Cranach

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Churfürstentum Cranach
Electorate of Cranach
Flagge Cranachs Wappen Cranachs
Amtssprache
  Landessprachen
keine
 Dreibürgisch (Cranacher Ausprägung), Losonisch
Hauptstadt Leibach
Regierungssitz Hohenbrünn
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt
 Churfürst von Cranach
Constantin I.
 seit dem 21.06.1982
Regierungschef
 Hofkämmerer
Elisabeth Despencer
 seit dem 02.03.2013
Fläche 221.328,88 km²
Bevölkerung
  Einwohnerzahl
  Dichte

28,3 Mio.
127,73 Einwohner/km²
Währung Dreibürgischer Reichstaler
Landeshymne Hohenbleichenberger Marsch
int. Vorwahl + 110
Forum Forum
Cranach-Lage.png

Das Churfürstentum Cranach ist ein Reichsland des Kaiserreichs Dreibürgen und liegt an der nördlichen Spitze des Reiches. Bis Ende 2010 war Cranach ein Reichsstand des Heiligen Remischen Reiches, welches vollständig in Dreibürgen aufging.

Es grenzt im Süden an das Reichsland Rem und im Osten an Geldern. Im Rahmen einer Neuordnung der Reichsländer 2011, wurden Teile Wirtensteins zum Bestandteil Cranachs.

Geografie[Bearbeiten]

Lage und Oberfläche[Bearbeiten]

Topographische Karte

Cranach befindet sich auf der nordwestlichen Spitze des Kontinents Harnar und nimmt dort eine Fläche von ca. 221.000 Quadratkilometern ein. Im Südosten erhebt sich das mächtige Augustinergebirge, das auch mit 3.423 Metern den höchsten Berg des Landes, den Krämpferzipfel, hervorbringt. Aus dem Gebirge entspringt außerdem die Daube, der größte und wichtigste Fluß des Landes. Er schlängelt sich vom Gebirge westwärts in das Cranacher Tiefland, passiert die Hauptstadt Leibach und wird anschließend durch die Höhenzüge der Roten Heide im Nordwesten wieder nach Osten abgelenkt, um abschließend in der Bucht von Reddock in das Meer zu münden. Cranach beherbergt auch die nördlichste Spitze des Reichsfestlands, das Kap Wruus.

Orte[Bearbeiten]

Die größten Orte in Cranach sind:

Rang

Stadt Einwohner
1 Hohenbrünn 4.934.000
2 Ehrenmünster 1.301.000
3 Leibach 912.000
4 Reichstett 823.000
5 Salzfurt 621.000

Klima[Bearbeiten]

Cranach befindet sich in den Mittelbreiten und daher in der warmgemäßigten Klimazone. Es wird vorallem maritim durch die Nordsee geprägt, wobei der Rem-Strom - eine Meeresströmung, die warmes Wasser vom Medianik in die Nordsee transport - für eine maßgebliche Aufwärmung der Küstengewässer sorgt. So friert der Küstenbereichs Cranachs im Winter niemals zu. Die gemittelte Jahrestemperatur beträgt 9° Celsius und es fallen durchschnittlich 823 Millimeter Niederschlag. Dies liegt darin begründet, dass große Gebiete des Churfürstentums luvseitig der Gebirge liegen, sodass sich der Steigungsregen in diesen Gebieten niederschlägt.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Streuobstwiese

Das Cranacher Tiefland, das circa Zweidrittel der Fläche des Churfürstentums einnimmt, ist durch den Fluß Daube und seine zu einem Großteil noch unberührten Auenlandschaften geprägt. Der natürliche Buchen- und Eichenlaubwald ist allerdings zumeist durch Kulturlandschaften verträgt worden. Neben der üblichen agraischen Nutzung in Form des Getreide-, Kartoffel- Maisanbaus, finden sich in den hügeligen Ausläufern des Augustinergebirges und den Höhenzügen der Roten Heide viele Obstplantagen und ältere Streuobstwiesen. Ein Nationalsymbol ist heute immer noch der Apfelbaum. Cranach ist der größte Produzent von Äpfeln und Apfelprodukten in ganz Dreibürgen. Daneben existieren auch nennenswerte Bestände von Kirsch-, Birnen- und Pflaumenplantagen. Insgesamt werden heute circa Zweidrittel der Bodenfläche Cranachs landwirtschaftlich genutzt. Die Böden im Cranacher Tiefland haben durch einen hohen Lößgehalt eine ausgesprochen hohe Furchtbarkeit. Weiterhin südlich, an der Grenze zu Loisonien, befinden sich an den Hängen der Flusstäler zahlreiche Weinanbaugebiete. Die Hohenzüge und Täler des Hochgebirges, sind in erster Linie von Nadelwäldern bestimmt.

Der Biber ist ein besonderes Symboltier der Daubeauen. Nachdem er Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu ausgerottet wurde durch die starke Verschmutzung der Gewässer durch Industrie, Landwirtschaft und die Bevölkerung, haben sich Bestände wieder erholt. Dies ist vorallem den schärferen Verschmutzungsrichtlinien, modernen Kläranlagen und mehreren Programmen zur Wiederansiedlung des Bibers geschuldet. Desweiteren wurde fast der komplette Oberlauf der Daube unter Naturschutz gestellt. Zurzeit soll ein größerer Bereich zum Nationalpark erklärt werden. Besonders in den kaum berührten Höhenzügen des Augustinermassivs, finden sich größere zusammenhändende Bestände von Rotwild. In den schon waldfreien Hochgebirgsregionen sind die verwilderten Bergziegen zu finden, deren Bestand durch ein Zuchtprogramm wieder stabilisiert werden musste. Vermehrt konnten in den letzten Jahren auch wieder Tiere einwandern, die zuvor als ausgerottet galten; ein Beispiel hierfür ist der Wolf, der aus dem dreibürgischen Erzgebirge zurückgekehrt ist. Daneben stellt Cranach im Sommer ein großer Lebensraum für Zugvögel dar, die besonders die zahlreichen Flussauen und -niederungen bevorzugen. Der wohl bekannste Zugvogel ist der Weißstorch, der ebenso einen besonderen Schutz genießt.

Gewässer[Bearbeiten]

Grüne Daube im Lobwaldtal

Der mächtigste Strom Cranachs ist die Daube mit einer insgesamten Längen von 692 Kilometern. Sie entspringt im nördlichen Zentralmassiv der Augustinerberge zwischen Basenroda und Durlesbach. Der Strom verläuft vollständig auf dem Gebiet Cranachs und mündet bei Reddock ins Nordmeer. Sein Einzugsgebiet umfasst inklusive aller Nebenflüsse fast das gesamte Gebiet Cranachs, einige Teile Gelderns und Losoniens. Die wichtigste Nebenflüsse sind die Grüne Daube, die etwa 70 Kilometer südlich von Hohenbrünn entspringt, die Barte, die Blaue und der Muskatfluss.

