Schilda: Unterschied zwischen den Versionen

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| '''Staatsoberhaupt'''<br><small>&nbsp;[[Staatspräsident]]</small>|| [[Erich Rüblin]]<br /><small>&nbsp;seit dem 5.09.1995</small>
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| '''Staatsoberhaupt'''<br><small>&nbsp;Staatspräsident</small>|| Walter Albrecht<br /><small>&nbsp;seit dem 13. November 2006</small>
 
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| '''Regierungschef'''<br><small>&nbsp;[[Ministerratsvorsitzender]]</small>|| [[Hans-Otto Bollmann]]<br /><small>&nbsp;seit dem 14. Januar 1986</small>
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| '''Regierungschef'''<br><small>&nbsp;Ministerratsvorsitzender</small>|| Berthold Specht<br /><small>&nbsp;seit dem 13. November 2006</small>
 
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| '''[[Forum]]''' || [http://77034.homepagemodules.de/ Forum der SDR]
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
  
===VL-Geschichte===
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Die SDR bestand bis zum Frühjahr 2007. Danach wurde sie durch einen Beschluss der Mitspieler in das [[Korland]] umgewandelt.
  
Frühzeit:
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==Kultur==
 
 
Relativ wenig ist über diese Epoche bekannt, die sich noch durch Sklaverei kennzeichnete, doch sind von Wissenschaftlern unseres Landes auch schon Zeichen revolutionären Geistes bekannt, so sind Aufstände der einheimischen freien Schildonen gegen die Eroberer aus dem Ramonischen Weltreich unter verschiedenen Kaisern bekannt.
 
 
 
So wurde etwa im Jahre 12 nach unserer Zeitrechnung die Varisschschlacht gegen den ramonischen Heerführer Varis siegreich ausgefochten und das Volk der Schildonen von der Knechtschaft des ramonischen Reiches zeitweilig befreit.
 
 
 
 
 
Mittelalter:
 
 
 
In der Zeit des Feudalismus sind erste Belege eines Schildaischen Staatswesens sind um das Jahr 485 Festzustellen, in dem die Burg zu Schilda erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Dem Geschlecht der Schilden dem die Geschichte die Herrschaft zugewiesen hatte, herrschte bis zum Jahre 1100. Danach zerfiel Schilda in 150 einzelne Feudalherrschaften, von denen nur wenige nennenswerte Größe hatten. Im Jahre 1400 schlossen sich diese Feudalherrschaften zu einem Bund unter König Otto I. zu Schilda zusammen, in diese Zeit fallen auch erste religiöse Erhebungen, die den revolutionären Geist der Schildaischen Bevölkerung unterstreichen.
 
 
 
 
 
Frühe Neuzeit:
 
 
 
Im Jahre 1519 schlug der Reformator Martin Luttner seine Thesen zu Wuttenberg an, die Widerstand bei Feudalaristokratie und Klerus erweckten und so wurde er von Vatikan und Kaiser zum Tode verurteilt, konnte aber auf der Wertburg zu Witzleben Unterschlupf finden. Für die damalige Epoche brachte Luttner revolutionäre Neuerungen, die sich in die revolutionäre Tradition unseres Landes einfügen. Im Jahre 1526 folgte den reformatorischen Neuerungen eine revolutionäre Erhebung nach die unfreien Bauern erhoben sich gegen Feudalherrlichkeit und Ausbeutung. Ihre Erhebungen erfuhren von Seiten der Feudalherren blutige Niederschlagung und so wurde das Land weit zurückgeworfen.
 
  
Die Zeit dazwischen war vor allem von absolutischer Feudalherrlichkeit geprägt und für Schilda verlorene Zeit.
 
