürgerkrieg in Frage. Biedes kann wissenschaftlich aber weder belegt noch ausgeschlossen werden. Ebenso käme aber beispielsweise auch eine religiös motiviertes Verlassen der Insel in Frage.