Im Augustinermassiv existieren eine vielzahl kleinerer und größerer Bergseen, wovon einige auch durch Menschenhand entstanden sind und als Stauseen genutzt werden. Der größte seiner Art ist der Ehlewand-Stausee, der in erster Linie der Stromerzeugung dient dessen Kraftwerk eine maximale Leistung von 400 Megawatt erzielt. Daneben weisen die Niederungen des Cranacher Tieflandes eine große Zahl von ausgedehnten Moor- und Feuchtgebieten auf, die zwar im Laufe der Geschichte intensiv für den Toorabbau genutzt wurden, inszwischen aber einen Schutz genießen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Demografie[Bearbeiten]

Derzeit leben in Cranach 28.360.194 Menschen. Dies war das Ergebnis der letzten Volkszählung im Dezember 2013. Vorallem der Zusammenschluss Cranachs mit den vormals reichsunmittelbaren Ständen Hohenbrünn und Reichstett ließen die Bevölkerungszahl Anfang des Jahres 2011 stark anwachsen. Insgesamt betrachtet wächst die Cranacher Bevölkerung leicht mit 0,3 % pro Jahr. Dies ist zum einen der Einwanderung geschuldet, andererseits liegt die Geburtenziffer leicht über der Sterbeziffer. Auch die Altersverteilung der Bevölkerung ist im Gegensatz zu anderen dreibürgischen Ländern relativ ausgewogen.

73 Prozent der Bevölkerung lebt in Städten. Die größten Ballungsräume sind die Metropolen Hohenbrünn und Leibach, die zusammen bereits über 8 Millionen Einwohner verzeichnen. Das Cranacher Tiefland ist dicht besiedelt, wobei sich die größeren Städte vorallem entlang des Flusses Daube finden lassen. Die Küste ist bis auf die Großstadt Reichstett eher dünn besiedelt. Die sich im Südosten befindlichen Augustinerberge und deren Ausläufern weisen allerdings die durchschnittlich geringste Bevölkerungsdichte auf.

Sprachen[Bearbeiten]

In Cranach existiert keine gesetzlich festgeschriebene Amtssprache. Die gängige Verkehrs- und Behördensprache ist das Dreibürgische, welches allerdings eine starke regionale Prägung aufweist. Es wird daher oft von "Cranacher Zunge" oder Cranacher Mundart gesprochen. Sie unterscheidet besonders im Wortschatz, grammatikalischen Besonderheiten und der Schreibweise vom Hochdreibürgischen. Ein oft auftretendes Merkmal der Cranacher Mundart ist die Verwendung des Buchstaben y als unsilbiges i als Bestandteil eines Diphthongs; sodass häufig Kombinationen wie ey, ay und oy auftreten. Die Cranacher Mundart unterteilt sich noch einmal in unterschiedliche Dialekte wie die Leibacher oder Hohenbrünner Zunge.

An der südlichen Grenze zu Losonien besteht eine losonische Bevölkerungsminderheit, die das Losonische als Muttersprache spricht. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt rund 2 %. In den Grenzregionen zu Wirtenstein und Geldern-Veldoril sind auch deren landestypische Dialekte verbreitet.

Religion[Bearbeiten]

Kathedrale von Sankt Aydestin

Nach der Volkszählung von 2010 bekennen sich 14.700.000 Cranacher zur remisch-katholischen Kirche. Das entspricht 51 % der Gesamtbevölkerung. 37 % gehören der protestantischen Landeskirche Cranachs an. 10 % der Bevölkerung sind offiziell konfessionslos und 2 % gehören anderen Religionen oder Glaubensgemeinschaften an. Die protestantische Kirche hat ihre meisten Anhänger entlang der Küste, in Reichstett und in den Cranacher Exklaven Schwarzbach und Heppenheim. Das Cranacher Tiefland und das Bergland der Augustinerberge ist mehrheitlich katholisch geprägt. Insgesamt betrachtet übt der Katholizismus heute immer noch ein beherrschende Stellung im Leben der Cranacher aus, auch wenn die Anzahl der Kirchenaustritte bei der katholischen und protestantischen Kirche zunehmend ist.

Die große Bedeutung der katholischen Kirche wird anhand der Kirchengliederung deutlich: In Sankt Aydestin besteht ein Erzbistum, dem das Suffraganerzbistum Sankt Aegidius (Hohenbrünn) und die Suffraganbistümer Salzfurt, Cöpenick auf Hartenfels und Fallanach (Wirtenstein) unterstellt sind. Derzeitiger Diözesanbischof von Sankt Aydestin ist Erzbischof Anselm Kardinal Speyer. Die wichtigsten katholischen Kirchenbauten sind die Kathedrale von Sankt Aydestin, die Sankt-Aegidius-Kathedrale in Hohenbrünn und der Leibacher Dom.

Die protestantische Kirche Cranachs gliedert sich in vier Probstsprengel, die jeweils von einem Regionalbischof geleitet werden: Leibach, Heppenheim, Reichstett, Sauerburg und Seyffenstein. Sie bildeten zusammen die Landeskirche, die unter der Leitung des Landesbischofs steht. Aktueller Amtsinhaber ist Dr. theol. habil. Herrmann Fünfziger. Die Landeskirche Cranachs ist unabhängig von der Dreibürgisch-Protestantischen Kirche.

Geschichte[Bearbeiten]

Pfeil-Hauptartikel.png Hauptartikel: Geschichte Dreibürgens


Frühzeit[Bearbeiten]

Remische Antike[Bearbeiten]

Haupttor eines Remischen Kastells in der Nähe von Hohenbrünn

Im 1. Jahrhundert vor Christus breitete sich das Remische Imperium zur Zeit des Prinzipats weiter Richtung Norden und Osten aus und erreichte auch das Gebiet der dortigen geldrischen, ferumischen und angevinischen Stämme. Um das 62 vor Christus kam es in der Sankt Aydestin zu der bedeutsamster Schlacht der remischen Kolonialisierung: der Remische Feldherr Flavius Aetius Catalanicus besiegte eine versammelte Stammesarmee und konnte so die remische Herrschaft südlich der Daube konsolidieren. Der Fluss Daube bildete ab dann eine wichtige natürliche Grenze zum weiterhin freien Norden. Trotz weiterer Expeditionen auch nördlich der Daube, konnten diese keine dauerhaft remische Einflussnahme sicherstellen. Zum Zwecke des Grenzschutzes gründeten die Remer entlang der Daube und besonders an den Landgrenzen dauerhafte Siedlungen. Eine wichtige Zentrale für die remische Kolonisation war das heutige Hohenbrünn, welches um 40 vor Christus als "Catalana Angevinorum" gründet wurde.

Im ersten Jahrhundert nach Christus festigten sich die remischen Strukturen südlich der Daube und die Expeditionen nördlich des Flusses wurden eingestellt. Stattdessen wurden Verträge mit einigen Stämmen geschlossen, die eine Stärkung des Handels im Norden herbeiführte und die Remischen Interessen sicherte. Ähnlich wie in dreibürgischen Kolonialgebieten, führte die remische Heeresreform des 4. Jahrhunderts zur Ansiedlung angevinischer Stämme aus dem Norden im Reichsgebiet als Föderaten, die im Kriegsdienst des Imperators standen. Bereits ein Jahrhundert später erlebte das Remische Imperium ein Zeitalter interner Querelen und Zerrüttung. Auch in den südlichen Kolonialgebieten des heutigen Dreibürgens, erhoben sich remferne Stämme. Dies führte auch im Cranacher Gebiet zur Erhebung der Föderaten. Um 430 nennen remische Chronisten den angevinischen Stammesfürst Widukind als erfolgreichsten Stammesführer im Aufstand gegen die remische Oberhoheit. Widukind etabliert daraufhin an der Daubegrenze sein Herrschaftsgebiet, welches sich neben den remischen Anteilen auch auf die nördlich der Daube gelegenen freien Stammesgebiete erstreckt. Er errichtete damit das erste angevinische Herrschaftsgebiet und läutete damit den Niedergang des Remischen Imperiums in Cranach ein.