  
 +
'''Theater, Museen, Konzerte, Oper'''
  
Neuzeit:
+
Wenigstens auf den ersten Blick betrachtet, ist die SDR in diesem Bereich ein verhältnismäßig hochentwickeltes Land, in vielen Städten des Landes gibt es Museen und Ausstellungen, auch finden sich in allen größeren Städten Theater, oftmals gibt es solche Einrichtungen auch in kleineren Städten. Die Staatsführung versucht den in den Betrieben Laiengruppen in Zirkeln zusammenzuschließen und dort kulturelles Leben „an der Werkbank“ zu organisieren. Die Beschäftigten zeigen sich dafür oftmals aber weniger zugänglich als es die kommunistische Führung gerne hätte. Theaterkarten, Konzertbesuche usw. sind hoch subventioniert und für Arbeitskollektive weiter verbilligt, für Schüler und Studenten sind ausgewählte Veranstaltungen umsonst. Die offiziellen Künstler des Landes sind weitgehend im Kulturbund der SDR zusammengeschlossen, dem offiziell Horst Neumann vorsteht, der aber faktisch von Hermann Kübel geleitet wird. Insgesamt ist aber zu sagen, dass es im Kulturbetrieb wie überall im Lande an der materiellen Ausstattung mangelt. Hinzu kommt noch der Umstand, dass sich das kulturelle Leben nicht frei entwickeln kann sondern immer den Richtlinien der puckistischen Staatsideologie unterworfen ist. Dementsprechend hat das Land einen nur sehr begrenzten Anschluss an internationale Entwicklungen in diesem Bereich.
  
Im 19. Jahrhundert, die Epoche des Kapitalismus, die bis 1946 dauern sollte, zeichneten sich wieder stärkere Bestrebungen nach Freiheit ab, allerdings führte die Bourgeoisie die Regie und verbündete sich nach der Januarrevolution von 1850 mit der Feudalaristokratie.
 
  
Die bedeutenden Vorkämpfer des Sozialismus Karl Maax und Friedrich Engel schufen zu jener Zeit die Grundlagen des wissenschaftlichen Sozialismus.
+
'''Schulwesen'''
  
Dem Folgten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Gründung von Gewerkschaften und Arbeiterparteien nach.
+
Das Schulwesen ist weit ausgebaut und zentralistisch organisiert, wie überall in diesem Land dominiert auch hier die Partei der Arbeit Schildas die Lehrpläne. Dementsprechend wird Staatstreue honoriert und Widerspruch bestraft und führt nicht selten dazu, dass ein Besuch höherer Schulen unmöglich wird, das gilt übrigens genauso für Schüler mit stark christlich geprägten oder systemkritisch eingestellten Elternhäusern. Hier klaffen Anspruch und Realität mitunter ziemlich auseinander. Während die Schulbücher kostenlos sind, fallen technische Anschaffungen wie Taschenrechner massiv ins Gewicht und kosten ein vielfaches von dem was gleichwertiges in anderen Ländern kostet. Während in der SDR ein sehr hoher Anteil der Schüler eine mittlere Schulbildung erfährt, ist der Anteil Höheren Schulen geringer als in nichtsozialistischen Ländern. An den erweiterten polytechnischen Oberschulen, wie die Gymnasien in der SDR heißen, wird den Abiturienten immer auch eine praktische Ausbildung zu Teil.
  
Zwischen 1916 und 1922 führte die Feudalaristokratie einen sinnlosen Krieg, der etwa eine halbe Million Opfer kostete und große Teile unseres Landes zerstörte.
 
  
1925 wurde zu einem Jahr revolutionärer Ereignisse, die Sozialdemokratische Partei Schildas, errang den Sieg bei den Reichstagswahlen und setzte nach einer blutigen Schlacht mit Teilen der Armee den König ab und beendete den Feudalismus.
+
'''Hochschulwesen'''
  
Ab 1938 herrschten bürgerliche Regierungen, die jedoch nach Monaten meist wieder zurücktreten mussten und schwere Wirtschaftskrisen erfassten, das Land Klassenhaß und Massenarbeitslosigkeit waren die Folge, so daß sich das Schildaische Volk davon abwandte.
+
Die SDR verfügt über einige Hochschulen die berühmteste ist die im Zuckerbäckerstil errichtete Wilhelm-Puck-Universität in der Hauptstadt.
  