Angevinisches Königtum[Bearbeiten]

König Lothar I.

Widukind aus dem Stamm der Angevinier war Föderat des Remischen Imperiums und hatte vor dem Aufstand ein Herrschafts- und Siedlungsgebiet an der nördlichen Grenze des Imperiums in den Daubeniederungen in der Nähe des heutigen Sankt Aydestin. Dieses Gebiet war von zentraler Bedeutung, da er somit eine der wichtigsten damaligen Daubefurten unter seiner Kontrolle hat. Gleichzeitig hatte er so Verbindung zum freien Norden und seinen dortigen Stammesbrüdern. Dies erleichterte die Verbündung und Unterwerfung der frei gebliebenen Stammesteile im Norden als die remischen Zentralgewalt schwand. Nach zahlreichen Gebietserweiterungen und Auseinandersetzungen mit Remischen Heerführern, gelang ihm 466 im Schatten der dreibürgischen Unabhängigkeitsbestrebungen, die das Reich im Süden beschäftigten, die Vertreibung des remischen Herrführers Septimus und führte damit den Zusammenbruch der Remischen Herrschaft in Cranach und Geldern herbei. Unterstützt wurde er dabei auch von den geldrischen und ferumischen Stämmen im Osten. Widuking erkannte die Vorzüge der ordentlichen Verwaltungsstrukturen in den ehemals remischen Gebiete und versuchte diese auch in seinem nördlichen Herrschaftsbereichen einführen. Dazu bediente er sich der gebildeteten christlichen Oberschicht, denen er ihre freie Glaubensausübung zugestand. Damit legte er ebenso die ersten Grundzüge für die Verbreitung des christlichen Glaubens in den heidnischen Gebieten. Nach dem Tode Widukinds, 483, endete der schnelle Aufstieg Cranachs, da das Herrschaftsgebiet unter den Söhnen aufgeteilt wurde.

Gleichzeitig konnte das Remischen Imperium wieder erstarken und Gebieten zurückerobern. Diese Bewegung fand um 550 in den sogenannten Remischen Restaurationskriegen ihren Höhepunkt. Nicht nur in Cranach, auch in Dreibürgen versuchte das Imperium seine alte Größe wiederherzustellen. Zunächst war das Imperium sehr erfolgreich und hatte die Angevinier bis zur Daube zurückgedrängt. Im Schatten der Vertreibung der Remer aus Dreibürgen in der Schlacht bei Gemsbach 551, hatten die Angevinier neuen Mut geschöpft und hatten eine Armee unter der Führung Chlothars, einem Enkel Widukinds, versammelt. 556 kam es an der Furt bei Sankt Aydestin zur Entscheidungsschlacht. Die Niederlage der heidnischen Armeen wurde im letzten Moment von dem jungen Mönch Aydestin verhindert, der Chlothar von dem Herannahen remischen Verstärkungstruppen berichtete. Chlothar konnte der Vereinigung der remischen Heere zuvorkommen und in einem Hinterhalt die Verstärkung vernichten. Nach der vernichtenden Niederlage der Remer, versprach Chlothar dem Mönch an dieser Stelle, direkt an der Furt, eine Kirche zu errichten. Gleichzeitig ließ er sich im Fluss Daube als erster angevinischer Fürst taufen und nahm daraufhin die Bezeichnung als Lotharius, Rex Angevinorum (Lothar, König von Angevinien) an. Somit gilt Chlothar als Begründer des angevinischen Königtums und des Adelsgeschlechts der Angevinier.

Ab dem 8. Jahrhundert verstärkte der benachbarte geldrische König seinen Einfluss durch Unterwerfung der Losonen. Zum Dank wird er vom Papst zum Remischen Kaiser gekrönt. Aufgrund der militärischen und wirtschaftlichen Überlegenheit müssen die angevinischen Könige den Kaiser als weltlichen Herr der Christenheit anerkennen auch wenn die Macht des Kaiser immer sehr beschränkt blieb.

Der Beginn des 12. Jahrhunderts wurde zum Fanal des angevinischen Königtums. König Lothar IV. stirbt 1155 und unterlässt die Zwillingssöhne Jobst und Heinrich, die das Königreich aufteilen. Jobst erhält den Westen als Angevinia Occidentalis und Heinrich den Osten als Angevinia Orientalis. Heinrich stirbt zwei Jahre später an den Pocken und sein 16-jähriges Sohn Ulrich erbte das Ostreich. Daraufhin begann Jobst den angevinischen Erbfolgekrieg. Jobst konnte zunächst schnelle Erfolge erzielen, aber der Krieg zog sich weiter hin. 1159 schließlich rief Ulrich den Remischen Kaiser und geldrischen König Hermann an. In der Nähe von Sankt Aydestin kam es am 9. Oktober 1159 zur Entscheidungsschlacht. Das kaiserliche Heer und Führung des Kaisers und Ulrichs vernichtete Jobsts Armee und dieser wurde während der Schlacht erschlagen. Bei den Siegesfeierlichkeiten wandte sich der Kaiser aber gegen Ulrich und ließ diesen verhaften, der er angeblich eine Intrige zur Ermordung des Kaisers plante. Ulrichs Leben wurde vom Kaiser verschont, als dieser die angevinische Krone aufgab und ins Kloster emeritierte. Angevinien unterstand nun direkt dem geldrischen Kaiser und das Königreich Angevinien galt seit dann als erloschen.

Aufstieg Cranachs[Bearbeiten]

Burg Bleichenberg - Ausgangspunkt des Herzogtums Cranach

Nach der Auflösung Angeviniens wurde die vormals königlichen Territorien durch den Kaiser eingezogen. Viele ehemaligen Lehnsvasallen des angevinischen Königs erlangten ihre Unabhängigkeit und unterstanden nun direkt dem Kaiser. Dies waren Gebiete wie Reichstett, Wirtenstein, Hohenbrünn oder Durocher. Das angevinische Kernland vergab der Kaiser zur Verwaltung an seine Verwandten. Die Grafschaft Leibach, die Keimzelle des heutigen Cranachs, erhielten entfernte Verwandte der letzten angevinischen Könige, die Bleichenberger. Nachdem diese ihre Herrschaft in und um Leibach konsulidieren konnten, erhielt Konrad von Bleichenberg 1195 von Kaiser Konrad IV, einem Haxagonier, das Herzogtum Cranach als Lehen. Das Herrschaftsgebiet umfasste nicht viel mehr als sein bisheriges Herrschaftsgebiet und ein paar verstreute Flecken, aber es bildete den Ausgangspunkt für den Aufstieg der Dynastie des Hauses Bleichenberg.

Neuzeit[Bearbeiten]

Regionen[Bearbeiten]

Das Churfürstentum gliedert sich kulturell und landschaftlich in der Herzogtum Cranach, welches ein Großteil der Fläche einnimmt und das geschichtliche Herzstück des Landes bildet. Es wird durch das Cranacher Becken, ein Sedimentbecken, das durch den Fluss Daube beherrscht wird, und dem Gebirgsland des Augustinergebirges geprägt. Die anderen Regionen weisen zu diesem Herzogtum kulturelle und geschichtliche Unterschiede auf, der sie erst zu verschiedenen Zeiten Teil Cranachs wurden.