  
Im Jahre 1946 fälschten die reaktionären Parteien die Wahlergebnisse von der Aprilwahl und enthielten der Kommunistischen Partei Schildas ihren Wahlsieg vor.
+
'''Film und Fernsehen'''
  
Genosse Wilhelm Puck, der einzigartige Führer der Schildaer Arbeiterklasse und spätere Staatspräsident, sowie Begründer des puckistischen Sozialismus Schildaischer Prägung, organisierte Aufstände und führte die Revolution am 28. Mai 1946 zum Sieg und befreite das Schildaische Volk von Reaktion und Militarismus.  
+
Film und Fernsehen sind in der SDR dem Staat unterstellt und dienen oftmals der politischen Indoktrinierung der Bevölkerung Die SDR verfügt über eine eigene Filmproduktion, die sowohl für das Kino arbeitet als auch für das staatliche Fernsehen, international spielen diese Filme eine geringe Rolle, sind sie doch einerseits oft sehr einseitig politisch gefärbt und wenig unterhaltsam, wenngleich es auch  durchaus sehenswerte Filme gibt und andererseits nicht auf dem technischen Stand der internationalen Filmtechnik. Das Fernsehen verfügt über einen relativ hohen Etat und zeigt neben der allgegenwärtigen Propaganda auch gelegentlich ausländische Filme die aber durchaus geschickt ausgewählt werden um der Bevölkerung das gewünschte Bild vom Klassengegner zu vermitteln.
  
Im Jahre 1947 vereinigten sich die Kommunistische Partei Schildas und die Sozialdemokratische Partei Schildas mit über 97% Zustimmung zur Partei der Arbeit Schildas und verpflichteten sich unumstößlich der Politik des Puckismus.
 
  
Es wurde die Schildaische Front gegründet, in der sich alle Parteien und Massenorganisationen zum Wohle der SDR zusammenschlossen um den Sozialismus in schildaischer Prägung aufzubauen.
+
'''Architektur und Kunst'''
 
 
Die späten 40er und 50iger Jahre waren von der Verstaatlichung der Industrie und vom planmäßigen Aufbau von Schwerindustrie und Kollektivierung der Landwirtschaft auf Initiative Wilhelm Pucks geprägt, um die Versorgung der Bevölkerung aus eigener Kraft sicherzustellen.
 
 
 
Damit einher ging ein Aufbau der Nationalen Volksarmee um das Land von imperialistischer Aggression zu verteidigen.
 
 
 
In den 50iger und 60iger Jahren wurde dann auf die planmäßige Vervollkommnung unserer Konsumgüterindustrie durchgeführt und die Hebung des materiellen Wohlstandes stand im Mittelpunkt aller Bemühungen der Partei der Arbeit Schildas.
 
 
 
Die 70iger Jahre waren die Phase in der auf dem IX Parteitag der PdAS die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik zum Wohle aller Werktätigen beschlossen wurde.
 
 
 
Die 80iger und 90iger Jahre waren die Zeit der zielgerichteten Rationalisierung und des verstärkten Einsatzes von Rechenelektronik.
 
 
 
Seit dem Tode des einzigartigen Führers der Schildaischen Revolution, Wilhelm Puck im September 1995 führt die Partei der Arbeit Schildas seine Politik weiter, zum Staatspräsidenten wurde Genosse Erich Rüblin gewählt.
 
 
 
===RL-Geschichte===
 
 
 
==Kultur==
 
  
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Die SDR hat in der Architektur den sogenannten puckistischen Klassizismus hervorgebracht, der sich in Monumentalbauten und Arbeiterpalästen äußert, in der Kunst den sozialistischen Realismus mitbeeinflußt.
  
 
==Politik==
 
==Politik==
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===Politisches System===
 
===Politisches System===
  
==1)Ideologie==
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Das politische System wurde von dem Staatsgründer Wilhelm Puck begründet, der in der SDR als Revolutionär und Staatsgründer hohe offizielle Anerkennung genießt und um den sich in seiner fast 50-jährigen Regierungszeit ein Personenkult entwickelt hat, der in seinen Nachfolgern nachlebt. Kritik an Wilhelm Puck, oder der Politik der Partei sind unerwünscht und kann sehr heftige Konsequenzen mit sich bringen. Die Partei der Arbeit Schildas behauptet einen Führungsanspruch des Puckismus und sieht sich als weiterentwicklung in der Tradition von Maax und Engel (Marx und Engels in den meisten anderen OIK Staaten genannt).In letzter Zeit ist es jedoch Oppositionellen gelungen einige Rechte zu erhalten, die sie allerdings mehr zum Schein besitzen, Verhaftungen von Oppositionellen ohne Grund sind nach wie vor an der Tagesordnung und haben in letzter Zeit nach Meinung ausländischer Beobachter zugenommen.
 +
In diesem System sind grundlegend immer zwei Ebenen zu unterscheiden, einerseits die offizielle Regierungsstruktur aus Volkskammer und Ministerrat und eine Parteistruktur der PdAS  mit dem Politbüro des Zentralkomitees, die in Wirklichkeit die Macht in den Händen hält. Besonders ist auch das Wahlsystem auf der Grundlage von Einheitslisten.
  
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===Innenpolitik===
  
Der Puckismus geht auf den einzigartigen Führer der revolutionären Schildaer Arbeiterklasse Generalissimus Wilhelm Puck zurück, der die Werktätigen Schildas in der Revolution von 1946 vom blutsaugenden Kapitalismus befreite.
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Innenpolitisch ist das Land seit Jahren durch autoritäre Machtstrukturen geprägt die in den vergangenen Monaten in wiederholten Protesten kritisiert wurden, gegen welche die Staatsführung zum Teil mit harten Mitteln vorging. In den letzten Wochen war zeitweilig eine Lockerung zu verspüren, die mit der Erkrankung Erich Rüblins und der Wahl Walter Albrechts zum Generalsekretär des ZK der PdAS und Staatspräsidenten wieder zurückgefahren wurde.
Der Puckismus, stellt eine Weiterentwicklung des vom Begründer der wissenschaftlichen Weltanschauung Karl Maax begründeten Maaxismus dar.
 
Wilhelm Puck hatte schon in seiner frühesten Jugend alle Schriften Karl Maax' gelesen. Puck hatte aber erkannt daß es praktisch ankommt, zunächst den Sozialismus unter Führung einer avantgardistischen Partei der Arbeiterklasse auf nationaler Ebene einzuführen und zu verteidigen. Generalissimus Puck formulierte die historische Mission der Arbeiterklasse, alle Werktätigen vom blutsaugenden Kapitalismus zu befreien. Entscheidende Aufgabe ist es, die Wirtschaft zu verstaatlichen und den Vorkämpfern des Sozialismus zu unterstellen, damit eine rasche Industrialisierung vorgenommen werden kann. Gleichzeitig ist die entscheidende Aufgabe konterrevolutionäre Erscheinungen im Keim zu ersticken und eine sichere ökonomische Entwicklung zu gewährleisten um dann almählich zum Kommunismus überzugehen. Dazu ist es entscheidende Aufgabe den fähigsten Vorkämpfern den Aufbau des Sozialismus zum Wohle aller zu unterstellen.
 