Cranacher Becken[Bearbeiten]

Typische Landschaft im Cranacher Becken

Das Cranacher Becken erstreckt sich nördlich und östlich des Augustinergebirges bis an die Küsten des Remischen Meers und des Nordmeeres. Die von dem Gebirge abfallende flache Landschafte ist durch samfte wellenförmige Hügelformationen geprägt. Diese entstanden während der letzten Eiszeit als sich die Gletscher vom Augustinergebirge aus nach Norden ausbreiteten. Je nach Ausbreitung der Gletscher schoben diese Sande und Geröll vor sich her und formten die typische hügelige Moränenlandschaft. Am Rand der Gletscher bildete das Schmelzwasser das Urstromtal der Daube. Das Cranacher Becken ist zu einem durch sehr fruchtbare Löß-Böden als auch durch sandige, recht unfruchtbaren Böden gekennzeichnet. Die ursprüngliche Vegetation ist durch den Menschen bereits seit der Steinzeit stark verändert worden. Zahlreiche Moore und Sumpfgebiete wurden trockengelegt und die dichten Wälder in Ackerland umgewandelt. Minimale Reste der ursprünglichen Vegetation finden sich noch in den geschützten Auenwäldern entlang der Daube.

Das Cranacher Becken ist die Keimzelle des heutigen Churfürstentums. Die günstigen klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen haben das Gebiet früh zu einem begehrten Siedlungsgebiet der Menschheit gemacht. Die wichtigsten Städte wie Leibach, Karlsbach oder Bartemünde gehen bereits auf steinzeitliche Siedlungen zurück. Das Gebiet des Cranacher Beckens weist die höchste Bevölkerungsdichte im Churfürstentum auf und nimmt auch die größten Anteil der Fläche des Staatsgebiets ein. Zwar ist die Landwirtschadt noch immer ein wichtigter Wirtschaftsfaktor, aber in den Städten bestehen eine Vielzahl von hochtechnologischen Industrieunternehmen, ebenso wie ein starkes Dienstleistungsgewerbe. Alle anderen Regionen des Landes stehen in der wirtschaftlichen Vielfalt, Prosperität und Entwicklung der des Cranacher Beckens nach.

Augustinergebirge[Bearbeiten]

Das Augustinergebirge ist ein Hochgebirge, welches sich im Südosten Cranachs Richtung Osten erstreckt. Das Gebirge mit bis zu 3.400 Meter hohen Bergen ist relativ gering besiedelt. Die einzige größere Stadt ist Delft. Die Landschaft ist von Gletschern, Gebirgswäldern und Almen geprägt. Aufgrund der topografischen Bedingungen ist lediglich eine extensive landwirtschaftliche Nutzung möglich, die vor allem auf die Weideviehhaltung abzielt. In der Gegend um Delft hat sich eine umfangreiche Wintersport- und -Urlaubsindustrie entwickelt. Das Vorland des Augustinergebirges ist flacher und dichter besiedelt. Zum Vorland zählen einige große Städte wie Hohenbrünn, Salzfurt, Dietnitz und Basenroda. Das Vorland gilt als rohstoffreich, finden sich dort umfangreiche Vorkommen von Steinkohle, Eisenerz, Silbererz und weiterer Minerale. Die Montanindustrie hat aber in den letzten Jahren an Gewicht verloren und wird in den Städten vom Dienstleistungssektor verdrängt. Ebenfalls finden sich hier umfangreiche Waldgebiete und auch einige Naturschutzgebiete, wie das Quellgebiet der Daube im Norden.

Schwarzbach und Heppenheim[Bearbeiten]

Gebirgsseen in Schwarzbach und Heppenheim

Bis zum Jahr 2011 bildete das Fürstentum Schwarzbach und die Grafschaft Heppenheim eine Exklave Cranachs, die von Geldern und Wirtenstein umschlossen wurde. Mit Anschluss von Teilen Wirtensteins an Cranach, wurde eine Verbindung zwischen Schwarzbach und Heppenheim mit Cranach geschlossen. Die Zugehörigkeit zu Cranach begründet sich aus einer Erbschaft im 16. Jahrhundert als der herrschende Fürstenhaus ausstarb und ein Erbvertrag die Ländereien an das Haus Bleichenberg übertrug.

Schwarzbach und Heppenheim befindet sich im östlichen Zentralmassiv des Augustinergebirges und verfügt daher über eine stark zergliederte Landschaft. Aufgrund dieser Gebirgsbedingungen ist das Gebiet eher dünn besiedelt. Ein großer Teil ist von dichten Nadel- und Mischwäldern geprägt. Andererseits ist das Gebirge reich an Rohstoffen wie Eisen, Kupfer, Silber und Gold, die die Region früher sehr wohlhabend gemacht haben. Heute wird der Bergbau nur noch in eingeschränkter Form betrieben. Es bestehen noch zwei größere Kupferbergwerke, deren verarbeitende Industrie sich ebenfalls in Schwarzbach und Heppenheim befindet. Ansonsten bestehen in den höheren Regionen eine hohe Anzahl von Almwirtschaften, die typische Milch- und Fleischprodukte des qualitativ gehobenen Sektors produzieren. Außerdem wird das touristische Potenzial der Region genutzt. Es ist ebenfalls ein Nationalpark in den zahlreichen Gebirgswäldern eingerichtet.

Wirtenstein[Bearbeiten]

Nachtpanorama von Ehrenmünster

Wirtenstein war ursprünglich ein Reichsstand des Heiligen Remischen Reiches und damit eigenständig. Nach dem Ende des Reiches wurde Wirtenstein 2011 unter seinen Nachbarstaaten aufgeteilt: Hinterwirtenstein mit der ehemaligen Hauptstadt Fallenach fiel an Geldern. Luvois fiel an Rem und Vorderwirtenstein mit der größten Stadt und dem wirtschaftlichen Zentrum Ehrenmünster fiel an Cranach.

Im Cranacher Anteil Wirtensteins leben ca. 2,3 Mio. vorallem protestantische Einwohner, wobei in Ehrenmünster mehr als die Hälfte der Einwohner leben (1,3 Mio.). Ehrenmünster liegt am südlichen Ufer der Barte, am nördlichen Ufer befindet sich Fallenach, die zusammen eine Doppelstadt bilden, wobei Fallenach heute zu Geldern gehört. Erst im Jahre 1891 wurde der Grundstein der Stadt gelegt, als der Wirtensteiner Churfürst das südliche Flussufer zur Besiedlung freigab. Benannt wurde die erste Siedlung dabei nach dem ehemaligen Kloster in der Nähe. Auf dem Reißbrett wird die Stadt systematisch geplant und aufgebaut, wobei sich noch heute Verschwörungstheorien um die Symbolik des ursprünglichen Grundrisses ranken. In den 1930-er Jahren begann man die ersten Hochhäuser hochzuziehen, wobei diese im späten 20. Jahrhundert weitgehend durch moderne Glasbauten ersetzt wurden. Auf Grund der späten Stadtgründung existiert zwar keine Altstadt, dies ist aber offensichtlich kein Hindernis für die Entwicklung eines starken Gemeinschaftgefühles der Ehrenmünster. Ehrenmünster gilt als Zentrum des sogenannten Bibelgürtels und des wirtensteinischen Evangelikalismus. So sind in der Stadt auch mehrere moderne Großkirchen zu finden, wie etwa die Sankt-Salvator-Kathedrale.