  
--2) Staatsaufbau --
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===Außenpolitik===
  
===Innenpolitik===
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Außenpolitisch ist die SDR relativ isoliert, zum einen lehnt die Staatsführung weitergehende Kontakte zu den meisten bürgerlichen Staaten ab, andererseits ist man auch mit großen Teilen des sozialistischen Lagers (insbesondere den Marxisten-Bebelisten) wie der VKL zerstritten, da man sich gegenseitig Verrat am Sozialismus vorwirft. Eine Besonderheit stellt das Verhältnis zum [[Freistaat Fuchsen]] dar, waren Schilda und Fuchsen unter der Herrschaft der Schnitzelberger bis ins 20. Jahrhundert geeint, erheben konservative Kreise in Fuchsen Anspruch auf Wiedervereinigung und Fuchsen sieht sich auch als Interessenvertreter der Bevölkerung, was das Verhältnis sehr belastet. In allerletzter Zeit zeigte sich das in einem Raketentest der SDR, der den Abschuss einer Langstreckenrakete über der zu Fuchsen gehörenden [[Insel Elisenburg]] beinhaltete. Überhaupt ist die SDR mit etwa einer halben Million Soldaten und offiziell vorhandenen Atomwaffen ein potentieller Gefahrenherd.
 
 
===Außenpolitik===
 
  
In der Außenpolitik pflegt unser Land freundschaftliche Beziehungen zur USSRAT und der landinischen Republik.
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Gute Beziehungen bestehen dahingegen im wesentlichen zur [[USSRAT]] und zur Landinischen Republik.
Darüber hinaus ist unsere Politik von friedlicher Koexistenz gegenüber allen Staaten in denen Vernunft und Realismus dominieren geprägt.
 
  
 
===Parteien===
 
===Parteien===
  
 
Partei der Arbeit Schildas (PdAS)
 
Partei der Arbeit Schildas (PdAS)
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Demokratische Allianz (DA)
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Das Parteinwesen in Schilda ist im Grunde genommen kaum vorhanden, alles wird von der Partei der Arbeit Schildas mit ihrem verfassungsmäßig definierten Machtanspruch und den faktisch ihr zuzuordnenden Massenorganisationen beherrscht, daneben existiert die Demokratische Allianz, die sich offiziell aber auch zum Führungsanspruch der PdAS und dem Sozialismus bekennen muss.
  
 
==Wirtschaft==
 
==Wirtschaft==
Unser Land verfügt über eine vielfältige differenzierte Industrie die den Bedürfnissen unserer Werktätigen in hohem Maße Rechnung trägt.
 
Hohe Beachtung genießen dabei Schwerindustrie und chemische Industrie, aber auch Elektronik und weitere Industrien.
 
Organisiert wird die Wirtschaft nach dem krisensicheren System der staatlichen Planung und Lenkung unter hoher Beteiligung aller Bürger unseres Landes.
 
Darüber hinaus besitzt unserLand eine moderne technisierte Landwirtschaft, die entscheidenden Anteil ander Sicherheit unseres Landes trägt.
 
  
===WiSim===
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Die  Wirtschaft in der SDR ist nach zentralen Volkswirtschaftsplänen organisiert, die von der Plankommission der SDR erarbeitet werden, der landestypische Zentralismus ist hier auch sehr ausgeprägt. Alle größeren Betriebe sind in der Hand des Staates, private Wirtschaft wird nur in sehr geringem Umfang zugelassen und wird von den Machthabern nicht besonders gerne gesehen. Eine weitere Besonderheit ist die allgegenwärtige von Wilhelm Puck ausgegebene ideologische Losung das Land autark von marktwirtschaftlichen Staaten zu machen, die darauf hinausläuft, auf alle nicht lebensnotwendigen Importe zu verzichten, was oft Unmut in der Bevölkerung verursacht und gleichzeitig zu kleinen Produktionsserien und geringerer Effektivität füht. Einen hohen Anteil besitzt immer noch die Schwerindustrie, die in letzter zeit dem Militär unterstellt wurde.
noch keine
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Die Leistungsfähigkeit der SDR Wirtschaft ist schwer einzuschätzen, zum einen sind offizielle Angaben nicht selten geschönt, oder bewerten anders als vergleichbare Statistiken kapitalistischer Länder. Auffallend jedoch sind mehrere Aspekte, zum einen ist die Industrie in weiten Teilen hoffnungslos veraltet, vielerorts stammen Maschinen und Gebäude noch aus der zeit vor 1946 und sind dementsprechend auch nicht immer im Besten Zustand. Gleichzeitig aber gibt es wenige ausgewählte Bereiche in denen die Wirtschaft der ausländischen Konkurrenz ebenbürtig ist und einen Devisenbringer darstellt.
  
==Links==
+
Diese Wirtschaftspolitik hinterlässt zweifelsohne ihre Spuren, Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel sind vergleichsweise preiswert, dahingegen sind gehobene Konsumgüter oder gar Luxusartikel mitunter sehr teuer und kaum erhältlich.
* [http://www.musterland.de www.musterland.de]
 

Aktuelle Version vom 16. Mai 2012, 00:06 Uhr

Staat (kplt. Name)
 
kleinrwri3.jpg f5t4p20n2-thumb.jpg
(Details) (Details)
sdrcn9.jpg
Karte
Amtssprache Schildaisch
Hauptstadt Schilda
Staatsform Volksrepublik
Staatsoberhaupt
 Staatspräsident
Walter Albrecht
 seit dem 13. November 2006
Regierungschef
 Ministerratsvorsitzender
Berthold Specht
 seit dem 13. November 2006
Fläche 110.000 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl
  Dichte

ca. 13,5 Mio.
123 EW/km²
Gründung 28.Mai.1946
Währung Mark der SDR
Nationalfeiertag 28.Mai (Gründungstag der SDR)
int. Vorwahl

137

int. Kennzeichen SDR
Website nicht mehr vorhanden
Forum nicht mehr vorhanden

Geschichte[Bearbeiten]

Die SDR bestand bis zum Frühjahr 2007. Danach wurde sie durch einen Beschluss der Mitspieler in das Korland umgewandelt.

Kultur[Bearbeiten]

Theater, Museen, Konzerte, Oper

Wenigstens auf den ersten Blick betrachtet, ist die SDR in diesem Bereich ein verhältnismäßig hochentwickeltes Land, in vielen Städten des Landes gibt es Museen und Ausstellungen, auch finden sich in allen größeren Städten Theater, oftmals gibt es solche Einrichtungen auch in kleineren Städten. Die Staatsführung versucht den in den Betrieben Laiengruppen in Zirkeln zusammenzuschließen und dort kulturelles Leben „an der Werkbank“ zu organisieren. Die Beschäftigten zeigen sich dafür oftmals aber weniger zugänglich als es die kommunistische Führung gerne hätte. Theaterkarten, Konzertbesuche usw. sind hoch subventioniert und für Arbeitskollektive weiter verbilligt, für Schüler und Studenten sind ausgewählte Veranstaltungen umsonst. Die offiziellen Künstler des Landes sind weitgehend im Kulturbund der SDR zusammengeschlossen, dem offiziell Horst Neumann vorsteht, der aber faktisch von Hermann Kübel geleitet wird. Insgesamt ist aber zu sagen, dass es im Kulturbetrieb wie überall im Lande an der materiellen Ausstattung mangelt. Hinzu kommt noch der Umstand, dass sich das kulturelle Leben nicht frei entwickeln kann sondern immer den Richtlinien der puckistischen Staatsideologie unterworfen ist. Dementsprechend hat das Land einen nur sehr begrenzten Anschluss an internationale Entwicklungen in diesem Bereich.