Durochér[Bearbeiten]

Weinberg in Durochér

Durchér liegt im äußersten Süden des Churfürstentums und erstreckt sich südlich von Hohenbrünn von der Grünen Daube bis an das Remische Meer und von Bad Höchstauer in Losonien entlang der Sayn bis zum Kap Boujdour. Das Kap und die zugehörige Johannesbucht sind bekannte Landmarken in Durochér. Kulturell und sprachlich ist Durochér stark vom benachbarten Losonien geprägt. Der Anteil losonischsprächiger Einwohner beträgt ca. 50%. Viele Städte in Durochér sind zweisprachig. Ein Teil Durochérs ist eine Exklave Cranachs, die vollständig von Losonien umschlossen wird. Durochér ist politisch gesehen ein Herzogtum, dessen Herzog zugleich Churfürst von Cranach ist. Durch mehrere Gesetze und Verträge ist Durochér in Realunion mit Cranach verbunden. Im Mittelalter war Durochér lange selbstständig und wurde von der berühmten Familie Plantagenet aus der gleichnahmigen Stadt beherrschaft. Erst 1536 erbte das Haus Bleichenberg das Herzogtum. Daraufhin wurde Durochér häufig zum Zankapfel Cranacher und losonischer Fürsten. Im letzten bewaffneten Konflikt im 19. Jahrhundert gewann Cranach. Kleinere Teile erhielt Losonien, welches heute zu Rem gehört.

Landschaftlich ist Durochér durch seine Küstennähe geprägt, nach einem kurzen Streifen flachen Landes, erheben sich im Hinterland zumeinst flache Hügel. Durch das nahe Remische Meer, welches ganzjährig durch warme Meeresströmungen geprägt ist, ist das Klima mild und niederschlagsreich. Dies begünstig besonders den Weinanbau, der auf eine Tradition zurückblicken kann, die bereits in der remischen Antike begründet wurde. Zu besonderer Bekanntheit ist der Schaumwein aus Durochér gelangt, der Weltruf genießt und besonders an den Adelshöfen und der gehobenen Gesellschaft Dreibürgens besonders begehrt sind. Auf den fruchtbaren Feldern außerdem oft noch Lavendel angebaut, auch wenn der aufwendige Anbau immer weiter zurückgeht. Ein weiteres Standbein ist die Fischerei.

Die bekannsten Städte und größten Städte in Durochér sind Johannhafen, das einzige industrielle Zentrum Durochérs, Plantegenet und Schönburgisch-Durochér.

Hartenfels[Bearbeiten]

Leuchtturm Nordspitze

Die Insel Hartenfels liegt im Osten Cranachs an der Küste des Nordmeeres. Die langgestreckte Insel, die an der engsten Stelle bei Ferdinandsbrück nur zwölf Kilometer vom Festland entfernt ist, ist eine Grafschaft. Hauptstadt und größte Stadt der Grafschaft ist Cöpenick. Nahe Cöpenicks an der Küste liegt Burg Hartenfels, Stammsitz der Grafen.

Die Insel ist geprägt durch seine umfassende Sandstrände sowie einer Dünen- und Heidelandschaft, wobei sich im Norden einige Hügel bis 35 Meter über Normalnull erheben. Im Süden ist der Insel noch die kleine Düneninsel Cöper Sand vorgelagert, auf welcher die berühmte gleichnamige Festung befindet, die 1857 den Ausgangspunkt für den Großen Pangeldrischen Krieg markierte. Durch seine nördliche Lage ist die Insel vom Remischen Meer abgetrennt und profitiert nur noch wenig von den warmen Meeresströmungen. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 7° Celsius. Ansonsten ist das Wetter durch häufige, lebhafte und wechselhafte Winde gekennzeichnet.

Der Tourismus ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Insel. Der Fischfang hat nur noch regionale Bedeutung, eine Fischkonservenfabrik schloss 1990. Die Hauptorte der Insel sind Cöpenick und Ferdinandsbrück. Darüberhinaus existieren noch mehrere kleinere Ortschaften. Große Teile der Insel sind zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Weitere bekannte Landmarken sind neben der Festung Cöper Sand auch der markante Leuchtturm "Nordspitze", der sich unweit von Ferdinandsbrück am Nordende der Insel befindet.

Reichstett[Bearbeiten]

Reichstetter Altstadt

Reichstett befindet sich um Westen des Churfürstentums und bildete bis zum Jahr 2010 ein eigenständiges Herzogtum im Heiligen Remischen Reich. Der Gebiet umfasst die Großstadt Reichstett, welche mit mehr als 800.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Cranach ist, sowie einen größeren Streifen Land um das Stadtgebiet. Durch die direkte Lage am Meer, ist sowohl die Stadt als auch das Umland maritim geprägt. Die Geschichte der Stadt ist durch harte Kämpfe zwischen dem Adel des Umlands und dere bürgerlichen Stadtbevölkerung geprägt. Lange Zeit genoß die Stadt als freie Reichsstadt umfassende Privilegien. Zusammen mit Städten wie Godenhaven gehörte Reichstett ab dem 15. Jahrhundert zur Kaufmannsliga, einem Zusammenschluss von selbstbewussten Handelsstädten. Erst im 18. Jahrhundert verlor die Stadt ihre Selbstständigkeit als die Bürger dem Adel das umliegende Land entreißen wollten. Durch die unerwarte Unterstützung Cranachs, unterlagen die Bürger und die Stadt wurde dem Herzogtum angegliedert. Noch heute ist ein deutlicher Gegensatz zwischen Stadt und Land zu spüren. Der Herzog residiert weiterhin außerhalb der Stadt auf Schloß Reichstettin.

Reichstett ist heute der bedeutenste Handelshafen in Cranach und auch in Dreibürgen von hoher Bedeutung. Mehrere wichtige Reedereien und Werften sind hier beheimatet und die einmalige Altstadt und die alte Hafenspeicherstadt ziehen jährlich hunderttausende Besucher an.

Kultur[Bearbeiten]

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die verwaltungsgliederung des Churfürstentums ist noch heute von feudalen Strukturen geprägt. Die höchste Ebene bilden die Landstände. Sie sind mit Provinzen vergleichbar, auch wenn ihnen zum Teil noch ein eigenes (adliges) Oberhaupt vorsteht. Anderenfalls ist der Churfürst auch zugleich Oberhaupt des Landstandes. Einige Städte haben aufgrund ihrer Bedeutung auch das landständische Privileg. Einige Landstände sind ehemals unabhängige Reichsstände. Die Landstände wiederum gliedern sich in Ämter auf, welche anderswo als Kreise bezeichnet werden. Unterhalb dieser befinden sich die selbstständigen Städte und Kommunen.

Landstände[Bearbeiten]

Karte der Cranacher Landstände

Die Landstände sind eine gewachsene Institution aus den Zeiten des Mittelalters. Die Landstände sind zur Teilnahme am Leibacher Konvent. Mit Ausnahme des Herzogtums Cranachs sind alle anderen Landstände selbstständige Körperschaften zur regionalen Selbstverwaltung. Ihnen sind die Ämter und die Kommunen unterstellt. Einige Landstände (Wirtenstein, Reichstett und Hohenbrünn) verfügen auch über ein eigenständiges Regionalparlament und eine Regionalregierung. Dies resultiert aus dem ehemals unabhängigen Status als Reichsstand des HRRs. Zurzeit bestehen die folgenden Landstände:

  1. Herzogtum Cranach
  2. Herzogtum Durocher
  3. Herzogtum Reichstett
  4. Landgrafschaft Wirtenstein (Cranacher Anteils)
  5. Fürstentum Delft
  6. Fürstentum Plantagenêt
  7. Fürstentum Schwarzbach und Heppenheim
  8. Fürstentum Zottornik
  9. Grafschaft Hartenfels
  10. Freie und Reichsstadt Hohenbrünn

Das Herzogtum Cranach umfasst den flächen- und bevölkerungsmäßig größten Anteil und repräsentiert das unsprüngliche Cranach. Die weiteren Landstände sind durch Erbschaft, Krieg oder Vereinigungsvertrag über die Jahrhunderte ebenfalls zu Cranach hinzugekommen.

Ämter und Kommunen[Bearbeiten]

Den Landständen nachgeordnet bilden die Ämter kommunale Selbstverwaltungsbezirke, die in anderen Reichsländern mit Landkreisen vergleichbar sind. Die Kommunen entsenden Vertreter in die Amtsversammlung, die als legislatives Organ des Amtes fungiert. Ebenso wählt sie den Oberamtmann als Leiter der exekutiven Organen des Amtes. Die Abgrenzung der Kompetenzen zwischen den Kommunen und Ämtern wird per Gesetz und der Grundordnung des Amtes festgelegt. Per Gesetz sind den Ämtern die Aufsicht über das außerkommunale Straßenwesen, des Umwelt- und Denkmalschutzes und des überkommunalen Gesundheitswesens übertragen. Zugleich unterstützen die Ämter mit ihren Strukturen und Fachabteilungen die Arbeit der Kommunen.

Die Kommunen sind die unterste Einheit der bürgerlichen Selbstverwaltung. Bevölkerungsreiche Kommunen und jene die es der Tradition nach immer gewesen sind, dürfen sich Städte nennen. Die Kommunen geben sich eine Grundordnung, die ebenfalls ein legislatives und ein exekutives Element enthält. Die weitere Unterteilung von Kommunen in Ortsteile und ähnliche Einrichtungen, ist den Kommunen überlassen.

Politik[Bearbeiten]

Cranach ist eine konstitutionelle Monarchie und als Reichsland Teil des Kaiserreichs Dreibürgen. Es existiert keine einheitliche Verfassung. Viele gesetzliche Normen haben sich aus dem mittelalterlichen Rechtssystem entwickelt und gelten heute als Gewohnheitsrecht fort. Zu den wenigen wichtigen schriftlichen Normen zählt die Salzfurter Charta von 1442, die die Steuerhoheit und das Habeas Corpus-Recht einschränkte. Die Leibacher Konventsakte von 1653 regelt die Grundzüge des Parlamentswesens. In Folge dieser Gesetze und des Gewohnheitsrechts wurden die zahlreichen hoheitlichen Rechte des Monarchen mit der Zeit beschnitten und von der Zustimmung des Konvents als Parlementsversammlung abhängig.

Dennoch zählt der Cranacher Churfürst unter den Monarchen der dreibürgischen Reichsländer als einer der politisch einflussreichsten. So ist die churfürstliche Regierung formal immer noch ihm unterstellt und damit der Kontrolle durch das Parlament entzogen.

Der Churfürst[Bearbeiten]

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Churfürst Constantin I.

Seit 1982 regiert Constantin I. als Churfürst über Cranach. Der Churfürst ist das Oberhaupt des Churstaates und Souverän aller Cranacher. Seine Macht begründet sich durch den Besitz der Freiherrschaft Bleichenberg, der Städte Leibach und Salzfurt und der Grafschaft Flaunburg. Sie bildeten nach kayserlichem Patent von 1195 das Herzogtum Cranach. Seit dieser Zeit sind auch viele weitere Gebiete und Territorien in irgendeiner Form dem Herzogtum zugefallen, sodass sich der Herrschaftsbereich ausdehnte. Aufgrund der feudalen Ordnung wurden große Teile des Herzogtums wieder als Lehen vergeben. Deshalb unterschied man danach in herzogliches Kammergut, als Land welches dem Herzog weiterhin direkt gehört, und den Landständen, die die Lehnsvasallen des Herzogs waren. Mit Zeit lösten sich einige Städte und kirchliche Güter entweder durch Schenkungen oder Konflikte aus dem Gebiet der Lehnsvasallen. Auch sie wurden in die Landstände aufgenommen und unterstanden nur noch direkt dem Herzog, auch wenn sie sich meist seiner direkten Einflussnahme entzogen.

Geschuldet durch den Umstand, dass das Herzogtum immer größer wurde und sich die Lehnsverhältnisse verkomplizierten, war der Herzog irgendwann gezwungen den Landständen weitreichende Rechte einzuräumen. Daraus entwickelte sich die sogenannte „Cranacher Trinität“, die heute noch staatsbestimmend ist. Sie sagt aus, dass der Churstaat in einer Dreieinigkeit von Herzog (beziehungsweise Churfürst), den Lehnsvassalen und den freien Städten und geistlichen Güter sowie der Hofregierung regiert werden muss. Die letzten beiden Bestandteile der Cranacher Trinität treten in der Leibacher Konvention zusammen, um an der Regierung des Churstaates teilzuhaben. Dabei verhält es sich ähnlich der Reichsverfassung des Heiligen Remischen Reiches. Der Churfürst ist nur dann in der Lage neue Gesetze zu erlassen oder Steuern zu erheben, wenn die Leibacher Konvention zustimmt. Gleichzeitig kann die Leibacher Konvention kein Gesetz erlassen ohne die Zustimmung des Churfürsten. Dennoch hat der Churfürst weiterhin das Recht Verordnungen zu erlassen, die das bestehende - kodifizierte - Recht nicht tangieren dürfen. Die Leibacher Konvention kann solche Erlässe aber per Deklaration für nichtig erklären. Wichtig für das Zustandekommen aller churfürstlichen Erlässe, Anweisungen oder Ankündigungen ist die Anbringung des großen Chursiegels am Dokument. Die Anbringung des großen Chursiegels darf nur auf Befehl des Churfürsten selbst erfolgen. Ist es erst einmal angebracht, so ist das gesiegelte Dokument umgehend rechtskräftig.

Hofregierung[Bearbeiten]

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Elisabeth Despencer

Die Hofregierung untersteht direkt der churfürstlichen Gewalt und wird geheimhin als exekutive Gewalt im Churfürstentum verstanden. Die Hofregierung besteht aus den sieben hohen Offiziersämtern, die über die Jahre historisch gewachsen sind. Die Ämter unterstehen einer zeremoniellen Rangfolge an deren Spitze der Hofkanzeller steht. Dieses Amt wird seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr ständig besetzt, da sich hier eine Verquickung von Judikative und Exekutive ergibt, da der Hofkanzeller die traditionellen Gerichtsverfahren leitete. Daher wanderte die Leitung der Regierung an den Hofkämmerer, der die Finanzhaltung verantwortet. Heute sind einigen Hofoffizieren Staatssekretariate untergeordnet, die in anderen Ländern den Ministerien entsprechen. Anderen Offizieren sind keine Staatssekretariate zugeordnet, sodass diese in der Regierung nur noch eine repräsentative Aufgabe wahrnehmen. Ausgehend von diesem System ist nur noch der Hofkämmerer für die Regierungsbildung relevant und maßgebend. Er schlägt die Staatssekretäre vor, mit denen er die Regierung bildet. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Stellung muss der Hofkämmerer das Vertrauen der Großdiät genießen. Sofern diese ihm entzogen wird, muss der Churfürst einen anderen Hofkämmerer ernennen.