Schulwesen

Das Schulwesen ist weit ausgebaut und zentralistisch organisiert, wie überall in diesem Land dominiert auch hier die Partei der Arbeit Schildas die Lehrpläne. Dementsprechend wird Staatstreue honoriert und Widerspruch bestraft und führt nicht selten dazu, dass ein Besuch höherer Schulen unmöglich wird, das gilt übrigens genauso für Schüler mit stark christlich geprägten oder systemkritisch eingestellten Elternhäusern. Hier klaffen Anspruch und Realität mitunter ziemlich auseinander. Während die Schulbücher kostenlos sind, fallen technische Anschaffungen wie Taschenrechner massiv ins Gewicht und kosten ein vielfaches von dem was gleichwertiges in anderen Ländern kostet. Während in der SDR ein sehr hoher Anteil der Schüler eine mittlere Schulbildung erfährt, ist der Anteil Höheren Schulen geringer als in nichtsozialistischen Ländern. An den erweiterten polytechnischen Oberschulen, wie die Gymnasien in der SDR heißen, wird den Abiturienten immer auch eine praktische Ausbildung zu Teil.


Hochschulwesen

Die SDR verfügt über einige Hochschulen die berühmteste ist die im Zuckerbäckerstil errichtete Wilhelm-Puck-Universität in der Hauptstadt.


Film und Fernsehen

Film und Fernsehen sind in der SDR dem Staat unterstellt und dienen oftmals der politischen Indoktrinierung der Bevölkerung Die SDR verfügt über eine eigene Filmproduktion, die sowohl für das Kino arbeitet als auch für das staatliche Fernsehen, international spielen diese Filme eine geringe Rolle, sind sie doch einerseits oft sehr einseitig politisch gefärbt und wenig unterhaltsam, wenngleich es auch durchaus sehenswerte Filme gibt und andererseits nicht auf dem technischen Stand der internationalen Filmtechnik. Das Fernsehen verfügt über einen relativ hohen Etat und zeigt neben der allgegenwärtigen Propaganda auch gelegentlich ausländische Filme die aber durchaus geschickt ausgewählt werden um der Bevölkerung das gewünschte Bild vom Klassengegner zu vermitteln.


Architektur und Kunst

Die SDR hat in der Architektur den sogenannten puckistischen Klassizismus hervorgebracht, der sich in Monumentalbauten und Arbeiterpalästen äußert, in der Kunst den sozialistischen Realismus mitbeeinflußt.

Politik[Bearbeiten]

Politisches System[Bearbeiten]

Das politische System wurde von dem Staatsgründer Wilhelm Puck begründet, der in der SDR als Revolutionär und Staatsgründer hohe offizielle Anerkennung genießt und um den sich in seiner fast 50-jährigen Regierungszeit ein Personenkult entwickelt hat, der in seinen Nachfolgern nachlebt. Kritik an Wilhelm Puck, oder der Politik der Partei sind unerwünscht und kann sehr heftige Konsequenzen mit sich bringen. Die Partei der Arbeit Schildas behauptet einen Führungsanspruch des Puckismus und sieht sich als weiterentwicklung in der Tradition von Maax und Engel (Marx und Engels in den meisten anderen OIK Staaten genannt).In letzter Zeit ist es jedoch Oppositionellen gelungen einige Rechte zu erhalten, die sie allerdings mehr zum Schein besitzen, Verhaftungen von Oppositionellen ohne Grund sind nach wie vor an der Tagesordnung und haben in letzter Zeit nach Meinung ausländischer Beobachter zugenommen. In diesem System sind grundlegend immer zwei Ebenen zu unterscheiden, einerseits die offizielle Regierungsstruktur aus Volkskammer und Ministerrat und eine Parteistruktur der PdAS mit dem Politbüro des Zentralkomitees, die in Wirklichkeit die Macht in den Händen hält. Besonders ist auch das Wahlsystem auf der Grundlage von Einheitslisten.

Innenpolitik[Bearbeiten]

Innenpolitisch ist das Land seit Jahren durch autoritäre Machtstrukturen geprägt die in den vergangenen Monaten in wiederholten Protesten kritisiert wurden, gegen welche die Staatsführung zum Teil mit harten Mitteln vorging. In den letzten Wochen war zeitweilig eine Lockerung zu verspüren, die mit der Erkrankung Erich Rüblins und der Wahl Walter Albrechts zum Generalsekretär des ZK der PdAS und Staatspräsidenten wieder zurückgefahren wurde.