Aktuelles Oberhaupt der Regierung ist Hofkämmerin Elisabeth Despencer (ZENTRUM), die die Amtsgeschäfte seit 02. März 2013 führt.

Leibacher Konvent[Bearbeiten]

Sitzungssaal der Ersten Bank

Als drittes und nach dem Churfürsten wichtigsten Element der Cranacher Trinität fungiert der Leibacher Konvent. Er ist das legislative Organ Cranachs und geht bereits auf die Hofkonvente der angevinischen Könige des 11. Jahrhunderts zurück. Zunächst diente es vor allem als Beratungsorgan des Königs und später des Churfürsten. Zu Beginn waren ausschließlich die "würdigen Männer", also die Lehnsvasallen des Königs und die geistlichen Würdenträger Mitglieder des Konvents. Dauerhaft konstituiert wurde der Konvent 1442 in der Salzfurter Charta, als der Churfürst von Cranach seinen Vasallen mehr Rechte einräumen musste. Der Konvent tagte fortan in Salzfurt und gleichzeitig wurden einige mächtige Städte Teil des Konvents. 1652 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht, als der Churfürst dem Konvent zusichern musste, dass dieser mindestens einmal in drei Jahren einberufen werden muss. Ein Jahr später wurde der überwiegend katholisch geprägte Salzfurter Konvent während einer Sitzung durch eine protestantische Verschwörung gesprengt. Diese Schießpulververschwörung beendete die Geschichte des Konvents in Salzfurt. Fortan wurde der Konvent in Leibach berufen, wo er heute noch stattfindet. Gleichzeitig wurden weitreichende Regelungen erlassen wie die Aufteilung des Konvents in zwei Bänke. Die erste Bank umfasst die würdigen Adligen und die zweite Bank die Geistlichen und die Städte. Im 18. Jahrhundert etablierten sich dann die ersten Wahlen zur zweiten Bank des Konvents. Die Geistlichen wurden in die erste Kammer verlagert und fortan durften die Mitglieder der zweiten Kammer durch die entsprechend wahlberechtigte Bevölkerung gewählt werden. Dies waren damals aber nur wohlhabende Bürger und Edelleute. Erst 1912 wurde das Wahlrecht weiter geöffnet und das allgemeine Wahlrecht eingeführt.

Heute tagen die beiden Kammern des Parlaments zumeist gemeinsam. Es ist gesetztlich festgelegt, dass beide Kammern immer genau gleich groß sind, damit keine Kammer eine Übermacht gegenüber der anderen bilden kann. Dennoch hat in den letzten Jahren die gewählte Kammer immer mehr an Bedeutung gewonnen. Grundsätzlich wird der Mehrheitsführer in der zweiten Kammer zum Regierungschef ernannt. Zurzeit umfasst der Konvent insgesamt 202 Mitglieder, wobei entsprechend der Paritätsregel 101 Mitglieder auf die zweite Kammer entfallen. Aktuell hält das ZENTRUM um Elisabeth Despencer 73 Sitze und damit die Mehrheit in der zweiten Kammer. Zusätzlich wird sich umfasst durch Parteimitglieder in der ersten Kammer unterstützt, was ihr eine stabile Regierungsmehrheit verschafft.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Innerhalb Dreibürgens verfügt Cranach über eine vergleichsweise starke Landeswirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt circa 1.175,6 Mrd. Reichstaler, was einen Pro-Kopf-Anteil von 41.540 Reichstalern entspricht. Damit ist Cranach nach den Reichsländern Hohenburg-Lohe, Werthen und Rem an vierter Stelle in der reichsinternen Aufstellung. Innerhalb des Länder des ehemaligen HRRs ist Cranach das stärkste Land.

Durch eine relativ hohen Bevölkerungszahl, den Rohstoffreichtum und fruchtbaren Böden, pulsierende Großstädte und führende Forschungs- und Bildungszentren, konnte sich in Cranach eine große, dynamische und differenzierte Wirtschaft entwickeln. Obwohl die landestypischen Wirtschafts- und Unternehmenssteuern vergleichsweise hoch sind, sind die Standortbedingungen vielerorts günstig. Seit mehreren Jahrzehnten ist es eine Tradition der Cranacher Politik steuernd in die Wirtschaft einzugreifen, was sich in Form von Förderungen und Hilfen durch staatliche Fördergesellschaften tut. Ein wichtiges Instrument zur Förderung und Steuerung des Cranacher Außenhandels ist die halbstaatliche, privatrechtlich organisierte NORDFERN Exportgesellschaft. Sie koordiniert u.a. die Vermarktung und den Export fast sämtlicher landwirtschaftlicher Güter. Aber auch in der Industrie bildet sie Wirtschaftsplattformen wie z.B. ElSiCra (ElektroSignalbauCranach - Handelsplattform der elktrotechnischen Industrie). Dennoch wurden in den letzten Jahren die staatlichen Aktivitäten eingeschränkt, um die weitere Entwicklung der Wirtschaft nicht zu behindern.

Die hohe wirtschaftliche Dynamik und Entwicklung der letzten Jahre hat aber unangenehme Folgen. Besonders in den großen Ballungszentren hat die wirtschaftliche Entwicklung zu einer Erhöhung der Bevölkerungszahlen und damit einen zunehmenden Zersiedlung geführt.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Typische Obstplantage

Die Landwirtschaft war besonders in früheren Zeiten das Rückgrat der Cranacher Wirtschaft. Die Böden bieten optimale Voraussetzungen, in der Daubeniederung findet sich oft fruchtbarer Lössboden und zu Füßen des Augustinermassivs findet sich zumeist Schwarzerde. Nur in den südlichen Bereichen Cranachs findet sich öfters sandige Böden. In den Bergen des Augustinermassivs hat sich eine Almwirtschaft etabliert.

Auch die Landwirtschaft in Cranach unterliegt einer zunehmenden Industrialisierung. Die Größe der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als vervierfacht. In diesen Agrargroßbetrieben werden vor allem landwirtschaftliche Produkte wie Getreide, Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben angebaut. Daneben bestehen diese Betriebe auch für Zuchtung von Lebendvieh (Rinder, Schweine und Geflügel).

Neben diesen üblichen landwirtschaftlichen Produkten, erzeugt Cranach eine große Mengen Obst. Besonders die leichten Hänge der Daubeniederung eignen sich für den Anbau von Obst, wie Äpfeln, Kirschen, Pflaumen und viele andere. Das milde Weinbauklima erlaubt im Süden Cranachs ebenfalls den Anbau von wärmebedürftigeren Sorten wie Aprikosen (in Cranach als Marillen bezeichnet), Pfirsichen oder Mandeln. Dabei werden die traditionellen Anbauformen als Obstgärten, die biologisch und ökologisch äußerst wertvoll sind, zunehmend durch Monokulturen und Plantagen verdrängt. In den letzten fünf Jahren stiegen die Wachstumszahlen in der ökologischen Landwirtschaft massiv an. 5 % der gesamten landwirtschaftlichen Produktion werden inzwischen nach den Gesichtspunkten der nachhaltigen Landwirtschaft erzeugt. Die Cranacher Landesregierung plant durch Investitionen und Forschung die nachhaltige Landwirtschaft weiter zu stärken.