Außenpolitik[Bearbeiten]

Außenpolitisch ist die SDR relativ isoliert, zum einen lehnt die Staatsführung weitergehende Kontakte zu den meisten bürgerlichen Staaten ab, andererseits ist man auch mit großen Teilen des sozialistischen Lagers (insbesondere den Marxisten-Bebelisten) wie der VKL zerstritten, da man sich gegenseitig Verrat am Sozialismus vorwirft. Eine Besonderheit stellt das Verhältnis zum Freistaat Fuchsen dar, waren Schilda und Fuchsen unter der Herrschaft der Schnitzelberger bis ins 20. Jahrhundert geeint, erheben konservative Kreise in Fuchsen Anspruch auf Wiedervereinigung und Fuchsen sieht sich auch als Interessenvertreter der Bevölkerung, was das Verhältnis sehr belastet. In allerletzter Zeit zeigte sich das in einem Raketentest der SDR, der den Abschuss einer Langstreckenrakete über der zu Fuchsen gehörenden Insel Elisenburg beinhaltete. Überhaupt ist die SDR mit etwa einer halben Million Soldaten und offiziell vorhandenen Atomwaffen ein potentieller Gefahrenherd.

Gute Beziehungen bestehen dahingegen im wesentlichen zur USSRAT und zur Landinischen Republik.

Parteien[Bearbeiten]

Partei der Arbeit Schildas (PdAS)

Demokratische Allianz (DA)

Das Parteinwesen in Schilda ist im Grunde genommen kaum vorhanden, alles wird von der Partei der Arbeit Schildas mit ihrem verfassungsmäßig definierten Machtanspruch und den faktisch ihr zuzuordnenden Massenorganisationen beherrscht, daneben existiert die Demokratische Allianz, die sich offiziell aber auch zum Führungsanspruch der PdAS und dem Sozialismus bekennen muss.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft in der SDR ist nach zentralen Volkswirtschaftsplänen organisiert, die von der Plankommission der SDR erarbeitet werden, der landestypische Zentralismus ist hier auch sehr ausgeprägt. Alle größeren Betriebe sind in der Hand des Staates, private Wirtschaft wird nur in sehr geringem Umfang zugelassen und wird von den Machthabern nicht besonders gerne gesehen. Eine weitere Besonderheit ist die allgegenwärtige von Wilhelm Puck ausgegebene ideologische Losung das Land autark von marktwirtschaftlichen Staaten zu machen, die darauf hinausläuft, auf alle nicht lebensnotwendigen Importe zu verzichten, was oft Unmut in der Bevölkerung verursacht und gleichzeitig zu kleinen Produktionsserien und geringerer Effektivität füht. Einen hohen Anteil besitzt immer noch die Schwerindustrie, die in letzter zeit dem Militär unterstellt wurde.

Die Leistungsfähigkeit der SDR Wirtschaft ist schwer einzuschätzen, zum einen sind offizielle Angaben nicht selten geschönt, oder bewerten anders als vergleichbare Statistiken kapitalistischer Länder. Auffallend jedoch sind mehrere Aspekte, zum einen ist die Industrie in weiten Teilen hoffnungslos veraltet, vielerorts stammen Maschinen und Gebäude noch aus der zeit vor 1946 und sind dementsprechend auch nicht immer im Besten Zustand. Gleichzeitig aber gibt es wenige ausgewählte Bereiche in denen die Wirtschaft der ausländischen Konkurrenz ebenbürtig ist und einen Devisenbringer darstellt.

Diese Wirtschaftspolitik hinterlässt zweifelsohne ihre Spuren, Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel sind vergleichsweise preiswert, dahingegen sind gehobene Konsumgüter oder gar Luxusartikel mitunter sehr teuer und kaum erhältlich.