Ein weiteres wichtiges Standbein der Landwirtschaft ist der Weinbau, der in der Antike durch die Remer eingeführt wurde. Besonders bekannt ist die Weinbauregion der Champagne ganz im Süden Cranachs, die sich vor allem für ihren exzellenten Schaumwein auszeichnet.

Rohstoffe[Bearbeiten]

Das Augustinergebirge im Bereich Cranach gilt im Vergleich zum südlichen Bereich des Gebirges als relativ rohstoffarm. Cranach war daher auch in früheren Zeiten auf den Import von wichtigen Rohstoffen wie Eisenerzen angewiesen. Dennoch entwickelte sich vom frühen Mittelalter bis zur Industrialisierung eine beachtliche Bergbauindustrie, die vor allem Eisen- und Silbererze förderte. Mit der Industrialisierung verloren diese Abbaustätten aber ein Attraktivität gegenüber den ertragreicheren Bergwerken in Geldern und Losonien. Im Bereich des Fürstentums Schwarzbach-Heppenheim befinden sich hingegen umfangreiche Kupferlagenstätten, die heute noch mit einem Bergwerk ausgebeutet wird. Kupfer findet sich ebenfalls in einem schmalen Küstenstreifen im Osten gegenüber der Insel Hartenfels, welcher auch als "Kupferland" bekannt ist. Der dort vorhandene Kupferkies bildete den Ausgangspunkt für die Entstehung einer umfangreichen kupferverarbeitenden Industrie.

Das Cranacher Becken weist im Nordosten mehrere mächtige Steinkohlevorkommen in relativ großen Tiefen auf. Ihre Erschließung wurde erst im 19. Jahrhundert rentabel und führte zur Entstehung einer Kohle- und Stahlreviers entlang des Flusses Barte. Im großen Stil werden im Cranacher Tiefland auch Sande, Kiese und Quarz gefördert. In der Gegend von Hohenbrünn und in Durocher existieren Salz und Kalilagerstätten, die oberflächlich an vielen Orten in diesem Gebiet für die heißen Sohl- und Thermalquellen verantwortlich sind. An mehreren Stellen wird dieses Salz bergmännisch gewohnen.

Erdöl- und Erdgasvorkommen bestehen in der Nordsee vor Cranach. Lediglich ein kleiner Teil dieser Vorkommen wird derzeit ausgebeutet.

Industrie[Bearbeiten]

Hauptsitz der Habsbach & Planena AG, Hohenbrünn

Die Industrie nimmt in Cranach immer noch einen hohen Stellenwert ein, auch wenn inzwischen ein Verdrängungsprozess zu Gunsten des Dienstleistungsgewerbes eingesetzt hat. Die Industrialisierung setzte in Cranach bereits relativ früh zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Begünstigt wurde dieser Prozess durch reiche Vorkommen von Kohle und Eisen. Schnell entwickelten industrielle Zentren am Rande des Augustinergebirges, entlang des Flusses Daube und an der Küste. Wichtige Industriestädte sind z. B. Hohenbrünn, Leibach, Karlsbach, Salzfurt und Reddock.

Heutiger Schwerpunkt der Cranacher Industrie ist der Elektro- und Maschinenbau. Die Firma Habsbach & Planena ist führend in der Herstellung Elektronik aller Art sowie der Computer- und Rechentechnik sowie im Bereich der Schienenfahrzeug- und Eisenbahnsicherungstechnik. Ein weiteres wichtiges Produktionsfeld ist die Fahrzeugtechnik. Die Aerovial Flugzeugwerke in Reddock produzieren internationale bekannte Flugzeuge für die zivile und militärische Luftfahrt. Die Wirtensteinischen Kraftfahrzeugewerke produzieren Straßenfahrzeuge. Weitere Industrieunternehmen sind die Telesig AG (Elektronik, Telekommunikation), Vereinigte Eisenbahnwerke AG (Metallverarbeitende Industrie, Eisenbahntechnik), Karlswerft Reddock (Schiffs- und Unterseebootbau) und die Kupferschmelze Schwarzbach AG (Kupferverarbeitung).

Dienstleistungsgewerbe[Bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Hauptbahnnetz in Cranach

Cranach verfügt über ein umfassendes Eisenbahnnetz, dessen erste Verbindung bereits 1838 zwischen Leibach und Sankt Aydestin errichtet wurde. In Cranach findet bis auf wenige Ausnahmen die Regelspur von 1435 mm Anwendung. Alle Hauptbahnen und zahlreiche Nebenbahnen werden von der Dreibürgener Reichsbahn betrieben. Die wichtigsten Relationen wie Reddock - Leibach - Salzfurt - Hohenbrünn - Ehrenmünster (Daube-Bahn) oder Reichstett - Karlsbach sind elektrifiziert (15 kV, 16,7 Hz) und zweigleisig ausgebaut. Trotz hoher Investitionen in den Streckenausbau in den letzten Jahren, verbleiben im Netz Engstellen wie die Eingleisigkeit zwischen Karlsbach und Sankt Aydestin.

Das Cranacher Schienennetz unterliegt in der Betriebsführung der Oberbetriebleitung in Vengard, wobei die zentralisierte Steuerung aus Steuerungszentralen in Hohenbrünn, Leibach und Reddock erfolgt. Zahlreiche Bahnhöfe und Betriebsstellen sind aber nach wie vor örtliche besetzt und die technische Sicherung des Zugverkehrs erfolgt vielerorts noch mit mechanischen oder Relaisstellwerksanlagen.

Die wichtigsten Eisenbahnknoten befinden sich in Hohenbrünn, Leibach und Löwenfurth ob der Daube. Der Container- und Güterbahnhof in [Reichstett]] ist Anfang und Ziel zahlreicher Güterzüge, die ihre Fracht an den Überseehafen weitergeben.

In Leibach und Hohenbrünn sind Stadtschnellbahnverkehre ("S-Bahn") eingerichtet. Zwischen 1996 und 2002 wurde zwischen Leibach und Löwenfürth eine Schnellfahrstrecke errichtet, die im Personenverkehr Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h zulässt. Der Streckenabschnitt zwischen Hohenbrünn und Löwenfurth wurde für 200 km/h ertüchtigt. Die Fahrzeit konnte zwischen beiden Städten um eine Stunde reduziert werden.


Dreibürgische Reichsländer, Kolonien und Überseegebiete

Reichstal (Reichshauptstadt)

Reichsländer: Bazen - Cranach - Geldern-Veldoril - Haxagon - Hohenburg-Lohe - Rem - Stauffen - Werthen

Reichskolonien: Ostland - Neu-Friedrichsruh - Nördliche Inseln - Friedrich-Ferdinand-Archipel (Überseegebiet)

Wappen-hrr.png Reichsstände des HRRs Wappen-hrr.png

Kurfürsten:
Churfürstentum Cranach - Erzherzogtum Geldern-Veldoril - Königreich Losonien - Churstift Sankt Aegidius - Landgrafschaft Wirtenstein

Reichsfürsten:
Fürstentum Frankenstein-Weynfeldt-Graetz - Fürstentum Herlen - Herzogtum Karlingen - Fürstentum Plantagenet - Herzogtum Reichstett - Königreich Stauffen - Fürstentum Veldoril-Possenhofen - Fürstentum Wilhelmswerder

Reichsgrafen, Abteien und Herrschaften:
Grafschaft Delft - Reichsabtei Gloysen - Burggrafschaft Gotha - Reichsherrschaft Vecken

Freie und Reichsstädte:
Reichsstadt Hohenbrünn - Reichsstadt Rem